Abgezockt und totgepflegt - Breitscheidel, Markus

Markus Breitscheidel 

Abgezockt und totgepflegt

Alltag in deutschen Pflegeheimen. Vorw. v. Günter Wallraff

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Produktbeschreibung zu Abgezockt und totgepflegt

Über ein Jahr Undercover-Recherche in verschiedenen Pflegeheimen brachte die bittere Wahrheit ans Licht: Menschenunwürdige Verhältnisse für Heimbewohner und Pfleger. Der große Betrug an Patienten und Pflegekassen wird in diesem Buch enthüllt. Der Autor bietet folgenden Service: Die wichtigsten Ansprechpartner und Adressen zum Thema. Erschütternder Insiderreport - Jeder von uns wird alt. Viele werden sich im Alter einem Heim anvertrauen müssen. Doch können wir vertrauen? Markus Breitscheidel hat in ganz Deutschland hinter die Kulissen von Pflegeeinrichtungen geschaut und berichtet von teilweise entsetzlichen Zuständen. Selbst hinter schönen Fassaden werden Bewohner bis zum Dahinsiechen vernachlässigt, Arbeitskräfte ausgebeutet, Pflegesätze und private Gelder veruntreut. Lesen Sie dieses Buch, bevor Sie sich und andere einem ungewissen Schicksal überlassen!

Produktinformation


  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2009
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 240 S.
  • Seitenzahl: 240
  • Ullstein Taschenbuch Nr.36901
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 121mm x 22mm
  • Gewicht: 232g
  • ISBN-13: 9783548369013
  • ISBN-10: 3548369014
  • Best.Nr.: 20848190
»Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen. Ein Jahr lang hat er vedeckt in Pflege- und Altenheimen gearbeitet und recherchiert. Er hat erlebt, wie die alten Patienten unter Drogen gesetzt, zwangsgefüttert und absichtlich vernachlässigt wurden. Nun hat Markus Breitscheidel ein Buch geschrieben - eine Geschichte aus unserer Zukunft.« Der Tagesspiegel »Markus Breitscheidel ist ein kleiner Mann mit Schnauzbart und ruhiger Stimme. Früher war er einmal Verkaufsleiter für einen Werkzeughersteller. Er kündigte, weil er nicht länger Mitarbeiter aus Kostengründen entlassen wolte. Auf der Suche nach etwas Sinnvollen landete er in der Altenpflege. Was er dort erlebte, habe auch sein Leben verändert, sagt er. 20 Kilo hat er verloren und die Erkenntnis gewonnen, daß die Altenpflege einer der härtesten Berufe ist.«  Welt am Sonntag »Dieses Buch schockiert Deutschland.« TV - Hören und Sehen »Die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens bestätigte kurz nach Erscheinen des Buches, dass die geschilderten Vorkommnisse keine Einzelfälle sind. Deshalb seien in Bayern die angemeldeten Heimnachschauen abgeschafft worden, es werde nur noch unangemeldet kontrolliert. Bei …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.11.2005

So geht es zu in Pflegeheimen

Kinder sind eine Last mit Hoffnung, alte Alte eine Last ohne Hoffnung. Soweit wir beobachten können, kümmern sich Tiere nicht viel um sterbende oder tote Artgenossen, vielleicht, weil sie sich in ihnen nicht wiedererkennen können. Menschen erkennen sich in Artgenossen wieder und dürfen sie deshalb nicht einfach verenden lassen. Aber loswerden müssen sie die Alten auch. Einige primitive Gesellschaften bauen deshalb ihren Alten Palmblätterhütten, in denen die Alten getötet werden oder unbeobachtet verhungern dürfen. Dürfen, weil der Ausschluß der Beobachtung die Alten vor der Schande bewahrt, anderen zur Last zu fallen und die eigene Schwäche eingestehen zu müssen.

Bei uns ist so etwas ausgeschlossen. Wer sich hier zum Sterben niederlegt, den pflegen Profis, bis er tot ist. Bezahlt werden die Profis seit Mitte der neunziger Jahre aus einer Pflegeversicherung. Nein, so einfach ist die Sache natürlich nicht. Die meisten Menschen werden auch heute noch in der Familie gepflegt. Staatlich finanzierte Pflege ist der Idee nach keine Hilfe zum Sterben, sondern hängt von der Pflege-, genauer von der Hilfsbedürftigkeit …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Bedrückt ist Gerd Roellecke nach der Lektüre von Markus Breitscheidels Buch über den "Alltag in deutschen Pflegeheimen". Den Autor charakterisiert er als einen "redlichen, idealistischen Mensch", der gut erzählen könne. Wie er berichtet, war Breitscheidel leitender Angestellter, bis ihn das Schicksal alter Menschen zu bewegen begann. Als ungelernter Altenpfleger habe er sich in mehreren Altenheimen verdingt, wobei nach seiner Qualifikation kaum gefragt wurde. Breitscheidels Bericht aus dem Pflegealltag, über einzelne Fälle, über Demenzkranke, die ewige Zeitnot, die Überforderung des Personals, die Organisation von Heimen und über die Behördenaufsicht beurteilt Roellecke als "plausibel". Die einzige Schwäche der Darstellung sieht er darin, dass sie ihr zentrales Problem, die Schwäche der Alten, nicht wirklich variieren könne. Lobend erwähnt er dagegen Breitscheidels "Vorschläge und Anregungen für ein würdevolles Leben im Alter" und die hinzugefügten bedenkenswerten Überlegungen eines Psychiaters und einer Pflegewissenschaftlerin. Überhaupt ist Roellecke dem Autor dankbar dafür, dass er den Leser zwingt, sich mit elementaren Fragen über den Umgang unserer Gesellschaft mit den alten Alten auseinander zu setzen.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen. Ein Jahr lang hat er vedeckt in Pflege- und Altenheimen gearbeitet und recherchiert. Er hat erlebt, wie die alten Patienten unter Drogen gesetzt, zwangsgefüttert und absichtlich vernachlässigt wurden. Nun hat Markus Breitscheidel ein Buch geschrieben - eine Geschichte aus unserer Zukunft." Der Tagesspiegel "Markus Breitscheidel ist ein kleiner Mann mit Schnauzbart und ruhiger Stimme. Früher war er einmal Verkaufsleiter für einen Werkzeughersteller. Er kündigte, weil er nicht länger Mitarbeiter aus Kostengründen entlassen wolte. Auf der Suche nach etwas Sinnvollen landete er in der Altenpflege. Was er dort erlebte, habe auch sein Leben verändert, sagt er. 20 Kilo hat er verloren und die Erkenntnis gewonnen, daß die Altenpflege einer der härtesten Berufe ist." Welt am Sonntag "Dieses Buch schockiert Deutschland." TV - Hören und Sehen "Die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens bestätigte kurz nach Erscheinen des Buches, dass die geschilderten Vorkommnisse keine Einzelfälle sind. Deshalb seien in Bayern die angemeldeten Heimnachschauen abgeschafft worden, es werde nur noch unangemeldet kontrolliert. Bei Verstößen und …

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»Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen. Ein Jahr lang hat er vedeckt in Pflege- und Altenheimen gearbeitet und recherchiert. Er hat erlebt, wie die alten Patienten unter Drogen gesetzt, zwangsgefüttert und absichtlich vernachlässigt wurden. Nun hat Markus Breitscheidel ein Buch geschrieben - eine Geschichte aus unserer Zukunft.« Der Tagesspiegel »Markus Breitscheidel ist ein kleiner Mann mit Schnauzbart und ruhiger Stimme. Früher war er einmal Verkaufsleiter für einen Werkzeughersteller. Er kündigte, weil er nicht länger Mitarbeiter aus Kostengründen entlassen wolte. Auf der Suche nach etwas Sinnvollen landete er in der Altenpflege. Was er? dort erlebte, habe auch sein Leben verändert, sagt er. 20 Kilo hat er verloren und die Erkenntnis gewonnen, daß die Altenpflege einer der härtesten Berufe ist.«? ? Welt am Sonntag »Dieses Buch schockiert Deutschland.« TV - Hören und Sehen »Die Bayerische Sozialministerin Christa Stewens bestätigte kurz nach Erscheinen des Buches, dass die geschilderten Vorkommnisse keine Einzelfälle sind. Deshalb seien in Bayern die angemeldeten Heimnachschauen abgeschafft worden, es werde nur noch unangemeldet kontrolliert. Bei …

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Markus Breitscheidel, Jahrgang 1968,  war Marketingleiter einer großen Werkzeugfirma. Sein Buch »Abgezockt und totgepflegt«, ein Undercover-Bericht über die Zustände in deutschen Pflegeheimen, wurde zum Bestseller und löste eine breite gesellschaftliche Diskussion aus.   Der Autor ist bei allen Medien bekannt und als Experte gefragt.

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Kundenbewertungen zu "Abgezockt und totgepflegt" von "Markus Breitscheidel"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 06.08.2011 ***** ausgezeichnet
Schockierender und erschütternder Tatsachenbericht eines Quereinsteigers, er als Pfleger im Altenheim der Gesellschaft was gutes tun wollte und eigentlich nur bis dahin kursierende Erschütterungsberichte auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen wollte. Das Ergebnis am eigenen Leib und denen der Pflegebedürftigen ist erschreckend. Das Buch ist zwar schon 6 Jahre alt, hat aber sicher noch immer Aktualität. Dass es in diesen Heimen ist alles Zuckerschlecken ist und die Pfleger eine Riesenverantwortung haben wusste man ja, aber dass es so schlimm ist… Da macht man sich ja selbst Sorgen wenn die Großeltern vielleicht auch bald pflegebedürftig werden. Selbst Tag der Offenen Tür und Besichtigungstermine spiegeln nicht immer den Realzustand dar. Und Kontrolle von oben gibt es auch nicht. Die alten Leute sind dem hilflos ausgesetzt, ohne Menschenwürde.

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Bewertung von krisi1991 aus Celle am 13.06.2010 ***** ausgezeichnet
Ich hab mir das Buch vor ein paar tagen gekauft und ich finde es echt interressant, da ich auch in der Altenpflege arbeite und da bin ich doch froh, das das heim in dem ich arbeite, definitiv nicht so ist, wie die im buch beschriebenen, klar gibt es die eine oder andere situation die man anders lösen könnte, aber so wie da...nee, und unter solchen arbeitsbedingungen möchte ich auch nicht arbeiten...

Aufjedenfall ist dieses Buchvon markus breitscheidel empfehlenswert^^

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Bewertung von blackbird aus Eilenburg am 28.09.2009 ***** sehr gut
schockierend, aber leider war.. sehr gute beschreibung dessen, was in einigen (und noch zu vielen) pflegeheimen passiert..

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