Millionen - Boyce, Frank Cottrell

Frank Cottrell Boyce 

Millionen

Ausgezeichnet mit dem Luchs des Jahres 2004 und der Carnegie Medal 2004

Übersetzung: Naoura, Salah
Broschiertes Buch
 
5 Kundenbewertungen
***** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Millionen

Zugegebenermaßen passiert es eher selten, dass Geld vom Himmel fällt. Doch eines Abends landen Millionen von Pfund vor Damians Füßen. Um genau zu sein: zweiundzwanzig Millionen und neunhundertsiebenunddreißigtausend Pence. Damian glaubt, dass das Geld nur von Gott sein kann. Schließlich hat er dem gerade erzählt, dass Mum tot ist. Und von seinem großen Bruder Anthony weiß er, dass die Leute dir immer was geben, wenn du ihnen das erzählst. Außerdem, wer sonst hätte so einen Haufen Geld? Aber es ist nicht nur erquicklich, so reich zu sein, denn die beiden Brüder haben nur 17 Tage Zeit, um das Geld auszugeben. Und damit fangen die Schwierigkeiten erst an...

Produktinformation


  • Verlag: Carlsen
  • 2008
  • Nachdr.
  • Ausstattung/Bilder: Nachdr. 2008. 253 S.
  • Seitenzahl: 253
  • Carlsen Taschenbücher Bd.567
  • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 120mm x 23mm
  • Gewicht: 294g
  • ISBN-13: 9783551355676
  • ISBN-10: 3551355673
  • Best.Nr.: 20843536
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.03.2007

Gut und günstig
Taschenbücher
FRANK COTTRELL BOYCE: Millionen. Aus dem Englischen von Salah Naoura. Carlsen Taschenbuch (567) 2006. 272 Seiten, 6,90 Euro.
Immer auf der Suche nach witzigen und literarisch herausragenden Büchern, eine Kombination, die in der Kinderliteratur leider nicht allzu häufig zu finden ist, kann man über den Roman Millionen des englischen Autors Frank Cottrell Boyce nur jubeln. Ein wenig Sinn für den ganz speziellen, sehr schrägen englischen Humor sollte der Leser allerdings mitbringen, sonst entgeht ihm vielleicht der Witz dieses grandiosen Kinderbuchs.
Wie schon der Titel verrät, geht es um viel Geld in dieser Geschichte, Geld, das buchstäblich vom Himmel fällt, weshalb Damian, der Jüngere der beiden Brüder, mit denen wir es hier zu tun haben, auch fest daran glaubt, dass das Geld von Gott kommt, als Trost sozusagen für den Verlust seiner Mum, die gerade gestorben ist. Sein älterer Bruder Anthony denkt pragmatischer und weiß, dass sie wegen der den Engländern drohenden Umstellung auf den Euro nur noch 17 Tage Zeit haben, das Geld auszugeben. Wer nun glaubt, das sei kein Problem, der …

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"Höchst vergnüglicher literarischer Slapstick ... Eine literarische Achterbahnfahrt, abgefedert durch philosophische Erwägungen über Geld und Gott, jene Segnungen und Verlockungen, denen jeder ausgesetzt ist, der sich mit dem Leben herumschlagen muss, also ein echter Familienroman." Die Zeit "Wer wie Boyce erreichen kann, über Ironie und Witz und über das Lachen seine Leser ein klein wenig zu verändern, verfügt über ein viel zu selten anzutreffendes Talent. ... Sein Roman ist ein Schmuckstück." F.A.Z. "Voller Farbe und Gesang, voller skurriler Bilder und herzerwärmendem Witz." Süddeutsche Zeitung "Rasante Komödie mit überraschenden Wendungen. Köstlich!" Familie & Co.

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.08.2004

Zuviel Taschengeld
Hintersinnige Anlageberatung von Frank C. Boyce

Davon haben wir doch alle einmal geträumt: Man sitzt gemütlich und versonnen am Bahndamm oder an einer Straßenkurve, egal, wie man da hingekommen ist, und plötzlich fliegt einem eine randvoll mit Geldnoten gefüllte Reisetasche vor die Füße. Um fast 230 000 englische Pfund handelt es sich in diesem Falle; sie werden Damian, dem Ich-Erzähler und Haupthelden von "Millionen", geradezu an den Kopf geworfen. Was Damian nicht vorausgesehen hat: Aus diesem plötzlichen Reichtum ergibt sich für ihn und seinen großen Bruder Anthony, der sich in Gelddingen erheblich besser auskennt, sofort eine Riesenzahl von Problemen. Muß man das Geld nicht zurückgeben? Aber wem? Offensichtlich ist es geklaut worden. Den Räubern braucht man es ja wohl nicht zurückzugeben. Im Gegenteil, die wollen es mit ihren Gangstermethoden zurückhaben, so daß man es vor denen verbergen muß. Überhaupt wäre es am besten, wenn man es erst einmal verstecken könnte, aber das geht nicht, weil die englische Währung in zwei Wochen umgestellt wird. Das Geld muß ausgegeben oder umgetauscht werden, rasch und in jedem …

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Dies ist ein "witziger, hintergründiger, kurzum absolut lesbarer Kinderroman", versichert Rezensent Olivier Löffler in einer begeisterten Besprechung dieser Geschichte über ein ungleiches Brüderpaar, dem unvermutet ein Sack Geld vor die Füße fällt. Damian, der jüngere, ist ein "von Visionen und Zwiegesprächen mit toten Heiligen geplagter Fünftklässler". Die Mutter ist gestorben und der Junge hat sich ganz in sich selbst zurückgezogen, erzählt Löffler. Das Geld zwingt ihn jedoch, sich wieder der realen Welt zuzuwenden. Wofür es ausgeben? Damian und sein ganz der materiellen Welt zugewandter Bruder Anthony versuchen, es in der Schule auszugeben, was schnell die "Züge eines Feldversuchs zum Thema Inflation annimmt", so Löffler. Dazu kommt noch, dass ein Unbekannter mit beträchtlicher krimineller Energie hinter dem Geld her ist. Am Ende hat Damian gelernt, dass das Leben nicht nur schwarz oder weiß ist. Und der Rezensent hat sich dabei bestens unterhalten.

©
Frank Cottrell Boyce ist nicht Millionär und hat auch nicht vor eine Bank auszurauben. Als Drehbuchautor hat er sich aber bereits einen Namen gemacht, u.a. mit Filmen wie Hilary und Jackie und Welcome to Sarajevo. Bei einem Abendessen mit dem Regisseur Danny Boyle, kam er auf die Idee MILLIONEN zu schreiben. Er war so begeistert, dass er sofort nach Hause ging, um zu schreiben, und auf den Nachtisch verzichtete. F.C. Boyce lebt mit seiner Frau und seinen sieben Kindern in Liverpool.

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Kundenbewertungen zu "Millionen" von "Frank Cottrell Boyce"

Durchschnittliche Kundenbewertung 3.8 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** sehr gut
(aus 5 Bewertungen)
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Bewertung von New York aus Bonn am 17.07.2011 ***** ausgezeichnet
Mit Schulden ist es schwer, umzugehen, aber mit sehr viel Geld auch. Doch als Damian und Antony ihre Mutter verloren, wussten sie nicht, wie viel ihnen das einmal bringen würde. Kurz nach dem Tod ihrer Mutter klaute ihnen der dicke Tom das Frühstück, doch als sie ihm sagten, dass ihre Mutter gestorben sei, gab er es ihnen gleich wieder zurück und noch 1 englischen Pfund dazu. Und auf diese Art bekamen sie massenhaft Geschenke. Als Damian es Gott sagte, bekamen sie von ihm 27000000 englische Pfund. Doch sie hatten nur 17 Tage, um alles auszugeben, denn nach 17 Tagen wurde der Euro eingeführt...
Ich fand das Buch sehr gut, weil man viel über Immobilien erfahren hat und es sehr viel um Geld ging.

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Bewertung von peter.griffin-fettsack aus Pullach im isartal am 20.07.2010 ***** weniger gut
in dem Buch findet die hauptperson Damian über 20Millionen Dollar, das Problem bei der Sache ist das dieses Geld aus einem Verbrechen stammt und Damian deshalb nicht mit diesem Geld rumprollen, dummerweise erzählt er seinem geldsüchtigen Bruder Anthony von seinem Fund. Der kauft sich gleich jeden erdenklichen Schrott. Noch ein Problem ist, das der Dollar in 17 Tagen eingeführt wird, deshalb heißt es das Geld schnell auszugeben, aber das kann ein großer Fehler sein...
Mir hat das Buch gefallen, weil es sehr witztig ist und an manchen Stellen auch traurig. Ich würde das buch aber nicht weiter empfehlen, weil es über große Zeiträume auch ziemlich langweilig wird

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Bewertung von Ann-Kathrin aus Delbrück am 10.05.2010 ***** sehr gut
Es geht um zwei Geschwister, die eines Tages einen Koffer mit 1.000.000 Pfund finden. Doch dann wird ihnen gesagt, sie hätten nur 17 Tage Zeit um das auszugeben. Und das ist schlieslich doch nicht so einfach wie sie sich das vorgestellt haben...
Das Buch ist wirklich cool. Natürlich ist es so, dass ich mich kaum davon losreißen konnte, aber es ist auf jeden Fall lustig und interessant. Es lohnt sich dieses Buch weiter zu empfehlen...

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Bewertung von Thesbeth aus Gebesee am 27.04.2010 ***** sehr gut
In dem Buch geht es um die Brüder Damian und Anthony, denen eines Tages ein Sack mit Millionen von Pfund vor die Füße fällt. Doch da in ein paar Tagen das Pfund in den Euro gewechselt werden soll, haben sie nur eine Woche Zeit, um das Geld auszugeben. Deswegen kommen die Beiden in einige Schlamassel. Und die ganzen Schnorrer sind auch nicht zu vergessen! Am Ende klären Damian und Anthony sogar einen Diebstahl auf.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr lustig ist, für was die Brüder ihr ganzes Geld ausgeben. Doch es gibt einige überflüssige Textpassagen.

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Bewertung von Jojo am 26.09.2007 ***** sehr gut
Dieses Buch ist super! Am Anfang fordert es den Leser etwas heraus, aber dann wird es super spannend und es spiegelt wahre Träume wieder.Ich habe es schon 2 mal gelesen und ich fand es sehr gut.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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