Umstrittene Wahrheit - Küng, Hans

Umstrittene Wahrheit

Erinnerungen

Hans Küng 

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Umstrittene Wahrheit

Anschaulich und leidenschaftlich erzählt Hans Küng von seinem Leben ab dem Umbruchsjahr 1968. Dabei schildert er, wie ihn die dramatischen Veränderungen in Kirche und Gesellschaft geprägt haben und warum er jenen Weg ging, der ihn zum Partner im interreligiösen Dialog, zum Hoffnungsträger für eine erneuerte Kirche und zum meistgelesenen Theologen weltweit gemacht hat.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 720 S. 24 Fototaf. 190 mm
  • Seitenzahl: 719
  • Piper Taschenbuch Bd.5387
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 41mm
  • Gewicht: 608g
  • ISBN-13: 9783492253871
  • ISBN-10: 3492253873
  • Best.Nr.: 25572948
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.11.2007

Ein Wahrhaftiger auf Wahrheitssuche
Hans Küng legt den zweiten Teil seiner rasant geschriebenen Lebenserinnerungen vor / Von Hermut Löhr

Ist das nun ein "heiliges Spiel", das sich da vor unseren Augen entfaltet? Oder ein erbitterter Kampf zwischen Männern, die einander einmal Kollegen und Freunde waren?

Hans Küngs zweiter Memoirenband umfasst - mit vielen Rück- und Vorgriffen - die Jahre 1968 bis 1980. Es ist der Teil einer Lebenszeit, in der aus dem hoffnungsvollen jungen Theologen des Zweiten Vatikanischen Konzils der in Roms Augen abtrünnige Katholik wird, der schließlich seine kirchliche Lehrbefugnis an der Tübinger katholisch-theologischen Fakultät verliert, eben "der Fall Küng". Beschrieben werden - chronologisch geordnet und thematisch akzentuiert - entscheidende und schwierige Jahre im Leben eines Priesters, dem man die Leidenschaft für die Theologie und die Beteuerung der Liebe zu seiner Kirche abnimmt, ja dem man - entgegen mancher Beteuerung - auch den heißen Wunsch nach einer kirchlichen Karriere durchaus zutraut: Kardinal Küng, das wäre doch etwas gewesen! Angesichts der wiederholt ausführlich zitierten Reformprogramme …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.01.2008

Ins Herz der Dinge und in die Vereinsamung
Keiner fragt als Theologe so unbefangen, so undiplomatisch, so intellektuell zugespitzt: Hans Küng erinnert sich an die Jahre 1968 bis 1980
„Aber er ist doch so katholisch!” – das pflegt der evangelische Tübinger Theologe Eberhard Jüngel Leuten entgegenzuhalten, die in Hans Küng, dem Papst- und Kirchenkritiker, einen heimlichen Protestanten sehen. Nicht wenige waren dieser Meinung – der wohl prominenteste unter ihnen war Hans Urs von Balthasar. Warum sie unrecht hatten, warum Hans Küng zwar ein evangelischer Katholik, nicht aber ein katholischer Protestant sein will – das erfahren die Leser nun aus dem zweiten Band seiner auf mehrere Bände angelegten Erinnerungen mit dem Titel „Umstrittene Wahrheit” (2007).
Fachhistoriker und Theologen, aber auch Neugierige und Interessierte ganz allgemein kommen bei der Lektüre mühelos auf ihre Kosten. Auf den mehr als 700 Seiten begegnet ihnen eine kaum überschaubare Fülle von Personen, Orten, Begebenheiten. Fast tausend Namen umfasst allein das Personenregister. Die biographische Sorgfalt, die Achtsamkeit selbst aufs Kleine und Kleinste lässt sich – zumal in …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Eines, versichert der Rezensent Helmut Löhr, ist dieser zweite, mit mehr als 700 Seiten nicht gerade schmale Band der Erinnerungen von Hans Küng ganz gewiss nicht: langweilig. Vielleicht selbstgerecht, denn bei der Schilderungen all seiner Auseinandersetzungen mit der Amtskirche und ihren Vertretern findet Küng bis heute die Fehler in erster Linie bei den anderen. Und, ja, nachtragend sei der Autor womöglich auch: "Denn Küng bereut nichts, und er vergisst nichts." Den "Schauspieler" Wojtyla mag er nicht, des Papstes Jesus-Buch bekommt, auch ein wenig außer der chronologischen Reihe (eigentlich geht es nur um die Jahre 1968-1980), sein Fett weg. Aber Küng lobt auch, Karl Barth zum Beispiel. Der Rezensent macht kritische Anmerkungen, hält etwa Küngs theologische Ansätze auch nicht mehr für ganz taufrisch, kann aber nicht leugnen, dass er diese "rasant geschriebenen Erinnerungen" mit Vergnügen gelesen hat.

© Perlentaucher Medien GmbH
Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, studierte an der Päpstlichen Universität in Rom Philosophie und Theologie, nahm als Experte am Zweiten Vatikanischen Konzil teil, ist katholischer Priester und Professor emeritus für Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen und Präsident der Stiftung Weltethos. Ihm wurde 1979 - wegen kritischer Äußerungen - vom Papst die kirchliche Lehrbefugnis entzogen. 2012 wurde Hans Küng mit dem italienischen "Nonino-Kulturpreis" ausgezeichnet.


Kundenbewertungen zu "Umstrittene Wahrheit" von "Hans Küng"

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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 20.04.2009   gut
Nach 620 Seiten unverhohlenem Selbstlob in 'Erkämpfte Freiheit' macht Hans Küng in 'Umstrittenen Wahrheit' auf 719 Seiten über seine Leben in den 70ern munter weiter. Nur mal zum Vergleich: Joseph Ratzinger hat für seine Erinnerungen gerade mal 192 Seiten benötigt und der hat auch so einiges erlebt.
Nach wie vor ist sich Hans Küng in der negativen Beurteilung der Lage der Kirche und der dort handelnden Entscheidungsträger (Kardinäle) sehr sicher. Anders als in Teil 1 (Erkämpfte Freiheit) geht es aber mit dem Theologen mit den höchsten Auflagen in diesem zweiten Teil seiner Erinnerungen innerkirchlich stark bergab, was die journalistisch gut geschriebenen Weltreisenberichte (die Kohle für die Bestseller will ja auch ausgegeben sein) nicht überdecken können. Ewig rumnölende dogmatische Glaubenswächter die keine 'Akteneinsicht' gewähren und theologisch irgendwo im Mittelalter stehen geblieben sind und sowieso keine Ahnung haben, machen dem so toll ausgebildeten Germaniker aus der demokratischen Schweiz das Leben sauer. Aber der Drachentöter nimmt den Kampf auf - um der Wahrheit willen. Dieser Kampf kann keine Gnade kennen und darum fallen die Beurteilungen über Personen der Gegenseite notorisch abfällig aus, was - wie im ersten Band - das hauptsächlich verwendete Stilmittel ist. In Rechthaberei können nur Kleingeister fallen und das ist der Autor selbstverständlich nicht. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzungen wird der Entzug der Missio Canonica sein - bei gleich bleibenden Bezügen und Forschungsmittel - was als dramatisches Ereignis geschildert wird.
Wer diese subjektiven Einseitigkeiten gut überlesen kann wird mit einer durchaus interessanten Lektüre über den Gossip in der theologischen Wissenschaft der 70er Jahre belohnt. Im Zentrum steht Hans Küng (mit zwei immer wieder gelobten Helferlein: seine Zöglinge Häring und Kuschel) und viele Gegenspieler deren zwei herausragen - Karl Rahner, dem Verrat an der eigenen Sache vorgeworfen wird und der immer wieder als Karrierist verleumdete Joseph Ratzinger. Dass letzterer Papst wurde muss schon sehr arg für Hans Küng gewesen sein. Bestmöglicher Untertitel: beleidigte Leberwurst Teil 2.

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Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 20.04.2009   gut
Nach 620 Seiten unverhohlenem Selbstlob in 'Erkämpfte Freiheit' macht Hans Küng in 'Umstrittenen Wahrheit' auf 719 Seiten über seine Leben in den 70ern munter weiter. Nur mal zum Vergleich: Joseph Ratzinger hat für seine Erinnerungen gerade mal 192 Seiten benötigt und der hat auch so einiges erlebt.
Nach wie vor ist sich Hans Küng in der negativen Beurteilung der Lage der Kirche und der dort handelnden Entscheidungsträger (Kardinäle) sehr sicher. Anders als in Teil 1 (Erkämpfte Freiheit) geht es aber mit dem Theologen mit den höchsten Auflagen in diesem zweiten Teil seiner Erinnerungen innerkirchlich stark bergab, was die journalistisch gut geschriebenen Weltreisenberichte (die Kohle für die Bestseller will ja auch ausgegeben sein) nicht überdecken können. Ewig rumnölende dogmatische Glaubenswächter die keine 'Akteneinsicht' gewähren und theologisch irgendwo im Mittelalter stehen geblieben sind und sowieso keine Ahnung haben, machen dem so toll ausgebildeten Germaniker aus der demokratischen Schweiz das Leben sauer. Aber der Drachentöter nimmt den Kampf auf - um der Wahrheit willen. Dieser Kampf kann keine Gnade kennen und darum fallen die Beurteilungen über Personen der Gegenseite notorisch abfällig aus, was - wie im ersten Band - das hauptsächlich verwendete Stilmittel ist. In Rechthaberei können nur Kleingeister fallen und das ist der Autor selbstverständlich nicht. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzungen wird der Entzug der Missio Canonica sein - bei gleich bleibenden Bezügen und Forschungsmittel - was als dramatisches Ereignis geschildert wird.
Wer diese subjektiven Einseitigkeiten gut überlesen kann wird mit einer durchaus interessanten Lektüre über den Gossip in der theologischen Wissenschaft der 70er Jahre belohnt. Im Zentrum steht Hans Küng (mit zwei immer wieder gelobten Helferlein: seine Zöglinge Häring und Kuschel) und viele Gegenspieler deren zwei herausragen - Karl Rahner, dem Verrat an der eigenen Sache vorgeworfen wird und der immer wieder als Karrierist verleumdete Joseph Ratzinger. Dass letzterer Papst wurde muss schon sehr arg für Hans Küng gewesen sein. Bestmöglicher Untertitel: beleidigte Leberwurst Teil 2.

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