 | Besprechung von 23.09.2011 |
Aus der PsychiatrieSebastian Schlösser leidet unter einer bipolaren Störung, Phasen hyperaktiver Euphorie und lähmender Depression. Er nennt sie seine "Meise". Die Klinik, in der er behandelt wird, heißt "Meisenzoo" oder "Wolkenkuckucksheim". Die flapsige Metaphorik hat zwei Gründe: Zum einen schreibt Schlösser formal an seinen erst acht Jahre alten Sohn. Zum anderen markiert er sein Überlegenheitsgefühl gegenüber den Spielregeln der Psychiatrie und dem Konformismus von "Kleingeistern". Der Bericht "Lieber Matz, Dein Papa hat 'ne Meise" schildert, wie der Autor einen Höhenflug als junger Theaterregisseur erlebt und währenddessen die Kontrolle über sein Verhalten verliert: "Ich berauschte mich an meinen eigenen Gedanken. Dazu kam ein Gefühl von Unverwundbarkeit und Größe - ich kannte keine Zweifel mehr. Schamlosigkeit würde es wohl eher treffen." Schließlich vagabundiert er im Bademantel durch Berlin. Polizisten führen ihn von der eigenen Premiere ab. Die beklemmende Innensicht der manisch-depressiven Erkrankung geht auf mögliche tiefere seelische Ursachen wenig ein, zeigt aber Faktoren, die den Ausbruch begünstigen: Bei Schlösser waren es der …
»Sebastian Schlösser hat sich mit offenem Visier seiner Krankheit gestellt und damit seinem Sohn den Vater erhalten.« Brigitte, Cordula Stratmann, 07.09.11 »Sebastian Schlössers gesammelte Briefe an seinen Sohn Matz berühren ... ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit gegenüber Kindern.« Financial Times Deutschland, Sophia Bogner, 03.08.11 »Das Buch rüttelt Aussenstehende auf. Denn es protokolliert nicht nur schonungslos seine Entgleisungen aus dem sozialen Leben, die manischen Ausraster und depressiven Talsohlen, sondern ist zugleich ein zärtliches Dokument familiärer Verbundenheit. « St. Galler Tagblatt, Bettina Kugler, 29.08.11 »Schonungslos und ehrlich« HörZu, 16.09.11 »Das ist mal ein bemerkenswerter Weg, mit dem Thema Depression umzugehen...Schwieriges Thema, einfache Worte. Sehr gelungen!« MENS HEALTH, Arndt Ziegler, 2011/10 »Auf anrührend naive Weise lässt er den Leser seine Aufs und Abs miterleben und wirbt um Verständnis für seine Situation. Das Buch ist eine Aufklärungsschrift, die sich nicht nur an Kinder, sondern an die Gesellschaft richtet.« RHEIN-ZEITUNG, Nicole Mieding, 16.09.11 »Schlössers Briefe beschreiben eindrucksvoll, wie es ist, wenn man alles verliert, an das man geglaubt hat.« WESTDEUTSCHE ZEITUNG, 26.10.2011
"Sebastian Schlösser hat sich mit offenem Visier seiner Krankheit gestellt und damit seinem Sohn den Vater erhalten." Briigtte, Cordula Stratmann, 07.09.11 "Sebastian Schlössers gesammelte Briefe an seinen Sohn Matz berühren ... ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit gegenüber Kindern." Financial Times Deutschland, Sophia Bogner, 03.08.11 "Das Buch rüttelt Aussenstehende auf. Denn es protokolliert nicht nur schonungslos seine Entgleisungen aus dem sozialen Leben, die manischen Ausraster und depressiven Talsohlen, sondern ist zugleich ein zärtliches Dokument familiärer Verbundenheit. " St. Galler Tagblatt, Bettina Kugler, 29.08.11
»Sebastian Schlösser hat sich mit offenem Visier seiner Krankheit gestellt und damit seinem Sohn den Vater erhalten.« Brigitte, Cordula Stratmann, 07.09.11 »Sebastian Schlössers gesammelte Briefe an seinen Sohn Matz berühren ... ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit gegenüber Kindern.« Financial Times Deutschland, Sophia Bogner, 03.08.11 »Das Buch rüttelt Aussenstehende auf. Denn es protokolliert nicht nur schonungslos seine Entgleisungen aus dem sozialen Leben, die manischen Ausraster und depressiven Talsohlen, sondern ist zugleich ein zärtliches Dokument familiärer Verbundenheit. « St. Galler Tagblatt, Bettina Kugler, 29.08.11 »Schonungslos und ehrlich« HörZu, 16.09.11 »Das ist mal ein bemerkenswerter Weg, mit dem Thema Depression umzugehen...Schwieriges Thema, einfache Worte. Sehr gelungen!« MENS HEALTH, Arndt Ziegler, 2011/10 »Auf anrührend naive Weise lässt er den Leser seine Aufs und Abs miterleben und wirbt um Verständnis für seine Situation. Das Buch ist eine Aufklärungsschrift, die sich nicht nur an Kinder, sondern an die Gesellschaft richtet.« RHEIN-ZEITUNG, Nicole Mieding, 16.09.11 »Schlössers Briefe beschreiben eindrucksvoll, wie es ist, wenn man alles verliert, an das man geglaubt hat.« WESTDEUTSCHE ZEITUNG, 26.10.2011
Sebastian Schlösser, geboren 1977, war Regieassistent bei Jürgen Gosch und Theaterregisseur u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit seiner Entlassung aus der Psychiatrie studiert er Jura. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt er in Hamburg.
Sitemap: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20