Die Seelenzauberin / Magister Trilogie Bd.2  - Friedman, Celia

Die Seelenzauberin / Magister Trilogie Bd.2

Roman. Deutsche Erstausgabe

Celia Friedman 

Übersetzung: Holicki, Irene
Broschiertes Buch
 
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Die Seelenzauberin / Magister Trilogie Bd.2

Nach "Die Seelenjägerin" liegt nun "Die Seelenzauberin", der zweite Band der Serie, bei Piper vor. Weiteres zur Autorin: www.csfriedman.com

Seelenfresser sind seltsame Wesen mit Körpern wie lange schwarze Schlangen und Flügeln wie die einer Libelle. Diese Dämonen sind unverwundbar, und nur eine magische Barriere, der Heilige Zorn, hält sie in Schach. Doch dieser Schutz wird zerstört, und nun bedrohen die Unwesen Kamalas Welt. Einziger Ausweg ist die Erweckung der Lyr, doch diese schlafen noch tief und fest
Endlich liegt die spannende Fortsetzung von "Die Seelenjägerin" auch im Taschenbuch vor. Für alle Freunde düsterer Geschichten um Magie und den Preis, den die Menschen dafür zahlen müssen.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 504 S.
  • Seitenzahl: 504
  • Piper Taschenbuch Bd.6782
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 135mm x 37mm
  • Gewicht: 679g
  • ISBN-13: 9783492267823
  • ISBN-10: 3492267823
  • Best.Nr.: 29750574
Grandios geschrieben - nur viel zu kurz!, Publishers Weekly

Grandios geschrieben – nur viel zu kurz!, Publishers Weekly»Dabei versteht es Celia Friedman Figuren zu zeichnen, denen man gebannt folgt. Den Guten wie den Bösen gleichermaßen, denn die Autorin versteht es, ihre Motivation emotional greifbar zu machen und damit nachvollziehbar. So muss starke Fantasy sein!«, booksection.de, 24.10.2010»Schreiberisches Können, Einfühlungsvermögen, glaubwürdige und liebenswerte Charaktere und das magische Konzept dieser extrem stimmigen Fantasy-Welt – das zeichnet wie schon Die Seelenjägerin auch das zweite Buch der Magister-Saga aus.«, Nautilus - Abenteuer & Phantastik
Celia Friedman arbeitete zwanzig Jahre lang als Kostümdesignerin. Sie lebt im nördlichen Virginia.

Für Betsy Wollheim
Meine phantastische Lektorin
Meine unersetzliche Muse
Meine geliebte Freundin
Prolog
Die Götter waren unterwegs.
Der Junge presste sich an den heißen Boden und krallte seine rußgeschwärzten Finger in den Berg. Lavastückchen und Ascheklumpen lösten sich unter seinen Händen und verbrannten ihm die Haut wie glühende Kohlen, aber das nahm er kaum wahr. Seine Aufmerksamkeit war nur nach oben gerichtet, besonders auf die wenigen Stellen, wo sich die dichten Wolken teilten und der Himmel sichtbar wurde.
Sie würden bald hier sein. Ganz bestimmt.
Sie würden das Opfer nicht ablehnen.
Weiter unten lagen ein halbes Dutzend Mädchen im weiten grauen Kessel des Vulkans und wimmerten vor Angst und vor Schmerzen. Sie waren ziemlich jung, zum Teil noch jünger als er, und allen strömte das Blut aus Schnitten an der Rückseite der Beine. Die Priester hatten verfügt, dass man ihnen die Kniesehnen durchtrennte, bevor sie in den Kessel gestoßen wurden. So wollte man verhindern, dass sie sich ein Beispiel an den letzten Opfern nahmen: Diese waren, anstatt sich in ihr Schicksal zu fügen, auf die andere Seite der Kaldera geflüchtet und hatten sich dort in die Lavagrube gestürzt. Wenn die Opfer allzu schnell starben, waren die Götter unzufrieden und schickten den Schwarzen Schlaf. Dann starben die Kinder, und das Getreide verfaulte auf den Feldern, weil keine gesunden Männer mehr da waren, die es hätten ernten können.
Verständlicherweise litten die Mädchen Todesängste, und als eine von ihnen aufschrie, zuckte der Junge zusammen. Er konnte nicht sehen, wer es war, und verbot sich auch, darüber nachzudenken. Das Land der Sonne war klein, und er kannte jeden Bewohner mit Namen aber wenn ein Mädchen zum Opfer erwählt wurde, gab sie ihren Namen und ihre Identität auf und hieß fortan nur noch Tawa, Göttermagd. Sie anders zu sehen, sich bewusst zu machen, dass dieselben jungen Dinger, die nun wie Lämmer auf der Schlachtbank lagen und auf die Götter warteten, einst im Schatten des großen Berges mit ihm herumgelaufen waren, mit ihm gescherzt und "Zeigst du mir deins, zeig ich dir meins" gespielt hatten, wäre zu schrecklich gewesen.
Futter. Die Priester gebrauchten das Wort nie, aber nichts anderes waren sie jetzt. Jeder im Land der Sonne wusste das, aber niemand sprach es laut aus. Wenn ein Mann seine Tochter als Braut den Göttern opferte, mochte er noch das Gefühl haben, eine ehrenvolle Tat zu vollbringen, doch sobald er sich eingestand, dass sie nur wie ein Schaf den Wölfen zum Fraß vorgeworfen würde, erkaltete die Ehre und starb eines kläglichen Todes. Die Blumen, die man den Mädchen ins Haar flocht, waren kein Brautkranz, keine Krone der Gemeinschaft mehr, sondern makabre Dekoration; ihre Schreie waren kein Lied, mit dem die jungfräuliche Braut ihren erhabenen und strahlenden Bräutigam begrüßte, sondern lediglich Ausdruck einer primitiven Urangst, die alles andere erstickte.
Kein Wunder, dass niemand aus dem Dorf zurückblieb, um zu sehen, ob das Opfer angenommen wurde, dachte der Junge. Die Illusion eines heiligen Rituals wäre bei näherem Hinsehen womöglich nicht aufrechtzuerhalten gewesen.
Plötzlich kam Bewegung in die Wolken am Himmel. Der Junge zog rasch den Atem ein, der Schwefelrauch brannte ihm in der Nase und reizte zum Husten. Ein Krampf erfasste seine Atemwege, er schloss fest die Augen, und die Tränen liefen ihm über die rußverschmierten Wangen, doch er gestattete sich keinen Laut, um die Götter, die bestimmt schon ganz nahe waren, nicht auf sich aufmerksam zu machen, bevor er bereit war. Am Ende hielten sie auch ihn noch für ein Opfer.
Dann war der Anfall vorüber, er unterdrückte einen letzten Hustenreiz und schlug die Augen wieder auf.
Und da waren sie.
Makellos rein waren sie o diese Reinheit! Kühl und klar hoben sie sich vor dem hellen Himmel ab, Eis gegen Feuer. Ihre Schwingen waren fein geädert wie Insektenflügel, aber unglaublich bre


Kundenbewertungen zu "Die Seelenzauberin / Magister Trilogie Bd.2 "

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Bewertung von horrorbiene am 01.01.2013   ausgezeichnet
In Band zwei setzt sich die Geschichte aus dem ersten Teil nahtlos fort: Kamala muss sich von den Strapazen des Kampfes mit dem Seelenfresser erholen und folgt – ganz der Tradition der Magister um Wissen zu erlangen – zwei Hütern auf einer Expedition zum Heiligen Zorn. Was sie dort finden wird die bisherige Welt verändern. Im Großkönigreich wird ein Büßermönch zum neuen König gekrönt und die Hexenkönigin wittert eine Möglichkeit zur Einflussnahme. Ihr Seelenfeuer widerrum ist mittlerweile so ausgebrannt, dass ihr nur noch wenig Lebenszeit vergönnt ist und da ihr die Magister nicht zu helfen scheinen, vertraut sie auf ganz andere Mächte. Diese breiten ihre Fühler auch noch an anderer Stelle aus und ein ausgeklügeltes Netzwerk wird deutlich. Da kann nur noch eines helfen: Die Macht der Lyr muss geweckt werden. Doch wie soll das von statten gehen und wie kommt es, dass Magister Colivar so viel weiß?!
Band eins habe ich regelrecht verschlungen. Er war geprägt von der Reise Andovans zu der Quelle seines Leidens: Kamala. Dass sie ihren eigenen Konjunkten fand und sich auch noch in ihn verliebte hat den Reiz dieses Buches ausgemacht. Da Andovan am Ende des ersten Bandes starb, musste dieses Buch nun von gänzlich anderem Charakter sein. Tatsächlich ist es das auch. Die Seelenfresser sind wieder da und sie gehen scheinbar in der Seele verwurzlte Verbindungen ein. Die Seelenfresser sind demnach nicht einfach zurückgekehrt, sondern sind Teil einer großen Verschwörung, die schon größere Bahnen gezogen hat, als alle bisher dachten. Dies wird innerhalb des Buches Schritt für Schritt aufgedeckt, wobei Perspektivwechsel und Zeitsprünge so geschickt eingesetzt wurden, dass der Plot richtig spannend wurde und die Seiten wieder einmal nur so dahin flogen. Auf diese Weise enthält Band zwei noch eine ganze Menge mehr Spannung und Tiefgang als Band eins. Dabei erlebt der Leser, wie sich die Charaktete entwickeln und so manche Veränderung durchmachen. Allen voran Kamala, die zwar eine Magisterin ist, doch ihr “Menschsein” liegt noch nicht so weit zurück, dass ihr menschliches Verhalten gänzlich abhanden gekommen ist. Dies führt z.T. zu sehr interessanten Konflikten, doch könnte die Figur noch etwas tiefgründiger gestaltet werden. Dies ist allerdings nicht von entscheidender Bedeutung, ist sie doch nur eine Figur auf dem großen Schachbrett.
Friedmans Erzählstil ist einfach gehalten und schafft es durch die Perspektiven und die Einblicke in die Gegenseite nicht nur Spannung aufzubauen, sondern auch eine gehörige Portion Atmosphäre.

Fazit: Die Seelenzauberin ist wie auch schon der erste Teil ein Fantasy-Buch mit besonderen Qualitäten, dass sich erfrischend von der Masse abhebt, gut, spannend und atmosphärisch geschrieben ist und meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Band zwei erhält nun durch die verschiedenen Komplotte, die nach und nach zu Tage treten noch mehr Tiefgang und Spannung. Ich kann die Trilogie nur wärmsten empfehlen und freue mich schon darauf, bald Band drei lesen zu können!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 21.12.2011   sehr gut
Kamela reist in den Norden, um Informationen zu erhalten, die ihr im Zweifelsfalle eine Möglichkeit gegen die Magister geben. Im Norden hielt der Fluch des Heiligen Zorns die Seelenfresser zurück, verändert allerdings auch die Magie. Kamela hofft, dass nützliche Informationen genug Wert für die Magister haben, um ihr Verbrechen nicht zu bestrafen.
Sie trifft auf Rhys, den Halbbruder der Großkönigin. Er sieht ihrem Geliebten sehr ähnlich. Kamela will ihm helfen, als er in Gefahr gerät, und so reisen sie beide zusammen weiter zum Heiligen Zorn, um herauszufinden, wie die Seelenfresser die Barriere überwinden konnten. Dabei entdecken sie ein düsteres Geheimnis, dass Rhys jeglichen Glauben anzweifeln lässt.
Der zweite Band ist dem ersten von der Geschichte her sehr ähnlich. Kamela reist alleine, trifft knackigen Kerl, verliebt sich, hilft ihm und muss sich vor den Magistern hüten. Allerdings erhält man endlich ein bisschen Einblick darin, was es mit dem heiligen Zorn und dem Lyr-Erbe auf sich hat. Die ganz großen Fragen, wie die Herkunft der Ikati, ihre Bündnisse und auch die "dunklen Geheimnisse" der Magister und Colivars Herkunft, werden zwar immer wieder angesprochen, aber dann heißt es nur "er konnte es nicht offenbaren" oder so. Etws nervend, wenn sich so was dauernd wiederholt. In der Beziehung war auch die Beschreibung eines "wahren Magisters" sehr repetitiv. Immer wieder heißt es "nur wer das Leben eines Menschen für das Abkühlen seines Tees benutzt", "wer ein Menschenleben opfert um ein Hemd zu reinigen" etc sei ein wahrer Magister. Ein- oder zweimal wäre es okay, aber solche Beispiele wurden andauernd genannt. Spätestens beim dritten Mal hat man es begriffen.
Die Magister spielen mal wieder ihr eigenes Spiel, jetzt mischen auch andere wie die Hexenkönigin mit. Kamela, die eigentlich als starker und unabhängiger Charakter beschrieben wird, weiß im Grunde genommen gar nicht, was sie tut, und lässt sich mehr oder weniger von anderen herumkommandieren, wobei sie sich selbst einredet, dass sie jederzeit frei entscheiden könne. Diese Diskrepanz zwischen dem Fließtext und dem, was wirklich passierte, war schon störend. Alles in allem war der Roman aber flüssig zu lesen, und die paar kurzen Einblicke in die Gesellschaft der Ikati waren faszinierend. Ich hoffe, im Abschlussband werden dann alle offenen Fragen beantwortet. Ich gebe 3,5 von 5 Punkten.

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