Der verbotene Ort - Vargas, Fred

Fred Vargas 

Der verbotene Ort

Roman

Aus d. Französ. v. Waltraud Schwarze
Gebundenes Buch
 
3 Kundenbewertungen
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Der verbotene Ort

Ein internationaler Polizeikongress führt Kommissar Adamsberg und seinen Adlatus Danglard nach London. Bei einer abendlichen Sightseeingtour durch die schillernde Metropole machen die beiden Franzosen einen grausigen Fund: Vor dem ebenso berühmten wie berüchtigten Friedhof Highgate entdecken sie siebzehn fein säuberlich aufgereihte Schuhe, in denen herrenlos gewordene Füße stecken. Und zurück in Paris, wird Adamsberg zum Schauplatz eines fürchterlichen Verbrechens gerufen: Pierre Vaudel, pensionierter Jurist, wurde auf unerklärlich gnadenlose Weise in seinem Haus hingerichtet; als einziges Indiz verweist ein kryptischer Brief auf ein serbisches Dörfchen. So wenig den schaurigen Fund in London und den Mord in Paris verbinden mag, so hellhörig wird Adamsberg, als Danglard behauptet, unter den Schuhen von Highgate die seines serbischen Onkels wiedererkannt zu haben. Adamsberg nimmt die Fährte auf und reist in das einstige Transsilvanien, das Ursprungsland des Vampirglaubens, wo Wagemut und Unbedachtheit ihn an die Grenze von Leben und Tod bringen.


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 480 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Jean-Baptiste Adamsberg Bd.8
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 125mm
  • Gewicht: 622g
  • ISBN-13: 9783351032562
  • ISBN-10: 3351032560
  • Best.Nr.: 25621387

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Das ist große Europäische Literatur!", seufzt Rezensent Tobias Gohlis und gibt zudem die Ansicht zu Protokoll, auch der leidenschaftliche Krimileser Bert Brecht wäre von diesem Roman "entzückt" gewesen. Den beschreibt er im Folgenden als Mischung aus "Vampir-, Schauer- und Abenteuererzählung", "Polizeiermittlung und -verschwörung". Bereits der Protagonist und ermittelnde Kommissar ist aus Rezensentensicht einzigartig: nämlich von Ängsten besessen, darunter die, das eigene Kind sei verdorben und er selbst könne lebendig begraben werden. Die Geschichte spielt in London, aber auch in einem serbischen Dorf, wie man liest. Beeindruckt ist der Rezensent auch von der "federnd-tänzelnden Sprache", dem märchenhaft-fantastischen Ton, in dem das Buch verfasst ist.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.06.2009

Wüster Alb

Ein psychoemotionaler Schock! Ausgerechnet Kommissar Adamsberg - ein Mann, der das Gefühl liebt, "restlos verloren zu sein"? Und kein Geringerer als der Hausarzt des neuesten Mordopfers löst die Blockade mit ein paar wohltemperierten Handgriffen wieder auf. Fred Vargas legt ihren elften Roman um die buntscheckige Pariser brigade criminelle vor, und dieses Mal hat sie sich durch ihren Stoff gebissen ganz wie der untote "Kauer" auf einem serbischen Friedhof, den man bäuchlings begraben hat, damit er sich nicht durch Leichentuch und Sarg in die Oberwelt zurückmümmelt. Die Handlung, beginnend mit dem Mord an einem Rentner, dehnt sich bald auf den Balkan aus, wo Vampire unter der Erde rumoren, durch die Abtrennung ihrer Gehwerkzeuge jedoch post mortem an ihren nächtlichen Ausflügen gehindert werden. Das wiederum passt zu der Sammlung abgeschnittener Füße, die jemand in London vor den Toren eines Friedhofs deponiert hat (schon Bram Stoker hatte ein Auge auf Highgate geworfen). Die Unterscheidung zwischen "ursächlichen Vampiren" und "zwangsvampirisierten" Opfern schließlich führt Adamsberg auf die Spur: Gespensterglaube, Familienfehde, Blutrache. …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Die französische Krimiautorin Fred Vargas schreibt jetzt schon seit Jahren auf konstant hohem Niveau und hat sich damit eine große Fangemeinde aufgebaut. Erneut schickt sie ihren merkwürdigen Lieblingskommissar Adamsberg auf Mörderjagd - und doch ist wie in vielen Romanen Vargas`die eigentliche Krimihandlung nur Gerüst, um Adamsberg möglichst skurille Situationen überstehen zu lassen. Abgeschnittene Füße vor dem Londoner Friedhof Highgate führen Adamsberg über Paris in ein kleines Dorf in Serbien und zurück nach Frankreich an den Strand der Normandie. Vargas ist erneut ein großer Wurf gelungen, ihr Einfallsreichtum, ihr Gespür für Dialoge und ein archaischer Humor suchen europaweit ihresgleichen. Unbedingt lesen! (am)

»Mörderisch menschlich, mörderisch gut.« Frankfurter Rundschau »Bis zum Ende fiebert der Hörer mit [...] Spannende, tiefgründige Unterhaltung...« der Hörspiegel »Chaotisch und assoziativ. Und mit einer anständigen Portion Tarantino-Humor.« IN München »Ein Hörspiel das »Mords«-lustig und spannend ist.« com-on-online.de »Der verbotene Ort« ist ein literarischer Leckerbissen, der irritiert, verwirrt und begeistert. Eben typisch Vargas.« media-mania.de »Nach dem ebenfalls ausgezeichneten Hörbuch ist nun auch das Krimihörspiel [...] erschienen, das Vargas Welt durch exzellente Vertonung noch mehr Dynamik und Spannung verleiht.« Leipzig Live »Das Hörspiel lässt Raum für die unterscheidlichen Ermittler, es ist vielstimmig ohne sich in dem Geflecht aus mehr als 30 Figuren zu verlieren.« dpa »Das Schönste am Hörspiel »Der verbotene Ort« nach dem Krimi der Französin Fred Vargas ist, wie die Sprecher mit dem Medium Hörbuch spielen.« Neue Presse »Man spürt förmlich, mit wie viel Spaß und Rafinesse die Akteure am Werk waren, um diesem schaurig-schönen Werk alle Reize zu entlocken.« Piranha »absolut hörenswert« hoertalk.de

"Die französische Erfolgsautorin beschreibt die Figuren so liebevoll gekonnt und mit so hintergründigem Witz, dass es eine helle Freude ist." Stern<br />Auch in ihrem neuen Roman gelingt Fred Vargas ein packendes Spiel voller Leichtigkeit und Ironie um den Quell menschlicher Ängste.
Fred Vargas, Jg. 1958, Mutter eines Sohnes, Archäologin im Hauptberuf, lebt in Paris. Ihre erfolgreichen Krimis schreibt sie fast ausschließlich im Urlaub. 2004 erhielt die sie den Deutschen Krimipreis.

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Kundenbewertungen zu "Der verbotene Ort" von "Fred Vargas"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Miko aus Dortmund am 17.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch ,,Die dritte Jungfrau" von Fred Vargas geht es um den Komissar Adamsberg.Er fährt mit seinem Adlatus Danglard nach London zum Polizeikongress.Durch den Hinweis eines Betrunkenem finden sie, vor dem Friedhof Highgate,17 nebeneinander aufgereihte Shuhe,in denen abgeschnittene Füße drinstecken.Auf dem Friedhof ist schon vor vielen Jahren etwas Grausames geschehen.Zurück in Paris untersucht Adamsberg einen grausamen Mord.Am Tatort wird ein kryptischer Brief gefunden,der auf ein serbisches Dorf hinweist.Auf den ersten Blick mag die beiden Vorfälle nichts verbinden,doch
ist das wirklich so?Adamsberg reist nach Transsilvanien,wo der Vampirglaube entstand,dort gerät er an seine Grenzen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen,weil es im Gegensatz zu vielen anderen Krimis einfach mal was Neues ist.Außerdem kann man sich sehr gut in die Personen hinein fühlen.Fred Vargas reißt ihre Leser einfach,durch ihre Art zu schreiben, mit.
Ich empfehle dieses Buch an alle weiter,die auf Geheimnisse,Krimis und Spannung stehen.

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Bewertung von Leseratte aus Oberbayern am 09.11.2010 ***** sehr gut
Das war mein erster Fred Vargas Krimi und ich bin begeistert.
Zuerst musste ich mich in den Schreibstil von Fred Vargas einfinden.
Ihre Art zu Schreiben ist genauso außergewöhnlich wie ihre
Charaktere die sie beschreibt.
Ist man erst mal "drin" ist es ein Genuss zu lesen.
Ein anspruchsvoller Schreibstil mit einem hintergründigen Humor,
der wirklich Spaß macht.
Spannung kommt natürlich nicht zu kurz.

Habe mir vor einigen Tagen das erste Buch aus der Komissar Adamsberg-Serie
zugelegt, da mich dieses Buch hier hungrig auf mehr gemacht hat.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 28.04.2009 ***** ausgezeichnet
Vampire sind in. Aber im Gegensatz zu Autorinnen wie Stephanie Meyer und Charlaine Harris inszeniert Fred Vargas in „Der verbotene Ort“ eine völlig andere Geschichte. Mit ihrem unübertroffen hintergründig-ironischen Humor lässt sie den skurrilen und verlangsamten Kommissar Adamsberg Bekanntschaft mit einem der meist verbreiteten Mythen der europäischen Geschichte machen.

Von dem kleinen verschlafenen Ort in Serbien über die Österreichische Kulturmetropole Wien bis in die hohe Politik Frankreichs verläuft Adamsbergs Reise und führt ihn auch diesmal wieder an seine physischen und psychischen Grenzen – was ihn natürlich nicht davon abhält, auf seine ganz eigene Art einen besonders perfiden und skurrilen Fall zu lösen.

Nebenbei labt sich die Französin Vargas an den Sprachverwirrungen zwischen Englisch, Deutsch und Serbisch, ohne dabei einen Seitenhieb auf die schwache Fremdsprachenaffinität ihrer eigenen Landsleute zu vergessen: Der Kommissar spricht außer Französisch keine weitere Sprache und braucht daher in allen möglichen und unmöglichen Situationen einen Dolmetscher...

Ein weiterer kriminalistischer Hochgenuss aus der unvergleichlichen Feder Fred Vargas’.

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