Produktdetails
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  • Verlag: Diogenes
  • 1989
  • ISBN-13: 9783257216820
  • ISBN-10: 3257216823
  • Best.Nr.: 03417308
Autorenporträt
Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 in Liège in Belgien, war ein manischer Schreiber. Den ersten seiner zahlreichen Romane, 'Le roman d'une dactylo', schrieb er an einem Vormittag im Sommer 1924 auf einer Café-Terrasse. Während Monaten wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste Maigret-Romane verfassend. Ständige Ortswechsel und seine Schaffenswut bestimmten 30 Jahre lang sein Leben. Simenon hatte die ganze Welt kennengelernt, bevor er sich in der Schweiz niederließ. Zuerst in einer Villa oberhalb des Genfersees, danach in einem alten rosa Häuschen in einem Neubauviertel in Lausanne. Er entschloß sich, keine Romane mehr zu schreiben und statt dessen ausgreifende autobiographische Arbeiten zu diktieren. Sein reiches Leben krönte Georges Simenon mit der Niederschrift der monumentalen 'Intimen Memoiren'. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.

Das Phänomen Simenon in Zahlen: mehr als eine halbe Milliarde Gesamtauflage, über 300 Romane, mehr als 50 Verfilmungen, etwa 20 Pseudonyme und 10000 Frauen, mit denen er - so kolportierte er selber - geschlafen haben soll.
Georges Simenon
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Franz Schuh unternimmt in seiner Kritik des Romans "Der Teddybär" von George Simenon, der im Rahmen einer deutschen Neuausgabe jetzt wiederaufgelegt wurde einen Vergleich mit Bill Clintons jüngst erschienenen Memoiren, der etwas dunkel bleibt, aber eindeutig zu Gunsten des französischen Schriftsteller ausfällt. Der Roman schildert das trostlose Alltagsleben des Arztes Jean Chabot, der aus seiner "Gefühllosigkeit" durch die Liebesnacht mit einer jungen Frau herausgerissen wird, erklärt Schuh. Der eingenommene Rezensent sieht in den Romanen Simenons das "Clintonische an Männern" zur Darstellung gebracht, was der Autor in einer Mischung aus "Kitsch und Psychologie, aus Kolportage und großartigem Realismus" schildert, wie er begeistert feststellt. Auch die Übersetzung des Romans durch Ingrid Altrichter preist er als "hervorragend".

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