Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand - Jonasson, Jonas

Jonas Jonasson 

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Roman

Übersetzung: Wibke Kuhn
Broschiertes Buch
 
18 Kundenbewertungen
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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Skurriles Lesevergnügen: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Der Stern, NDR Kultur oder der Kurier - die Kritiken sind sich einig: Gleich mit seinem ersten Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist Jonas Jonasson ein ganz großer Wurf gelungen. Die skurille, dabei jedoch nie unglaubwürdige Geschichte des Rentners Allan Karlsson ist von der ersten bis zur letzten Seite so charmant wie lustig - und ganz nebenbei auch noch lehrreich. Die wohl humorvollste Geschichtsstunde über das 20. Jahrhundert.

Allan Karlsson beschließt an seinem 100. Geburtstag spontan, das Pflegeheim samt Gratulanten und Presse warten zu lassen: Er stiehlt sich heimlich davon (womit er seine Umgebung gehörig auf den Kopf stellt) und tritt dabei eine irrwitzige Reise über die wichtigsten Ereignisse der letzten 100 Jahre an.

Voll von herrlich trockenem Humor, liebenswürdigen Charakteren und einer erfrischenden Story wurde dieses Buch nicht umsonst innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller. Begeben auch Sie sich auf diese ungewöhnliche und kurzweilige Reise, indem Sie den Roman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ online portofrei bei buecher.de kaufen!


Produktinformation

  • Verlag: Carl'S Books
  • 2011
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 412 S. 215 mm
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 137mm x 39mm
  • Gewicht: 582g
  • ISBN-13: 9783570585016
  • ISBN-10: 3570585018
  • Best.Nr.: 33222018
"Ein gelungener Unterhaltungsroman!" -- Denis Scheck in ARD Druckfrisch<br/><br/>"Ganz große Unterhaltung und einfach ein Riesenspaß!" -- Hessischer Rundfunk, hr 1<br/><br/>"Ein verrücktes, überbordendes Buch. 5 Sterne!" -- Stern

"Ganz große Unterhaltung und einfach ein Riesenspaß!"

"Ein verrücktes, überbordendes Buch. 5 Sterne!" Stern

"Ganz große Unterhaltung und einfach ein Riesenspaß!"
Jonas Jonasson, geb. 1962 im schwedischen Växsjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist unter anderem für die Zeitungen Smålandsposten und Expressen. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Doch nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er alles und zog in den schweizer Kanton Tessin, wo er sich seither mit Blick auf den Luganersee dem Schreiben widmet.

Leseprobe zu "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg..."

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Leseprobe zu "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg..."

"27. KAPITEL Freitag, 27. Mai–Donnerstag, 16. Juni 2005 (S. 324-325)

Amanda Einstein lebte immer noch. Sie war inzwischen vierundachtzig Jahre alt und wohnte in einer Suite in dem Luxushotel auf Bali, das vom Eigentümer, ihrem ältesten Sohn Allan, geführt wurde. Allan Einstein war einundfünfzig Jahre alt und außerordentlich intelligent, genau wie sein ein Jahr jüngerer Bruder Mao. Doch während Allan zunächst Betriebswirt (und zwar ein richtiger) und dann Hoteldirektor geworden war (das dazugehörige Hotel hatte ihm seine Mutter zum Vierzigsten geschenkt), setzte sein kleiner Bruder Mao auf den Ingenieursberuf. Seine Karriere ließ sich zunächst etwas mau an, weil er höchst sorgfältig arbeitete.

Er hatte eine Stelle in einer der führenden indonesischen Ölfirmen bekommen, und zwar in der Qualitätssicherung. Sein Fehler war, dass er der Jobbeschreibung tatsächlich nachkam. Plötzlich konnten sich die Abteilungsleiter nicht mehr bei den Ausschreibungen für irgendwelche Reparaturaufträge bereichern, denn es gab keine Reparaturaufträge mehr auszuschreiben. Die Effektivität des Unternehmens stieg um fünfunddreißig Prozent, und Mao Einstein wurde die unbeliebteste Person der ganzen Firma. Als das allgemeine Mobbing der Kollegen in unverhohlene Drohungen überging, reichte es Mao, und er nahm eine Stelle in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Dort steigerte er die Effektivität ebenfalls, während der Konzern in Indonesien zur Freude aller Beteiligten bald wieder auf sein altes Niveau zurückgesunken war. Amanda war unendlich stolz auf ihre beiden Söhne.

Doch ihr wollte nicht in den Kopf, wie die beiden derart schlau hatten werden können. Herbert hatte zwar ab und zu erwähnt, dass es diesbezüglich ganz gute Gene in seiner Familie gebe, aber sie erinnerte sich nicht mehr genau, auf wen oder was er da angespielt hatte. Jedenfalls war sie überglücklich, als sie einen Anruf von Allan bekam, und versicherte ihm, dass er und alle seine Freunde auf Bali herzlich willkommen seien. Sie wollte die Angelegenheit nur noch kurz mit Allan junior besprechen, der dann eben ein paar andere Gäste rauswerfen musste, falls das Hotel ausgebucht sein sollte.

Und dann wollte sie auch Mao in Abu Dhabi anrufen und ihn zu einem Heimurlaub abberufen. Ja, natürlich servierten sie Drinks im Hotel, mit und ohne Schirmchen. Und ja, Amanda versprach, sich beim Servieren nicht einzumischen. Allan meinte, sie würden demnächst alle zusammen auftauchen. Und dann schloss er mit den aufmunternden Worten, dass wohl kein anderer Mensch auf Erden mit einem so begrenzten Verstand so weit gekommen sei wie Amanda. Das habe er schön gesagt, fand Amanda, so schön, dass ihr gleich die Tränen kamen. »Kommt nur alle so bald wie möglich her, lieber Allan. Kommt so bald wie möglich!«"

Kundenbewertungen zu "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg..."

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von prinzessin9 aus Augsburg am 29.05.2012 ***** ausgezeichnet
einfach ein super Buch! Ich kann es nicht mehr weglegen... Toll!

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Bewertung von Hellchen aus wolfenbüttel am 06.05.2012 ***** gut
sollte man mal gelesen haben.

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Bewertung von Kojack aus NRW am 27.04.2012 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist die ideale Bettlektüre, die Kapitel sind kurzweilig und angenehm unterteilt.
Ich habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen.
Sehr zu empfehlen!

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Bewertung von Basta aus Schröderhausen am 25.04.2012 ***** ausgezeichnet
Unglaublich aber erdacht! Humorvoll wenn man Humor hat! Spannend wenn man sich in der Geschichte auskennt und wohlfühlt, vielleicht sogar politisch obwohl keiner politisch sein will.
Intelligent, wenn man verzeihen kann..!? Wie wichtig ist es doch sprachen zu können, Sex ist nicht alles...! Manchmal spinnig und geriatrisch vielleicht auch nicht ganz korrekt aber lesenswert. Dieses Ende möchte man auch so haben...usw. Eine bessere Bewertung ist fast nicht möglich.

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Bewertung von Nina aus Wald am 20.04.2012 ***** ausgezeichnet
Ein 100-jähriger steigt an seinem Geburtstag durch das Fenster aus dem Pflegeheim, weil er auf keinen Fall an der Feier, die zu seinen Ehren stattfindet, teilnehmen will. In Hausschuhen spaziert er zum Bahnhof und löst ein Busticket, genau so weit, wie das Geld in seiner Tasche reicht. Von nun an beginnt eine abenteuerliche Reise mit den absurdesten Begegnungen. Ganz nebenbei erfährt der amüsierte Leser, was dem Alten im Lauf seines langen Lebens als Sprengexperte passiert ist. Ein höchst amüsanter Abriss der Geschichte des 20. Jahrhunderts, geschrieben mit hinreißendem Wortwitz, der die Lachmuskeln strapaziert. Die Ausgabe als Hörbuch ist eine leichte Kürzung, der aber nichts Wesentliches fehlt. Ein Hör- oder Lesegenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Janek aus BS am 11.04.2012 ***** schlecht
Das Buch ist eher für naive Konsolenspieler.

Idiotische Handlung und sehr der Olsen Bande ähnlich

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Kojack aus NRW am 27.04.2012
    Leute wie Sie sollten lieber bei Telefonbüchern bleiben, der dortige Humor scheint dem Ihren angemessen zu sein.
     (Inhalt anstößig?)
  • Janek aus BS am 02.05.2012
    Und Sie bei den Beipackzettel der Psychopharmaka die sie jeden Tag schlucken und glauben das was sie lesen, erlebt zu haben (...)
     (Inhalt anstößig?)

1 von 25 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sigl aus 88690 Uhldingen-Mühlhofen am 11.04.2012 ***** ausgezeichnet
Vorsicht: Sehr witzig geschrieben, ich bekam Lachkrämpfe beim Lesen !

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Janek aus BS am 11.04.2012
    Dann haben Sie einen sehr seichtes Humorempfinden. Ich habe das Buch gelesen, aber Krämpfe bekam ich nicht. Höchstens Augenkrämpfe. Das Buch kann mit der Olsen Bande vergleichen. Ein Buch wenn man …mehr
     (Inhalt anstößig?)

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von fliegenderwolf am 03.04.2012 ***** ausgezeichnet
Ein unglaublich kurzweiliges, überraschendes und aufrüttelndes Buch. T.C. Boyle und John Steinbeck lieferten wohl die eine oder andere stylistische Idee.

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Bewertung von anne60 aus verden am 31.03.2012 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch entführt den Leser in eine rasante Geschichte:
Ein absolut sympathischer Hundertjähriger hat keine Lust zu den inszenierten Feierlichkeiten anlässlich seines Geburtstages und beschließt konsequenter Weise dem nervigen Altersheim den Rücken zu kehren.
Am Bahnhof soll er eigentlich nur kurz auf einen Koffer aufpassen, nimmt diesen dann aber einfach mit in seinen Bus und entfacht dadurch ein Feuerwerk überraschender Ereignisse und Wendungen. Es ist amüsant, köstlich, heiter, humorvoll und auch spannend, was dann erzählt wird und es nimmt den Leser absolut gefangen.
Durch die Umbrüche der Erzählung, die immer wieder durch Rückblenden das ereignisreiche, lange Leben des Alten erzählen und dann wieder in die Gegenwart führen, in der man mit bangt, dass alles gut ausgehen möge für ihn, wird das Buch so spannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann!
Der schlichte Schreibstil entspricht ganz und gar dem schlichten Gemüt des Alten, der sich durch rein gar nichts aus der Ruhe bringen lässt und immer noch ein As im Ärmel hat. So hat er sich in seinem langen Leben aus jeder Lage manövrieren können und es ist abwechslungsreich zu Lesen, welche Personen der Zeitgeschichte er getroffen und beeindruckt hat.
Super auch die Idee mit dem Elefanten, (das Cover passt wirklich zu der Geschichte des Buches!) der für mich nur ein Synonym dafür ist, dass der Alte und seine Kumpane eben so ganz anders sind, als der Normalbürger. (In dieser Beziehung hat es mich mit großer Freude an Pipi Langstrumpf erinnert, die auch so mutig war, immer anders zu sein.) Wundervoll, wie der Autor, die Eitelkeiten und Schwächen der Verfolger darstellt.
Kurzweiliger Lesestoff auf hohem Niveau:
Ein absolut empfehlenswertes Buch!

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Bewertung von leserattebremen aus Bremen am 28.03.2012 ***** ausgezeichnet
Allan Karlsson soll seinen hundertsten Geburtstag im Seniorenheim mit der grummeligen Schwester Alice und allen Heimbewohnern feiern. Dazu hat der alte Herr aber überhaupt keine Lust und klettert aus dem Fenster, um auf Pantoffeln in die Freiheit zu flüchten. Auf seiner Flucht trifft er viele Leute, die ihm helfen und mit denen er auch die ein oder andere nicht wirklich legale Sache dreht, doch mit der Zeit werden sie eine richtig gute Clique. Wie in einem Roadmovie düsen sie von Ort zu Ort und werden fast überall einer mehr- wenn man Elefantendame Sonja überhaupt als eine Person zählen kann.
Unterbrochen wird die wilde Flucht von Allan durch Schweden mit Erinnerungen an sein Leben. Das ist nebenbei auch ein netter kleiner Geschichtskurs, denn der keineswegs senile Hundertjährige hat die Weltgeschichte in vielen kleinen und großen Dingen beeinflusst und einige Staatspräsidenten kennen gelernt, über die er aus dem Nähkästchen plaudern kann. Allan Karlsson ist bei allem was er erlebt so herrlich sympathisch und unkompliziert, bereit sich immer an die gegebene Situation anzupassen ohne sich zu verbiegen. Wie soll er sich auch groß verbiegen, wenn Politik prinzipiell für uninteressanten Humbug hält?
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass auf einer so schrägen Idee basierte und dennoch auf so eine realistische Art seine Geschichte vermittelt. Man muss Herrn Karlsson einfach mögen, und Sonja die Elefantendame und den restlichen Haufen, und man wünscht ihm, dass er dem unsympathischen Staatsanwalt so richtig ein Schnippchen schlägt und der Polizei immer wieder entkommt. Denn eins will er ganz sicher nicht: Zurück ins Heim zu der grummeligen Schwester Alice. Man fragt sich sowieso, was er da wollte, scheint er doch fitter als die gesamte schwedische Polizei.
Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, mit seiner herrlichen Einstellung zur Weltgeschichte und einem Protagonisten, wie es ihn wohl selten ein zweites Mal gibt, nimmt es einen sofort mit auf eine wunderbare Reise!

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