Das Berliner Schloss - Hinterkeuser, Guido

Guido Hinterkeuser 

Das Berliner Schloss

Die erhaltene Innenausstattung. Gemälde, Skulpturen, dekorative Kunst. Hrsg. v. d. Gesellschaft Berliner Schloss

Herausgeber: Gesellschaft Berliner Schloss
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Das Berliner Schloss

Im leidenschaftlich geführten Streit um Rekonstruktion und Nutzung des Berliner Schlosses ist die Frage nach der originalen Ausstattung bislang nicht gestellt worden. Der nun vorliegende reich bebilderte Band bietet einen ersten Überblick über hervorragende Gemälde, Skulpturen sowie Objekte der angewandten Kunst, die alle den Zweiten Weltkrieg überstanden haben, und macht mit zahlreichen historischen, teils unveröffentlichten Raumaufnahmen deutlich, wo sich die Stücke zuletzt im Berliner Schloss befanden.


Produktinformation

  • Verlag: Schnell & Steiner
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 176 S. m. 30 SW -u. 120 Farbabb.
  • Seitenzahl: 176
  • Deutsch
  • Abmessung: 257mm x 215mm x 15mm
  • Gewicht: 770g
  • ISBN-13: 9783795423360
  • ISBN-10: 3795423368
  • Best.Nr.: 28100437

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Andreas Kilb begrüßt Guido Hinterkeuser Buch über die Geschichte der Innenausstattung des Berliner Schlosses. Die Studie rekonstruiert nicht nur die Innenausstattung anhand von Inventar-Verzeichnissen von 1920, sondern nennt auch die Standorte und Depots, wo sich die erhaltenen Gemälde, Wandteppiche, Möbel, Skulpturen heute befinden. Für Kilb stellt sich damit die Frage, wie es mit der Wiederherstellung der historischen Räumlichkeiten im Schloss aussieht. Ein Punkt, der seines Erachtens in der Schlossdebatte bisher unterbelichtet blieb und nach Hinterkeusers Studie von den Beteiligten endlich wirklich diskutiert werden muss.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2012

Für Napoleon sollte hinter Berliner Barockfassaden doch noch ein Platz zu finden sein
Was das Haus Hohenzollern noch zum Humboldtforum beitragen könnte: Guido Hinterkeuser erzählt die Geschichte der Innenausstattung des Berliner Schlosses

Als das Berliner Schloss nach dem Tagangriff der amerikanischen 8. Luftflotte am 3. Februar 1945 ausbrannte, ging nur ein Teil seiner kostbaren Innenausstattung in Flammen auf. Die meisten Objekte, die vor dem Zweiten Weltkrieg in den einstigen Wohn- und Repräsentationsräumen der Hohenzollern gestanden hatten, waren rechtzeitig ausgelagert worden - darunter vor allem die Bestände des Kunstgewerbemuseums, das seit 1920 in dem Schlossbau untergebracht war, aber auch gut dreizehnhundert Werke, die in einem handschriftlichen Inventar aus demselben Jahr verzeichnet sind: Gemälde, Wandteppiche, Möbel, Skulpturen, Glas, Silber und Porzellan.

An diesem Verzeichnis setzt Guido Hinterkeusers Studie an. Hinterkeuser will damit eine Wissenslücke schließen, die in der Diskussion über die zukünftige Nutzung des Schlosses Epoche gemacht hat. Als Anfang des Jahrtausends die Expertenkommission Historische Mitte …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.11.2012

Wie viel ist nicht erhalten geblieben! Das Berliner Stadtschloss und seine Innenausstattung
ABBILDUNG AUS DEM BESPROCHENEN BAND
Der Meinungskampf für das Berliner Stadtschloss, wie er sich bald nach dem Mauerfall entwickelte, ging und geht um ein städtebauliches Zeichen. Von der Residenz einer untergegangenen Dynastie sprachen allenfalls die Gegner des Vorhabens. Die Zurückhaltung in diesem Punkt hatte politisch-taktische Gründe. Sie wurde aber auch von der Meinung gestützt, das Innere des alten Baus sei nun mal unwiederbringlich verloren.
  Doch ganz so ist es nicht, wie der Architekturhistoriker Guido Hinterkeuser in einem schönen Buch über die Innenausstattung des Berliner Schlosses zeigt. Rund ein Drittel des Inventars, wie es 1939 noch im Schloss anzutreffen war, hat sich erhalten. Wandteppiche, Silber und Gemälde haben zu mehr als der Hälfte überlebt, bei den Möbeln sieht es weniger gut aus. Unser Bild zeigt eine Thronbank von 1690/95, die heute im Schloss Charlottenburg steht.
  Das Berliner Schloss stand schon in den letzten Jahrzehnten der Monarchie in Teilen zur Besichtigung offen. Nach der Novemberrevolution zog das …

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Guido Hinterkeuser, geboren 1967 in Nürnberg, Studium der Kunstgeschichte, Italianistik und Geschichte in Köln, Bonn, Berlin und Florenz. Tätigkeit für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, heute tätig in der Stiftung Schloss und Park Benrath in Düsseldorf.
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