Das alte China - Schmidt-Glintzer, Helwig
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Diese Darstellung der Geschichte und Kultur Chinas von den Anfängen bis in die Zeit der politischen und wirtschaftlichen Fremdbestimmung im 19. Jahrhundert zeigt Entwicklungslinien, die die Dynamik des heutigen China überhaupt erst verständlich machen. Im alten China tauchen bereits di Grundprobleme auf, die sich dem Land heute noch stellen. Die Konfliktzonen der Vergangenheit und mögliche Grenzen innerhalb Chinas sind im Bewußtsein der Bevölkerung noch präsent. Daher wird die Einheit Chinas auch über die Zeit der Herrschaft durch die kommunistische Partei hinaus nur gelingen, wenn die in de…mehr

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Produktbeschreibung

Diese Darstellung der Geschichte und Kultur Chinas von den Anfängen bis in die Zeit der politischen und wirtschaftlichen Fremdbestimmung im 19. Jahrhundert zeigt Entwicklungslinien, die die Dynamik des heutigen China überhaupt erst verständlich machen. Im alten China tauchen bereits die Grundprobleme auf, die sich dem Land heute noch stellen. Die Konfliktzonen der Vergangenheit und mögliche Grenzen innerhalb Chinas sind im Bewußtsein der Bevölkerung noch präsent. Daher wird die Einheit Chinas auch über die Zeit der Herrschaft durch die kommunistische Partei hinaus nur gelingen, wenn die in der chinesischen Geschichte deutliche innere Vielfalt akzeptiert und nicht der Forderung nach Einheitlichkeit geopfert wird. Diese knappe chinesische Geschichte auf dem heutigen Forschungsstand dient daher auch dem leichteren Verständnis der Dynamik im heutigen China.
  • Produktdetails
  • Beck'sche Reihe Bd.2015
  • Verlag: Beck
  • 4. Aufl.
  • Seitenzahl: 142
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 143 S. mit 4 Karten. 180 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 179mm x 118mm x 10mm
  • Gewicht: 133g
  • ISBN-13: 9783406451157
  • ISBN-10: 3406451152
  • Best.Nr.: 06057637

Autorenporträt

Helwig Schmidt-Glintzer, geboren 1948, ist Direktor der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und Professor an der Universität Göttingen. Arbeitsschwerpunkt: Buddhismus und seine Geschichte.

Inhaltsangabe

Vorwort

I. Strukturbildungen (5000 - 221 v. Chr.)
1. Die Anfänge
2. Das Zentrum der Macht und des Rituals
3. China und die Welt
4. Die Ausdehnung des Territoriums und die Beziehung zu den Nachbarn
5. Der soziale Prozeß und die Periodisierungsfrage
6. Staat und Gesellschaft

II. Die Begründung des Einheitsreiches (221 v. Chr. - 220 n. Chr.)
1. Aufstieg und Erfolg des Staates Qin
2. Eroberungen und Reichseinigung
3. Die Han-Dynastie
4. D ie Bewährung der Ordnungsvorstellungen und der Kulte des Kaiserreiches

III. Teilung des Reiches und Fremdvölker (220 - 589 n. Chr.)
1. Rebellionen und Gefahren aus der Steppe
2. Die Drei Reiche
3. Selbstverwaltung und Staat: Die Durchsetzung einer Gesinnungsaristokratie
4. Die Ausbreitung des Buddhismus

IV. Politische Gefolgschaft und Herrschaftssicherung (579 - 906 n. Chr.)
1. Gründung und Fall der Dynastie Sui
2. Machtwechsel und Konsolidierung des Reiches
3. Das Interregnum der Kaiserin Wu und das "Goldene Zeitalter"
4. Religiosität der Massen und die Stellung der Religionen
5. Neue Reiche am Rande der Tang-Herrschaft
6. Bürokratisierung, Regionalismus und das Ende derTang-Herrschaft

V. Bürokratie und neuer Geist (907 - 1368)
1. Die Fünf Dynastien im Norden und der Süden
2. Reiche am Rande
3. Das Song-Reich - Beginn einer neuen Zeit?
4. Verlust des Nordens und Rückzug nach Süden
5. Die Mongolenherrschaft

VI. Autokratie und Prosperität (1368 - 1840)
1. Einigung unter der nationalen Dynastie Ming
2. Ritualismus und Perfektion des Staates
3. Dynastiewechsel und Fremdherrschaft
4. Das 18. Jahrhundert
5. Literatur und Bildung

Schlußwort: Das Bewußtsein von der Einheit der Kultur
Zeittafel
Literaturhinweise
Register