Banatsko - Kinsky, Esther
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Esther Kinsky 

Banatsko

Roman

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Banatsko

Nach "Sommerfrische" erscheint im Januar 2011 der neue Roman von Esther Kinsky "Banatsko".


Produktinformation

  • Abmessung: 207mm x 130mm x 25mm
  • Gewicht: 367g
  • ISBN-13: 9783882217230
  • ISBN-10: 3882217235
  • Best.Nr.: 27567128

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Leise und faszinierend findet Jörg Platz diesen Roman von Esther Kinsky. Dabei erzählt sie nicht mal von Menschen, sondern von einer Landschaft, der ungarischen Tiefebene, und allenfalls, wie sie die Menschen verschwinden lässt. Plath nimmt zur Illustration von Kinskys Spachverständnis und Händchen fürs Atmosphärische ihre Gedichte her, an die ihn der Roman immer wieder erinnert. So wie die Erzählerin ihr Sehen schult, lernt Plath gleichsam mit, wie aus "randscharfen" Einzelheiten ganze Landschafts- und Dorfbilder entstehen. Für Plath hat dieses Verfahren etwas Dokumentarisches, aber eine Liebesgeschichte hat auch Platz darin.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Sätze wie Gedichtzeilen" (Verena Mayer, literaturen)

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.01.2011

Das Land, wo alle poetisch sprechen
Esther Kinskys schöner, stiller Roman "Banatsko"

Von Anja Hirsch

Die Geschichte, die Esther Kinsky in ihrem zweiten Roman "Banatsko" erzählt, ist, wie schon in "Sommerfrische" (2009), die Geschichte einer Gegend. Und so, wie auch Gegenden nicht einfach plötzlich anfangen, sondern als fransiges Geflecht aus Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft hierhin und dorthin ragen, fängt auch dieser Roman nicht einfach an, wenigstens nicht laut. Eher ist es so, dass Esther Kinsky den Moment abpasst, in dem eine Frau, die fortan erzählt, aus dem Zug steigt. So, wie übrigens Esther Kinsky selbst einst ins ungarische Battonya kam, ein Kino kaufte, es eine Zeitlang bewirtschaftete und noch jetzt einige Monate im Jahr dort wohnt.

Auch die Frau im Roman treibt weniger ein Ziel als der Zufall. Sie steigt aus, weil die Bahnstrecke in Battonya endet. "Bahnhof" steht auf einem Schild - in Ungarisch, Serbisch und Rumänisch. Die Frau wird von zwei Grenzbeamten empfangen, die den Oberkörper drehen und in schönem Einvernehmen träge übers Feld zeigen, "ins andere Land", sagen sie wie aus einem Munde - Doppelhüterwesen am …

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»Sätze wie Gedichtzeilen« Verena Mayer, literaturen
Esther Kinsky, geboren 1956, hat Slawistik und Anglistik in Bonn und Toronto studiert. Sie arbeitet als Übersetzerin aus dem Polnischen, Englischen und Russischen. Ihr übersetzerisches Oeuvre umfasst u. a. Werke von Ida Fink, Hanna Krall, Ryszard Krysnicki, Aleksander Wat, Joseph O'Connor und Jane Smiley. Esther Kinksy lebt in Berlin. 2009 wurde sie mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet und 2011 erhielt sie den Karl-Dedecius-Preis.

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