Die Autorin beschreibt verschiedene Innenansichten: die der
Überlebenden extremer Gewalt von sich selbst; die Sicht der
Therapeutin von der inneren Welt der Klientinnen aber auch ihren
Blick auf die äußere Parallelwelt extremer Gewalt. Siezeigt
Zusammenhänge zwischen Arten und Abläufen äußerer Gewalt und
bestimmten Dissoziationsmustern auf. Je besser wir verstehen, wie
durch Gewalt gezielt Dissoziation erzwungen wird, desto besser
gelingt es uns, den Opfern von Gewalt Bindungen zu ermöglichen, in
denen sie wachsen und ihre innere Struktur entsprechend ihres
inneren Kerns realisieren können.