Die Spieluhr - Tukur, Ulrich

Die Spieluhr

Ulrich Tukur 

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Die Spieluhr

'Wilhelm Uhde, der großbürgerliche Preuße, und Séraphine, eine einfache Französin, die von den Bewohnern ihres Dorfes verspottet und von den Kindern mit Dreck und Steinen beworfen wird, trennen Welten. Und doch hat das Schicksal sie zusammengeführt: den sensiblen Kunstsammler und seine tiefgläubige Putzfrau, die Bilder malt, seit ihr ein Engel des Herrn erschien.
Viele Jahre und zwei Weltkriege später wird beider Leben verfilmt. Der Schauspieler, der im Film Uhde verkörpert, macht dabei eine seltsame Entdeckung, die ihn unversehens in den phantastischen Kosmos der Séraphine de Senlis katapultiert: in ein Leben hinter den Bildern und Gobelins eines vergessenen Schlosses der Picardie.
Ulrich Tukur erzählt von der Macht der Malerei und der Magie der Musik. Er nimmt uns mit auf eine Reise durch drei Jahrhunderte, in eine beunruhigende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Hc
  • 2013
  • Ausstattung/Bilder: 2013. 160 S. 195 mm
  • Seitenzahl: 150
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 134mm x 22mm
  • Gewicht: 286g
  • ISBN-13: 9783550080302
  • ISBN-10: 3550080301
  • Best.Nr.: 38059257
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.09.2013

Das Bild zeigt, was es nicht zeigt
Rollenprosa: Der Schauspieler Ulrich Tukur spinnt seine Filmrolle aus "Séraphine" in einer Novelle weiter

Der mehrfach ausgezeichnete Film "Séraphine" von Martin Provost aus dem Jahre 2008 erzählt ein historisch verbürgtes Wunder der Kunst: 1912 zieht sich der vornehme deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde in einen kleinen Ort der französischen Picardie zurück, wo schon die Impressionisten der Natur verfielen. Dort entdeckt er durch Zufall in seiner Putzfrau Séraphine Louis eine begabte Malerin, die aus Blut, Öl und Kräutern Farben zusammenbraut und damit überwältigend leuchtende Blumen, Bäume und Früchte auf Holztafeln zaubert. Ohne Anleitung oder Ausbildung folgt die tief religiöse Bäuerin damit einem göttlichen Befehl, den sie mit flackernder Inbrunst und befeuert von ihren lateinischen Gesängen ausführt.

Ulrich Tukur spielt in dieser ziemlich fesselnden Geschichte eines Naturgenies den sensiblen Connaisseur, der nach damals noch Namenlosen wie Pablo Picasso und Georges Braque nun ein geheimnisvolles Talent gerade dort aufspürt, wo es sonst niemand vermutet. Tukur hat die Rolle Uhdes offenbar …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Am liebsten in die Schatulle legen würde Corinna Stegemann dieses "Schmuckstück" von einem Buch, das als Samtedition schon rein äußerlich an vergangene Zeiten erinnert. Auch die Geschichte selbst - die von den Dreharbeiten von Tukurs Film "Séraphine" lediglich ihren Ausgang nimmt, aber schon bald ins Phantastische gleitet - zieht durch die Vergangenheit: Eine ans Surreale grenzende Schauergeschichte im Stil von E.T.A. Hoffmann oder auch Edgar Allan Poe sieht die Kritikerin hier vorliegen, unheimliches Schloss inklusive. Auch orientiert sich Tukur am Duktus vergangener Zeiten, wobei ihm das Kunststück gelingt, dass seine Sprache "niemals verstaubt" wirkt, erklärt die Kritikerin, die dieses "durchweg spannende" Buch nur empfehlen kann.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 05.12.2013

Die Welt hinter der Leinwand
Zeitreise auf den Spuren der französischen Malerin Séraphine Louis: In seiner Novelle „Die Spieluhr“
knüpft Ulrich Tukur an die Tradition der Schauerromantik an – und schafft ein rätselvolles Vexierspiel
VON CHRISTINE DÖSSEL
Als Schauspieler ist Ulrich Tukur einer der ganz Großen seiner Zunft, ein Charakterdarsteller von einer so einnehmenden, intelligenten, verführerischen Präsenz, dass er einen noch in den fiesesten Rollen gewinnt. Jammerschade, dass er sich vom Theater, wo er herkommt, seit geraumer Zeit abgewandt hat und fast nur noch filmt. Ob als intriganter Stasi-Leutnant in „Das Leben der Anderen“, als gebieterischer Baron in „Das weiße Band“, als „John Rabe“ im Kino oder „Rommel“ im Fernsehen – Tukur ist als Schauspieler ein Ereignis und räumt dafür einen Preis nach dem anderen ab. Deutscher Filmpreis, Goldene Kamera, Bambi – eh klar; aber auch ehrenvolle Persönlichkeits-Auszeichnungen wie den Ordre National des Arts et des Lettres des französischen Kulturministeriums (Tukur dreht viel in Frankreich und spricht fließend Französisch). Oder den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache, den …

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"Halsbrecherisch und virtuos, verrückt und manchmal auch ein wenig verschroben, aber charmant und klug erzählt.", NDR - Buch der Woche, Katja Weise, 16.10.2013

"Ein Buch, das man nicht verschlingen darf, sondern Seite für Seite genießen muss.", Main-Echo, Sabine Dreher, 09.11.2013"Eine Lektüre, wie sie einem nicht alle Tage begegnet.", FAZ, Alexander Kosenina, 27.09.2013"Eine Schauergeschichte nach Art alter romantischer Meister erzählt.", KulturSPIEGEL, Wolfgang Höbel, 01.10.2013"Eine vielschichtige und äußerst klug konstruierte Geschichte.", dpa, Alexandra Stahl, 11.10.2013"Eine wundersame Verirrung im Dickicht von Traum und Wahn, Vergangenheit und Gegenwart, Kino und Wirklichkeit.", Kieler Nachrichten, Ruth Bender, 19.11.2013"Halsbrecherisch und virtuos, verrückt und manchmal auch ein wenig verschroben, aber charmant und klug erzählt.", NDR - Buch der Woche, Katja Weise, 16.10.2013"Rauschhaft, fast labyrinthisch ist mit dieser harmlos schmal wirkenden Novelle ein erstaunlich lebenspralles Buch entstanden.", Kulturjournal, Eva-Maria Lemke, 07.10.2013"Tukurs Sprache hat Patina, ja, sie sehnt sich nach Schönheit, Kultiviertheit, altem Glanz.", Süddeutsche Zeitung, Christine Drössel, 05.12.2013
Ulrich Tukur, 1957 in Viernheim geboren, ist einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Preise, zuletzt wurde ihm 2013 der "Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache" verliehen. Ulrich Tukur lebt mit seiner Frau, der Fotografin Katharina John, in Venedig.

Blick ins Buch "Die Spieluhr"


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