No Country for Old Men
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No Country for Old Men

Regie: Coen, Ethan; Coen, Joel; Darsteller: Jones, Tommy Lee; Boyce, Rodger; Grant, Beth; Reeder, Ana; Gwin, Kit; Bardem, Javier; Brolin, Josh; Harrelson, Woody; Macdonald, Kelly; Dillahunt, Garret; Harper, Tess; Corbin, Barry; Root, Stephen; Buchvorl.: McCarthy, Cormac; Musik: Burwell, Carter; Buch: Coen, Joel; Coen, Ethan;
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No Country for Old Men

Bei der Jagd im Südwesten von Texas entdeckt Llewelyn Moss (Josh Brolin) die Leichen mehrerer Männer, Beutel voller Heroin und 2,4 Millionen Dollar. Moss schnappt sich das Geld und ist fortan auf der Flucht vor dem ehemaligen Special-Forces-Mann Wells (Woody Harrelson), der im Auftrag eines Kartells handelt, und dem Psychopathen Chigurh (Javier Bardem).

Hilfe kann Moss nur von dem in die Jahre gekommenen Sheriff Bell (Tommy Lee Jones) erwarten.

Nach einer Pause in Anschluss an ein paar weniger gelungene Werke melden sich die Coen-Brüder mit neuer Energie und alter Brillanz zurück. Man fühlt sich an die präzisen und kompromisslosen Moritaten "Miller's Crossing" und "Fargo" erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten.

Ein echter Coen

Die typisch lakonische Handschrift der Coens ist deutlich erkennbar, und doch fühlen sie sich stets der trocken erzählten Vorlage von Cormac McCarthy verpflichtet.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Making of, Featurettes


Produktinformation

  • Hersteller: Paramount
  • EAN: 4010884537550
  • Best.Nr.: 23506580
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 6. Oktober 2008
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 117 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.03.2013

Demokratie ist Freude
Pablo Larraíns Film "No!" erzählt, wie General Pinochet gestürzt wurde - von einem Werbefachmann

Die meisten von uns wissen, wie General Pinochet im Jahr 1973 in Chile an die Macht kam, per Putsch and with a little help from his friends. Aber wie und wann und warum endete eigentlich seine Diktatur? Das erzählt der Film "No!" von Pablo Larraín, und er erzählt dabei noch eine andere Geschichte: wie das Politische dem Marketing Platz machte.

Larraín entscheidet sich deshalb für zweierlei. Für die Besetzung seiner Hauptrolle, des Werbefachmanns René Saavedra, mit Gael García Bernal, dem mexikanischen Schauspiel-Star, der jeden Film zum Leuchten bringen kann. Hier ist das gar nicht so einfach mit dem Leuchten, denn Larraín hat, zweitens, mit der analogen Umatic-Videotechnik gedreht, was eine gleichsam natürliche Verbindung mit historischen Dokumentaraufnahmen und den originalen Werbeclips erlaubt. Das Bild ist fast quadratisch, Gegenlicht zerfrisst, was vor ihm liegt, die Kamera wackelt oft aus dem Schärfebereich heraus, so dass das Ganze sehr nach der Zeit aussieht, in der es spielt: 1988.

Die …

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Bei der Antilopenjagd im Südwesten von Texas entdeckt Llewelyn Moss die Leichen mehrerer Männer, Beutel voller Heroin und 2,4 Mio. Dollar. Moss schnappt sich das Geld und begeht den Fehler, nachts noch einmal zum Tatort zurückzukehren. Fortan ist er auf der Flucht vor einem Kartell, das den Psychopathen Chigurh auf Moss angesetzt hat - was einem sicheren Todesurteil gleichkommt, denn Chigurh verrichtet seine Arbeit mit klinischer Präzision. Hilfe kann Moss nur von dem in die Jahre gekommenen Sheriff Bell erwarten. Nach einer Pause melden sich die Coen-Brüder mit neuer Energie und alter Brillanz zurück. An die präzisen und kompromisslosen Moritaten "Miller's Crossing" und "Fargo" fühlt man sich erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten, die die typisch lakonische Handschrift der Coens trägt, aber sich doch stets der trocken erzählten Vorlage von Cormac McCarthy verpflichtet fühlt. Das Highlight des Oscar-Abräumers aber ist der ebenfalls prämierte Auftritt von Javier Bardem als Anton Chigurh.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Cormac McCarthy, geb. 1933 in Rhodes Island, wuchs in Knoxville/Tennessee, auf. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem William Faulkner Award, dem American Academy Award, dem National Book Award und dem National Book Crities Circle Award ausgezeichnet. McCarthy lebt heute in El Paso, Texas. 2009 erhielt er den PEN/Saul Bellow Award for Achievement in American Fiction.

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Kundenbewertungen zu "No Country for Old Men"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Fidel Güstrow aus HRO am 28.03.2011 ***** gut
Ich kann die schlechten Bewertungen hier (und auch bei Amazon.de) gut verstehen. Wer sich "No Country For Old Men" in der Hoffnung bestellt, packendes Actionkino ala Hollywood zu bekommen, wird vermutlich enttäuscht werden. Fargo wäre da die weitaus bessere Coen-Alternative. NCFOM besticht weit mehr darin, dass er ein leiser, nachdenklicher Film ist (das liegt nicht nur an der fehlenden Filmmusik, die meiner Meinung nur vom grandiosen Spiel der Akteure ablenken würde) und sich dabei sehr ernst nimmt (nicht jedermanns Sache). Vielleicht eine Spur zu ernst.

Trotzdem beinhaltet der Film geniale Spannungsmomente, die kameratechnisch exzellent umgesetzt sind. Ich denke da nur an die zahlreichen "Tür-Szenen", bei denen sich die Spannung mehr im Kopf als auf dem Bildschirm ereignet. Und das macht einen guten Film meiner Meinung nach aus. Der Film hat aber auch dramaturgische Schwächen, das gebe ich zu - er ist eben nicht "perfekt". So blieb mir die Rolle des Sheriffs (Lee Jones) während der ganzen Spielzeit unklar, man hätte ihn ebensogut herausschreiben können, der Handlung hätte das nicht geschadet. Um nur ein Beispiel zu nennen. Das Ende ist Geschmackssache. Mir hat es gefallen, obwohl es einer längeren Einleitug bedurft hätte. Die oft gelesene Kritik, der Film hätte keinen Spannungsbogen, kann ich nicht nachvollziehen. Für mich war er in dem Gegenspiel der beiden Protagonisten (genial gespiel von Bardem und Brolin) offensichtlich und überzeugend.

Zu erwähnen wäre noch die urige Wild - West - USA - Kulisse der 80s. Hat Stil und passt perfekt zur Handlung.

NCFOM ist ein durchaus sehenswerter Film, für Coen-Fans ein Muss - Action- und Handlungsfans sollten lieber die Finger davon lassen.

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Bewertung von tiptel aus Schnaitsee am 04.04.2009 ***** ausgezeichnet
Man muss wohl das Buch gelesen haben, um aus den kargen Dialogen, ein Markenzeichen von Cormac McCarthy, und der extrem verkürzten Geschichte einen berührenden Film zu erkennen. Hier gehts nicht um Gewalt, sondern hier wird mit allen Mitteln um das gekämpft, was wichtig ist. Und diese Geschichte wird in gewaltigen Bildern erzählt.
"No Country For Old Men" ist ein Thriller der ganz besonderen Art; ruhig, hart, spannend, brutal, düster.
Eine wahrhaft gelungene Verfilmung der Romanvorlage.

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Bewertung von Marco am 28.10.2008 ***** schlecht
Das ist einfach der schlechteste Film, den ich seit langem gesehen habe!
Alle Handlungen sind nur auf gegenseitiges UMBRINGEN aus und fesseln den Zuschauer überhaupt nicht...
Ich weiß nicht, warum dieser Film so viele Oskars bekommen hat?!
Da muss die Jury auch geschlafen haben ebenso, wie der Regisseur und das Filmteam, sonst wäre nicht so ein Film entstanden!

Ein Film für Westernfreunde, denen Sinnloser Quatsch immer recht ist, aber nichts für FILMGENIEßER!!!

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