Detlef Horster, geb. 1942, ist Professor für Sozialphilosophie an der Universität Hannover. Er studierte Philosophie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie in Köln und Frankfurt am Main. 1976 promovierte er im Fach Soziologie. Gastprofessuren in Südafrika und in der Schweiz. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. auch Einführungen zu Ernst Bloch und Jürgen Habermas.
Inhaltsangabe
Historische Beiträge:
Rousseau: Emile oder Über die Erziehung
Kant: Über Pädagogik
Herbart: Über die ästhetische Darstellung der Welt als das Hauptgeschäft der Erziehung
Pestalozzi: Brief an einen Freund über seinen Aufenthalt in Stans
Schleiermacher: Vorlesungen aus dem Jahre 1826
Dilthey: Pädagogik. Geschichte und Grundlinien des Systems
H. Nohl: Die pädagogische Bewegung in Deutschland
Häberlein: Das Ziel der Erziehung; Der Standpunkt
Gesellschaftskritik:
K. Mollenhauer: Erziehung und Emanzipation. Polemische Skizzen
W. Klafki: Kann Erziehungswissenschaft zur Begründung pädagogischer Zielsetzung beitragen?
Antiautoritäre Erziehung:
Fromm: Vorwort
M. Seifert: Kann die Kinderladenbewegung einen allgemeingültigen Beitrag zur Frage von Möglichkeiten kindlicher Autonomie leisten?
Rekatione auf die antiautoritäre Erziehung:
B. Scheffler: "Trau keiner/m unter 30" - Brauchen wir eine neue Revolte?
C. Leggewie: Plädoyer eines Antiautoritäen für die Autorität
K. Adam: Erziehung mit Nebenfolgen
Erwiderungen und abschließende Überlegungen:
H. von Hentig: Die Schule neu denken "Die 68er sind schuld"
M. Brumlik: Autorität, Arbeitsdienst, Vaterland. Die neuen Erziehungsbefürworter oder: Der Zeitgeist nimmt sich der Pädagogik an
K. Beutler: Das Problem der Normsetzung in der Pädagogik
D. Hoerster: Was sind moralische Regeln und wir lernt man sie?
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