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Hummeldumm
Das Roman, ne
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
- Audio CD, EUR 19,95
- Audio CD (MP3), EUR 19,95
- eBook, EUR 11,99
- Broschiertes Buch, EUR 8,99
- Broschiertes Buch, EUR 9,99
Videoclip zu "Hummeldumm"
Produktinformation
- Verlag: (Scherz)
- 2010
- 10. Aufl.
- Ausstattung/Bilder: 303 S.
- Seitenzahl: 320
- Deutsch
- Abmessung: 217mm x 142mm x 29mm
- Gewicht: 448g
- ISBN-13: 9783502110378
- ISBN-10: 3502110379
- Best.Nr.: 27956649
Leseprobe
Produktbeschreibung zu "Hummeldumm"
Kurzbeschreibung
»Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.« Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur »irgendwas« buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses »irgendwas« ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand. »Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.«
Beschreibung
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur "irgendwas" buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses "irgendwas" ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
"Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit."
Detailinfo
23.03.2010
Dummheit schützt vor Kasse nicht
Verkauft sich wie geschnitten Brot mit hohem Vollidiotenanteil:
"Hummeldumm", die Fernreisensatire des Gagschreibers
Tommy Jaud, führt die Bestsellerliste an. Warum nur?
Als im Frankfurter Hauptbahnhof vor wenigen Tagen das neue Buch von
Tommy Jaud plakatiert wurde, ahnte man schon, was folgen würde: Das
Werk würde nach Erscheinen in den Bahnhofsbuchhandlungen zu Türmen
aufgeschichtet werden, diese würden beharrlich schrumpfen, und eine
Woche später würde "Hummeldumm" an der Spitze der
Bestsellerlisten stehen. So geschah es dann auch.
Fremd wirkte das Plakat mit seiner knallorangen Grundfarbe an den
Wänden des öffentlichen Raums, wo sonst meist dezente Bilder junger
Musikerinnen prangen, und doch verwies das Motiv - ein Erdmännchen
in einem Wanderschuh, daneben der Buchtitel "Hummeldumm"
- auf ein Hauptthema der aktuellen Büchersaison: die
Dummheit.
Das Erdmännchen, das dann auch das Buchcover zierte, kann dabei als
heimliches Leitmotiv der Frühjahrsbelletristik gelesen werden,
begegnete es uns doch schon in dem gerade von den
Bestsellerspitzenplätzen verdrängten "Axolotl Roadkill",
in dem …
Kundenbewertungen zu "Hummeldumm" von "Tommy Jaud"
Bewertung von Angela aus Bad Tölz am 12.02.2012
Bewertung von Helga aus Worms am 13.01.2012
Der Protagonist: Ein ewig nörgelnder Jammerlappen, der einen Teil der Zeit damit verbringt, seine Freundin für den unpassenden Urlaub verantwortlich zu machen, den anderen Teil damit, einen Adapter zu suchen. Wie spannend! Nebenbei hetzt er über die restlichen Mitglieder der Reisegruppe, die mit so passenden Namen wie „Breitling“, „Pepi“ oder „Piepenbrink“ beschenkt wurden. Mehr oder weniger lebt der „Roman“ ausschließlich davon, dass sich Matze über seine Mitreisenden lustig macht!
Beeindruckend wenig komisch erzählt Jaud seine inhaltslose Geschichte und setzt fast ausschließlich auf einen fäkalen Humor. Leider (???) fehlt mir Letzteres gänzlich und so bleibt am Ende eine träge vor sich hin dümpelnde Story über Missverständnisse, eine fast zerbrechende Beziehung und eine schmalzige Versöhnung in der Wüste.
Was den Faktor „Reisebericht Namibia“ angeht, drängt sich der Eindruck, dass Jaud sich für € 9,95 einen x-beliebigen Reiseführer gekauft und die darin enthaltenen Informationen verwertet hat, geradezu auf.
Dass es so etwas in die Bestsellerlisten schafft, finde ich einerseits erschreckend, andererseits nötigt es mir doch einen gewissen Respekt ab. Das ist wahrlich aus Sch... eine Menge Geld gemacht, wie der Volksmund sagt.
Fazit: Nervig, anstrengend, mühsam und einfach nur doof! Der Titel ist Programm, das Buch wie der Titel: Hummeldumm!
Bewertung von Lesegern aus Dachau am 27.12.2011
Bewertung von Tina aus Magdeburg am 07.11.2011
Bewertung von Bella B aus Stade am 16.10.2011
Die Handlung ist ein wenig lang gezogen und enthält viele Wiederholungen, aber lebt von Jauds Wortwitz. Man muss nicht nur beim Titel schmunzeln!
Bewertung von Bine aus Berlin am 08.10.2011
Bewertung von T. Wilhelm aus Baden-Württemberg am 21.09.2011
Bewertung von S@M aus Fulda am 12.07.2011
Ich finde das Buch sehr schön, weil es sehr abwechselungsreich ist und man immer lachen muss, was Matze doch für scheisse baut. Ich empfehle das Buch auf jedenfall weiter. Ich mag dieses Buch!! ;-)
Bewertung von StellanW aus Bad Schönborn am 04.07.2011
Ich habe mir das Buch viel lustiger vorgestellt. Es läßt sich gut und schnell lesen. Wenn einer im Urlaub oder sonstwo gerne wenig nachdenkt ist es genau das richtige Buch. Mir war es zu langweilig
Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 25.06.2011
In Namibia angekommen, bekommt Matze vom Immobilienmakler eine SMS mit der Bitte, doch die 5.000 € Reservierungsgebühr noch vor dem Urlaub zu bezahlen. Ist ja kein Problem, denkt er sich, wird er abends dann mal online überweisen. Das erste Problem tritt auf, als er feststellen muss, dass der Weltadapterstecker zwar alle Stecker für die Welt hat, nur Namibia fehlt. Den Reisestecker, den der Reiseführer Bahee bei sich hatte, hat sich die Östereicherin geschnappt und rückt ihn nicht raus.
Während die 9-köpfige Truppe mit ihrem Führer durch Namibia unterwegs ist, ist Matze auf der Suche nach einem Adapter, einem Internetanschluss oder einer anderen Möglichkeit, das Geld zu überweisen. Er gibt sich nicht die Blöße und beichtet Sina, dass er vergessen hat, das Geld zu überweisen. Im Gegenteil, er belügt sie, um die peinlichen Vorfälle, die ihm daraufhin passieren, erklären zu können. Der Urlaub entwickelt sich für ihn zum Alptraum und wird zum schlimmsten Urlaub seines Lebens.
Ich hätte auf mein inneres Ich hören sollen, bevor ich das Buch angefangen habe. Mein erstes Tommy Jaud Buch war "Vollidiot" und das fand ich schon nicht besonders. Mir scheint diese Art von Humor überhaupt nicht zu liegen. Erschwerend fand ich die Texte, die im jeweiligen Dialekt (Sächsisch, Österreichisch, vom Reiseführer schlechtes Deutsch) geschrieben wurde.
Viel Spaß hatte ich bei dem Buch nicht, einmal konnte ich leicht schmunzeln. Dafür, dass es so hochgelobt wurde, fand ich es reichlich langatmig. Ich fand mich hinterher hummeldumm, dass ich es bis zum Ende gelesen hatte.
Das war definitiv mein letzter Tommy Jaud.
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29.04.2010
Auf welcher Stufe in der Peinlichkeitsskala genau dieses Buch für
sie rangiert, darüber deckt Ursula März diskret den Mantel des
Schweigens. Auch hätte das zu präzisieren wohl ohnehin wenig Sinn
gemacht, denn dieses Werk über das Peinlichkeitsverhalten deutscher
Urlauber im Ausland (hier: Namibia), ist, wie man den Ausführungen
der Kritikerin entnimmt, längst ein Bestseller. Man wisse ab der
ersten Seite was passieren werde, schreibt März. Neun
Pauschalurlauber reisten durch Afrika. Allerdings seien nur sieben
von ihnen wirklich peinlich. Der Ich-Erzähler übernehme hingegen
die Position des Peinlichkeitskritikers. Auch seine Freundin sei
nur halbpeinlich. Klar, dass irgendwann auf der Afrikareise auch
das Wort "Neger" falle, lesen wir. Im Übrigen hätte die
Kritikerin von Tommy Jaud, der immer hin Gagschreiber für Harald
Schmidt gewesen sei, mehr erwartet.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Tommy Jaud"
Tommy Jaud lebt als freier Autor in Köln. Er war u.a. Headwriter der Kult-Sendung 'Ladykracher' und schrieb das Drehbuch zur TV-Komödie 'Zwei Weihnachtsmänner', 2009 ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedy-Preis.
Mehr von
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