Chris Redfield muss sich auch im fünften Teil als Mitglied der
Spezialeinheit mit Zombies und Viren herumschlagen. Auf der Suche
nach dem Ursprung eines Erregers verschlägt es den Spieler nach
Nordafrika. Neben Waffen kann Chris jetzt auch die Fäuste einsetzen
und über Dächer und Abgründe flüchten. Der Bewegungsspielraum des
Helden ist deutlich größer geworden.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Vielen Fans und Kritikern gilt "Resident Evil 4" als das
beste Spiel der letzten Konsolengeneration. Der Nachfolger setzt
direkt daran an und übernimmt somit viele Stärken, aber auch einige
Schwächen, die 2009 nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen. Dieses
Mal ist Chris Redfield in Afrika unterwegs und muss es mit den
zombieähnlichen Infizierten aufnehmen. Wie in Teil vier steuert der
Spieler seinen Charakter aus der Schulterperspektive, wie in Teil
vier muss der Spieler stehen bleiben, um zu schießen.
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Munition und Heilmittel sind gewohnt knapp bemessen, außerdem ist das Inventar auf neun Slots begrenzt. Größte Neuerung: Redfield bekommt eine Begleiterin zur Seite gestellt: die attraktive Sheva. Damit ziehen im Koopmodus zwei Spieler gleichzeitig los, um Afrika von den Infizierten zu säubern; in der Solokampagne übernimmt die recht clever agierende KI die Kontrolle über Sheva. Das Zusammenspiel der beiden klappt sehr gut: Gegenstände und Waffen können getauscht werden. Geht der Spieler angesichts der feindlichen Übermacht zu Boden, hilft ihm Sheva auf die Beine. Der Fokus der Serie verlagert sich mit dem neuen Teil weiter in Richtung Action. Ein beklemmendes Gefühl kommt eher selten auf, dennoch sorgen einige gezielte Schockmomente für Adrenalinschübe. Fazit:Trotz aller Kritikpunkte liefert Capcom ein hervorragendes Actionabenteuer ab. Ein würdiger Nachfolger zum grandiosen vierten Teil.