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Tyler Gage lebt in den Tag hinein, vertreibt sich die Zeit als Straßentänzer oder bei kleineren Gaunereien mit Bruder Mac und Kumpel Skinny. Bei einem Einbruch in die Kunsthochschule wird Tyler als einziger geschnappt und zu Sozialdienst verdonnert. Als Hausmeister läuft er der begabte Nachwuchstänzerin Nora über den Weg, die auf der Suche nach einem Ersatz für ihren verletzten Partner ist. Tyler bietet sich an, und die beiden finden auch außerhalb der Tanzfläche zueinander - sehr zum Unmut ihrer Umgebung. Schwerer Junge trifft leichtfüßige Tänzerin: Tyler (Channing Tatum), seines Zeichen…mehr

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Produktbeschreibung

Tyler Gage lebt in den Tag hinein, vertreibt sich die Zeit als Straßentänzer oder bei kleineren Gaunereien mit Bruder Mac und Kumpel Skinny. Bei einem Einbruch in die Kunsthochschule wird Tyler als einziger geschnappt und zu Sozialdienst verdonnert. Als Hausmeister läuft er der begabten Nachwuchstänzerin Nora über den Weg, die auf der Suche nach einem Ersatz für ihren verletzten Partner ist. Tyler bietet sich an, und die beiden finden auch außerhalb der Tanzfläche zueinander - sehr zum Unmut ihrer Umgebung.

Schwerer Junge trifft leichtfüßige Tänzerin: Tyler (Channing Tatum), seines Zeichens gelernter Street-Dancer, beliebter Draufgänger und gebriefter Autoklauer aus einer sozial schwächeren Vorstadtgegend von Baltimore, steigt nachts mit seinen Freunden Mac (Damaine Radcliff) und dessen jüngerem Bruder Skinny (der 16-jährige De'Shawn Washington) in eine altehrwürdige Kunstschule ein, um übermütig die Bühnenrequisiten zu zerlegen.

Ein Vergehen, das ihm 200 lange Stunden Sozialarbeit einbringt. Ausgerechnet am Tatort muss der sympathische und lustlos wirkende Rebell seine Strafe am anderen Ende der Stadt abarbeiten. Zunächst will er mit den in seinen Augen eingebildeten Studenten der renommierten Fakultät nichts zu tun haben, doch das ändert sich schlagartig, als er die ebenso begabte wie faszinierende Tänzerin Nora (Jenna Dewan), den Star der Schule, trifft.

Der Zufall spielt gut mit, denn die intelligente junge Dame aus gutem Hause sucht für ihre Abschluss-Aufführung verzweifelt nach einem neuen Tanzpartner, der fähig ist, mit ihr die Hebefiguren auszuführen. Ausgerechnet im Enfant Terrible Tyler findet sie das würdige Pendant. Nora beherrscht die Klassik, Tyler den Street-Quickstep. Und trotz oder gerade weil sie so unterschiedlicher Herkunft sind, kommen sie sich mit jeder Drehung, jedem Takt und jedem Rhythmus der Musik allmählich näher.

Aber da sind noch seine alten Freunde von der Straße, die Tyler vor die Wahl stellen: Bühne oder Bronx? Bald wird Tyler nicht nur Nora, sondern auch sich selbst beweisen müssen, was in ihm steckt, vor allem aber, wie er ein völlig neues Leben beginnen kann. Die tödlichen Schüsse einer rivalisierenden Gang auf den halbwüchsigen Skinny werden für alle Beteiligten zur dramatischen Bewährungsprobe…

Wie heißt es so schön im thematisch ähnlichen "Dance!"-Titel? "Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt." Und mit traumhafter Parkett-Sicherheit vereint Choreographin Anne Fletcher ("Die Eisprinzessin") die verschiedenen Handlungsstränge zu einem äußerst sympathischen, extrem kurzweiligen Film: Es spiegeln sich der Enthusiasmus von "Flashdance", die Erotik von "Dirty Dancing", der unerschütterliche Wille eines "Billy Elliot", vor allem aber die soziale Botschaft aus "8 Mile": Hippen statt Hauen und Klotzen statt Kloppen. Das ist "Romeo & Julia" zum Abheben!
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Making of, Musikvideos
  • Produktdetails
  • EAN: 4011976842583
  • Best.Nr.: 22504433
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 08.02.2007
  • Hersteller: Paramount
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • Gesamtlaufzeit: 98 Min.

Rezensionen

Besprechung von 14.05.2009
3-D-Gewitter: "Up" eröffnet die Filmfestspiele von Cannes

CANNES, 13. Mai

Animationsfilme sind nichts Neues im Programm der großen internationalen Filmfestivals. Mit einem animierten Film, noch dazu in 3D, hier zu eröffnen ist allerdings eine Premiere - und dass im Zentrum ein alter Mann steht, der auf eine Gehhilfe angewiesen ist, wahrscheinlich auch. Und was die Präsenz der Darsteller auf dem roten Teppich angeht, ist das natürlich ein Problem. Dennoch hat Thierry Fremaux, der Programmdirektor der Festivals, diese Entscheidung getroffen und damit zu einer Technik seinen Segen gegeben, die viele für die Zukunft des Kinos halten. Längst arbeiten auch Regisseure von Spielfilmen in dem neuen Format, und überall auf der Welt werden Kinos entsprechend nachgerüstet. Eine Brille muss man immer noch tragen, und sie ist ziemlich schwer. Und sieht immer noch ein wenig außerirdisch aus, so dass Fremaux es sich nicht nehmen ließ, die Zuschauer zu bitten, sie vor dem Film schon mal aufzusetzen. Fürs Premierenfoto.

Nun hat 3D, wie "Up" es einsetzt oder kürzlich "Monsters & Aliens", mit den alten 3D-Versuchen etwa der "Creature from the Black Lagoon" oder anderen Jack-Arnold-Filmen der Fünfziger nicht mehr viel tun. Und die Macher von Pixar lassen sich nicht dazu hinreißen, mit den damals so beliebten Effekten das Publikum zum Kreischen zu bringen, als Echsenschwänze durch den Saal schlugen. Vielmehr erzählen sie ihre Geschichte mit atemberauben brillanten Animationen tatsächlich von ihren Figuren, nicht von den Möglichkeiten der Technik aus.

Es beginnt mit zwei abenteuerbegeisterten Kindern mit ungeheurem Forscherdrang, aus denen ein Ehepaar wird, das von fernen Ländern träumt, das sich ein Haus baut, gemeinsam alt wird und das, als Ellie, die Frau, stirbt, immer noch nirgendwo gewesen ist. Das alles wird ohne Dialog, aber mit viel Gefühl in Bildern und Musik erzählt, und das Schniefen am Ende dieses Prologs war nicht zu überhören. Dann aber geht es erst richtig los, denn der zurückbleibende Alte bindet an das Haus Tausende von Luftballons und fliegt nach Südamerika, eine Reise mit einem zunächst unwillkommenen Begleiter, einem kleinen Pfadfinder, auf der er natürlich viele Abenteuer zu bestehen hat.

Fünf Jahre soll der Regisseur Pete Docter an diesem Film gearbeitet haben. Der Reichtum an Phantasie, der neben der perfekten Ausführung in die Gestaltung geflossen ist, ist enorm. Und mit den Figuren, die winzig sind, in 3D durch ein Gewitter zu fliegen, mit einem Paradiesvogel durch den Dschungel zu tapsen und einfach nur für die Dauer des Films mit den Blicken in einem Raum unterwegs zu sein, in den man meint, hineintreten zu können, das war schon ein hübscher Auftakt für das, was jetzt noch kommt.

VERENA LUEKEN

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Die Choreographin Anne Fletcher bediente sich für ihr Spielfilmdebüt ausgiebig beim Klassiker "Fame - Der Weg zum Ruhm" und dem Teenie-Erfolg "Save the Last Dance". Die schwungvolle Inszenierung verzichtet nicht auf typische Klischees, die sich aus der Konstellation von bürgerlich behütetem Mädchen und frechem Straßenjungen ergeben, punktet aber durch sympathische Darsteller mit verblüffenden Fertigkeiten auf dem Parkett. Humor und Herzschmerz bescheren der Zielgruppe eine unterhaltsame Erfahrung.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

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