Der Patriot (Extended Version)
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Videoclip

Der Patriot (Extended Version)

Regie: Emmerich, Roland; Darsteller: Gibson, Mel; Logue, Donal; Rippy, Leon; Baldwin, Adam; Smith, Gregory; Boorem, Mika; McCole Bartusiak, Skye; Morgan, Trevor; Vieira, Joey D.; Jones, Jay Arlen; Ledger, Heath; Richardson, Joely; Isaacs, Jason; Cooper, Chris; Karyo, Tchéky; Auberjonois, Rene; Brenner, Lisa; Wilkinson, Tom; Musik: Williams, John; Buch: Rodat, Robert;
DVD
 
1 Kundenbewertung
***** sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
12 ebmiles sammeln
EUR 11,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.


Andere Kunden interessierten sich auch für

Der Patriot (Extended Version)

South Carolina, 1776: Benjamin Martin, Held im Kampf gegen Franzosen und Indianer, will, inzwischen zum Pazifisten geworden, nichts weiter als das Glück im Kreise seiner vielköpfigen Familie genießen. Da überzieht wieder ein Krieg das Land, diesmal gegen die englischen Usurpatoren. Doch Martin weigert sich, die Seinen zu verlassen. Erst als einer seiner Söhne stirbt und sein Gut dem Erdboden gleich gemacht wird, greift er wieder zu den Waffen, um die Kolonialherren aus seiner Heimat zu vertreiben. Bekannt für opulentes Effekte-Kino, stellt Roland Emmerich ("Independence Day") hier sein Gespür für leidenschaftliche Dramen unter Beweis. Mit "Mad Max"-Star Mel Gibson als Garant für glaubwürdig-spannende Action besetzte er zudem den idealen Titelhelden. Dass historische Fakten zugunsten der emotionalen Umsetzung etwas zurechtgebogen werden mussten, stört dabei ebenso wenig wie die Tatsache, dass die Gründe des "Patrioten", in den Kampf zu ziehen, eher denen eines Rächers gleichen. Eine oberste Chartposition ist sicher.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Dokumentationen, Filmografien, Bildergalerie, Storybaord Vergleiche, Trailer


Produktinformation

  • Hersteller: Sony Pictures
  • EAN: 4030521704695
  • Best.Nr.: 20867831
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 07.03.2006
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Türkisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 168 Min.
Erstmals bläst Roland Emmerich nicht in futuristischen Zusammenhängen zum gigantischen Hollywood-Halali. Sein Gespür für imposante Ausstattungen und Filmemotionen kommt dem Exil-Deutschen auch in seiner wuchtigen Verfilmung eines Drehbuchs von "Der Soldat James Ryan"-Autor Robert Rodat zu Gute, in dem Amerika wieder einmal den gerechten Krieg und Emmerich nach "ID4" erneut für die Unabhängigkeit kämpft. Keine Sorge, in der Berserker-Mär aus dem Revolutionskrieg findet kein öder Diskurs über den Wert der Freiheit statt. Denn politische oder ideologische Hintergründe spielen eine Statistenrolle, wenn Mel Gibson auf Mad-Max-Modus schaltet, um in den Kriegswirren den Tod eines seiner Söhne zu sühnen und en passant auch noch die Geburt einer Nation zu besiegeln.

Niemand dreht amerikanischere Filme als Roland Emmerich: Das mag daran liegen, dass seine Liebe von jeher dem Überwältigungskino Marke Spielberg gilt, das den Zuschauer allemal lieber staunen lassen will, als ihn intellektuell zu kitzeln. Emotionen wollen seine Bilder auslösen - und nichts anders. Wenn es denn einer heroisch geschwungenen Fahne bedarf oder der Tränen eines kleinen Mädchens, um das Publikum zu bewegen, dann wird Emmerich keine Sekunde zögern sie einzusetzen.
Das trifft auf seine Fantasy-Popcorn-Hits wie "Independence Day" (gelungen) oder "Godzilla" (weniger gelungen) ebenso zu wie auf seinen epischen Abstecher in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, mit dem er dem Vorbild Spielberg näher kommt als je zuvor. Hier wird nicht um Werte gekämpft, sondern um die Befriedigung der Rachegefühle eines Vaters. Das bedeutet, dass man so manche historische Ungenauigkeit und Simplifizierung hinnehmen muss: So dürfen schwarze Sklaven bei Benjamin Martin, dem Südstaaten-Helden von "Der Patriot", als Gleichberechtigte auf der Farm arbeiten. Die Bösen sind die Rotröcke, also die Truppen des Königs von England, die mit einer Ausnahme hassenswerte Bösewichte, arrogante Pinsel oder Kanonenfutter sind, während die amerikanischen Siedler trotz finsterer Gesichter fast ausschließlich zutiefst aufrichtige Kerle sind.
Es hilft, dass Emmerich mit "Der Patriot" seine filmemacherisch bislang ambitionierteste und gelungenste Arbeit vorlegt: Die logistisch kompliziert zu realisierenden Schlachtszenen mit ihren blutigen Details (vor allem Kanonenkugeln richten Dinge mit Körpern an, die bis vor wenigen Jahren ausschließlich dem Splatterfilm vorbehalten waren) meistert er ebenso souverän wie die Arbeit mit seiner riesigen Besetzung, mit der der Regisseur einen epischen Bogen schlägt. Von unschätzbarem Wert ist natürlich Mel Gibson als siebenfacher Familienvater (wie im realen Leben) und seit Jahren erklärter Pazifist Martin. Wenn er nach den frühen, harmonischen Momenten auf seiner Farm dazu gezwungen wird, seinen hart erkämpften inneren Frieden aufzugeben und den Guerillakrieg gegen die Briten aufzunehmen, nachdem einer seiner Söhne getötet und ein anderer verschleppt wurde, ist damit zu rechnen, dass das Publikum wie ein Mann auf seiner Seite steht, speziell wenn er beim Showdown mit erhobener Fahne gegen den Feind stürmt.
Dass dem getriebenen Mann auch zu diesem entscheidenden Zeitpunkt Blutrache weiterhin wichtiger ist als der Kampf um höhere Werte, er bis zum Schluss weniger "Der Patriot" ist als "Der Rächer", könnte auch denen unangenehm aufstoßen, die Gibson bislang ohne Murren durch Dick, Dünn und manch melodramatisches Pathos gefolgt sind. Selbstjustiz im Stil von "Ein Mann sieht rot" ist ein unwürdiges Ende für dieses opulente Abenteuerdrama, über dessen Inhalte sich wohl streiten lässt, der darüber hinaus kompetent und leidenschaftlich umgesetzt wurde. Nun bleibt abzuwarten, inwiefern das deutsche Publikum bereit ist, in den Hurra-Patriotismus des potenziellen Blockbusters einzustimmen. ts.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Videoclip zu "Der Patriot (Extended Version)"

Kundenbewertungen zu "Der Patriot (Extended Version)"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** sehr gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Der Patriot (Extended Version)" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Don Alegre -pfiats eich - aus Bayern am 07.01.2010 ***** sehr gut
...eine Familientragödie wird zum Kriegsepos

In diesem heiß diskutierten Film von Roland Emmerich aus dem Jahr 2000 mit vielen Für & Wider spielen Mel Gibson, Heath Ledger und Jason Isaacs hervorragend und überzeugend die Hauptrollen.

Unterschiedlichste Kritiken befassen sich mit dieser Darstellung und Mythisierung der amerikanischen Geschichte. Von Schlachtplatte, ungebrochener Umschmeichelung der amerikanischen Tugenden, Autokraten als Nestbeschmutzer des amerikanischen Traums und von einer beachtlichen Anzahl vermeidbarer historischer Unzulänglichkeiten ist dort die Rede.

Dennoch, letztendlich handelt es sich hier um einen Spielfilm und keine Dokumentation historischer Ereignisse und der Film hat alles, was großes Kino braucht: Helden, Action, Witz und Gefühl.
Story, Kulisse, Musik und Schauspieler stimmen und auch die extended Version ist nicht zu lang.

...für diejenigen, die über die einseitige Verherrlichung und den Patriotismus hinwegsehen können, ist dies ein packendes, emotionales und gewaltig inszeniertes, historisches Action-Drama, das man sich immer mal wieder gerne ansehen wird.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Der Patriot (Extended Version)" ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop