300 (Einzel-DVD)
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Videoclip

300 (Einzel-DVD)

Regie: Snyder, Zack; Darsteller: Butler, Gerard; Santoro, Rodrigo; Cimmino, Giovani Antonio; Headey, Lena; West, Dominic; Wenham, David; Regan, Vincent; Fassbender, Michael; Wisdom, Tom; Pleavin, Andrew; Tiernan, Andrew; Buchvorl.: Miller, Frank; Varley, Lynn; Musik: Bates, Tyler; Buch: Snyder, Zack; Johnstad, Kurt; Gordon, Michael;
DVD
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
8 ebmiles sammeln
Statt EUR 19,99*
EUR 8,49
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
* Früherer Preis
-58 %
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

300 (Einzel-DVD)

480 vor Christus. 300 tapfere spartanische Krieger trotzen der aufmarschierenden Riesenarmee des Perserkönigs Xerxes. Leonidas, Anführer der Hellenen, erweist sich als überaus geschickter Feldherr. Er lässt seine Männer einen schmalen Bergpass blockieren, die so genannten Thermophylen. So macht er die zahlenmäßige Überlegenheit des Gegners wett und bringt den Persern hohe Verluste bei. Doch dann wird er von einem Landsmann verraten, und sein Trupp in die Zange genommen - mit fatalen Folgen für sie alle. Comic-Topautor Frank Miller kommt nach "Sin City" wieder zu Spielfilmehren, diesmal unter der Regie von Zack Snyder ("Dawn of the Dead"), der sich exakt an die Vorlage hält. Ausdrucksstarke, stilisierte, vornehmlich im Computer entstandene Bilder treiben die Geschichte um Gewalt und Ehre, Macht und Unterwerfung voran, die zart besaiteten Gemütern wahrlich nicht zu empfehlen ist. Hartgesottene Martial Arts- und Action-Fans werden sich bei dieser nihilistischen Schlachtplatte jedoch begeistert die Hände reiben.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

„300“ ist die unerbittliche Filmversion der historischen Schlacht an den Thermopylen: Im antiken Griechenland starb König Leonidas (Gerard Butler) mit 300 Spartanern im Kampf gegen Xerxes und sein gigantisches persisches Heer. Ihr Mut und ihre Opferbereitschaft angesichts der ausweglosen Situation inspirierte die griechischen Stämme zum Bündnis gegen die Perser – so entstand eine Urzelle der Demokratie. „300“ beruft sich auf den gleichnamigen Comic-Roman von „Sin City“-Autor Frank Miller. In seinem Abenteuerepos geht es um Leidenschaft, Mut, Freiheitsdrang und Opferbereitschaft – verkörpert durch die Spartaner, die sich hier in einer der berühmtesten Schlachten der Geschichte bewährten. Unter der Regie von Co-Autor Zack Snyder („Dawn of the Dead“) kombiniert die Verfilmung von Millers berühmtem Comic-Roman real gefilmte Handlungselemente mit virtuellen Szenerien, die dem antiken Zeitgemälde eine unverwechselbare Optik verleihen.

Bonusmaterial

Audiokommentar : von Regisseur Zack Snyder, Drehbuchautor Kurt Johnstad und Kameramann Larry Fong.


Produktinformation

  • Hersteller: Warner Home Video
  • EAN: 7321925005424
  • Best.Nr.: 22828147
  • Artikeltyp: Film
  • Anzahl: 1
  • Datenträger: DVD
  • Erscheinungstermin: 24. August 2007
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Surround
  • Gesamtlaufzeit: 112 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.04.2007

Andererseits, kommst du nach Sparta
Ist das die Rettung des Abendlandes oder dessen Untergang: Zack Snyders Film "300" spielt die Schlacht an den Thermopylen nach

Der Kampf um Untergang oder Rettung des Abendlands dauert exakt 117 Minuten - und das Dumme daran ist, dass am Schluss, wenn Spartas König Leonidas und seine dreihundert Spartiaten tot am Thermopylenpass liegen und der Weg nach Griechenland frei ist für das gewaltige Heer der Perser, trotzdem keiner so recht zu wissen scheint, wie dieser Kampf eigentlich ausgegangen sei.

Nach der allgemeinen Übereinkunft jener, welche die Geschichte zu kennen glauben, war die Schlacht um die Thermopylen, im August des Jahres 480 v. Chr., zwar nicht kriegsentscheidend; aber die Tapferkeit der Spartiaten habe inspirierend gewirkt auf all jene Griechen, welche, ein paar Wochen später in der Seeschlacht bei Salamis und im folgenden Frühjahr bei Platäa, die Perser geschlagen und zurück nach Persien geschickt hätten, womit ja erst die Grundlagen dafür gelegt worden seien, dass aus dem Abendland dann auch wirklich das Abendland wurde und nicht etwa eine Satrapie asiatischer Despoten.

Jene …

Weiter lesen

Unerbittlich, voller Gewalt und ausgelebter Urinstinkte ist die Welt von Frank Miller, in der die Hoffnungslosigkeit Grundstimmung ist, trotzdem aber Helden mit faszinierenden Persönlichkeiten generiert. Es gibt sie in "Sin City", in "The Dark Knight Returns" und auch im antiken Abenteuer "300", das durch Zack Snyder ("Dawn of the Dead") eine visuell und atmosphärisch kongeniale Umsetzung erfährt.

Keine faktenorientierte und ausgewogene Geschichtsstunde, sondern eine monumentale Fantasie über den Mythos Sparta und den antiken Heldenbegriff. 480 vor Christus versucht das persische Großreich, Griechenlands Stadtstaaten zu unterwerfen.

Gestylte Visionen

Spartas König Leonidas (Gerard Butler) bietet der gigantischen Übermacht die Stirn - ohne Unterstützung des Rats, aber mit dem Segen seiner stolzen Frau (Lena Headey). Mit 300 spartanischen Elitekriegern und wenigen griechischen Verbündeten stemmt sich der Männerbund am Engpass der Thermopylen gegen die Angriffswellen der Perser, bis auch der letzte Zuschauer mit dem Rücken zur Wand Widerstand leistet.

"300" ist ein bildgewaltiges Aufputschmittel, unwiderstehlich in seiner Wirkung, hoch stilisiert in seinen Tableaus, die mit Unterstützung digitaler Effekte ganz in der Comic-Welt leben. Wolfsaugen leuchten im Nebel, Könige positionieren sich vor riesigem Vollmond, Heerscharen dehnen sich aus bis zum Horizont, während das Licht durch die Wolken bricht und der Zorn Spartas in die Kriegsmasse des Gegners sticht.

Das ist verklärt, aber nie vorbildhaft, gewalttätig, aber nie sadistisch. Wer Realismus will, öffnet die Haustür. Wer ein mitreißendes Spektakel sucht, findet es im Kino.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Frank Miller (geb. am 27. Januar 1957) ist einer der einflussreichsten US-Comic- Autoren und -Zeichner, erfolgreicher Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur. Während der Highschool begann er mit dem Schreiben, veröffentlichte erste Comics und arbeitete bald für große Verlage wie Marvel und DC. Millers Werke werden durch starke bis überzeichnete grafische Kontraste geprägt, er bevorzugt schwarz-weiß, mit punktuell eingesetzten Farbelementen. Große Bekanntheit erlangte Frank Miller vor allem durch seine Neuinterpretationen von Comic-Ikonen wie Batman und Daredevil, Sin City machte ihn schließlich unsterblich. Miller prägte sowohl den Stil der Superhelden-Comics, als auch die Charaktere: zynische Außenseiter, von fragwürdigen Idealen geleitet, zwischen gut und böse - richtungweisend für eine ganze Generation Comic-Schaffender.

Videoclip zu "300 (Einzel-DVD)"



Kundenbewertungen zu "300 (Einzel-DVD)"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.4 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen   gut)
  ausgezeichnet
 
(4)
  sehr gut
 
(1)
  gut
 
(1)
  weniger gut
 
(1)
  schlecht
 
(2)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "300 (Einzel-DVD)" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von sunlight aus köln am 10.01.2014   weniger gut
Starke Ähnlichkeit bei den stunts u. Tricksequenzen
m.d. Serie SPARTACUS:
- Blut in rauen Mengen
- technisch z.Tl. oberflächlich gemacht
- Masse statt Klasse

Es ist auch sichtbar, d. six pack aufgemalt ist bei d.
Figur d. Leonidas.

Eine Art Sandalen - Film.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von botschi aus Hamburg am 29.01.2011   ausgezeichnet
Der beste Film den ich mir je geholt hab! Spannend, historisch, atemberaubend!
Erstklassig!
Der absolute Wahnsinn!

0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Woodstock am 04.01.2010   sehr gut
Kultiges Kunstwerk oder tendenziöser Metzelfilm?


Lange habe ich über diesen Film nachgegrübelt, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte ob ich ihn genial oder hirnverbrannt finden soll.
Fasziniert von Ästhetik, Farben und digitaler Technik, erschlagen von gewaltigen Kampfszenen und grimmigen Slowmotion-Metzeleien, war ich nach dem Abspann erst mal ziemlich geplättet.
Wenn mich jetzt einer fragt, was der Film eigentlich für eine Handlung hat, dann lässt sich das in einem Satz sagen:
300 waschbrettbauchige, reinblütige Spartaner kämpfen zwar tapfer und glorreich aber auch chancenlos gegen eine Übermacht von multikulturellen Weicheiern aus Persien.

Die Gesunden und Starken sind gut. Die Verkrüppelten und Mischlinge sind böse. Das scheint die haarsträubende Botschaft dieses Films zu sein, wenn man denn unbedingt eine „tiefere“ Botschaft in diesem Film suchen möchte. Aber ehrlich gesagt, wer sich über das unterschwellige faschistoide oder rassistische Gedankengut dieses Streifens den Kopf zerbricht, der tut dem Werk womöglich zuviel der Ehre an und interpretiert Weltanschauungen hinein wo es gar keine gibt.
Dieser Film verfolgt nach meiner Ansicht einzig und allein das Ziel, ein ultimatives Gemetzel so bildgewaltig und ergreifend wie nur irgend möglich in Szene zu setzen. Das wirkt natürlich umso beeindruckender, je aussichtsloser der Kampf und je todesmutiger die Helden sind und dazu sind die leicht beschränkten Spartaner Dank ihrer militärisch orientierten, autoritären Gesellschaftsordnung geradezu prädestiniert.
Die reale Geschichte um König Leonidas wird also auf ein spartanisches Handlungsniveau reduziert, Dialoge so gut es geht vermieden und Kampfszenen mit Hilfe von Slowmotion detailliert ausgearbeitet. Und das alles wird vor einer genial surrealen Kulisse in Szene gesetzt und fertig ist das wohl kultigste Gemetzel dieses Jahres.
Wie sonst ließe sich erklären, dass es ausgerechnet so ein heißes Eisen wie "300" schon wenige Wochen nach seinem Start in den Kinos und trotz all der vernichtenden Kritik der üblichen Bedenkenträger zu den erfolgreichsten Filmproduktionen aller Zeiten gebracht hat?

Fazit:
Wer als Metzelfilm-Fan von diesem Schlachthof-Epos nicht hingerissen ist, der hat den Film vermutlich auf einem Schwarz-weiß-Fernseher angeschaut ;-). Für Freunde von Splatter & Co. ist der Film als optischer und emotionaler Höhenflug uneingeschränkt zu empfehlen - wenn man darüber hinwegsieht, dass die besten Ideen von "Herr der Ringe" stammen.
Wer ein authentisches Historienepos bevorzugt, das möglichst noch eine nachhaltige Moral vermittelt und den Zuschauer hinterher als besseren Menschen zurücklässt, der sollte von diesem Film die Finger lassen.

6 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Stanely aus Puderbach am 03.10.2009   gut
300..Schlacht bei den Thermopylen. Die Geschichte der Spartaner, bildgewaltig im Digital Backlot Verfahren inszeniert. Spektakulärer Film, mit wenig historischen Hintergrund. Trotzdem genießt dieser Film eine besondere Note, da die Geschichte gut erzählt, und mit der Verbindung Historie und Computeranimation eine neue Tür aufgestoßen hat. Durch die Bluescreen - Technik wurde die gespürte Dramatik und Spannung hautnah vermittelt. Eine andere, oder bessere Bildführung lassen die Zuschauer in die Zeit der Spartaner eintauchen. Hintergrund und Kameraführung, leiten die tatsächlichen Augenblicke des Geschehens in einen besonderen Blickwinkel. Ton, Musik und die Zeitraffersequenzen verdeutlichen die Hoffnungslosigkeit der Helden. Die Elemente Luft, Wind, Regen, Wolken in ungewöhnlichen Farbdarstellung untermalen eine Weltuntergangstimmung. Alles zusammen wirkt sehr ernst und bedrohlich. Der Film endet, wie es bei den Spartanern üblich ist, im...

29 von 34 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Timon am 23.06.2008   schlecht
Geschichte: Historisch falsch. Verfilmung: Gewaltverherrlichend. Darsteller: Schlechte computeranimierte Wesen ohne Ausdruck. Nach "300" und "Die Legende von Beowulf" zwei Filme, die zeigen, dass die Technik noch nicht weit genug ist, um Schauspieler ersetzen zu wollen. Allenfalls für solche (ich will es noch nicht mal einen Film nennen) Bilderabfolgen nur ein "Schlecht, schlecht, schlecht!"

1 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.09.2007   ausgezeichnet
Ich habe 300 schon gesehen und war fasziniert. Von Troja als eposales Werk war ich schon beeindruckt, aber dieser Film hat es noch übertroffen.

2 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Bödefeld aus New York am 03.09.2007   schlecht
Leider muss ich den hier abgegebenen Meinungen vehement widersprechen. Der Film hat absolut keine Story oder irgendeine Botschaft, die uns Wahrheiten bzw. Unrichtigkeiten bewusst macht. Vielmehr handelt es sich um eine zutiefst menschenverachtende Darstellung von Gewalt gewürzt mit etwas Erotik. Wenn man denkt die Spartaner wären gut, so muss ich denjenigen enttäuschen. Gleich zum Anfang wird uns erklärt wie die Spartaner mit ihren Neugeborenen umgehen. Sind sie verkrüppelt, entstellt, kränklich oder schwächlich werden sie sofort getötet. Dagegen waren die Nazis ja noch Waisenknaben, die lediglich Behinderte zwangsterilisierten. So wird schnell klar, dass kein vernünftiger Mensch mit den Spartaners des Films sympathisieren kann. Es fallen Wörter wie Ehre, Respekt und Vernunft auf Seiten der Spartaner, was das allerdings mit dem ausschlagen jeglicher diplomatischer Lösung oder aber die absolute Unachtung menschlichen Lebens gegenüber zu tun hat, wird mir nicht ganz klar. Primitiv versucht der Regisseur, die Perser dadurch "böse" erscheinen zu lassen, in dem er viele von ihnen als Monster darstellt. Ok, der Film soll eine Comicverfilmung sein, kein Historienfilm. Trotzdem ist das unglaublich wieviel menschlich Schlechtes, Manipulatives und Oberflächliches in diesem Film vereint wird. So sind böse "Menschen", in diesem Film oft monsterähnlich oder aber behindert. Und nach einer Schlacht lilegen viele Perser auf dem Boden - kampfunfähig verletzt, aber zum Teil noch am Leben. Was tunt die Spartaner? Geben ihnen den Todesstoss und unterhalten sich dabei, als wenn sie Rasen mit Wasser sprengen würden und der König isst einen Apfel? Was soll das? Hinzu kommen die total unrealistischen Kämpfe. Die Spartaner haben z.B. ein stumpfes Kurzschwert. Sie sind dabei in der Lage unter anderem Beine ihrer Gegner abzuschlagen, als wären diese aus Stroh. Nicht nur das, die Gegner machen darauf hin auch noch einen Salto vorwärts. Hier wird Gewalt zelebriert und es wird so getan, als wäre das eine Art Sport. Für mich ist das das letzte und eigentlich sollten insbesondere labile Menschen vor solchen Filmen geschützt werden. Beim Ansehen solcher Filme kann ich mich eigentlich nur für diejenigen, die den Film gedreht haben schämen, weil sie offenbar vergessen haben welche Verantwortung sie besitzen und das Millionen von Leuten sich das ansehen werden und einige geistig vielleicht nicht so stark sind und das für bare Münze nehmen was da gezeigt wird. Der Film ist einfach nur menschenverachtend und gewaltverherrlichend und hat absolut keine Geschichte oder Botschaft. Wenn das Comic auch so war, sollte man so einen Schund nicht verfilmen.

2 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Ethan aus Köln am 31.07.2007   ausgezeichnet
König Leonidas führt 300 der besten Krieger Spartas gegen die Übermacht der Perser und widersteht dem überzähligen Feind Schlacht um Schlacht.

Für ein fast zweistündiges Opus liest sich die Inhaltsangabe tatsächlich so kurz wie sie ist. Denn was Zack Snyder, Regie-Newcomer, der mit seinem Erstling DAWN OF THE DEAD gleich einen Hit ablieferte, auf die Leinwand gebracht hat, ist purer Eskapismus. Und:

300 ist ein Fest für die Sinne, insbesondere die Augen. So wie SIN CITY vor zwei Jahren verschafft der Streifen dem staunenden Zuschauer ein neues Seherlebnis voller Blut, Fleisch und - tatsächlich - Sinnlichkeit. Vom ersten Bild an wird man unwiderstehlich von der bewusst künstlich gehaltenen, monochromen Optik angezogen. Unterlegt von der sonoren Erzählerstimme verfolgt man die unbarmherzige Ausbildung des König Leonidas vom Knaben bis zum jungen Krieger. Schnörkellos wird man Zeuge der ersten Schlacht, in der all die rohe Gewalt, Dynamik und bluttriefende Qual, die man in den zweifellos beeindruckenden Monumentalfilmen der Vergangenheit stets vermisst hat, schonungslos bebildert wird. Natürlich bedienen sich die Schwüre und kriegshetzerischen Reden vor und nach dem Kamf jedes bereits dutzendmal gehörten Klischees und singen wiederholt ein Hohelied auf Ruhm, Ehre, Tapferkeit, Freiheit usw. Aber das ist in Ordnung, denn das gezeigte Geschehen ist so artifiziell und durch inflationären Einsatz von Zeitlupe und Beschleunigung stilisiert, dass alles andere einfach fehl am Platz wäre.

Dass der überbordende Machismo nie ins Lächerliche abgleitet, ist der kraftstrotzenden Performance von Gerard Butler zu verdanken. Wenn diesem bislang leider eher in der zweiten Reihe agierenden Mimen (u.a. TOMB RAIDER, DAS PHANTOM DER OPER) nicht jetzt der Durchbruch sicher ist, dann hat er mit 300 wenigstens einen hervorragenden Bewerbungsfilm abgeliefert. Schließlich ist es alles andere als einfach (und umso leichter schlecht zu reden), überwiegend vor Green Screen an ein imaginäres Heer derart pathetische und leidenschaftliche Reden glaubhaft zu vermitteln.

Ebenbürtiges Gegengewicht zum virilen Butler ist die ebenfalls neu zu entdeckende Lena Headey als Königin und starke Frau an Leonidas' Seite. Wird das weibliche Publikum mit Heerscharen knapp bekleideter Muskelmänner überfrachtet, so vereint Königin Gorgo die feminine Erotik, gepaart mit Intellekt auf sich. Die intimen Szenen zwischen ihr und Leonidas strömen reine Sinnlichkeit aus. Ihre flammende Rede vor dem - wie immer altersstarrsinnigen Senat - dagegen sprüht vor Entschlossenheit.

Alle übrigen Darsteller liefern dem Sujet angemessen solide Leistungen ab, gehen jedoch in dem prachtvollen Eye-Candy und den immer größer, blutiger und monströser werdenden Schlachtszenen verdient unter. Der unerschöpflichen Fantasie der Schöpfer bei der Erschaffung immer neuer Gegner und missgestalteter Kreaturen sei Dank, dass sich dabei kein Übersättigungsgefühl einstellt.

Wer ein historisch genaues Abbild der überlieferten Ereignisse bei den Thermopylen erwartet, der sollte lieber eine Geschichtsstunde absolvieren. Wer aber offen ist für grandiose neue Eindrücke und sich das monumentale Konzentrat aller existierenden Bibel- oder Charlton Heston-Filme gönnen möchte, der wird 300 reuelos genießen.

3 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Alexander aus Güstrow am 25.07.2007   ausgezeichnet
Es ist das letzte Aufgebot: 300 loyale Elite-Kämpfer stehen König Leonidas von Sparta bei, als er 480 vor Christus in den Krieg zieht. Geradezu
lebensmüde mutet sein Versuch an, sich dem in die Hunderttausende
gehenden Heer von Perserkönig Xerxes
entgegenzustellen, der in Griechenland eingefallen ist und das Land
unterjocht. Leonidas beabsichtigt das Abendland in der Enge der
Thermopylen verteidigen zu können. Zunächst stellen sich tatsächlich
Erfolge ein - bis Verrat und Neid den Plan torpedieren.

Soviel zum Thema und jetzt zum Film. Und
der ist einfach grandios. Das Schlachtengetümmel ist mit einer
derart präzisen Vollkommenheit und - trotz allen Blutes - Schönheit
choreografiert, dass einem der Anblick schier den Atem nimmt. Da
fliegen die abgeschlagenen Arme weg, da schießt das Blut aus
den Rümpfen der abgehauenen Köpfe, da stürzen persische
Kämpfer über ihre abgetrennten Beinen zu Boden. Die albtraumhaften
Monster des Xerxes reißen eine Todesschneise in die Reihen
der Spartaner, nur um dann doch unter den punktgenauen Angriffen
zu fallen. Da stürzen die Kriegselefanten hilflos trompetend über
die Klippen ins Meer, werden die auf dem schmalen Pfad angreifenden
Reiter wie Getreide umgemäht, und auch Xerxes "Unsterbliche" erweisen
sich als sehr sterblich. Ohne den Verrat hätten es die kriegsgestählten
Spartaner vielleicht sogar geschafft, die gigantische Armee des Xerxes
zu besiegen."300" ist ein wahrer Augenschmaus für
Fans von blutigen und perfekten Kampfszenen. Die Massenszenen sind
einfach großartig, egal ob es sich um das anrückende Heer
der Perser oder die Streitmacht zu Wasser handelt. Die Farbgebung
ist genial und künstlich spektakulär.

Was indes wirklich negativ ins Gewicht fallen kann, sind die sehr
einseitigen Dialoge, die in hochgestochenem Vokabular einzig um
die hier zelebrierten Tugenden Ehre, Mut, Treue, Freiheitsdrang
und Opferbereitschaft kreisen. Das ist zum einen schon ein wenig
eintönig, wenn in zwei Stunden quasi null Variation in die
Schlacht-Parolen kommt, und verlangt zum anderen vom Publikum, dass
es sich (zumindest für 117 Minuten) vollkommen auf das hier
zelebrierte, pathetische Gebrüll einlässt - allzu kritischen
Geistern wird es sehr nahe liegen, das Kriegsgeschrei moralphilosophisch
ausdiskutieren zu wollen, und in dem Moment wird "300"
seinen gesamten Reiz verlieren.
Aber was hier
gelingt ist die perfekte Verschmelzung von
Comic und Film, die nahtlose Zusammenfügung von zwei Medien,
die in ihren Grundprinzipien ohnehin viel mehr gemeinsam haben,
als es bisherige Comic-Verfilmungen erahnen ließen. "300"
ist pures visuelles Spektakel, ein cineastisches Großereignis
von einzigartiger Durchschlagskraft!!!
Die Schlacht ist hier wirklich eine Schlacht, und zwar volles Programm.
Fast schon absurd gestählte Manneskörper prallen hier
in Massen aufeinander, werden von Speeren durchbohrt und von Schwertern
ihrer Gliedmaßen beraubt, das Blut spritzt pausenlos und in
rauen Mengen.


Fazit: "300" ist ein hervorragend verfilmter
Comic-Roman. Bildgewaltig, blutig, spannend (auch wenn man das Ende
bekannt ist), ein visueller Leckerbissen - jedoch garantiert nichts
für zart besaitete Gemüter und Kinder.

8 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "300 (Einzel-DVD)" ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop


21 Marktplatz-Angebote für "300 (Einzel-DVD)" ab EUR 1,25

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 1,25 1,45 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Maddy1982 100,0% ansehen
wie neu 1,52 1,65 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung juergen.koeckei s 100,0% ansehen
wie neu 2,00 1,90 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Humon  % ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,00 2,00 Banküberweisung Pilepatt 100,0% ansehen
wie neu 2,00 2,10 Banküberweisung BrownSugar 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,00 2,20 Banküberweisung Speedcore1971 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,10 1,80 Banküberweisung Leselara 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,20 2,10 PayPal, Banküberweisung Frank Kümmel 100,0% ansehen
wie neu 2,50 1,90 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Happy25 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 2,90 1,75 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung buxdehude 100,0% ansehen
wie neu 3,00 1,20 Banküberweisung Stelvio 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,00 1,30 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung ebasan 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 4,00 2,00 Banküberweisung pearl2000 100,0% ansehen
wie neu 4,00 2,10 Banküberweisung calseus 100,0% ansehen
wie neu 4,44 2,10 Banküberweisung Steuerbord 100,0% ansehen
wie neu 4,50 1,70 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung hermes2 100,0% ansehen
wie neu 4,99 2,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal Menyrion 100,0% ansehen
wie neu 5,00 1,50 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung spiesserin 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,50 1,50 Banküberweisung TaiChan 100,0% ansehen
wie neu 7,99 0,00 Banküberweisung exvoto 100,0% ansehen
wie neu 10,00 2,10 PayPal, Selbstabholung und Barzahlung shlim:_shaby 100,0% ansehen
Andere Kunden kauften auch