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| Bewertung von botschi aus Hamburg am 29.01.2011 | |
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Der beste Film den ich mir je geholt hab! Spannend, historisch, atemberaubend! Erstklassig! Der absolute Wahnsinn! |
0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Woodstock am 04.01.2010 | |
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Kultiges Kunstwerk oder tendenziöser Metzelfilm? Lange habe ich über diesen Film nachgegrübelt, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte ob ich ihn genial oder hirnverbrannt finden soll. Fasziniert von Ästhetik, Farben und digitaler Technik, erschlagen von gewaltigen Kampfszenen und grimmigen Slowmotion-Metzeleien, war ich nach dem Abspann erst mal ziemlich geplättet. Wenn mich jetzt einer fragt, was der Film eigentlich für eine Handlung hat, dann lässt sich das in einem Satz sagen: 300 waschbrettbauchige, reinblütige Spartaner kämpfen zwar tapfer und glorreich aber auch chancenlos gegen eine Übermacht von multikulturellen Weicheiern aus Persien. Die Gesunden und Starken sind gut. Die Verkrüppelten und Mischlinge sind böse. Das scheint die haarsträubende Botschaft dieses Films zu sein, wenn man denn unbedingt eine „tiefere“ Botschaft in diesem Film suchen möchte. Aber ehrlich gesagt, wer sich über das unterschwellige faschistoide oder rassistische Gedankengut dieses Streifens den Kopf zerbricht, der tut dem Werk womöglich zuviel der Ehre an und interpretiert Weltanschauungen hinein wo es gar keine gibt. Dieser Film verfolgt nach meiner Ansicht einzig und allein das Ziel, ein ultimatives Gemetzel so bildgewaltig und ergreifend wie nur irgend möglich in Szene zu setzen. Das wirkt natürlich umso beeindruckender, je aussichtsloser der Kampf und je todesmutiger die Helden sind und dazu sind die leicht beschränkten Spartaner Dank ihrer militärisch orientierten, autoritären Gesellschaftsordnung geradezu prädestiniert. Die reale Geschichte um König Leonidas wird also auf ein spartanisches Handlungsniveau reduziert, Dialoge so gut es geht vermieden und Kampfszenen mit Hilfe von Slowmotion detailliert ausgearbeitet. Und das alles wird vor einer genial surrealen Kulisse in Szene gesetzt und fertig ist das wohl kultigste Gemetzel dieses Jahres. Wie sonst ließe sich erklären, dass es ausgerechnet so ein heißes Eisen wie "300" schon wenige Wochen nach seinem Start in den Kinos und trotz all der vernichtenden Kritik der üblichen Bedenkenträger zu den erfolgreichsten Filmproduktionen aller Zeiten gebracht hat? Fazit: Wer als Metzelfilm-Fan von diesem Schlachthof-Epos nicht hingerissen ist, der hat den Film vermutlich auf einem Schwarz-weiß-Fernseher angeschaut ;-). Für Freunde von Splatter & Co. ist der Film als optischer und emotionaler Höhenflug uneingeschränkt zu empfehlen - wenn man darüber hinwegsieht, dass die besten Ideen von "Herr der Ringe" stammen. Wer ein authentisches Historienepos bevorzugt, das möglichst noch eine nachhaltige Moral vermittelt und den Zuschauer hinterher als besseren Menschen zurücklässt, der sollte von diesem Film die Finger lassen. |
4 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Stanely aus Puderbach am 03.10.2009 | |
| 300..Schlacht bei den Thermopylen. Die Geschichte der Spartaner, bildgewaltig im Digital Backlot Verfahren inszeniert. Spektakulärer Film, mit wenig historischen Hintergrund. Trotzdem genießt dieser Film eine besondere Note, da die Geschichte gut erzählt, und mit der Verbindung Historie und Computeranimation eine neue Tür aufgestoßen hat. Durch die Bluescreen - Technik wurde die gespürte Dramatik und Spannung hautnah vermittelt. Eine andere, oder bessere Bildführung lassen die Zuschauer in die Zeit der Spartaner eintauchen. Hintergrund und Kameraführung, leiten die tatsächlichen Augenblicke des Geschehens in einen besonderen Blickwinkel. Ton, Musik und die Zeitraffersequenzen verdeutlichen die Hoffnungslosigkeit der Helden. Die Elemente Luft, Wind, Regen, Wolken in ungewöhnlichen Farbdarstellung untermalen eine Weltuntergangstimmung. Alles zusammen wirkt sehr ernst und bedrohlich. Der Film endet, wie es bei den Spartanern üblich ist, im... |
28 von 33 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Timon am 23.06.2008 | |
| Geschichte: Historisch falsch. Verfilmung: Gewaltverherrlichend. Darsteller: Schlechte computeranimierte Wesen ohne Ausdruck. Nach "300" und "Die Legende von Beowulf" zwei Filme, die zeigen, dass die Technik noch nicht weit genug ist, um Schauspieler ersetzen zu wollen. Allenfalls für solche (ich will es noch nicht mal einen Film nennen) Bilderabfolgen nur ein "Schlecht, schlecht, schlecht!" |
1 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 27.09.2007 | |
| Ich habe 300 schon gesehen und war fasziniert. Von Troja als eposales Werk war ich schon beeindruckt, aber dieser Film hat es noch übertroffen. |
2 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Bödefeld aus New York am 03.09.2007 | |
| Leider muss ich den hier abgegebenen Meinungen vehement widersprechen. Der Film hat absolut keine Story oder irgendeine Botschaft, die uns Wahrheiten bzw. Unrichtigkeiten bewusst macht. Vielmehr handelt es sich um eine zutiefst menschenverachtende Darstellung von Gewalt gewürzt mit etwas Erotik. Wenn man denkt die Spartaner wären gut, so muss ich denjenigen enttäuschen. Gleich zum Anfang wird uns erklärt wie die Spartaner mit ihren Neugeborenen umgehen. Sind sie verkrüppelt, entstellt, kränklich oder schwächlich werden sie sofort getötet. Dagegen waren die Nazis ja noch Waisenknaben, die lediglich Behinderte zwangsterilisierten. So wird schnell klar, dass kein vernünftiger Mensch mit den Spartaners des Films sympathisieren kann. Es fallen Wörter wie Ehre, Respekt und Vernunft auf Seiten der Spartaner, was das allerdings mit dem ausschlagen jeglicher diplomatischer Lösung oder aber die absolute Unachtung menschlichen Lebens gegenüber zu tun hat, wird mir nicht ganz klar. Primitiv versucht der Regisseur, die Perser dadurch "böse" erscheinen zu lassen, in dem er viele von ihnen als Monster darstellt. Ok, der Film soll eine Comicverfilmung sein, kein Historienfilm. Trotzdem ist das unglaublich wieviel menschlich Schlechtes, Manipulatives und Oberflächliches in diesem Film vereint wird. So sind böse "Menschen", in diesem Film oft monsterähnlich oder aber behindert. Und nach einer Schlacht lilegen viele Perser auf dem Boden - kampfunfähig verletzt, aber zum Teil noch am Leben. Was tunt die Spartaner? Geben ihnen den Todesstoss und unterhalten sich dabei, als wenn sie Rasen mit Wasser sprengen würden und der König isst einen Apfel? Was soll das? Hinzu kommen die total unrealistischen Kämpfe. Die Spartaner haben z.B. ein stumpfes Kurzschwert. Sie sind dabei in der Lage unter anderem Beine ihrer Gegner abzuschlagen, als wären diese aus Stroh. Nicht nur das, die Gegner machen darauf hin auch noch einen Salto vorwärts. Hier wird Gewalt zelebriert und es wird so getan, als wäre das eine Art Sport. Für mich ist das das letzte und eigentlich sollten insbesondere labile Menschen vor solchen Filmen geschützt werden. Beim Ansehen solcher Filme kann ich mich eigentlich nur für diejenigen, die den Film gedreht haben schämen, weil sie offenbar vergessen haben welche Verantwortung sie besitzen und das Millionen von Leuten sich das ansehen werden und einige geistig vielleicht nicht so stark sind und das für bare Münze nehmen was da gezeigt wird. Der Film ist einfach nur menschenverachtend und gewaltverherrlichend und hat absolut keine Geschichte oder Botschaft. Wenn das Comic auch so war, sollte man so einen Schund nicht verfilmen. |
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| Bewertung von Ethan aus Köln am 31.07.2007 | |
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König Leonidas führt 300 der besten Krieger Spartas gegen die Übermacht der Perser und widersteht dem überzähligen Feind Schlacht um Schlacht. Für ein fast zweistündiges Opus liest sich die Inhaltsangabe tatsächlich so kurz wie sie ist. Denn was Zack Snyder, Regie-Newcomer, der mit seinem Erstling DAWN OF THE DEAD gleich einen Hit ablieferte, auf die Leinwand gebracht hat, ist purer Eskapismus. Und: 300 ist ein Fest für die Sinne, insbesondere die Augen. So wie SIN CITY vor zwei Jahren verschafft der Streifen dem staunenden Zuschauer ein neues Seherlebnis voller Blut, Fleisch und - tatsächlich - Sinnlichkeit. Vom ersten Bild an wird man unwiderstehlich von der bewusst künstlich gehaltenen, monochromen Optik angezogen. Unterlegt von der sonoren Erzählerstimme verfolgt man die unbarmherzige Ausbildung des König Leonidas vom Knaben bis zum jungen Krieger. Schnörkellos wird man Zeuge der ersten Schlacht, in der all die rohe Gewalt, Dynamik und bluttriefende Qual, die man in den zweifellos beeindruckenden Monumentalfilmen der Vergangenheit stets vermisst hat, schonungslos bebildert wird. Natürlich bedienen sich die Schwüre und kriegshetzerischen Reden vor und nach dem Kamf jedes bereits dutzendmal gehörten Klischees und singen wiederholt ein Hohelied auf Ruhm, Ehre, Tapferkeit, Freiheit usw. Aber das ist in Ordnung, denn das gezeigte Geschehen ist so artifiziell und durch inflationären Einsatz von Zeitlupe und Beschleunigung stilisiert, dass alles andere einfach fehl am Platz wäre. Dass der überbordende Machismo nie ins Lächerliche abgleitet, ist der kraftstrotzenden Performance von Gerard Butler zu verdanken. Wenn diesem bislang leider eher in der zweiten Reihe agierenden Mimen (u.a. TOMB RAIDER, DAS PHANTOM DER OPER) nicht jetzt der Durchbruch sicher ist, dann hat er mit 300 wenigstens einen hervorragenden Bewerbungsfilm abgeliefert. Schließlich ist es alles andere als einfach (und umso leichter schlecht zu reden), überwiegend vor Green Screen an ein imaginäres Heer derart pathetische und leidenschaftliche Reden glaubhaft zu vermitteln. Ebenbürtiges Gegengewicht zum virilen Butler ist die ebenfalls neu zu entdeckende Lena Headey als Königin und starke Frau an Leonidas' Seite. Wird das weibliche Publikum mit Heerscharen knapp bekleideter Muskelmänner überfrachtet, so vereint Königin Gorgo die feminine Erotik, gepaart mit Intellekt auf sich. Die intimen Szenen zwischen ihr und Leonidas strömen reine Sinnlichkeit aus. Ihre flammende Rede vor dem - wie immer altersstarrsinnigen Senat - dagegen sprüht vor Entschlossenheit. Alle übrigen Darsteller liefern dem Sujet angemessen solide Leistungen ab, gehen jedoch in dem prachtvollen Eye-Candy und den immer größer, blutiger und monströser werdenden Schlachtszenen verdient unter. Der unerschöpflichen Fantasie der Schöpfer bei der Erschaffung immer neuer Gegner und missgestalteter Kreaturen sei Dank, dass sich dabei kein Übersättigungsgefühl einstellt. Wer ein historisch genaues Abbild der überlieferten Ereignisse bei den Thermopylen erwartet, der sollte lieber eine Geschichtsstunde absolvieren. Wer aber offen ist für grandiose neue Eindrücke und sich das monumentale Konzentrat aller existierenden Bibel- oder Charlton Heston-Filme gönnen möchte, der wird 300 reuelos genießen. |
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| Bewertung von Alexander aus Güstrow am 25.07.2007 | |
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Es ist das letzte Aufgebot: 300 loyale Elite-Kämpfer stehen König Leonidas von Sparta bei, als er 480 vor Christus in den Krieg zieht. Geradezu lebensmüde mutet sein Versuch an, sich dem in die Hunderttausende gehenden Heer von Perserkönig Xerxes entgegenzustellen, der in Griechenland eingefallen ist und das Land unterjocht. Leonidas beabsichtigt das Abendland in der Enge der Thermopylen verteidigen zu können. Zunächst stellen sich tatsächlich Erfolge ein - bis Verrat und Neid den Plan torpedieren. Soviel zum Thema und jetzt zum Film. Und der ist einfach grandios. Das Schlachtengetümmel ist mit einer derart präzisen Vollkommenheit und - trotz allen Blutes - Schönheit choreografiert, dass einem der Anblick schier den Atem nimmt. Da fliegen die abgeschlagenen Arme weg, da schießt das Blut aus den Rümpfen der abgehauenen Köpfe, da stürzen persische Kämpfer über ihre abgetrennten Beinen zu Boden. Die albtraumhaften Monster des Xerxes reißen eine Todesschneise in die Reihen der Spartaner, nur um dann doch unter den punktgenauen Angriffen zu fallen. Da stürzen die Kriegselefanten hilflos trompetend über die Klippen ins Meer, werden die auf dem schmalen Pfad angreifenden Reiter wie Getreide umgemäht, und auch Xerxes "Unsterbliche" erweisen sich als sehr sterblich. Ohne den Verrat hätten es die kriegsgestählten Spartaner vielleicht sogar geschafft, die gigantische Armee des Xerxes zu besiegen."300" ist ein wahrer Augenschmaus für Fans von blutigen und perfekten Kampfszenen. Die Massenszenen sind einfach großartig, egal ob es sich um das anrückende Heer der Perser oder die Streitmacht zu Wasser handelt. Die Farbgebung ist genial und künstlich spektakulär. Was indes wirklich negativ ins Gewicht fallen kann, sind die sehr einseitigen Dialoge, die in hochgestochenem Vokabular einzig um die hier zelebrierten Tugenden Ehre, Mut, Treue, Freiheitsdrang und Opferbereitschaft kreisen. Das ist zum einen schon ein wenig eintönig, wenn in zwei Stunden quasi null Variation in die Schlacht-Parolen kommt, und verlangt zum anderen vom Publikum, dass es sich (zumindest für 117 Minuten) vollkommen auf das hier zelebrierte, pathetische Gebrüll einlässt - allzu kritischen Geistern wird es sehr nahe liegen, das Kriegsgeschrei moralphilosophisch ausdiskutieren zu wollen, und in dem Moment wird "300" seinen gesamten Reiz verlieren. Aber was hier gelingt ist die perfekte Verschmelzung von Comic und Film, die nahtlose Zusammenfügung von zwei Medien, die in ihren Grundprinzipien ohnehin viel mehr gemeinsam haben, als es bisherige Comic-Verfilmungen erahnen ließen. "300" ist pures visuelles Spektakel, ein cineastisches Großereignis von einzigartiger Durchschlagskraft!!! Die Schlacht ist hier wirklich eine Schlacht, und zwar volles Programm. Fast schon absurd gestählte Manneskörper prallen hier in Massen aufeinander, werden von Speeren durchbohrt und von Schwertern ihrer Gliedmaßen beraubt, das Blut spritzt pausenlos und in rauen Mengen. Fazit: "300" ist ein hervorragend verfilmter Comic-Roman. Bildgewaltig, blutig, spannend (auch wenn man das Ende bekannt ist), ein visueller Leckerbissen - jedoch garantiert nichts für zart besaitete Gemüter und Kinder. |
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