Angstspiel - Schlieper, Birgit

Birgit Schlieper 

Angstspiel

Thriller

Broschiertes Buch
 
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Angstspiel

Lebhaftes Chatting, tödliches StalkingEs beginnt ganz harmlos: Luise lernt einen Typen im Schüler-Chatroom kennen - höflich, unaufdringlich, angenehm. Natürlich verrät Linda ihm nicht ihre privaten Daten, schließlich ist sie nicht blöd. Doch sie hat die Heimtücke des Unbekannten unterschätzt: Lästige Emails und kitschige Blumenbotschaften gipfeln in einer gehässigen Schmierkampagne. Linda fühlt sich beobachtet, verfolgt, wird fast verrückt vor Angst. Und der Stalker lässt nicht locker - im Gegenteil: Er befindet sich in tödlicher Nähe ...

"Ein wahnsinnig spannender, temporeicher Psychothriller." -- Münchner Merkur

"Internetmobbing, ein aktuelles Thema, wird wunderbar aufgegriffen. Dieses Buch verdient den Titel "Psychothriller" wirklich." -- lizzynet.de

"Ein sehr fesselndes Buch über ein Thema, das viele Jugendliche beschäftigt." -- Main Post


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 332 S.
  • Seitenzahl: 332
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 138mm x 30mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9783570160848
  • ISBN-10: 357016084X
  • Best.Nr.: 29500753
"Ein wahnsinnig spannender, temporeicher Psychothriller." (Münchner Merkur)

"Ein sehr fesselndes Buch über ein Thema, das viele Jugendliche beschäftigt."

"Ein sehr fesselndes Buch über ein Thema, das viele Jugendliche beschäftigt."
Birgit Schlieper, geb. 1968 in Iserlohn, hat Amerikanistik, Romanistik und Anglistik studiert, ihr Studium aber abgebrochen, als ihr ein Zeitungsvolontariat angeboten wurde.

Leseprobe zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

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Leseprobe zu "Angstspiel" von Birgit Schlieper

9 (S. 129-130)

Ich sitze an einem schmierigen Tisch in einer noch schmierigeren Frittenbude. Das ist der einzige Ort in der Nähe der Blumenstraße 13, wo man sich unauffällig aufhalten kann. Ich fand, dass Blumenstraße so nett klang. Nach älteren Einfamilienhäusern mit braven Reihen von Alpenveilchen neben der Haustür. Nach »scheckheftgepflegten Garagenautos«, nach geschmiedeten Gittern vor den Fenstern im Erdgeschoss, nach Gästeklo neben der Eingangstür und vor dem Haus der Smart eines Pflegedienstes. So ist es nicht. Die Häuser hier haben mindestens vier Klingeln neben den Milchglashaustüren. Die Gärten sind eher Grünstreifen.

Die Autos an den Straßenrändern haben erstaunlicherweise die Ära der Abwrackprämie überlebt. Um kurz vor acht hatte Julchen gesimst: Ich klingele jetzt. Drück mir die Daumen. Exakt zehn Minuten danach hatte ich bei ihr angerufen. Sie hatte ein bisschen gesmalltalkt, mir dann wie verabredet erzählt, dass sie gerade bei Arne Becker sei. Blumenstraße. Wäre sie noch nie gewesen. Und bevor ich noch irgendetwas sagen konnte, hatte sie sich fröhlich verabschiedet. Warum ist sie noch bei ihm? Sie wollte doch nur anklingeln und dann direkt mit ihm los. Von der Blumenstraße 13 bis zum »Pasta Basta« sind es keine drei Minuten. Sie hatte nicht so geklungen, als würde sie draußen stehen. Ihre Stimme klang, als wäre sie irgendwo drinnen. Ist sie etwa zu ihm rein?

Auf einmal sehe ich die Szene vor mir. Sie klingelt und er quäkt aus der Gegensprechanlage, dass er noch nicht fertig sei und sie doch noch mal eben hochkommen soll. Ist Julchen etwa wirklich zu ihm in die Wohnung? Mir wird übel. Ich sitze im Qualm der Fritteuse. Die Dunstabzugshaube scheint nur akustisch zu funktionieren. Ein kleines Mädchen, allerhöchstens acht oder neun Jahre alt, holt eine Bestellung ab. Sie kann kaum die weiße Tüte mit den matschigen Pommes, den Currywürsten und der Literflasche Cola tragen. Ich schiebe mit einer kleinen Plastikgabel die Pommes in meiner Schale hin und her.

War er auch schon mal hier? Holt er sich hier abends sein Junkfood? Ich habe zu viel Fanta getrunken, muss leider pinkeln gehen. Die Toilette ist genau so, wie ich befürchtet habe. Nein. Schlimmer. Es gibt einen Automaten mit »erotischen Würfeln«. Ich will gar nicht wissen, was das ist. Als ich wiederkomme, stehen zwei Typen an der Bar, trinken Flaschenbier. Ich kann das nicht, ich halte es nicht aus. Die Vorstellung, dass Julchen jetzt bei ihm ist, macht mir panische Angst. Ich laufe los, irgendwohin. Die Richtung ist egal. Wieder das Gefühl, dass ich etwas vergessen habe. So wie man ein Wort vergessen hat, das man eigentlich kennt, das aber einem partout nicht einfallen will.

Kundenbewertungen zu "Angstspiel" von "Birgit Schlieper"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.6 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
 
(2)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von kotik825 am 03.11.2011 ***** weniger gut
Mir hat das Buch eher weniger gefallen. Zu sehr in die Länge gezogen, kaum Spannung und das Ende war sehr vorhersehbar.

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Bewertung von Jansdarling2002 aus Norden am 29.10.2011 ***** gut
So vom Handlungsansatz war ich ja begeistert, auch wenn ich ihm Nachhinein nicht das Gefühl loswerde, dass das Buch auch irgendwo mittendrin angefangen haben könnte. Mag vielleicht Empfindungssache sein – ich hatte anfangs ein wenig Findungsprobleme: so musste ich erst einmal die Personen sortieren, sowie auch gleich einen Handlungs-Höhepunkt verarbeiten, der mir erst einmal nicht wirklich in die Handlung passen wollte, aber nach einer kurzen Lesezeit ging es dann.
Ich denke mal, hier kann ein Kind / Jugendlicher schon vielleicht geringe Probleme bekommen und vielleicht auch die Lust verlieren, denn wenn man nicht genau und aufmerksam liest, kann man schnell ins "schleudern" kommen.
Betrachte ich die Handlung mal alleine auch in Hinsicht auf das Ende, dann hätte ich schon gedacht – Anbetracht dessen, dass es sich um ein Jugendbuch zu einem ernst zu nehmenden Thema [Gefahren im Internet sowie sorgloser Umgang mit persönlichen Angaben] – das hier ein wenig dem Grundgedanken – eben dem sorglosen Umgang mit persönlichen Angaben im Internet - entgegen gewirkt werden würde: Wie oft hat man es schon gelesen / gehört, dass Kinder im Internet Abos abgeschlossen haben, oder auch soviel von sich erzählt haben, dass ihnen aufgelauert wurde, und die Kinder dann nicht mehr gesehen wurden, weil sich irgendein Perversling an ihnen vergangen und das Kind dann tot verscharrt hat. Und genau an diesem Punkt – ohne nun zu viel vom Buchinhalt zu verraten – hätte ich mir einen gegensteuernden Ansatz bzw. eine intensivere Ausarbeitung gewünscht, sprich das der jugendliche Leser einen Gedankenansatz bekommt, um über sein Tun und Handeln in den Welten des Cyberspace nachzudenken. Leider kommt genau dieser Aspekt nicht so wirklich herüber
.
Dieses liegt auch ein wenig an den Charakteren , welche zwar gut und doch recht realistisch dargestellt sind, aber dann doch sehr naiv wirken. Zwar werden hier auch die Ängste dargestellt, aber eben die realistische Zwischenmenschlichkeit doch sehr schleifen gelassen, statt ein wenig pädagogisch zu wirken.
Denn das ist ja meiner Meinung nach schon der Sinn eines Jugendbuches , welches solch ein wichtiges Thema als Handlung inne hat. Dem Leser auf ernst zu nehmende aber doch spielerische Weise ein wenig gesunden Menschenverstand einzuhauchen, um eben nicht Gefahr zu laufen, viel preis zugeben und dann eventuell verschleppt zu werden…. Man weiß ja nie , wer sich alles so im Internet herum treibt.
Ok, hier sind auch die Eltern ein wenig gefragt, in dem sie selber schauen was ihr Zögling so im Internet treibt. Man kann sich da ja auch mit Kindgerechter Software behelfen… klar lässt sich das nicht immer vermeiden, dass die lieben Kinder auch mal alleine im Netz sind …
.
… doch ich schweife ab… was ich zum Ausdruck bringen will, ich hatte mir doch ein wenig mehr von diesem Buch versprochen. Vom inhaltlichen – gerade zum Schluss des Buches - her keimt schnell der Gedanke auf, dass fremde Chatpartner gar nicht sooo Schlimm sind, und genau das finde ich ein wenig schade. Auch wenn man wohl in diesem Punkt unterschiedlicher Meinung sein kann, aber ich gestehe, das Ende hat mir nicht wirklich gefallen – um die Worte von einer zu nehmen, weil ich die einfach treffend finde: zu happylich. Auch im Gesamten – also Handlung im Zusammenspiel mit den Charakteren – ein wenig zu kühn, wenn auch wie schon erwähnt ansatzweise recht treffend, aber eben nicht passend zum Ende geführt.
.
Bleibt nicht mehr viel über zu erwähnen: lediglich Unterhaltungswert in Form von Spannung und der berüchtigte Punkt Schreibstil . Nun gut, der Unterhaltungswert ist nicht so hoch, wie man es von einem angepriesenen Thriller erwartet, aber es ist durchaus eine durchgehende Spannung vorhanden, auch wenn diese manchmal gewaltig abflacht, weil der Schreibstil dann doch für massive Längen sorgt, bedingt durch exzessives durch kauen mancher Handlungspassagen.

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Bewertung von Tamii aus Markgröningen am 10.05.2011 ***** sehr gut
In dem Buch geht es um Linda. Sie hat einen anfangs noch netten Jungen im Schulchat kennen gelernt, Kaktus. Doch plötzlich verschwindet er spurlos aus dem Chatroom und einige Tage später beginnen fiese Stalkingaktionen gegen Linda. Zu Beginn nur "kleine" Gemeinheiten, wie z.B., dass ihre Urlaubsfotos verändert wurden und sie dann oben ohne mit Monsteroberweite zeigt. Sie bekommt Angst, aber ihre neue Freundin Julchen rettet die Situation, indem sie selbst ihre Fotos auf lustige Art und Weise verändert.
Zuerst wird sie wütend, zerschlägt ihre Fensterschiebe, auf die ein Herz geschmiert ist, mit bloßer Hand. Doch dann bekommt sie Angst. Immer mehr verfällt sie in Panik, sobald sie nur in ihr E-mailfach sieht und eine neue Nachricht endeckt. Langsam kapselt sie sich von ihrer Familie, von ihren Mitmenschen ab. Nur ihre Freundin Julchen lässt sie an sich ran, denn nur sie weiß von Linda's mysteriösem Stalker und hat versprochen, Linda zu helfen ihn zu finden. Linda hat für sich selbst einen Ausweg aus der Panik gefunden. Sie geht mit julchens Hund Gassi. Bald darauf stirbt dieser aber. Er wurde vergiftet!!
Etwas später wird Linda in den Fahrradkeller eingesperrt und das bearbeitete Urlaubsbild taucht mit ihrer Handynummer auf einer Sexwebsite auf. Sie ist sich ganz sicher, dass Kaktus ihr Peiniger ist. Aber dann findet Julchen den wahren Kaktus und der kommt als Stalker nicht infrage. Nun verfällt Linda komplett in ein Loch aus Panik. Sie hat keine ruhige Minute mehr. Dann stirbt auch noch ihr Opa, der sich durch einen Eindringling erschrikt, an einem Herzinfarkt. Und als Linda endlich erfährt, wer ihr diese Grausamkeiten zu fügt, schwebt sie in Lebensgefahr.
Wenn ihr wissen wollt, wer sie stalkt, wer Kaktus ist und wer sie schließlich rettet, dann lest unbedingt dieses Buch!!
Das Buch ist sehr spannend, weil Linda so versteift darauf ist, dass ihr Stalker aus dem Internet kommt und dabei den wahren Täter übersieht. Mir gefällt das Buch auch, weil man erkennt , wie psychisch zerstörend Stalking sein kann. Auch die Veränderung von Linda ist erstaunlich. Am Anfang lacht sie noch über die Idee ihrer Eltern, sie wolle sich mit dem Schlag durch das Fenster sich selbst töten, aber zum Ende des Buches ist sie kurz davor, sich etwas an zu tun. Leider muss ich auch kritisieren, dass eigentlich seit dem ersten Treffen mit dem Täter sofort klar war, dass er es ist. Aber weil ich unbedingt wissen wollte, wie sie das Rätsel auflöst, musste ich weiterlesen.
Lest das Buch und bildet euch selbst eine Meinung über Stalking und Linda's Verhaltensweisen. Hättet ich auch so gehandelt? Über diese Frage musste ich noch sehr lange nachdenken. Wie hätte ich auf Stalking reagiert? Das Buch informiert auch etwas über dieses moderne Problem.

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Bewertung von muffin_007 aus Schwerin am 20.04.2011 ***** ausgezeichnet
Du wirst verfolgt.
Du siehst ihn nicht, aber er ist immer da.
Er schickt dir Zeichen.
Er zeigt dir, dass du ihm Schutzlos ausgeliefert bist.
Eine bedrohung ohne Namen, ohne Gesicht- was machst du?
Du kannst dir keine Hilfe suchen, denn seit du als kleines Kind in Panik ausgebrochen bist, weil deine große Schwester ins Krankenhaus musste, hört die keiner mehr zu. Keiner glaubt dir- und nun?
Stell dir vor, du bist in so einer Sittuation- und, hast du Angst? Angst hat sie- Linda, denn für sie ist es keine Vorstellung, kein grauenhafter Gedanke, für sie ist es schreckliche Realität. Sie hätte nie gedacht, das ihr so etwas im Internet passieren kann, denn so hamlos begann alles. Und jetzt? Sie verkriecht sich von Panik überwältigt in ihrem Zimmer, möchte am liebsten nicht mehr herauskommen- eine normale Reaktion, in so einer abnormalen, grauenvollen Sittuation.
Ein wahnsinnig spannender Psychothriller. Ich würde ihn definitiv erst ab 12 empfehlen- aber auch in diesem Alter nicht jedem. Die bedrohung ist so nahe, da es jedem passieren könnte- wir alle nutzen doch das Internet, oder? Von daher könnte man leicht in Panik geraten- trotzdem ein sehr gutes Buch.

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Bewertung von le pain am 10.11.2010 ***** sehr gut
in der geschichte geht es um ein Mädchen, das von einem unbekannten stalker verfolgt wird.sie hat ihn im internet kennengelernt und er mach ihr langsam,aber sicher das leben zur hölle.
ich finde das buch toll.es ist bis zum schluss spannend und geht ganz anders aus als man es erwartet

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