Wie vier Schwestern - Craft, Elizabeth; Fain, Sarah

Wie vier Schwestern

Elizabeth Craft Sarah Fain 

Übersetzung: Galic, Anja
 
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Wie vier Schwestern

4 Mädchen, 4 Lebensträume ... Eine bezaubernde Mädchenlektüre für alle Fans von Ann BrasharesSophie, Harper, Becca und Kate sind beste Freundinnen, seit sie denken können. Doch nach der Schule trennen sich erstmals ihre Wege: Anstatt aufs College zu gehen, versucht jede von ihnen ein Jahr lang, ihren ganz eigenen Traum zu verwirklichen. Dadurch gerät mehr in Bewegung, als sie glaubten ...

Sophie, Becca, Harper und Kate sind beste Freundinnen, seit sie denken können. Als sie nach der Schule beschließen, nicht den vorgezeichneten Weg zu gehen, sondern ihrem Lebenstraum zu folgen, trennen sich erstmals ihre Wege. Doch bei allem Auf und Ab, all dem Schönen, Aufregenden und auch Schwierigen, das sie erleben eines wissen sie alle in jedem Moment ganz genau: Wo auch immer sie sind, was auch immer geschieht die vier Herzensschwestern sind jederzeit füreinander da
Ein warmherziger, berührender Roman um unerschütterliche Freundschaft, die Liebe und das Erwachsenwerden, der von all dem erzählt, was das Leben zu bieten hat - und Mut macht, sich seinen eigenen Weg zu suchen.
Warmherziger Mädchenschmöker mit Tiefgang. Erzählt von Freundschaft, Liebe und vom Erwachsenwerden. Für alle Leserinnen von Ann Brashares


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 414 S.
  • Seitenzahl: 411
  • cbj Taschenbücher Bd.40080
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 125mm x 43mm
  • Gewicht: 440g
  • ISBN-13: 9783570400807
  • ISBN-10: 3570400808
  • Best.Nr.: 32622994
Elizabeth Craft und Sarah Fain leben in Los Angeles und schreiben Drehbücher für bekannte Fernsehserien wie »Angel« und »The Shield«. »Wie vier Schwestern« ist ihr erster gemeinsamer Roman.

Leseprobe zu "Wie vier Schwestern" von Elizabeth Craft; Sarah Fain

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Ich muss jetzt wirklich unter die Dusche, Mia!" Becca Winsberg klopfte zum dritten Mal innerhalb einer halben Stunde an die Badezimmertür.

"Gleich!", gab ihre Stiefschwester genervt zurück.

Becca hob die Hand, um noch mal und stärker an die Tür zu klopfen, überlegte es sich dann aber anders. Was brachte das schon? Mia war es sowieso egal, dass heute Beccas letzter Abend mit ihren Freundinnen war und sie nicht unbedingt nach Schweiß und muffigem Kleiderschrank riechen wollte - das niederschmetternde Ergebnis stundenlangen Ein- und wieder Auspackens ihres Koffers fürs College. Mia interessierte nichts anderes, als den ärztlich verordneten Nachmittagssnack auszukotzen, sich zwölfmal hintereinander die Zähne zu putzen und danach kritisch im Spiegel zu prüfen, ob es auch ja kein Gramm Fett bis an ihren Hintern geschafft hatte.

Auf dem Weg zurück in ihr Zimmer - eine winzige Dachkammer im zweiten Stock, die Beccas Stiefvater eine "Übergangslösung" genannt hatte, als sie und ihre Mutter vor sieben Jahren einzogen waren - rief Becca sich ins Gedächtnis, dass Bulimie eine Krankheit war. Auch wenn es auf sie eher wie ein verzweifeltes Ringen der sechzehnjährigen Mia um die Aufmerksamkeit ihres Vaters wirkte.

Becca legte sich auf ihr Bett und steckte die Beine unter die gelb bezogene Daunendecke. Alles würde gut werden. Sie konnte warten. Nicht dass sie eine Wahl gehabt hätte - kein Grund also, sich unnötig aufzuregen. Zumal der unvermeidbare Knall sowieso erst noch bevorstand.

Als hätte er ihre Gedanken vernommen, begann ihr zwölfjähriger Stiefbruder Carter, gegen die Badezimmertür zu hämmern.

"Mach auf!", schrie er.

"Verpiss dich!", kreischte Mia.

"Dad, sie kotzt wieder!", brüllte Carter.

Becca seufzte. Sie wusste, was als Nächstes kam.

Wenige Sekunden später hörte sie, wie ihr Stiefvater Martin die Treppe heraufpolterte.

Martin schrie Mia an, Mia schrie Carter an, Carter schrie Martin an. Kurz darauf fiel auch noch Beccas Mutter in das Gezeter ein. Am Ende stürmte Martin davon, um den Schraubenzieher zu holen. Wieder einmal würde das Badezimmertürschloss ausgebaut werden.

Becca stöhnte und zog sich das Kissen über den Kopf.

Alles, was sie wollte, war eine Dusche.

Okay, und vielleicht ein bisschen Ruhe.

Sophie Bushell kippte das dritte Tütchen Süßstoff in ihre fettfreie geeiste Mocca Latte und betrachtete die Frisur ihrer zukünftigen Zimmergenossin Maggie Hendricks. Ein gnadenloser Pony. So schnurgerade, als hätte man ihn mit dem Lineal geschnitten, damit auch ja kein Härchen aus der Reihe tanzte.

Der Pony, die bis zum letzten Knopf geschlossene Bluse und die nagelneue Jeans mit akkurater Bügelfalte nährten Sophies Verdacht, dass Maggie genauso uncool wie ihr Haarschnitt war. Andererseits hatten sie sich erst vor fünfzehn Minuten kennengelernt und Sophie neigte zu gnadenlos unfairen Spontanurteilen. Würde sie jemals eine Therapie machen, müsste sie sich definitiv mit dieser Charakterschwäche auseinandersetzen.

"Hast du ein Glück, dass du hier aufgewachsen bist", seufzte Maggie. Sie war extra zwei Wochen vor Studienbeginn von Des Moines nach Boulder gekommen, um sich für die Aufnahme in den Debattierklub vorzubereiten und die Frage zu erörtern, welche Farbe die Vorhänge in ihren schuhkartongroßen Schlafzellen haben sollten. "Ich wette, alle deine Freundinnen gehen hier auf die Uni."

Sophie riss das nächste Tütchen Süßstoff auf und ließ die kleinen Zuckerersatzkügelchen über die Resopaltischplatte rieseln. Drei, zwei, eins. Tata! Da war er wieder. Der dicke Angstklumpen, der sich immer dann in ihrem Magen aufblähte, wenn die Worte College und Freundinnen in einem Satz fielen. Was ziemlich oft passierte.

"Ja, wird bestimmt super", presste sie mühsam hervor. Sie wollte nicht an ihre drei besten Freundinnen Harper, Becca und Kate denken, die sich zu einem grandiosen Leben an der Ostküste aufmachen würden, während sie mutterseelenallein in Boulder zurückblieb.

Maggie warf Sophie einen Blick zu, als würde etwas ganz Widerliches an ihrer Nase hängen. "Was?", fragte Sophie nervös.

"Du ... ähm ... hast da ... Tränen", murmelte Maggie und wich ihrem Blick aus. "Oder so was."

Sophies Fingerspitzen tasteten über ihre Augen. Die Wimpern waren feucht. Scheiße. Sie heulte tatsächlich. Gefühle zeigen zu können, gehörte zum Repertoire einer guten Schauspielerin, aber normalerweise überließ Sophie echte Rührseligkeiten lieber Becca. Seit jedoch der Countdown für die Trennung von ihren besten Freundinnen begonnen hatte, musste sie regelmäßig schwer schlucken und Tränen zurückblinzeln.

"Muss eine allergische Reaktion sein", sagte sie hastig und wischte die verräterischen Spuren fort. "Wahrscheinlich auf irgendwas im Süßstoff."

"Allergien sind voll nervig", versicherte Maggie ihr ebenso schnell. Ihr offensichtliches Unbehagen machte sie Sophie fast sympathisch. Fast. "Du kannst bestimmt heulen, so viel du willst, und siehst immer noch super aus. Mein Gesicht ist dann immer total verquollen."

Sophie nickte. Ihre afroamerikanische Mutter und ihr weißer Alt-Hippie-Vater hatten es immerhin geschafft, ihrem einzigen Kind hervorragende Gene zu vererben, bevor sie sich für ein "divergentes Leben" - wie sie es freundlich formulierten - entschieden hatten. Das Ergebnis - sahnekaramellfarbene Haut, große dunkle Augen und bemerkenswert hohe Wangenknochen - ließ Sophie in allen Lebenslagen gut aussehen.

Als die Tränen versiegt waren, lächelte Maggie und beugte sich vertraulich zu Sophie. "Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich dir gleich sage, dass ich ein bisschen mehr als gründlich beim Auswendiglernen meiner Reden für den Debattierklub bin. Ich hoffe, das ist kein Problem für dich."

Sophie lächelte gezwungen zurück. "Nee. Überhaupt nicht."

Morgen früh würde sie sich definitiv nach einem Einzelzimmer umsehen.

"Du solltest dir überlegen, an der Yale Law School zu studieren", sagte Kate Fosters Mutter, während sie mit einem weichen Tuch ein silbernes Schälchen polierte.

Kate richtete kunstvoll verschiedene europäische Käsesorten und Cracker aus England auf einer Platte für die bevorstehende Party ihrer Eltern an und blickte über die marmorne Kücheninsel hinweg zu ihrem Vater. Mr Foster, der sich bereits für den Abend umgezogen hatte und ein Tweedjackett mit einer dunkelblau gestreiften Krawatte (ein Geschenk von Kate und ihrer Schwester Habiba) trug, nickte in stiller Zustimmung.

Kate hatte nichts anderes erwartet. Ihre Eltern waren immer einer Meinung. Egal worum es ging. Offensichtlich waren sie sich auch einig, dass man sich - obwohl Kate noch gar nicht an der Harvard begonnen hatte - ruhig jetzt schon über den nächsten Schritt Gedanken machen konnte. Was, wie Kate zugeben musste, vermutlich eine gute Idee war.

Ich muss jetzt wirklich unter die Dusche, Mia!" Becca Winsberg klopfte zum dritten Mal innerhalb einer halben Stunde an die Badezimmertür.

"Gleich!", gab ihre Stiefschwester genervt zurück.

Becca hob die Hand, um noch mal und stärker an die Tür zu klopfen, überlegte es sich dann aber anders. Was brachte das schon? Mia war es sowieso egal, dass heute Beccas letzter Abend mit ihren Freundinnen war und sie nicht unbedingt nach Schweiß und muffigem Kleiderschrank riechen wollte - das niederschmetternde Ergebnis stundenlangen Ein- und wieder Auspackens ihres Koffers fürs College. Mia interessierte nichts anderes, als den ärztlich verordneten Nachmittagssnack auszukotzen, sich zwölfmal hintereinander die Zähne zu putzen und danach kritisch im Spiegel zu prüfen, ob es auch ja kein Gramm Fett bis an ihren Hintern geschafft hatte.

Auf dem Weg zurück in ihr Zimmer - eine winzige Dachkammer im zweiten Stock, die Beccas Stiefvater eine "Übergangslösung" genannt hatte, als sie und ihre Mutter vor sieben Jahren einzogen waren - rief Becca sich ins Gedächtnis, dass Bulimie eine Krankheit war. Auch wenn es auf sie eher wie ein verzweifeltes Ringen der sechzehnjährigen Mia um die Aufmerksamkeit ihres Vaters wirkte.

Becca legte sich auf ihr Bett und steckte die Beine unter die gelb bezogene Daunendecke. Alles würde gut werden. Sie konnte warten. Nicht dass sie eine Wahl gehabt hätte - kein Grund also, sich unnötig aufzuregen. Zumal der unvermeidbare Knall sowieso erst noch bevorstand.

Als hätte er ihre Gedanken vernommen, begann ihr zwölfjähriger Stiefbruder Carter, gegen die Badezimmertür zu hämmern.

"Mach auf!", schrie er.

"Verpiss dich!", kreischte Mia.

"Dad, sie kotzt wieder!", brüllte Carter.

Becca seufzte. Sie wusste, was als Nächstes kam.

Wenige Sekunden später hörte sie, wie ihr Stiefvater Martin die Treppe heraufpolterte.

Martin schrie Mia an, Mia schrie Carter an, Carter schrie Martin an. Kurz darauf fiel auch noch Beccas Mutter in das Gezeter ein. Am Ende stürmte Martin davon, um den Schraubenzieher zu holen. Wieder einmal würde das Badezimmertürschloss ausgebaut werden.

Becca stöhnte und zog sich das Kissen über den Kopf.

Alles, was sie wollte, war eine Dusche.

Okay, und vielleicht ein bisschen Ruhe.

Sophie Bushell kippte das dritte Tütchen Süßstoff in ihre fettfreie geeiste Mocca Latte und betrachtete die Frisur ihrer zukünftigen Zimmergenossin Maggie Hendricks. Ein gnadenloser Pony. So schnurgerade, als hätte man ihn mit dem Lineal geschnitten, damit auch ja kein Härchen aus der Reihe tanzte.

Der Pony, die bis zum letzten Knopf geschlossene Bluse und die nagelneue Jeans mit akkurater Bügelfalte nährten Sophies Verdacht, dass Maggie genauso uncool wie ihr Haarschnitt war. Andererseits hatten sie sich erst vor fünfzehn Minuten kennengelernt und Sophie neigte zu gnadenlos unfairen Spontanurteilen. Würde sie jemals eine Therapie machen, müsste sie sich definitiv mit dieser Charakterschwäche auseinandersetzen.

"Hast du ein Glück, dass du hier aufgewachsen bist", seufzte Maggie. Sie war extra zwei Wochen vor Studienbeginn von Des Moines nach Boulder gekommen, um sich für die Aufnahme in den Debattierklub vorzubereiten und die Frage zu erörtern, welche Farbe die Vorhänge in ihren schuhkartongroßen Schlafzellen haben sollten. "Ich wette, alle deine Freundinnen gehen hier auf die Uni."

Sophie riss das nächste Tütchen Süßstoff auf und ließ die kleinen Zuckerersatzkügelchen über die Resopaltischplatte rieseln. Drei, zwei, eins. Tata! Da war er wieder. Der dicke Angstklumpen, der sich immer dann in ihrem Magen aufblähte, wenn die Worte College und Freundinnen in einem Satz fielen. Was ziemlich oft passierte.

"Ja, wird bestimmt super", presste sie mühsam hervor. Sie wollte nicht an ihre drei besten Freundinnen Harper, Becca und Kate denken, die sich zu einem grandiosen Leben an der Ostküste aufmachen würden, während sie mutterseelenallein in Boulder zurückblieb.

Maggie warf Sophie einen Blick zu, als würde etwas ganz Widerliches an ihrer Nase hängen. "Was?", fragte Sophie nervös.

"Du ... ähm ... hast da ... Tränen", murmelte Maggie und wich ihrem Blick aus. "Oder so was."

Sophies Fingerspitzen tasteten über ihre Augen. Die Wimpern waren feucht. Scheiße. Sie heulte tatsächlich. Gefühle zeigen zu können, gehörte zum Repertoire einer guten Schauspielerin, aber normalerweise überließ Sophie echte Rührseligkeiten lieber Becca. Seit jedoch der Countdown für die Trennung von ihren besten Freundinnen begonnen hatte, musste sie regelmäßig schwer schlucken und Tränen zurückblinzeln.

"Muss eine allergische Reaktion sein", sagte sie hastig und wischte die verräterischen Spuren fort. "Wahrscheinlich auf irgendwas im Süßstoff."

"Allergien sind voll nervig", versicherte Maggie ihr ebenso schnell. Ihr offensichtliches Unbehagen machte sie Sophie fast sympathisch. Fast. "Du kannst bestimmt heulen, so viel du willst, und siehst immer noch super aus. Mein Gesicht ist dann immer total verquollen."

Sophie nickte. Ihre afroamerikanische Mutter und ihr weißer Alt-Hippie-Vater hatten es immerhin geschafft, ihrem einzigen Kind hervorragende Gene zu vererben, bevor sie sich für ein "divergentes Leben" - wie sie es freundlich formulierten - entschieden hatten. Das Ergebnis - sahnekaramellfarbene Haut, große dunkle Augen und bemerkenswert hohe Wangenknochen - ließ Sophie in allen Lebenslagen gut aussehen.

Als die Tränen versiegt waren, lächelte Maggie und beugte sich vertraulich zu Sophie. "Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich dir gleich sage, dass ich ein bisschen mehr als gründlich beim Auswendiglernen meiner Reden für den Debattierklub bin. Ich hoffe, das ist kein Problem für dich."

Sophie lächelte gezwungen zurück. "Nee. Überhaupt nicht."

Morgen früh würde sie sich definitiv nach einem Einzelzimmer umsehen.

"Du solltest dir überlegen, an der Yale Law School zu studieren", sagte Kate Fosters Mutter, während sie mit einem weichen Tuch ein silbernes Schälchen polierte.

Kate richtete kunstvoll verschiedene europäische Käsesorten und Cracker aus England auf einer Platte für die bevorstehende Party ihrer Eltern an und blickte über die marmorne Kücheninsel hinweg zu ihrem Vater. Mr Foster, der sich bereits für den Abend umgezogen hatte und ein Tweedjackett mit einer dunkelblau gestreiften Krawatte (ein Geschenk von Kate und ihrer Schwester Habiba) trug, nickte in stiller Zustimmung.

Kate hatte nichts anderes erwartet. Ihre Eltern waren immer einer Meinung. Egal worum es ging. Offensichtlich waren sie sich auch einig, dass man sich - obwohl Kate noch gar nicht an der Harvard begonnen hatte - ruhig jetzt schon über den nächsten Schritt Gedanken machen konnte. Was, wie Kate zugeben musste, vermutlich eine gute Idee war.


Kundenbewertungen zu "Wie vier Schwestern" von "Elizabeth Craft; Sarah Fain"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Bücherratte aus Bautzen am 03.08.2014   ausgezeichnet
Wie vier Schwestern

Harper, Kate, Sophie und Becca sind beste Freundinnen, seit sie denken können.
Doch nach der Schule will jeder etwas anderes machen. Geplant war, dass jeder auf ein College geht.
Als Haper jedoch anfängt, vom Traumzug zu reden, (Traumzug = man verwirklicht seine Träume), ändern sich die Pläne von den Mädchen:
Kate startet eine Rundreise durch Europa,
Sophie will in L.A. bekannt als Schauspielerin werden,
Harper will ihr eigenes Buch schreiben und
Becca.... geht auf das Middlebury-College.
Doch in diesen einem Jahr passiert mehr als angenommen:
Becca schläft mit dem Freund von Kate, obwohl sie selbst mit Stuart zusammen ist;
Kate wird in Athen ausgeraubt, überfallen und fast vergewältigt;
Sophie kommt mit Trey Benson zusammen, der sie aber nur belügt und
Harper kommt mit Adam Finelli zusammen, wo es aber auch nicht besser läuft, als mit Sophie und Trey.
Doch die vier Mädchen vergessen, wer trotz allem immer für sie da ist!

Sehr schönes Buch, das Mut macht, seinen eigenen Weg zu gehen.
Ab 12 Jahren, für die, die Freundschaftsgeschichten lieben.

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Bewertung von Daniliesing aus Leipzig am 15.03.2009   ausgezeichnet
Einfach wunderbar und herrlich frisch ist dieses Buch von Elizabeth Craft und Sarah Fain. Schon von der ersten Seite an ist man gefesselt von der Geschichte über die vier Freundinnen Becca, Harper, Sophie und Kate. Alle vier sind gerade mit der Schule fertig und planen nun ihre Zukunft. Doch es kommt alles ganz anders als gedacht. Statt den sicheren und einfachen Weg zu gehen, versuchen sie ihre wahren Träume zu erfüllen. Wie sich herausstellt, ist das nicht leicht und erfordert Mut, Selbstbewusstsein und einen starken Willen.

Toll an diesem Buch ist, dass es als Jugendbuch sehr weitsichtig und tiefgründig ist, trotzdem aber stets durch eine angenehme Unbeschwertheit besticht. Diese Erzählweise macht das Buch sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene interessant. Es wird wohl für jede Leserin eine Figur geben, mit der sie sich identifizieren kann. Schließlich leben die vier Mädchen in ganz unterschiedlichen familiären Verhältnissen. Während die eine sehr behütet aufwächst, sind die Eltern der anderen verstritten und geschieden, die nächste hat eine adoptierte Schwester und dann wiederum können Eltern ja auch noch ziemlich konservativ sein. Umso erstaunlicher ist es, wie innig die Freundschaft von Becca, Harper, Sophie und Kate ist.

Dieses Buch zeigt sehr eindringlich, welche Probleme aber auch Annehmlichkeiten das Leben mitbringt. Dabei ist es immer hoffnungsvoll und lässt einen mit dem Bewusstsein zurück, dass aus jedem Problem wieder etwas Positives entstehen kann. Man muss nur an sich selbst glauben. Gerade in dieser Hinsicht überzeugt das Buch durch seine Echtheit. Natürlich erleben die Mädchen die außergewöhnlichsten Dinge und dennoch nimmt man den Autorinnen die Geschichte ab. Sie verstehen es einfach Gefühle zu vermitteln, wodurch das Buch häufig sehr anrührend ist und einem die Tränen in die Augen treibt.

Der Aufbau von "Wie vier Schwestern" ist logisch und birgt keine Unstimmigkeiten. Die Handlung ist wirklich gut durchdacht und es ist sehr angenehm, im Wechsel den vier unterschiedlichen Handlungssträngen zu folgen.

Auch die Aufmachung des Buches ist gelungen. Das Cover versprüht sofort eine positive Stimmung. Zudem gefällt mir die Idee, jedes Kapitel auf eine ganz besondere Art und Weise zu beenden. Mal findet man dort einen Brief, dann wiederum einen Notizzettel, Flugtickets oder auch abgedruckte Buchseiten. Lassen Sie sich überraschen!

Es bleibt ebenfalls als beachtlich anzumerken, dass das Buch mehr vermittelt als die üblichen Jugend- und Mädchenbücher. So lernt man z.B. verschiedene Städte und deren Sehenswürdigkeiten und historische Details kennen. Das Ganze wird jugendgerecht verpackt und ist deshalb absolut nicht langweilig. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz.
Der Vergleich zu Ann Brashares ist absolut gerechtfertigt. Dieses Buch liest sich genauso flüssig, spannend und anrührend, wie die "Eine für vier"-Reihe oder auch "Unser letzter Sommer".

Ein Buch, das zum Träumen einlädt!

© Daniela Möhrke, Leipzig, 15.03.2009

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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