Summer Sisters - Brashares, Ann

Ann Brashares 

Summer Sisters

Übers. v. Nina Schindler
Broschiertes Buch
 
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Summer Sisters

Ama, Polly und Jo stammen aus derselben Stadt wie die legendären JEANS-Schwestern, und wie ihre mittlerweile fast erwachsenen Vorbilder haben auch Ama, Polly und Jo sich ewige Freundschaft geschworen. Doch inzwischen sehen sie sich kaum noch. Auch diesen Sommer gehen sie wieder getrennte Wege. Bis Jo sich verliebt und Pollys Leben in tausend Scherben zerspringt. Da merken die Freundinnen, dass sie einander so dringend brauchen wie nie zuvor. Was die drei zusammenhält, warum keine mit ihren Sorgen und Nöten jemals allein ist, davon erzählt Ann Brashares wie immer heiter, warmherzig und mit dem nötigen Tiefgang.

Wie die vier JEANS-Schwestern waren auch Ama, Polly und Jo mal unzertrennlich. Inzwischen sehen sie sich kaum noch - doch in diesem Sommer voller Veränderungen finden die Mädchen wieder zusammen und erleben die starken Gefühle echter Freundschaft.
Wieder keine gemeinsamen Ferien für die ehemals besten Freundinnen. Während Ama im Outdoor-Camp lernen muss, über die Klippen ihrer Selbstzweifel zu klettern, träumt Polly von einer Karriere als Model. Jo dagegen wird in ihrem Ferienjob am Meer zum ersten Mal so richtig das Herz gebrochen. Wenn das Leben die Zähne zeigt, hilft nur eines: Freundinnen. Und diese drei dürfen sich nach einem bittersüßen Sommer endlich wieder in die Arme schließen.
Was die Sommerschwestern zusammenhält, warum keine mit ihren Sorgen und Nöten jemals allein ist, davon erzählt Ann Brashares wie immer heiter, warmherzig und mit dem nötigen Tiefgang.


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 304 S. 183 mm
  • Seitenzahl: 296
  • cbj Taschenbücher Bd.40046
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 126mm x 30mm
  • Gewicht: 335g
  • ISBN-13: 9783570400463
  • ISBN-10: 3570400468
  • Best.Nr.: 32657932
"Dieser unwiderstehliche Roman wird auf der Leseliste zahlloser Teenager einen Platz finden." The School Library Journal<br />"Brashares gelingt es immer wieder, die Gefühle und Beziehungen ihrer Figuren absolut glaubwürdig darzustellen." Publishers Weekly, Starred Review<br />"Dieses Buch wird wie die JEANS-Bücher von Mädchen zu Mädchen wandern." Kirkus Reviews

"Dieses Buch wird wie die JEANS-Bücher von Mädchen zu Mädchen wandern."

"Dieses Buch wird wie die JEANS-Bücher von Mädchen zu Mädchen wandern."
Ann Brashares (40) wuchs mit drei Brüdern in der Nähe von Washington D.C. auf. Sie studierte Philosophie an der Columbia University in New York, unterbrach jedoch das Studium aus finanziellen Gründen und begann, in einem großen amerikanischen Verlag zu arbeiten. Die Arbeit dort gefiel ihr so gut, dass sie nicht mehr an die Uni zurückging und stattdessen einige Jahre als Lektorin tätig war. Seit 2000 widmet sich Ann Brashares ganz dem Schreiben - ihre Serie »Eine Jeans für vier« über vier Freundinnen um die 16 ist weltweit ein durchschlagender Erfolg. Ihr erstes Buch für Erwachsene, »Unser letzter Sommer«, war ein New-York-Times Bestseller in den USA. Brashares lebt mit ihrem Mann, dem Porträtmaler Jacob Collins, und ihren drei Kindern in Brooklyn, New York.

Leseprobe zu "Summer Sisters" von Ann Brashares

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Leseprobe zu "Summer Sisters" von Ann Brashares

Am letzten Schultag ging der Unterricht nur bis Mittag. Morgen würde zwar der gesamte achte Jahrgang bei der Abschlussfeier noch einmal die Turnhalle füllen, aber die dauerte nur eine Stunde und alle waren mit ihren Eltern und Familien da. Das nächste Klassenzimmer, das Ama betreten würde, wäre das auf der Highschool.

Alles ändert sich, dachte sie.

Sonst fuhr sie immer mit dem Bus nach Hause, aber heute war ihr aus irgendeinem Grund nach Laufen zumute. Sie war nicht sentimental. Sie hatte Pläne und blickte nach vorn, so wie ihre ältere Schwester. Aber es war mittags, sie hatte nichts Bestimmtes vor und sie schleppte auch nicht ihre üblichen zehn Kilo an Schulbüchern, Ordnern und Heften mit sich herum. Heute war ihr danach, noch einmal die vertraute Strecke zu gehen, die sie so oft gegangen war, als sie noch jünger gewesen war und es nie eilig gehabt hatte.

Während sie so dahinschlenderte, musste sie unwillkürlich an Polly und Jo denken, und als sie die beiden weiter vorn an der Ampel warten sah, war ihr fast, als hätte sie sie aus ihrer Erinnerung heraufbeschworen.

Ama wunderte sich, dass Polly und Jo zusammen waren. Aus der Ferne wirkte es so selbstverständlich - aber Ama wusste, dass es das nicht war.

Die beiden waren bestimmt nicht gemeinsam von der Schule losgegangen. Jo zog nach dem Unterricht meistens mit ihren laut plappernden Freundinnen ins Tastee Diner oder in das Café an der Ecke. Polly blieb für sich, brauchte immer endlos lange zum Zusammenpacken ihrer Sachen und ging oft erst noch in die Bibliothek, bevor sie sich schließlich auf den Heimweg machte. Manchmal traf Ama sie dort und dann setzten sie sich aus alter Gewohnheit nebeneinander. Aber im Gegensatz zu Ama erledigte Polly dort nicht ihre Hausaufgaben, sondern kam, um zu lesen. Polly verschlang alle Bücher, die in den Regalen standen - nur nicht die, die sie für die Schule lesen sollten.

Als Ama näher kam, fiel ihr wieder einmal auf, wie sehr Jo sich seit der Grundschule verändert hatte. Sie hatte keine Zahnspange und auch keine Brille mehr, und sie trug immer sklavisch alles, was gerade angesagt war, wie heute die karierten Shorts in Pastell und die Haare zu zwei Zöpfen geflochten. Polly sah in ihrer unter dem Knie abgeschnittenen Jeans und der dunklen Baseballkappe dagegen immer noch so aus wie früher.

"Hey, Ama!"

Polly hatte sie als Erste entdeckt und winkte ihr aufgeregt zu.

Im selben Moment schaltete die Ampel um, und Ama beeilte sich, um zusammen mit den beiden die Straße zu überqueren.

"Ich fass es einfach nicht, dass du hier bist", sagte Polly und sah von Ama zu Jo. "Ein wahrhaft historischer Augenblick."

"Warum, ist doch ihr Nachhauseweg", entgegnete Jo, die anscheinend nichts Besonderes daran finden wollte, dass sie ausgerechnet an diesem Tag zusammen nach Hause gingen.

Ama wusste, wie Jo zumute war. Die Geschichte ihrer Freundschaft war wie ein leise brodelnder Teich, der von dünnem Eis bedeckt war, und sie wollte das Eis nicht aufbrechen.

Während sie nebeneinanderher gingen, redeten sie über die Abschlussprüfungen und das Programm der morgigen Feier. Als sie am 7-Eleven vorbeikamen, sagte keine etwas, und auch nicht, als sie sich der alten Abzweigung näherten.

Und wenn wir abbiegen würden?, überlegte Ama plötzlich. Wenn sie wie früher den Hügel hinunterrennen und am Spielplatz vorbei in den Wald laufen würden, um nach den Bäumchen zu sehen, die sie damals gepflanzt hatten? Wenn sie sich an den Händen nehmen und so schnell laufen würden, wie sie nur konnten?

Doch sie gingen an der Abzweigung vorbei und blickten nach vorn. Nur Polly schien einen Moment lang zurückzuschauen.

Aber selbst wenn sie abgebogen wären, würde es nicht mehr dasselbe sein. Das wusste Ama.

Das quietschende Drehkarussell war mittlerweile verrostet, die Schaukel verlassen. Vielleicht waren die Bäume gar nicht mehr da. Es war so lange her, dass sie sich um sie gekümmert hatten.

Ama sah sich selbst, wie sie damals mit ihren beiden besten Freundinnen ausgelassen und selig den Hügel hinuntergerannt war.

Alles hatte sich verändert. Die Menschen änderten sich und die Orte auch. Sie würden bald auf die Highschool gehen. Jetzt sollte man nicht zurückschauen. Ama konnte sich die Bäume nicht mal mehr vorstellen. Sie wusste nicht mal mehr, wie der Hügel überhaupt hieß.

Polly Wenn ich an den ersten Tag unserer Freundschaft denke, dann sehe ich uns drei mit unseren Rucksäcken auf den Rücken und den Topfpflanzen in den Händen über den East-West Highway rennen. Mitten auf der Straße hat Jo ihren Topf fallen lassen, und wir sind alle drei stehen geblieben und haben auf den kleinen umgeknickten Stängel und auf die Würzelchen und auf die Erde heruntergeblickt, die auf den Asphalt gerieselt war. Ich weiß noch, wie wir uns gebückt und die Pflanze wieder eingetopft und hektisch die Wurzeln in die Erde gedrückt haben, während die Fußgängerampel umschaltete und "STOP" blinkte. Und ich weiß noch, wie Ama geschrien hat, wir müssten uns beeilen, und wie ich über die Schulter geguckt und gesehen habe, dass die Autos den Hügel runter auf uns zurasten. Ich weiß noch, wie ich mit den Fingern über den rauen Asphalt gekratzt habe, um die letzten Erdkrumen zusammenzuscharren, und wie ich mir dabei die Knöchel aufgeschabt habe. Ich glaube, Jo hat mich dann am Arm gepackt und auf den Bürgersteig gezerrt. Und ich kann mich noch an den langen, an- und abschwellenden Lärm der Autohupen erinnern.

Ama Wir haben uns am ersten Tag der dritten Klasse kennengelernt, weil wir von allen hundertdreiundzwanzig Kindern unseres Jahrgangs die Einzigen waren, die nicht abgeholt wurden. Ich hab mich schrecklich gefürchtet, weil meine Mutter mich bis dahin noch nie irgendwo warten gelassen hatte. Sie hatte sich vorher auch noch nie verspätet.

Zuerst haben wir nicht miteinander geredet. Mir war das alles peinlich, und ich hatte Angst, wollte mir aber nichts anmerken lassen. Dann wurden wir in den Übungsraum mit den Glaswänden gesetzt. Wir haben wie Tiere im Zoo durch die Scheibe geglotzt und auf unsere Eltern gewartet.

An diesem Tag hatten wir im Sachunterricht die kleinen Weidenstecklinge bekommen.

Kundenbewertungen zu "Summer Sisters" von "Ann Brashares"

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Bewertung von Paula aus Burg am 06.05.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch handelt von den drei Freundinnen Ama, Polly und Jo. Die drei verbringen ihre Sommerferien nicht zusammen, so wie das eigentlich der Fall bei Freundinnen ist. Sie verbringen ihren Urlaub in drei unterschiedlichen Welten. Ama ist in einem Outdoor-Camp,was eigentlich gar nicht zu ihr passt. Sie muss lernen, wie man auf Felsen klettert und in der wilden Natur überlebt .Als sie sich nach einem Streit mit dem einzigsten Jungen, mit dem sie sich versteht ,die Gruppe verliert,reicht es ihr: sie will nach Hause zu ihrer Familie und ihren beiden Freundinnen. Jo dagegen arbeitet am Meer und verliebt sich. Kurz nachdem sie erfährt, dass sich ihre Eltern scheiden lassen, bricht der Junge ihr das Herz. Polly, die allein mit ihrer Mutter lebt, nimmt an einem Modelkurs teil und muss enttäuscht feststellen: das das mit dem Modeln wird nichts. Alle erkennen, dass sie einander brauchen,mehr als je zuvor.
Am Anfang hab ich das Buch gelesen, ohne Spannung und ohne zu verstehen,was ich da gerade lese. Aber irgendwann ergaben die Zeilen die ich las Sinn und waren voller Spannung, Liebe und Aktion. Jedes Mädchen aus diesem Buch beschäftigte sich mit einem ganz bestimmten Thema. Ein Buch, das von der einen Person zur nächsten sprang hatte ich noch nie gelesen, aber mit der Zeit gefiel mir das sehr gut. Das Buch ist Ann Brashares sehr gut gelungen und ist wirklich für jedes Mädchen etwas. Ich habe gelernt, dass auch die unterschiedlichsten Menschen Freunde sein können.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

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