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Sonja
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29 

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Insgesamt 134 Bewertungen
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Frank, Axel Ponyhof Lindeck - Der Pferdedieb EUR 0,00
  • Bewertung vom 22.08.2014
  •  
    schlecht
  • Die Geschwister Jela und Horst sind grundverschieden, aber beide lieben die Ponys, die auf Hof Lindeck stehen. Und nun sollen ihre beiden Lieblingsponys verkauft werden. Da kommt ihnen aber noch ein Pferdedieb dazwischen.

    Ich habe das Buch nicht ganz durchgelesen, denn es gefiel mir einfach nicht. Zuerst war ich überrascht, dass es nicht das typische Mädchen-Pferdebuch war, sondern eher Horst und Karl-Heinz im Vordergrund stehen. Aber dann fing es an mit seitenweisen Belehrungen, was man darf, was man nicht darf bzw. mehrere Seiten mit einem reinen Wissensvortrag. Wenn ich Informationen haben will, dann lese ich nicht so ein Buch, sondern ein Sachbuch. Leider waren die Infos auch keineswegs kindgerecht aufgearbeitet oder in irgendeiner Weise interessant.

    Fazit: Nicht empfehlenswert!
  • Bewertung vom 22.08.2014
  •  
    sehr gut
  • Tina, Tini und Tobbi und auch die Großeltern hat in den Ferien eine heftige Grippe erwischt. Als die Schule eigentlich wieder beginnen sollte, sind alle zwar wieder gesund, aber noch ziemlich schwach auf den Beinen. Da trifft es sich gut, dass Tinis Vater das Kommando über ein neues Passagierschiff übernommen hat und kurz darauf in See stechen will. Schnell sind die Karten für alle gebucht und auch Tina und Tobbis Mutter kommt mit auf die Seereise ins Mittelmeer. Ein Passagier kommt den drei Freunden gleich komisch vor - aber die Diebstähle an Bord beginnen erst, als er schon von Bord gegangen ist. Und warum ist diese komische Madame Yvonne so an Großmutter interessiert? Die drei beginnen mit ihren Ermittlungen und stolpern in ihr nächstes Abenteuer.

    Dies war mein erstes Buch von den drei Freunden - und ich fand es herzerfrischend lebendig. Die drei Kinder sind wirklich nicht auf den Kopf gefallen und manchmal muss man sie ein wenig stoppen - wie Kinder eben sind. Die drei beweisen aber, dass sie den Erwachsenen überlegen sind, denn sie sehen einfach mehr und bekommen mehr mit, weil keiner auf sie achtet.

    Ich habe dieses Buch genossen und kann es nur jedem weiterempfehlen, der ein typisches Buch von Enid Blyton lesen will.
  • Bewertung vom 22.08.2014
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    gut
  • Noch bevor das vierte Schuljahr für die Zwillinge los geht, trifft ein Schreiben der Schule ein. Die Bauarbeiten auf Lindenhof sind nicht rechtzeitig fertig geworden. Als Ausweichquartier gibt es das Musikinternat Schloss Funkelstein. Dessen Schüler befinden sich gerade auf einer mehrere Monate dauernden Auslandsreise. Es gibt nur einige wenige Zurückgebliebene, die nun einfach in die Klassen integriert werden. Das geht natürlich nicht in allen Fällen gut, denn teilweise werden die Lindenhofer als hochnäsige Schlossbesetzer angesehen und die Bezeichnung "Musikfritzen" kommt auch nicht gut an. Aber in gewohnter Manier schaffen die Zwillinge alles und die Streiche kommen auch nicht zu kurz.

    "Hanni und Nanni" sind einfach Klassiker unter den Kinderbüchern, da kommt man kaum dran vorbei. Wie gewohnt setzen sich die Zwillinge für andere ein, lösen Probleme und spielen Streiche. Allerdings finde ich diesen Band nur durschnittlich. Es gibt nichts, was herausragt. Der einzige rote Faden in dem Buch ist das ungewöhnliche Quartier, ansonsten sind alles nur kurze kleine Geschichten, kleine Streiche, die mir nur ein müdes Lächeln entlockten.

    Insgesamt also ein gutes Buch, das aber zwischen den anderen Bänden nur Durchschnitt ist.
Fredriksson, Marianne Geliebte Tochter EUR 10,00
  • Bewertung vom 22.08.2014
  •  
    sehr gut
  • Katarina ist jung und lebensfroh. Ihre Beziehungen halten jedoch nie sehr lange, denn sie verliebt sich zwar gerne, aber sobald es anfängt ernsthaft zu werden, flüchtet Katarina. Doch dann wird Katarina schwanger vom verheirateten Jack. Sie hat das Kind nicht geplant, ist das Risiko einer Schwangerschaft aber bewusst eingegangen, als sie im Urlaub vergessen hatte, die Pille mit zu nehmen - und Jack nichts sagte. Sie fürchtet sich davor, Jack von dem Kind zu erzählen, das sie auf jeden Fall behalten will. Und wie sich herausstellt, war die Angst begründet, denn Jack schlägt sie bis zur Bewusstlosigkeit, als er es erfährt. Katarinas Familie kümmert sich liebevoll um sie und hilft ihr dabei, das Erlebte zu verarbeiten.

    Ich weiß nicht mehr, warum ich mir dieses Buch ausgesucht habe. Eigentlich mag ich diese "typischen Frauenbücher" gar nicht so gerne. Aber irgendetwas hat mich angesprochen. Und im Nachhinein freue ich mich, dieses Buch gelesen zu haben, denn es hat mir einiges zum Nachdenken gegeben.

    Marianne Fredriksson hat einen etwas eigentümlichen Schreibstil. Alles war sehr flüssig und leicht zu lesen - aber beim Lesen blieb doch immer eine gewisse Distanz zwischen Katarina, ihrer Mutter Elisabeth, der Schwägerin Erika und mir. Sie erwachten auch nie wirklich zum Leben in der Erzählung, ich konnte ihre Persönlichkeit nicht wirklich begreifen. Sie blieben insgesamt etwas farblos - was zu diesem Buch aber wundervoll passte. Die einzigen wirklichen Gefühlsausbrüche ab es von Jack. Ich fand es schön, bei diesem schwierigen Thema nicht mit Gefühlsduseleien erschlagen zu werden, sondern im Endeffekt diese Sprachlosigkeit und Ohnmacht mit zu erleben und wie die Familienmitglieder Katarina da heraus halfen, indem Katarina auch von ihnen mehr erfährt und zum ersten mal bei ihnen unter die Oberfläche guckte.

    Sehr überrascht war ich, dass nicht nur Katarinas Entwicklung dargestellt wurde, sondern auch die von Jack. Allerdings spielt er nur eine untergeordnete Rolle und seine Entwicklung finde ich auch weder glaubhaft noch stimmig. Meinetwegen hätte man seinen Part nach seinem anfänglichen Wutausbruch auch weglassen können. Das hätte dem Buch gut getan.

    Insgesamt finde ich es ein schönes Buch, das gut zu lesen ist und zum Nachdenken anregt.
Salvalaggio, Karin Eisiges Geheimnis EUR 14,99
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 04.08.2014
  •  
    sehr gut
  • Die 17jährige Grace sieht vor ihrem Haus einen Mord mit an. Eine ihr unbekannte Frau wird ermordet. Aber noch mehr als die Tat verwirrt sie, dass die Tote ihren Namen gerufen hat. Als der Täter weg ist, geht sie raus - und erkennt in der Toten ihre Mutter, die sie vor elf Jahren in einem Wohnwagentrailer einsam zurückgelassen hat. Die hochschwangere Macy ermittelt in diesem Fall. Ihr Chef wollte unbedingt sie, weil sie neben ihm die einzige ist, die schon damals ermittelt hatte. Aber Macy rennt zunächst gegen eine Mauer des Schweigens. Nur schwer kommt sie an Informationen. Aber nach und nach setzt sich schließlich alles zusammen.

    Ich habe das Buch gut in einem Rutsch durchlesen können und es hat mich gut unterhalten. Es war wirklich ein Lesegenuss. Und es war auch alles stimmig, man konnte gut mitraten, wie denn nun alles zusammen hängt. Allerdings sind die einzelnen Charaktere meiner Meinung recht blass und unterkühlt geblieben. Keine einzige der handelnden Personen ist vor meinem inneren Auge lebendig geworden. Normalerweise stört mich das sehr - aber nicht bei diesem Buch. Hier passt es irgendwie ins Bild, wo alles recht unterkühlt ist.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es hat mich gut unterhalten und ich konnte die ganze Entwicklung in dem Fall nachvollziehen, hautnah mit erleben. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
  • Bewertung vom 13.07.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Die Klasse 6b hält zusammen wie Pech uns Schwefel. Alle zusammen wollen sie in den Sommerferien endlich ihren ersehnten Halligurlaub machen - doch es fehlt das liebe Geld. Also verabreden sie, dass jeder jeden Tag einen geringen Betrag in die Urlaubskasse legt, damit sie doch noch fahren können. Die Ernüchterung folgt bei den Kindern aus der Haifischgasse gleich am ersten Tag, als sie nicht mit Geld, sondern mit Zitronen bezahlt werden. Aber sie legen sich weiter ins Zeug und tun alles für ihren Halligurlaub - da treffen sie auf die todunglückliche Chin Yu, die im Restaurant ihres Onkels schuften muss und nur Beschimpfungen und Schläge dafür bekommt. Da ist es Ehrensache, dass die 6b der kleinen Chinesin hilft, Urlaub hin oder her.

    Ich habe dieses Buch einfach nur genossen. Es ist in einem tollen, herzlichen Stil geschrieben, der mich ein wenig an Enid Blyton mit ihren fünf Freunden erinnerte. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen und fand es auch als Erwachsene spannend. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Über die grüne Seuche muss ich immer noch schmunzeln. Manche Begriffe der sechziger Jahre geben dem ganzen einen gewissen Charme, auch wenn sie vielleicht nicht mehr unbedingt politisch korrekt sind. Aber so waren die Zeiten damals eben.

    Volle Punktzahl! Ich kann das Buch absolut empfehlen.
Heitz, Markus Oneiros - Tödlicher Fluch EUR 9,99
  • 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 06.07.2014
  •  
    gut
  • Konstantin Korff ist einer der besten Thanatologen, versteht es also meisterhaft, Verstorbene einzubalsamieren. Doch er ist kein Mensch wie jeder andere, sondern hat eine gefährliche Eigenschaft in sich, die ihn zur tödlichen Gefahr für sein Umfeld macht. Vor allem deshalb ist er allein und schläft auf einem einsamen Hausboot. Doch dann verliebt er sich in Iva - und gleichzeitig ruft ein alter Freund an und bittet ihn um Hilfe, einen anderen unschädlich zu machen, der die gleichen Eigenschaften wie Korff hat - nur noch gefährlicher. Korff zögert nicht lange, denn dadurch bekommt er auch die Möglichkeit, seinen Fluch los zu werden - und mit Iva glücklich zu werden.



    Der Schreibstil ist toll, man kann das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Am Anfang hätte ich mir vielleicht nur mehr verständliche Erklärungen zur Thanatologie gewünscht.



    Dann fingen meine Probleme mit dem Buch jedoch schon an. Der allgegenwärtige Tod wird immer nur als Schnitter oder Gevatter bezeichnet. Ich kannte zwar schon beide Begriffe, aber sie haben mir viel von der Spannung genommen, denn der Begriff Tod ist für mich einfach viel ausdrucksstärker, viel greifbarer. Es ist in etwa so, als würde man eine strahlende Atomwolke nach einem atomaren Unfall als strahlenden Regen bezeichnen. Diese Begriffe rufen einfach nicht die gleichen Emotionen hervor. Ich habe mich dann auch gewundert, dass der von Korff selbst kreierte Begriff Gevatterstein oder Schnitterstein von einer anderen Person, die sich bis dahin nicht mit dieser Wirkung bestimmter Edelsteine befasst hatte, sofort ohne jegliche weitere Erklärung verständen wurde. Ich hätte wohl erst einmal nachfragen müssen. Auch da hätte ich die Bezeichnung verfluchte Steine oder Todessteine sehr viel ausdrucksstärker empfunden.



    Mit dem Inhalt hatte ich dann ebenfalls Probleme. Ich fand den Fluch bzw. die Auswirkungen desselben nicht immer logisch. Mal wurde er von einer einfachen Tür im Flugzeug aufgehalten, mal nicht einmal von Mauern, endete dann aber doch außerhalb des nach oben offenen Gebäudes. Eine genaue Erklärung des Fluchs, seiner Auswirkungen und seiner Wirkungsweise fehlte mir dann auch sehr lange bzw. bekam ich bis zum Schluss nicht. Die Opfer waren tot - eine genauere Erklärung, woran genau sie gestorben waren, gab es nicht. Diese Verständnisprobleme begleiteten mich das gesamte Buch. Erst am Schluss gewann es etwas an Fahrt und Spannung. Wie sich am Ende die Beziehung mit Iva entwickelte, hat mich dann noch positiv beeindruckt.



    Fazit: Mir gefiel die Idee und auch der generelle Schreibstil. Es waren dann aber einige Kleinigkeiten, die mich persönlich störten und meinen Lesespaß gebremst haben. Ein anderer Leser mag jedoch schon wieder ganz anderer Meinung sein.
Puth, Klaus Yoga für Kälbchen EUR 9,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 09.06.2014
  •  
    sehr gut
  • Ich habe dieses Buch durch Zufall im Laden entdeckt und musste es bei diesem Titelbild einfach mitnehmen, denn schon das bewirkte, dass ich vor Lachen kaum noch Luft bekam.

    Das Vorwort mit der kleinen Geschichte fand ich nun nicht gerade erbaulich, denn ich konnte auch keinen Zusammenhang zum Yoga für Kälbchen herstellen. Aber vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich die Vorgänger-Bücher nicht kenne.

    Das dünne Büchlein besteht dann aus vielen kleinen Bildern mit Yoga-Übungen, die das Kälbchen macht. Dabei sind dann sehr lustige Übungen wie etwa "Den Spinatbrei ablehnen" oder "Der kleine Trotzkopf". Ich habe vor allem darüber gelacht, dass es so alltägliche Situationen sind, die wohl jede Mutter oder Vater kennt. "Den Griesbrei ausspucken" wurde dort einfach zu einer Yoga-Übung gemacht.

    Ich habe über die ganzen Bilder wirklich sehr gelacht. Mit viel Fantasie sind hier nette kleine Bildchen entstanden, wo ich höchstens bemängel, dass mit einer Ausnahme das Kälbchen immer geschlossene Augen hat. Es ist allerdings ein Buch zum einmaligen kurzen Durchblättern und lachen - es ist nicht zum wirklichen Lesen oder Behalten gemacht worden. Allerdings ist das beiliegende Poste so niedlich, dass ich es mir vielleicht aufgehängt hätte, wenn ich denn so ein kleines Würmchen bei mir hätte.
Silver, Amy Du und ich und all die Jahre EUR 8,99
  • 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 28.05.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Seit sie 13 Jahre alt war, verbringen Nicole und Julian möglichst jedes Sylvester zusammen. Wenn sie sich einmal nicht sehen können, dann telefonierten sie wenigstens miteinander und tauschten ihre Vorsätze für das neue Jahr aus. Dies war ein festes Ritual zwischen den beiden Julian war die einzige Konstante für Nicole in all den Jahren. Er gab ihr den Halt, den sie brauchte, er bestärkte sie in ihrer kreativen Arbeit.

    Und dann war Julian auf einmal nicht mehr da. Und alles geriet aus den Fugen. Nicole gab ihre Firma auf. Ihre Ehe mit Dominic besteht eigentlich nur auf dem Papier. Und ihre Freundschaft mit Alex ist auch eher oberflächlich geworden. Und immer wieder taucht Aidan auf, der ihr einst das Herz gebrochen hatte, von dem sie sich aber nie ganz lösen konnte. Schafft Nicole es, das Ruder noch einmal herum zu reißen und ihr Leben wieder in bessere Bahnen zu leiten? Auch ohne Julian?

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn es war mir empfohlen worden. Eigentlich ist es nicht ganz mein Genre, denn diese typischen „Frauenbücher“ sind nicht unbedingt mein Fall, da gibt es nur wenige, die mir wirklich gefallen. Aber dieses Buch hat mich voll und ganz überzeugt!

    Das Buch fängt am Tag nach Weihnachten an. Nicole reflektiert ihre ganze Situation und ihre festgefahrene Ehe. In einer sehr feinfühligen Art und Weise erleben wir Nicole, die mit sich unzufrieden ist und nicht wirklich weiß, was sie tun soll. Und statt mit ihrem Mann Dominic zu reden, flüchtet sie lieber und schiebt jegliche Aussprache mit Dominic vor sich her, lässt ihn über ihre Gedanken, Ängste und Gefühle völlig außen vor. Dabei ist Dominic wirklich ein liebevoller Mann, der alles für Nicole tun würde und sie von ganzem Herzen liebt. Aber er weiß nicht, was in ihr vorgeht. Denn er ist nicht Julian.

    In vielen Rückblicken über die vergangenen Sylvester lernen wir dann Julian, Alex und Aidan kennen und wie die Sylvester in der Vergangenheit abgelaufen sind. Vor allem erleben wir aber diese besondere Beziehung zwischen Nicole und Julian, eine richtige Seelenverwandschaft, von der vor allem Nicole profitiert, denn Julian gibt ihr die Sicherheit, die sie braucht.

    Amy Silver schafft es, diese ganzen kleinen Passagen mit sehr viel Gefühl zum Leben zu erwecken, ohne dabei aber die gängigen Klischees zu bemühen oder auf die Tränendrüse zu drücken. Sie sind so real, dass ich mich wirklich ebenfalls in Aidan verliebt habe und mich fühlte, als würde mir das Herz gebrochen, als es auseinander ging. In fast jeder Szene konnte ich mich wieder erkennen, denn viele dieser Kleinigkeiten haben wir auf die ein oder andere Weise alle schon erlebt. Jede der Personen hat neben ihrer guten Eigenschaften auch mindestens eine schlechte. Es gibt kein Schwarz und Weiß, sondern wie im wahren Leben nur unterschiedliche Graustufen.

    Fazit: Dies ist ein großartiges Buch, das leuchtend aus der breiten Masse herausragt. Und es gibt viel zum Nachdenken über Liebe, Freundschaft und Entscheidungen.
Chambers, Aidan Nur bei Vollmond EUR 0,00
  • Bewertung vom 10.05.2014
  •  
    schlecht
  • In diesem Kinderbuch findet man mehrere kurze Spukgeschichten, die alle von Kindern und ihren Erlebnissen mit Gespenstern und Geistern. In einer Geschichte wird ein Kind von einem Geist befallen, das sich in seinem Kopf einnistet. In einer anderen Geschichte wird ein Mädchen von seiner Puppe dominiert.

    Ich finde die Geschichten nicht kindgerecht. Schon der Stil ist nicht kindgerecht. Es werden des Öfteren schwierige Wörter und Beschreibungen genutzt. Die englische Sprache der Puppe wird auch nicht übersetzt, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre. Dazu kommt, dass es mehr oder weniger Horrorgeschichten sind, die nicht aufgelöst werden. Nächtliche Alpträume sind damit vorprogrammiert. Eine Geschichte endet etwa damit, dass der Geist in ein anderes Kind fährt, in einer anderen Geschichte tötet ein Kind seine Mutter.

    Ich würde nicht wollen, dass mein Kind solche Geschichten liest!
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