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Benutzer

Nickname:
Sonja
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9 (erhaltene)
Rang:
37 

Bewertungen

Insgesamt 72 Bewertungen
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Finnek, Tom Unter der Asche EUR 9,99
  • 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 19.11.2011
  • ****
    sehr gut
  • London 1666. Die Kinder der Familie Ingram haben es nicht leicht. Die Mutter verschwand vor 13 Jahren und der Vater ist danach zum Alkoholiker geworden. So müssen Geoffrey und Jezebel für den Familienunterhalt sorgen, denn der Vater ist auch noch krank und hat nur selten Arbeit, der ältere Bruder Edward ist vor zwei Jahren dann auch verschwunden.

    Abwechselnd berichten Geoffrey, Jezebel und der Taschendieb Ray von der Geschichte der Familie Ingram, von einem Mord und weiteren Begebenheiten, die schließlich zum großen Feuer im September 1666 geführt haben, bei dem annähernd ganz London abgebrannt ist.

    Von dieser Zusammenfassung war ich noch nicht ganz überzeugt, aber zum Glück habe ich mich davon nicht abschrecken lassen. Denn es ist ein tolles Buch! In langen Abschnitten berichten die drei Erzähler von den Ereignissen, die sie mitbekommen haben. Und langsam ergibt sich daraus ein Gesamtbild. Viele Kleinigkeiten, die der eine erzählt, passen beim Lesen plötzlich zu den Erzählungen des nächsten und alle zusammen ergeben dann die vollständige Geschichte. Es macht dadurch richtig Spaß beim Lesen, diese Kleinigkeiten wieder zu entdecken und es war spannend, wenn man sich fragte, wie das ein oder andere in das Gesamtbild passte. Durch die wenigen Wechsel in der Geschichte (es wird nur siebenmal gewechselt) wurde man auch nicht verwirrt, sondern es war immer klar, wer gerade sprach. Teilweise wurde dies auch durch die unterschiedlichen Arten des Erzählens deutlich, die auch einen Einblick in die Persönlichkeit des Erzählers gaben.

    Der Erzählstil fand ich ansprechend. Alles ist flüssig zu lesen. Wenn man zusätzliche Informationen haben möchte, gibt es hinten im Buch Erläuterungen. Zum Verständnis sind sie aber nicht zwingend notwendig und der Lesefluss wird glücklicherweise auch nicht durch den Hinweis auf die Erläuterungen unterbrochen.

    Besonders hat mir gefallen, dass in diesem Roman alles sehr plastisch beschrieben ist. Ich hatte den Eindruck, dass viele romantische Beschönigungen des damaligen Lebensstils weggelassen worden sind und man diesmal das damalige Leben „pur“ vorgesetzt bekommt, netterweise aber doch so verpackt, dass es nicht abschreckend wirkt. Es fehlt diese romantische Verklärung, was ich ganz ansprechend finde und wodurch sich das Buch von anderen abhebt.

    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.
Kröhn, Julia Lara und die Prinzessin im Spiegel EUR 9,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 07.11.2011
  • **
    weniger gut
  • Lara ist gerade auf einem Schulausflug in einem Schloss und langweilt sich. Sie schleicht sich davon und geht auf Entdeckungstour. Dabei sieht sie ein geheimnisvolles Mädchen im Spiegel, das sehr traurig ist. Lara trifft schließlich auf Luisa, die das Mädchen im Spiegel auch sehen kann. Zusammen probieren sie einen alten Zauberspruch aus, der sie in die Zeit von Prinzessin Amalia bringt - dem Mädchen im Spiegel. Lara und Luisa versuchen dann, der Prinzessin zu helfen, wieder glücklich zu werden.

    Ich fand die Idee der Geschichte sehr schön. Es wäre auch richtig toll gewesen für Mädchen ab etwa 10 Jahre, die bestimmt auch an dem rosafarbenen Cover Gefallen gefunden hätten. Aber ich finde es dennoch nicht geeignet. Das liegt an vielen Kleinigkeiten. Lara und Luisa scheinen um die 10 Jahre alt zu sein. Genau habe ich es leider nicht herausgefunden. Prinzessin Amalia ist dagegen um die 16 Jahre alt. Amalia ist zudem unglücklich, weil sie einen Mann heiraten soll, den sie nicht liebt, und sie steht kurz vor dem Selbstmord. Ich denke, dieses Problem ist nichts, mit dem sich die Leserinnen der Zielgruppe unbedingt identifizieren können oder das sie auch nur interessiert. Und zudem sind sich die Mädchen nie wirklich nahe gekommen. Es fehlt die Herzlichkeit, die Freundschaft; teilweise zicken sich Lara und Luisa sogar an, ohne dass es zu einer Aussöhnung kommt. Dazu kommen solche Dinge wie viel zu schwere Wörter oder Wortpassagen. So gibt es einen Satz auf Italienisch, eine Reihe von Sätzen auf Französisch sowie französische Worte und Namen, mit denen selbst ich teilweise nichts anfangen konnte. Ich denke, mit einem Namen wie Beaufort oder einem Cemballo ist eine 10jährige überfordert, insbesondere, da keine Hinweise zur Aussprache gegeben worden sind. Dafür finde ich eine Reihe von Hinweisen auf die damalige Mode, die mit der Geschichte nicht viel zu tun haben und das Geschehen unnütz in die Länge ziehen.

    Durch diese Vielzahl an Dingen, die eine 10jährige überfordern dürften, würde ich es an sich eher für vielleicht 14jährige empfehlen, aber ich glaube nicht, dass diese sich mit dem Thema oder dem Erzählstil, der an sich auf jüngere Mädchen abgestellt ist, anfreunden können. Mir hat das Buch dann leider auch nicht so gefallen, weil zu den bereits genannten Unzulänglichkeiten kam, dass ich die Zufälle zu seltsam fand und mit dem Verständnis ein paar Probleme hatte. Schade, denn die Geschichte hat viel Potenzial.
Ziegesar, Cecily von; Baek, HyeKyung Gossip Girl EUR 7,95
  • Bewertung vom 23.10.2011
  • *
    schlecht
  • Ich durfte dieses Buch im Rahmen eines Gewinnspiels vorab lesen und kann es deshalb vor Erscheinen rezensieren:

    Ich würde den Inhalt gerne zusammenfassen, aber ich habe keine Ahnung, worum es geht.

    Erst mal war ich überrascht, dass es ein Manga ist. Ich hätte nicht damit gerechnet, obwohl das Cover im Nachhinein vielleicht ein bisschen in die Richtung geht. Ich habe das Buch dann aufgeschlagen und konnte mich erst mal an Hochglanzseiten in Farbe erfreuen, wo man die Schrift der Sprechblasen gut lesen konnte. Doch leider sind dies nur die ersten 5 Seiten. Alle folgenden Seiten bestehen aus einer Art Umweltpapier, das nicht richtig weiß ist, und sind nur schwarz-weiß. Die Sprechblasen sind eher schlecht zu erkennen. Ich hab mir die Leseprobe im Nachhinein noch einmal angesehen und dort fand ich den Kontrast der Schrift zu den Zeichnungen besser als im Buch. Dazu kommt, dass aus den Sprechblasen nicht zu erkennen ist, wer gerade redet, denn sie bestehen nur aus Kreisen, die nicht unbedingt einer Person zuzuordnen sind. Die Qualität dieses Buches ist also erheblich schlechter, als ich es z.B. von den Lustigen Taschenbüchern von Walt Disney kenne.

    Inhaltlich habe ich nichts verstanden. Es geht wohl um irgendwelche eingebildeten Mädchen aus den USA, hauptsächlich um Blair und Serena. Wer auf den Zeichnungen wer ist, ist nicht zu erkennen. Ich habe ca. 40 Seiten gelesen, kann aber immer noch nicht sagen, wer helle und wer schwarze Haare hat, wer kurze und wer lange. Andere Unterscheidungsmerkmale gibt es nicht, denn es sehen alle etwa gleich aus. Durch das Schwarz-Weiß erkennt man auch nicht, wenn die Umgebung wechselt.

    Ich lese auch jetzt noch wirklich gerne Comics, sodass mir dieses Genre nicht ganz fremd ist. Aber dieses Buch fand ich nicht lesbar. Ich denke, es ist höchstens für junge Mädchen geeignet, die die Serie kennen und lieber so ein Manga lesen als ein "richtiges" Buch.
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 21.10.2011
  • ****
    sehr gut
  • Herr Taschenbier hat es nicht leicht. Viele Dinge machen ihm Angst. Er hat Angst vor seinem Chef, denn der schimpft manchmal mit ihm. Und große Angst hat er vor seiner neugierigen Vermieterin, Frau Rotkohl. Die meckert ständig und nennt ihn immer „Herr Flaschenbier“. Das mag er gar nicht.
    Eines Tages läuft Herrn Taschenbier das Sams über den Weg und bringt den ganzen Alltag von Herrn Flaschenbier durcheinander. Das Sams benimmt sich ganz fürchterlich und Herr Taschenbier hat Angst, dass die Leute und vor allem Frau Rotkohl wieder mit ihm schimpfen. Aber irgendwie mag er das kleine Wesen auch, das ihm hilft, mit seiner Angst umzugehen.

    Ich habe das Sams jetzt im Erwachsenenalter das erste Mal gelesen und sofort lieb gewonnen. Es ist ziemlich frech und bringt einen zum Lachen, was richtig gut tut. Ich finde, es ist ein sehr gut gelungenes Kinderbuch, das auch Ältere zum Schmunzeln bringt, vor allem, wenn es mal wieder ganz verrückt reimt.
Rickman, Phil Die Gebeine von Avalon EUR 15,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 15.10.2011
  • **
    weniger gut
  • England um 1560. Der Gelehrte Dr. John Dee wird von Elizabeth I. beauftragt, in Glastonbury nach den Gebeinen von König Artus zu suchen. Zusammen mit einigen Gefährten bricht er auf. In Glastonbury finden die Männer eine seltsame Situation vor. Die Abei ist vor 20 Jahren geschlossen worden, der Abt wurde brutal gefoltert, damit er ein nur ihm bekanntes Geheimnis preisgibt. Von der Ruine der Abtei geht immer noch eine gewisse Mystik aus. In Glastonbury selbst haben sich viele Menschen angesiedelt, die mit der regulären Kirche nicht viel anfangen können, in die Kirche geht man hauptsächlich, um der Strafe zu entgehen. Gleichzeitig geht die Angst vor dem Friedensrichter Fyche um, der gerne mal willkürlich oder aus eigenen Interessen Menschen verhaften, foltern und aufhängen lässt. Als Dr. Dee sich dann noch verliebt und ein bestialischer Mord passiert, rückt die Suche nach den Gebeinen vollends in den Hintergrund.

    Ich hatte mit dem Buch große Probleme, denn bis zum Schluss habe ich nicht verstanden, worum es ging. Zu keinem Zeitpunkt bin ich in die Geschichte reingekommen, habe nicht mitbekommen, wer warum was tut, und die Auflösung hat mich dann total verwirrt. Ich habe versucht zu analysieren, woran dies lag und denke, dass der Autor zuviel an Vorkenntnis voraussetzt. Es wird nicht erklärt, wie die politische oder religiöse Lage im Land ist, wer welche Absichten hat etc. Und dabei dachte ich, dass ich von der damaligen Zeit schon einiges weiß ...
    Dazu kommt dann noch, dass Dr. Dee, aus dessen Sicht erzählt wird, häufiger sehr langatmig redet und denkt.

    Ansonsten offenbart Phil Rickman aber, dass er einen hervorragenden Schreibstil hat. Und obwohl ich inhaltlich nichts verstanden hab, konnte ich beim Lesen trotzdem dieses Gemisch aus Mystik und Angst spüren.

    Insgesamt ein Buch, mit dem ich persönlich nichts anfangen konnte, wo ich bei der Wiedergabe des Inhalts schon immense Probleme hatte, das aber gewiss seine Fans finden wird.
Behre, Traute; Wolfram, Luise Omas Leckereien EUR 14,90
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 13.10.2011
  • **
    weniger gut
  • Ehrlich gesagt, hatte ich mir von dem Buch sehr viel mehr versprochen.
    In so gut wie allen Rezepten ist Alkohol in nicht unerheblichen Mengen drin - und aus fast allem wird ein Gelee gemacht. Dazu kommt, dass alles unheimlich fantasielose Rezepte sind ("Beerensalat" = gemischte Beeren mit Zucker bestreuen; "Quittenkompott"=Quitten kochen; "Rotes Apfelgelee"=Apfelmus kochen und mit roter Gelatine versetzen).
    Von Landfrauen bin ich eigentlich anderes gewohnt. In diesem Buch findet man hauptsächlich Süßspeisen, wie sie in jeder Mensa/Kantine vorgesetzt werden. Dazu kommen solche Ärgernisse, dass etwa die in der Zutatenliste angegebenen Mandeln in der Zubereitung nicht auftauchen und es sich auch nicht logisch erschließen lässt (Grießflammeri), oder dass man sich fragt, wie man mit den 6 zurückgelegten Kirschen die vier Portionen im Glas verzieren soll (Ambrosiaspeise).
    Kann ich leider nicht empfehlen, aber ich weiß, dass es auch andere Geschmäcker gibt ...
Beckett, Simon Obsession (Hörbestseller), 6 Audio-CDs EUR 12,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 05.10.2011
  • *
    schlecht
  • Der obigen Inhaltsangabe kann ich nichts hinzufügen.
    Dieser Inhalt ist jedoch innerhalb kürzester Zeit erledigt. Nachdem Jacob wieder zurück bei seinem leiblichen Vater ist, fängt Ben an, diesen und seine Freundin mit der Kamera zu observieren und sich ständig beim Jugendamt über den Vater zu beschweren.

    Ich habe insgesamt vier der CDs gehört. Dann konnte ich beim besten Willen nicht mehr. Das ist kein Psychothriller, sondern ein absolut langweiliger Verwaltungsvorgang. Stundenlang soll man sich anhören, wie Ben vor der Kamera sitzt und die Freundin beim Duschen beobachtet, beim Fremdgehen, beim Kartoffelschälen...immer mit Schwerpunkt auf den Brüsten der Frau und ob Ben dabei eine Erektion bekommt oder nicht. Dann sieht er auch noch zu, wie Jacobs Vater trainiert... alles ist in etwa so spannend wie der Beipackzettel von Medikamenten, auch wenn der Sprecher sich alle Mühe gibt und das beste herausholt.

    Ich hatte mir sehr viel mehr versprochen. Dieses Hörbuch ist nur als Einschlafhilfe zu gebrauchen.
  • Bewertung vom 05.10.2011
  • *****
    ausgezeichnet
  • Die 11jährige Carlotta hat es nicht einfach: Ihre Eltern sind geschieden und sie lebt eigentlich bei ihrem Vater. Der arbeitet aber für lange Zeit im Ausland und Carlotta muss bei ihrer Mutter, dem ungeliebten Stiefvater und den beiden Zwillingen leben. Da ist sie froh, als die Schule wieder anfängt und sie zurück ins Internat darf. Im Internat trifft sie wieder auf die lebenslustige und immer essende Manu. Und auch Sofie ist wieder da. Aber Sofie ist total verändert. Sie ist ganz dünn, isst fast nichts und schottet sich von ihren Zimmerkameradinnen ab. Und wer klaut in Prinzensee?

    Der Schreibstil ist sehr lebendig und kindgerecht. Die Probleme der Kinder sind aus dem Leben gegriffen. Als Erwachsener sieht man manchmal den erhobenen Zeigefinger, wenn etwa Carlotta erkennen muss, dass sie mit ihren Verdächtigungen nicht so vorschnell sein darf. Das Buch ist außerdem sehr spannend und erinnert manchmal an die Internats-Serien von Enid Blyton, ohne diese aber zu kopieren. Sehr amüsant sind zudem die Kommentare von Manu, die selten ein Blatt vor den Mund nimmt.

    Ich habe das Buch genossen und in einem Rutsch durchgelesen. Meiner Meinung nach ist es für Kinder ab der 5. Klasse uneingeschränkt geeignet. Den ersten Band sollte man, muss man aber nicht unbedingt gelesen haben.
Schmauderer, Achim Wirbelsäulen-Gymnastik EUR 5,90
  • Bewertung vom 26.09.2011
  • *****
    ausgezeichnet
  • In diesem kleinen Buch sind sehr viele gute Übungen enthalten. Alle sind gut erklärt und mit Fotos illustriert, sodass man auf einen Blick erkennen kann, wie sie gehen. Sämtliche Übungen können zudem zu Hause ohne Hilfe durchgeführt werden. Hilfsmittel sind hauptsächlich eine Decke für den Boden und selten mal ein Stuhl. Für die Übungen muss man auch kein Bewegungswunder sein. Zumindest die meisten Übungen sind auch für Übergewichtige oder Ältere durchführbar.
    Rundum empfehlenswert!
Hess, Reinhardt Südtiroler Küche EUR 7,99
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 25.09.2011
  • ****
    sehr gut
  • Ein schönes, kleines Kochbuch. Kurz und prägnant wird Südtirol kurz vorgestellt und die Säulen der dortigen Küche, bevor es eine Reihe kleiner Rezepte gibt, schön sortiert nach Brotzeit, Vor- und Hauptspeise und natürlich Dessert.
    Besonders gut finde ich, dass die regionalen Besonderheiten, mit denen gekocht wird, erklärt und Alternativen genannt werden, sodass auch ein Norddeutscher die Gerichte nachkochen kann. Manchmal steht dort sogar, wo man die Zutat bekommen kann ...
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