Benutzer


Nickname:
Sonja
Danksagungen:
40 (erhaltene)
Rang:
46 

Bewertungen


Insgesamt 143 Bewertungen
««« zurück1234vor »
Preußler, Otfried Krabat (Großdruck) EUR 8,95
  • Bewertung vom 16.11.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • In einem der letzten Jahrhunderte träumt der 14jährige Waisenjunge Krabat, dass er sich bei der Mühle am Koselbruch einfinden soll. Erst versucht er, die Stimme zu ignorieren, doch schnell schon gibt er nach und wandert zu der besagten Mühle. Dort empfangen ihn der Müller und seine elf Gesellen und nehmen Krabat als Lehrling auf. Anfangs fällt Krabat die Arbeit schwer und er überlegt, ob er schon wieder hinwerfen soll. Dann aber denkt er an das reichliche Essen. Und außerdem nimmt ihn Tonda, der Altgesell, ein wenig unter die Fittiche und hilft ihm. Also bleibt Krabat. Und dann bekommt er mit, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ab und an mahlen die anderen Gesellen auch des Nachts Mehl im Toten Gang, einem Mahlgang, der normalerweise nicht benutzt wird. Aber ihn lassen sie schlafen, er soll nicht dabei mitmachen. Und dann am Karfreitag kommt für ihn die große Überraschung: Bei der Mühle handelt es sich um eine schwarze Schule, in der das Zaubern gelehrt wird! Und Krabat ist nun der jüngste der Schüler!

    Zusammen mit Krabat erlebt der Leser nun, was echte Freundschaft heißt und wie schwer es ist, die richtige Entscheidung zu treffen, ohne sich verführen zu lassen. Und ein klein bisschen Liebe findet der Leser auch.

    Ich habe "Krabat" das erste mal in der sechsten Klasse gelesen und seitdem ist es eines meiner Lieblingsbücher, das ich immer wieder lese, bevorzugt zur Hestzeit, denn ich finde, zu der Herbststimmung passt die Geschichte sehr gut. Otfried Preußler hat hier ohne viele Schnörkel eine tolle Geschichte geschrieben, die mich auch als Erwachsenen immer noch fesselt. Natürlich hat er noch in dem Stil seiner Zeit geschrieben, es gibt also keine lebensechten Charaktere, Verfolgungsjagden oder herzzerreißende Romantik. Es ist eher ein bisschen der Stil der alten Märchen. Dabei liebe ich aber auch die ein wenig düstere Stimmung, die mit der Sprache hervorgerufen wird, wenn etwas mal wieder sehr kurz und knapp beschrieben wird. Insgesamt findet man in diesem Buch viel Spannung, ein wenig Humor, viel Freundschaft und ein ganz klein wenig Liebe - alles, was ein Roman braucht.

    Ich liebe dieses Buch und kann es immer wieder lesen! Und ich kann es nur jedem empfehlen, vom Jugendlichen bis zum Senioren!
Vallgren, Carl-Johan Schattenjunge EUR 19,99
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 13.10.2014
  •  
    gut
  • Das Buch beginnt 1970, als ein Vater mit seinen beiden Söhnen die Bahn erreichen will. Der siebenjährige Kristoffer quengelt, dass er nicht mit dem Aufzug fahren will. Der Vater muss aber den Aufzug nehmen mit dem kleinen Joel, der noch in der Karre sitzt. Kristoffer quengelt stärker - und da erscheint wie der rettende Engel eine Frau, die sich erbietet, Kristoffer über die Treppen mit nach oben zum Bahnsteig zu nehmen. Der Vater ist dankbar - und weiß noch nicht, dass das das letzte Mal gewesen ist, dass er Kristoffer gesehen hat. Die Frau und Kristoffer werden nicht gefunden.

    2012 bittet die Frau von Joel Danny Katz um Hilfe, denn ihr Mann ist verschwunden. Katz und Joel haben zusammen an der Dolmetscherschule gelernt und waren danach zusammen beim Militär. Dabei kamen sie aus ganz verschiedenen sozialen Schichten. Katz kam eher aus der Unterschicht und hatte mit seinen jüdischen Wurzeln zu kämpfen. Er experimentierte auch mit Drogen und wurde für eine Tat, die er im Drogenrausch begangen haben sollte, verurteilt. Dabei ist er sich sicher, dass er es nicht war. Joel und sein verschwundener Bruder kamen dagegen aus einer mächtigen und reichen Familie. Katz beginnt zu ermitteln. Und schnell spitzen sich die Ereignisse zu, denn seine Auftraggeberin ist plötzlich ermordet worden, in der Wohnung liegen Sachen von Katz verstreut und die Leiche weist Bissspuren am Hals auf - das gleiche, was Katz als Jugendlichem bei seiner Drogentat vorgeworfen wurde. Katz flieht und beginnt nun mit mehr Elan zu ermitteln. Wer will ihm da etwas anhängen? Und hängt alles mit der Entführung von damals zusammen?

    Für meinen Geschmack fing die Geschichte etwas zu verwirrend an. Mit jeder Antwort bekam man mindestens zwei weitere Fragen. Dazu kam, dass ich dann doch manchmal die Personen durcheinander brachte, obwohl sie eigentlich alle recht einfache Namen haben. Massiv gestört hat mich anfangs die ständige Nennung aller Straßen- und Ortsteilnamen, die ich teilweise gar nicht aussprechen und schon gar nicht behalten konnte. Dieses Problem habe ich jedoch bei allen skandinavischen Büchern. Zusätzlich waren mir die informatischen Einzelheiten ein wenig zu viel, denn ich habe sie weder verstanden noch konnte ich es behalten, was Katz dort wollte. Die Informationen über den Voodoo waren mir dagegen zu wenig. Als dann die Staatsanwältin mit einem weiteren Handlungsstrang hinzu kam, gewann das Buch meiner Meinung nach so langsam an Fahrt und ich habe es gern schnell weiter gelesen. Es kam etwas Action hinein, obwohl mich die persönlichen Probleme der Staatsanwältin zunächst eher gelangweilt haben. Zum Schluss hin haben sich einige Dinge aufgeklärt, allerdings fand ich es zum Ende hin doch etwas verwirrend und ich habe nicht alles verstanden. Dort fand ich es dann ein bisschen zu viel des Guten. Sehr gelungen fand ich die Gesamtidee, die mich mal wieder überraschen konnte.

    Insgesamt war es ein interessantes und spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe. Wegen der Längen und Verwirrungen allerdings nicht ganz die Höchstpunktzahl.
Thom, Jessica Sechs Millionen Kekse im Jahr EUR 24,95
  • Bewertung vom 11.10.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Jessica Thom hat Tourette. Bei ihr äußert sich die Krankheit sowohl in verbalen Tics als auch in motorischen. Die verbalen Tics führen dazu, dass sie immer wieder Dinge sagt, die sie nicht will. Dabei kommen lustige Sachen heraus oder auch beleidigende. Sie gehört zu den Tourettern, die auch öfter mal fluchen. Ihre motorischen Tics lassen sie sich immer wieder selbst verletzen. Sie haut sich etwa heftig auf die Brust und muss Handschuhe tragen, damit sie sich nicht verletzt. Sie hat aber auch Probleme beim Gehen, weil ihr Körper ihr einfach nicht gehorcht und macht, was er will.

    Ein Jahr lang hat Jessica eine Art Tagebuch geführt. In lauter kleinen Absätzen erzählt sie, wie es ihr in dem Jahr ergangen ist. Sie schildert, wie sich ihr Zustand im Lauf dieses Jahres verändert und wie andere Menschen auf sie reagieren. Außerdem macht sie deutlich, wie sehr sie auf Hilfe angewiesen ist und wie sie diese bekommt.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und mich mehr als einmal dabei köstlich amüsiert. Ganz sachlich schildert Jessica ihre Krankhei und wie ihre Umwelt damit umgeht. Ab und zu wird es auch einmal traurig, wenn sie etwa mal wieder allein gelassen wird und man ihr die dringend benötigte Hilfe versagt. So gibt es etwa Probleme in einer U-Bahn-Station, wo sie einfach keine Auskunft von den Bahnmitarbeitern bekommt und anschließend auch ignoriert wird, als es Probleme mit ihrer Karte gibt und sie nicht durch das Drehkreuz kommt. Insgesamt ist das Buch jedoch recht positiv geschrieben, denn Jessica will sich von ihrem Tourette nicht unter kriegen lassen. Deshalb auch Touretteshero. Und die komische Seite kommt in dem Buch auch nicht zu kurz. So gibt es etwa eine arme kleine Geranie, die seltsamerweise immer wieder verbale Tics auslöst und von Jessica dabei aufs Heftigste beschimpft wird.

    In dem Buch ist auch sehr viel Herzenswärme enthalten, denn Jessica kann jederzeit auf die Hilfe ihrer Freunde und ihrer Schwester zählen. Besonders Leftwing Idiot ist immer für sie da, wenn sie ihn braucht. Er hilft ihr so oft, dass ich mich beim Lesen oft gefragt habe, womit er eigentlich sein Geld verdient, wenn er so viele Stunden immer bei ihr ist.

    Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, denn es strahlt eine sehr positive Lebenseinstellung aus und weckt vielleicht ein bisschen Verständnis für die Lebensweise und die Probleme behinderter Personen.
Giersche, Bernhard Karl -ausgeliefert- EUR 13,50
  • Bewertung vom 21.09.2014
  •  
    sehr gut
  • Karl Grothner ist ein Multimillionär und steht an der Spitze eines großen Konzerns. Dementsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen für seine Person, denn es gibt nicht gerade wenige Menschen, die ihn gerne von der Bildfläche verschwinden lassen würden. Trotzdem gelingt es dem Kleinkriminellen Kleinhans ganz alleine, ihn zu entführen. Ein riesiger Polizeiapparat wird in Bewegung gesetzt, um die angebliche Bande aufzuspüren und Karl Grothner zu befreien. Schnell ist auch die Identität von Kleinhans ermittelt - aber man findet ihn einfach nicht. Der Rechtsanwalt Dr. Krieger übernimmt kommissarisch die Leitung des Grothner-Konzerns, allerdings sehr zum Missfallen von Grothners Chefsekretärin Elisabeth Huss, denn sie erkennt schnell die wahren Absichten von Dr. Krieger. Mit im Spiel ist dann noch Grothners Mann fürs Grobe, Vlad, der in der Sache ebenfalls beauftragt wird, um Karl Grothner zu finden. Es beginnt ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, in dem es viele unerwartete Wendungen gibt.

    Dieses Buch hat mir richtig Spaß gebracht und mich perfekt unterhalten! Es war einmal etwas völlig anderes und nicht nur das kriminalistische Einerlei mit Tat - Ermittlungen - Auflösung. Der Hauptaspekt liegt dabei auf den Persönlichkeiten der Hauptpersonen. Karl Grothner ist nämlich weder der liebenswerte Gönner noch der schrullige Millionär. Tatsächlich ist er eine gefühllose Bestie, die alles platt macht, was sich ihm in den Weg stellt. Darauf beruht auch der Erfolg seiner Firma. Ihn in der für ihn unbekannten Situation des Entführten zu erleben ist unheimlich spannend und macht den Reiz dieses Romans aus. Dazu kommt seine Chefsekretärin Elisabeth Huss. Am Anfang ist sie nur eine kleine graue Maus, eine reine Befehlsempfängerin von Karl Grothner. Aber dann wird deutlich, dass sie auch noch eine andere Seite hat und die Umstände zwingen sie dazu, die Mäuserolle abzulegen. Auch ihre Entwicklung ist ungeheuer spannend mitzuerleben und die Entführung rückt dabei fast in den Hintergrund.

    Dieser Roman ist psychologisch auf ganz hohem Niveau geschrieben und macht dadurch einfach Spaß. Die Hauptakteure erwachen alle zum Leben und man meint fast, sie zu kennen. Mich persönlich haben in diesem Buch dann nur einige doch sehr detailliert beschriebene Gewaltszenen gestört, die es meines Erachtens nicht gebraucht hätte. Davon gab es für meinen Geschmack ein paar zu viel, wohingegen mir die Beschreibung der Persönlichkeit von Dr. Krieger wiederum etwas zu wenig war. Seine Entwicklung kam mir ein wenig zu kurz. Darum nicht die volle Punktzahl von mir.
Nieländer, Peter Unterwegs mit dem Schiff, m. Puzzle-Bild EUR 7,95
  • Bewertung vom 18.09.2014
  •  
    gut
  • Dieses ist in erster Linie ein Bilderbuch mit vielen kleinen Details, das auf den meisten Seiten einen oder zwei Sätze enthält, die sich zum Vorlesen eignen. Während des Vorlesens und auch danach kann das Kind dabei sehr viel entdecken, denn die Bilder sind sehr bunt und mit vielen Einzelheiten ausgeschmückt. Am Ende des Buches gibt es dann ein Puzzle mit 4 x 4 Teilen, dass allerdings für die ganz kleinen Zuhörer ein bisschen zu schwer sein dürfte. Ich denke, die ganz kleinen Kinder werden eher ihren Spaß daran haben, das Puzzle aus dem Buch zu holen und das darunter liegende Bild zu entdecken.

    Aber ansonsten ist es ein schönes Buch aus einer festen Pappe, die man auch das ein oder andere Mal abwischen kann.
  • Bewertung vom 11.09.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Durch Zufall stolpern die vier Freunde von TKKG in diesen neuen Fall. Am Ende einer mordsanstrengenden Wandertour, die vor allem Klößchen an den Rand eines Zusammenbruchs bringt, machen die Freunde einen Zwischenstop in einer Scheune, um Kraft für den letzten Rest des Weges zu tanken. Dabei bekommen sie mit, wie der Bauer Fanhauser versucht, die Scheune in Brand zu stecken. Sie löschen die schon brennende Kerze und rufen Gabys Vater, den Kommissar. Doch schnell stellt sich heraus, dass Fanhauser nicht der schon lange gesuchte Feuerteufel ist, der immer wieder Gebäude in der Gegend anzündet. Aber nun ist der Ehrgeiz der Freunde geweckt und sie tun alles, um dem Brandstifter auf die Spur zu kommen.

    Dieser Band ist noch einer der klassischen, wo Tarzan auch wirklich noch Tarzan heißt. Ich liebe diese Buchreihe einfach und habe wie in Kindertagen es in einem Rutsch durchgelesen. Es ist einfach herrlich, wie Klößchen eine Schokolade nach der anderen futtert und Tarzan ihn immer wieder damit aufzieht, ohne aber beleidigend zu werden. Und der Fall ist spannend, denn es gibt so einige falsche Fährten. Schön fand ich, dass die schwierigeren und nicht so gebräuchlichen Begriffe in kursiver Schrift in Klammern immer noch einmal kurz erklärt waren - so gibt es gleich noch ein bisschen Bildung mit untergejubelt.

    Fazit: Ein unbedingtes Muss!
Hannawald, Sven; Pramann, Ulrich Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben EUR 19,95
  • Bewertung vom 31.08.2014
  •  
    schlecht
  • Sven Hannawald ist wohl der erfolgreichste Skispringer aller Zeiten, denn als bisher einzigem Springer gelang es ihm, alle vier Wettkämpfe der Vierschanzentournee zu gewinnen. Doch kurz danach ging es steil bergab mit ihm, seine Magersucht war offensichtlich und er beendete seine Karriere. Einige Zeit später gab er öffentlich bekannt, dass er an dem Burn-Out-Syndrom litt. Diese Biographie zeigt nun Stationen seines Lebens: Die Sport-Kindheit in der DDR, seinen Aufstieg, den Höhepunkt seiner Karriere und den Absturz, die Krankheit und wie er zurück in ein glückliches Leben fand.

    Die Karriere von Sven Hannawald hatte ich damals selbst im Fernsehen mitverfolgt. Ich war deshalb gespannt auf dieses Buch. Allerdings wurde ich herbe enttäuscht. Teilweise fühlte ich mich in ein Lehrbuch über Skispringen versetzt. Obwohl ich ein bisschen Fernsehwissen über diese Sportart hatte, habe ich kaum ein Wort verstanden. Und die Geschichte von dem Abrutschen in die Krankheit und sein Weg dort wieder hinaus, fällt äußerst kurz aus und ist voller Widersprüche. Freundinnen und (Therapie-)Hunde wechseln, ohne dass Gründe hierfür genannt werden. Angeblich nicht existente Westkontakte werden später reihenweise aufgezählt.

    Insgesamt fand ich es eine recht leblose, distanzierte Aufzählung von einzelnen Stationen im Leben des Sven Hannawald. Von dem eigentlichen Hauptthema, nämlich der Krankheit und der Bewältigung derselben, wird kaum etwas erzählt. Genauso habe ich irgendwelche persönlichen Gedanken oder Erinnerungen vermisst.

    Fazit: Thema verfehlt, nicht unbedingt lesenswert.
Tronstad, Tyra T. Vera und das Dorf der Wölfe EUR 12,95
  • Bewertung vom 31.08.2014
  •  
    sehr gut
  • Vera ist 13 Jahre alt und lebt allein mit ihrem Vater, nachdem ihre Mutter bei ihrer Geburt gestorben ist. Der Vater ist Schriftsteller von Beruf und will aktuell ein Buch über Wölfe schreiben. Dafür braucht er viel Ruhe und deshalb zieht er mit Vera nach Rönset, einem kleinen Dorf in Norwegen. Vera ist das anfangs gar nicht so recht, denn in Rönset kann sie ihr Judo nicht weiter trainieren. Aber für ihren Vater macht sie alles, denn sie weiß, wie wichtig es für ihn und seine Arbeit ist. Außerdem ist es ja nur für ein Jahr. Angekommen in Rönset müssen sie dann erst einmal feststellen, dass das Haus doch nicht möbliert ist, wie sie dachten. Also verbringen sie die erste Nacht im Schlafsack auf dem Boden. Am nächsten Tag organisiert dann ein hilfsbereiter Nachbar von den Dorfbewohnern eine Reihe von Möbeln, damit Vera und ihr Vater für die ersten Tage ein paar Möbel haben, bis sie ihre kommen lassen können. In einer Kommode findet Vera dann ein Paket, auf dem ihr Name steht. Eine selbstgestrickte Mütze liegt darin. Sie wundert sich und setzt die Mütze auf - und plötzlich nimmt sie Stimmen wahr, ohne sie zu hören. Was es damit wohl auf sich hat?

    Ich habe dieses Buch wirklich genossen, denn es unterscheidet sich inhaltlich sehr von anderen Kinderbüchern. Vera und ihr neuer Freund Gustav sind wirklich richtig lebendig geschildert und erwachen beim Lesen zum Leben. Außerdem sind beide ganz normale Kinder, die auch Angst haben und denen es mal schlecht gehen kann. Der Schreibstil ist ideal für junge Teenager - nicht mehr kindlich, aber auch noch nicht abgehoben erwachsen. Und die Geschichte war dann auch mal etwas lebendiger und nicht so abgehoben geschrieben. Es war also insgesamt recht realitätsnah und man konnte sich als Leser gut in Vera hineinversetzen.

    Fazit: Ein schönes Teenie-Buch, das sich aus der Masse abhebt.
Lauber, Patricia Der Flohzirkus ist weg EUR 0,00
  • Bewertung vom 26.08.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Tom und Susi bekommen mit, dass die Eltern von Tom Geldprobleme haben. Ihr Haus ist in einem schlimmen Zustand und muss dringend repariert werden. Also überlegen die beiden, wie sie Geld auftreiben können. Und als sich die Eltern auch noch beschweren, dass der Hund Bimbo Flöhe hätte, haben sie eine grandiose Idee: Sie machen einen Flohzirkus auf! Dazu kann Susi auch noch tanzen und Gedichte aufsagen und Bimbo geben sie als Löwen aus. Doch dann geht einiges schief und Frau Wilms versteht auch mal wieder alles falsch - und im Endeffekt gibt es Raubtieralarm im Ort wegen eines entlaufenen Löwen, der schon zwei Kinder gefressen haben soll, und der Chef von Toms Vater hat plötzlich Flöhe ...

    Das Buch ist wirklich toll geschrieben und ich habe auch als Erwachsene herzhaft gelacht. Alles ist kindgerecht geschrieben und sehr bildhaft geschildert, sodass die Leseanfänger auch richtigen Spaß beim Lesen haben sollten. Schwierige Wörter habe ich nicht erblickt und ich halte das Buch für die Leseanfänger rundherum geeignet.
Frank, Axel Ponyhof Lindeck - Der Pferdedieb EUR 0,00
  • Bewertung vom 22.08.2014
  •  
    schlecht
  • Die Geschwister Jela und Horst sind grundverschieden, aber beide lieben die Ponys, die auf Hof Lindeck stehen. Und nun sollen ihre beiden Lieblingsponys verkauft werden. Da kommt ihnen aber noch ein Pferdedieb dazwischen.

    Ich habe das Buch nicht ganz durchgelesen, denn es gefiel mir einfach nicht. Zuerst war ich überrascht, dass es nicht das typische Mädchen-Pferdebuch war, sondern eher Horst und Karl-Heinz im Vordergrund stehen. Aber dann fing es an mit seitenweisen Belehrungen, was man darf, was man nicht darf bzw. mehrere Seiten mit einem reinen Wissensvortrag. Wenn ich Informationen haben will, dann lese ich nicht so ein Buch, sondern ein Sachbuch. Leider waren die Infos auch keineswegs kindgerecht aufgearbeitet oder in irgendeiner Weise interessant.

    Fazit: Nicht empfehlenswert!
««« zurück1234vor »

Lieblingslisten