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Sonja
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29 

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Insgesamt 129 Bewertungen
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  • Bewertung vom 13.07.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Die Klasse 6b hält zusammen wie Pech uns Schwefel. Alle zusammen wollen sie in den Sommerferien endlich ihren ersehnten Halligurlaub machen - doch es fehlt das liebe Geld. Also verabreden sie, dass jeder jeden Tag einen geringen Betrag in die Urlaubskasse legt, damit sie doch noch fahren können. Die Ernüchterung folgt bei den Kindern aus der Haifischgasse gleich am ersten Tag, als sie nicht mit Geld, sondern mit Zitronen bezahlt werden. Aber sie legen sich weiter ins Zeug und tun alles für ihren Halligurlaub - da treffen sie auf die todunglückliche Chin Yu, die im Restaurant ihres Onkels schuften muss und nur Beschimpfungen und Schläge dafür bekommt. Da ist es Ehrensache, dass die 6b der kleinen Chinesin hilft, Urlaub hin oder her.

    Ich habe dieses Buch einfach nur genossen. Es ist in einem tollen, herzlichen Stil geschrieben, der mich ein wenig an Enid Blyton mit ihren fünf Freunden erinnerte. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen und fand es auch als Erwachsene spannend. Auch der Humor kam nicht zu kurz. Über die grüne Seuche muss ich immer noch schmunzeln. Manche Begriffe der sechziger Jahre geben dem ganzen einen gewissen Charme, auch wenn sie vielleicht nicht mehr unbedingt politisch korrekt sind. Aber so waren die Zeiten damals eben.

    Volle Punktzahl! Ich kann das Buch absolut empfehlen.
Heitz, Markus Oneiros - Tödlicher Fluch EUR 9,99
  • 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 06.07.2014
  •  
    gut
  • Konstantin Korff ist einer der besten Thanatologen, versteht es also meisterhaft, Verstorbene einzubalsamieren. Doch er ist kein Mensch wie jeder andere, sondern hat eine gefährliche Eigenschaft in sich, die ihn zur tödlichen Gefahr für sein Umfeld macht. Vor allem deshalb ist er allein und schläft auf einem einsamen Hausboot. Doch dann verliebt er sich in Iva - und gleichzeitig ruft ein alter Freund an und bittet ihn um Hilfe, einen anderen unschädlich zu machen, der die gleichen Eigenschaften wie Korff hat - nur noch gefährlicher. Korff zögert nicht lange, denn dadurch bekommt er auch die Möglichkeit, seinen Fluch los zu werden - und mit Iva glücklich zu werden.



    Der Schreibstil ist toll, man kann das Buch gut in einem Rutsch durchlesen. Am Anfang hätte ich mir vielleicht nur mehr verständliche Erklärungen zur Thanatologie gewünscht.



    Dann fingen meine Probleme mit dem Buch jedoch schon an. Der allgegenwärtige Tod wird immer nur als Schnitter oder Gevatter bezeichnet. Ich kannte zwar schon beide Begriffe, aber sie haben mir viel von der Spannung genommen, denn der Begriff Tod ist für mich einfach viel ausdrucksstärker, viel greifbarer. Es ist in etwa so, als würde man eine strahlende Atomwolke nach einem atomaren Unfall als strahlenden Regen bezeichnen. Diese Begriffe rufen einfach nicht die gleichen Emotionen hervor. Ich habe mich dann auch gewundert, dass der von Korff selbst kreierte Begriff Gevatterstein oder Schnitterstein von einer anderen Person, die sich bis dahin nicht mit dieser Wirkung bestimmter Edelsteine befasst hatte, sofort ohne jegliche weitere Erklärung verständen wurde. Ich hätte wohl erst einmal nachfragen müssen. Auch da hätte ich die Bezeichnung verfluchte Steine oder Todessteine sehr viel ausdrucksstärker empfunden.



    Mit dem Inhalt hatte ich dann ebenfalls Probleme. Ich fand den Fluch bzw. die Auswirkungen desselben nicht immer logisch. Mal wurde er von einer einfachen Tür im Flugzeug aufgehalten, mal nicht einmal von Mauern, endete dann aber doch außerhalb des nach oben offenen Gebäudes. Eine genaue Erklärung des Fluchs, seiner Auswirkungen und seiner Wirkungsweise fehlte mir dann auch sehr lange bzw. bekam ich bis zum Schluss nicht. Die Opfer waren tot - eine genauere Erklärung, woran genau sie gestorben waren, gab es nicht. Diese Verständnisprobleme begleiteten mich das gesamte Buch. Erst am Schluss gewann es etwas an Fahrt und Spannung. Wie sich am Ende die Beziehung mit Iva entwickelte, hat mich dann noch positiv beeindruckt.



    Fazit: Mir gefiel die Idee und auch der generelle Schreibstil. Es waren dann aber einige Kleinigkeiten, die mich persönlich störten und meinen Lesespaß gebremst haben. Ein anderer Leser mag jedoch schon wieder ganz anderer Meinung sein.
Puth, Klaus Yoga für Kälbchen EUR 9,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 09.06.2014
  •  
    sehr gut
  • Ich habe dieses Buch durch Zufall im Laden entdeckt und musste es bei diesem Titelbild einfach mitnehmen, denn schon das bewirkte, dass ich vor Lachen kaum noch Luft bekam.

    Das Vorwort mit der kleinen Geschichte fand ich nun nicht gerade erbaulich, denn ich konnte auch keinen Zusammenhang zum Yoga für Kälbchen herstellen. Aber vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich die Vorgänger-Bücher nicht kenne.

    Das dünne Büchlein besteht dann aus vielen kleinen Bildern mit Yoga-Übungen, die das Kälbchen macht. Dabei sind dann sehr lustige Übungen wie etwa "Den Spinatbrei ablehnen" oder "Der kleine Trotzkopf". Ich habe vor allem darüber gelacht, dass es so alltägliche Situationen sind, die wohl jede Mutter oder Vater kennt. "Den Griesbrei ausspucken" wurde dort einfach zu einer Yoga-Übung gemacht.

    Ich habe über die ganzen Bilder wirklich sehr gelacht. Mit viel Fantasie sind hier nette kleine Bildchen entstanden, wo ich höchstens bemängel, dass mit einer Ausnahme das Kälbchen immer geschlossene Augen hat. Es ist allerdings ein Buch zum einmaligen kurzen Durchblättern und lachen - es ist nicht zum wirklichen Lesen oder Behalten gemacht worden. Allerdings ist das beiliegende Poste so niedlich, dass ich es mir vielleicht aufgehängt hätte, wenn ich denn so ein kleines Würmchen bei mir hätte.
Silver, Amy Du und ich und all die Jahre EUR 8,99
  • 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 28.05.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Seit sie 13 Jahre alt war, verbringen Nicole und Julian möglichst jedes Sylvester zusammen. Wenn sie sich einmal nicht sehen können, dann telefonierten sie wenigstens miteinander und tauschten ihre Vorsätze für das neue Jahr aus. Dies war ein festes Ritual zwischen den beiden Julian war die einzige Konstante für Nicole in all den Jahren. Er gab ihr den Halt, den sie brauchte, er bestärkte sie in ihrer kreativen Arbeit.

    Und dann war Julian auf einmal nicht mehr da. Und alles geriet aus den Fugen. Nicole gab ihre Firma auf. Ihre Ehe mit Dominic besteht eigentlich nur auf dem Papier. Und ihre Freundschaft mit Alex ist auch eher oberflächlich geworden. Und immer wieder taucht Aidan auf, der ihr einst das Herz gebrochen hatte, von dem sie sich aber nie ganz lösen konnte. Schafft Nicole es, das Ruder noch einmal herum zu reißen und ihr Leben wieder in bessere Bahnen zu leiten? Auch ohne Julian?

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn es war mir empfohlen worden. Eigentlich ist es nicht ganz mein Genre, denn diese typischen „Frauenbücher“ sind nicht unbedingt mein Fall, da gibt es nur wenige, die mir wirklich gefallen. Aber dieses Buch hat mich voll und ganz überzeugt!

    Das Buch fängt am Tag nach Weihnachten an. Nicole reflektiert ihre ganze Situation und ihre festgefahrene Ehe. In einer sehr feinfühligen Art und Weise erleben wir Nicole, die mit sich unzufrieden ist und nicht wirklich weiß, was sie tun soll. Und statt mit ihrem Mann Dominic zu reden, flüchtet sie lieber und schiebt jegliche Aussprache mit Dominic vor sich her, lässt ihn über ihre Gedanken, Ängste und Gefühle völlig außen vor. Dabei ist Dominic wirklich ein liebevoller Mann, der alles für Nicole tun würde und sie von ganzem Herzen liebt. Aber er weiß nicht, was in ihr vorgeht. Denn er ist nicht Julian.

    In vielen Rückblicken über die vergangenen Sylvester lernen wir dann Julian, Alex und Aidan kennen und wie die Sylvester in der Vergangenheit abgelaufen sind. Vor allem erleben wir aber diese besondere Beziehung zwischen Nicole und Julian, eine richtige Seelenverwandschaft, von der vor allem Nicole profitiert, denn Julian gibt ihr die Sicherheit, die sie braucht.

    Amy Silver schafft es, diese ganzen kleinen Passagen mit sehr viel Gefühl zum Leben zu erwecken, ohne dabei aber die gängigen Klischees zu bemühen oder auf die Tränendrüse zu drücken. Sie sind so real, dass ich mich wirklich ebenfalls in Aidan verliebt habe und mich fühlte, als würde mir das Herz gebrochen, als es auseinander ging. In fast jeder Szene konnte ich mich wieder erkennen, denn viele dieser Kleinigkeiten haben wir auf die ein oder andere Weise alle schon erlebt. Jede der Personen hat neben ihrer guten Eigenschaften auch mindestens eine schlechte. Es gibt kein Schwarz und Weiß, sondern wie im wahren Leben nur unterschiedliche Graustufen.

    Fazit: Dies ist ein großartiges Buch, das leuchtend aus der breiten Masse herausragt. Und es gibt viel zum Nachdenken über Liebe, Freundschaft und Entscheidungen.
Chambers, Aidan Nur bei Vollmond EUR 0,00
  • Bewertung vom 10.05.2014
  •  
    schlecht
  • In diesem Kinderbuch findet man mehrere kurze Spukgeschichten, die alle von Kindern und ihren Erlebnissen mit Gespenstern und Geistern. In einer Geschichte wird ein Kind von einem Geist befallen, das sich in seinem Kopf einnistet. In einer anderen Geschichte wird ein Mädchen von seiner Puppe dominiert.

    Ich finde die Geschichten nicht kindgerecht. Schon der Stil ist nicht kindgerecht. Es werden des Öfteren schwierige Wörter und Beschreibungen genutzt. Die englische Sprache der Puppe wird auch nicht übersetzt, obwohl es ein Leichtes gewesen wäre. Dazu kommt, dass es mehr oder weniger Horrorgeschichten sind, die nicht aufgelöst werden. Nächtliche Alpträume sind damit vorprogrammiert. Eine Geschichte endet etwa damit, dass der Geist in ein anderes Kind fährt, in einer anderen Geschichte tötet ein Kind seine Mutter.

    Ich würde nicht wollen, dass mein Kind solche Geschichten liest!
Pennicott, Josephine Sturmtöchter EUR 14,99
  • 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 03.05.2014
  •  
    gut
  • 1945 lebte der Maler Rupert Partridge mit seiner Frau Doris, seiner Tochter Shalimar und seinen drei Aktmodellen, die "Flowers", in Australien, recht abgeschieden von den übrigen Siedlungen. Die Leute reden über diese seltsame Konstellation, zerreißen sich die Mäuler. Eines Tages liegt die blutige Shalimar tot im See, Rupert ist bei ihr. Gleich darauf gesteht er den Mord. Noch in der gleichen Nacht rennt Doris aus dem Haus auf die Eisenbahngleise und wird von einem Zug erfasst. Rupert wird kurz darauf für den Mord hingerichtet.

    2000 will Elizabeth, die Tochter von Lois, der zweiten Tochter von Rupert und Doris, die erst kurz vor dem tragischen Tod von Shalimar auf die Welt gekommen war, Fotos machen für ein Buch, was demnächst über Rupert Partridge und die ganzen Vorgänge erscheinen soll. Elizabeth nimmt den Auftrag gerne an, den so kann sie der Großstadt und der schlechten Publicity ihrer letzten Ausstellung entfliehen. Außerdem interessiert sie, was damals geschehen ist, denn als Künstlerin fühlt sie sich Rupert nahe. Lois, ihre Mutter kann dies gar nicht verstehen und würde die damaligen Vorfälle gerne alle weit von sich wegschieben, die ihr eine Kindheit in Kinderheimen und Pflegefamilien beschehrt haben. Auf dem Anwesen treffen Elizabeht und das ehemalige Aktmodell Ginger aufeinander. Und Ginger beginnt zu erzählen, was damals wirklich passiert ist. Elizabeth und Nick, der Autor des Buches, lauschen ihr gebannt.



    Ich hatte so meine Probleme mit dem Anfang. Ich fand diesen nicht ganz so gelungen und brachte die Personen durcheinander. Ich musste tatsächlich noch ein zweites Mal anfangen, um alles zu verstehen. Dass alles mit der Beerdigung eines der anderen Aktmodelle anfängt, wo Ginger mit einer anderen Frau aneinander gerät und sich die beiden angiften, fand ich auch nicht sehr gelungen. Ich hatte keine Ahnung, wer denn nun diese Dolly sein sollte oder wer die Puppenmacherin war, was sie mit dem ganzen zu tun hatte. Insgesamt fand ich die Namensgebung der Personen nicht so gelungen. Ich habe anfangs Doris und Dolly mehr als einmal durcheinander gebracht und auch Lois und Louis, den Sohn von Elizabeths Freundin. Dass Elizabeth ihre eine Kamera auch noch Linda nennt, hat mich auch einmal irritiert.

    Nachdem Ginger das erste Mal in einem langen und meiner Meinung nach vor allem langatmigen Rückblick erzählt hat, wie sie überhaupt Aktmodell bei Rupert geworden ist, wollte ich das Buch schon abbrechen, denn immer noch hatte ich keine Ahnung, was die Ruinen sind (so wurde das Anwesen auch genannt), was die Currawongs waren (die Krähen, die angeblich Nachricht von Tod oder Geburt brachten), was es mit der Puppenmacherin auf sich hatte. Und die Geschichte schien gerade sehr weit weg von dem Familiengeheimnis zu sein. Mit Elizabeth oder Ginger bin ich eh nie warm geworden und sie blieben für meinen Geschmack auch zu blass, wobei ich nicht wirklich sagen kann, woran es lag.

    Aber ich habe weiter gelesen. Und dann so etwa kurz vor der Mitte wurde das Buch dann spannender und nahm mich endlich gefangen. Ab da war ich dann richtig drin in der Geschichte und hatte auch kein Problem damit, zwischen den beiden Handlungssträngen zu unterscheiden. Als dann aber so langsam die Auflösung kam, wie Shalimar tatsächlich gestorben ist, war ich enttäuscht. So schnell, wie dann das Ende erzählt wurde, hatte ich den Eindruck, dass da schnell jemand zuende kommen musste mit der Auflösung. Und was dann tatsächlich passiert war, fand ich sehr unglaublich und an den Haaren herbeigezogen - sowohl den Ablauf an sich als auch die Gründe, warum Rupert den Mord dann gestanden hatte und keiner der anderen etwas erzählt hatte.

    Den letzten Rest fand ich dann einfach nur noch langweilig. Mich interessierte danach nicht mehr wirklich, wie es mit den noch lebenden Beteiligten weiter ging und ich fand es wieder sehr langatmig.

    Fazit: Eine an sich schöne Familiensaga mit leider recht vielen unnötigen Längen und einer unbefriedigenden Auflösung.
Roberts, Monty Pferde meines Lebens EUR 9,95
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 15.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Der berühmte Pferdeflüsterer Monty Roberts blickt in diesem Buch zurück auf 52 Pferde, die sein Leben besonders geprägt haben. Jedem dieser Pferde hat er ein kleines Kapitel gewidmet und schildert, wie es in sein Leben getreten ist, was die beiden zusammen erlebt haben und wieso gerade dieses Pferd einen bleibenden Eindruck bei Monty hinterlassen hat. Dort gibt es unter anderem so berühmte Pferde wie den deutschen Galopper Lomitas wie auch einige namenlose Pferde.

    Ich habe dieses Buch genossen. Es ist wieder voll von dieser Herzenswärme, die man von Monty Roberts kennt. Er schildert in diesem Buch auch wieder viel von seiner eigenen, nicht so schönen Kindheit mit seinem gewalttätigen Vater, und seinem jahrelangen Trauma, dass er seine Methode geheim halten musste, weil er Angst vor der Ablehnung der Leute hatte und befürchtete, auch von ihnen verspottet und als Lügner hingestellt zu werden. Wie man schon aus anderen Büchern erfahren hat, war es tatsächlich erst die Königin von England, die ihn überzeugt hat, dass seine Methode des Join-Up inzwischen viele Menschen begeistern kann und dass die Zeiten, in denen das Verhältnis zum Pferd von gewalt geprägt war, schon längst der Vergangenheit angehören. Vorher waren nur einige wenige Menschen eingeweiht gewesen in diese unglaubliche Methode, mit den Pferden wirklich Kontakt aufzunehmen.

    Dieses Buch kann ich jedem ans Herz legen, denn es ist wunderschön geschrieben und strahlt sehr viel Liebe und Respekt vor Anderen aus, egal ob es nun Zwei- oder Vierbeiner sind. Ich denke, diesen Respekt haben sich alle Lebewesen verdient und leider gerät er viel zu sehr in Vergessenheit.

    Einen klitzekleinen Abzug könnte man nur machen, weil in dem Buch die Leidenschaft von Monty Roberts für den Galopprennsport durchgegangen ist und diese Passagen manchmal doch ein wenig langweilig sind, wenn man kein eingeweihter Fan ist und die ganzen Pferdenamen von berühmten Galoppern im Kopf hat.
  • Bewertung vom 13.04.2014
  •  
    ausgezeichnet
  • Der kleine Weihnachtsmann möchte wie die großen zu Weihnachten in der Welt herumreisen und Wünsche erfüllen. Aber das geht nicht, denn er ist auch dieses Jahr zu klein. Ganz traurig zieht er von dannen und besucht seinen Freund, den Polarbären, um einen Weg zu finden, wie er doch noch ein richtiger Weihnachtsmann werden könnte. Und dieser hat dann tatsächlich eine Idee ...

    Diese kleine Geschichte ist mit unheimlich viel Herzenswärme geschrieben worden und als Geschichte für die Allerkleinsten richtig toll geeignet, denn es ist auch alles kindgerecht geschrieben worden.

    Rundherum gelungen!
  • Bewertung vom 13.04.2014
  •  
    schlecht
  • Die Polizeitaucherin Flea findet im Wasser eine abgeschnittene menschliche Hand, so frisch, dass es noch keine verwesende Leiche geben kann. Kurz darauf wird noch die andere Hand desselben Opfers gefunden - aber immer noch keine Leiche. Anstatt Ermittlungen aufzunehmen, gibt es dann einen Blick in das Privatleben von Flea. Sie hatte Pilze zu sich genommen, die Halluzinationen auslösen. Damit wird dann auch erklärt, warum sie bei der Suche nach der Hand es sich unter Wasser erst einmal gemütlich machte und sie einen Schwatz mit ihrer toten Mutter hielt. Und nun fährt sie erst einmal zu einem Freund ihres verstorbenen Vaters, um sich von diesem beraten zu lassen, was sie sich noch an Drogen einwerfen könnte, um bestimmte Halluzinationen zu bekommen. Auch Detective Inspector Cafferey hat nicht wirklich Lust zu ermitteln. Stattdessen dürfen wir ihn begleiten, wie er die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nimmt, wie er in melancholische Gedanken darüber versinkt, warum er nach Bristol gezogen ist und was das mit seinem toten Bruder zu tun hat und wie er dann noch einen obdachlosen Millionär aufsucht, um mit diesem sein Abendessen einzunehmen und sich voll laufen zu lassen.

    Auf Seite 127 lag endlich das Ergebnis der Fingerabdrücke der Hände vor und damit war klar, wer das Opfer war. Auf Seite 141 wurde dann erzählt, die Ermittlungen schliefen ein, weil der Besitzer der Hände ein Drogenabhängiger war. Da habe ich das Buch dann endlich geschlossen und in die Ecke gefeuert. Bis dahin hatte es absolut keine Ermittlungen gegeben!!! Schäfchen zählen ist spannender!!!
Kraemer, Katharina Drabbles (eBook, ePUB) EUR 0,99
  • Bewertung vom 08.04.2014
  •  
    gut
  • In diesem E-Book findet man ungefähr 60 Drabbles. Drabbles sind dabei Kurzgeschichten, die aus genau 100 Wörtern bestehen und mit einer oft überraschenden Pointe enden.

    Einige dieser Geschichten sind meiner Meinung nach wirklich gelungen und ich musste herzhaft lachen. Ein ganz paar waren auch wirklich bitterböse, wobei es nach meinem Geschmack auch noch mehr hätte sein dürfen.

    Aber mit den meisten dieser Geschichten hatte ich leider meine Probleme. Ich verstand sie einfach nicht und war nach der Pointe eher ratlos als unterhalten. Ich konnte mit ihnen einfach nichts anfangen und begriff die Zusammenhänge nicht. Ein paar fand ich dann auch langweilig und bei ihnen die Pointe nicht gelungen.

    Insgesamt aber mal eine schöne Abwechslung.
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