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Insgesamt 54 Bewertungen
Bewertung vom 21.01.2012





ausgezeichnet- Der achte Fall aus dieser Serie beginnt mit der Freilassung eines Häftlings aus der JVA Kassel. Der Mann, der eigentlich nach seiner Haft in Sicherungsverwahrung sitzen sollte, musste aufgrund des Urteils des europäischen Gerichthofes freigelassen werden. Nun wird er rund um die Uhr von der Polizei überwacht.
Kurze Zeit später werden, im Abstand von ein paar Wochen, an einem Eisenbahntunnel zwei Politzisten von einem Zug überfahren. Was zuerst als Selbstmord aussieht will Kommissar Lenz und sein Kollege Hain nicht wahrhaben. Ein zu großer Zufall und sie sollen Recht behalten.
So beginnt, die wieder einmal spannende Suche nach dem Täter. Bei dieser es wieder recht turbulent zugeht. Allerdings vermutet man als Leser sehr schnell den Zusammenhang. Trotzdem lässt die Spannung nicht nach und fiebert der Aufklärung entgegen.
Matthias P. Gibert gelingt es in seinen Kriminalromanen immer wieder unterschiedliche und aktuelle Themen aufzugreifen. In diesem Fall haben wir es mit der Sicherungsverwahrung für gefährliche Straftäter und der aktuellen Diskussion darum zu tun.
Ich war von diesem Teil der Serie wieder sehr begeistert und kann ihn wieder nur sehr empfehlen.
Bewertung vom 01.01.2012





ausgezeichnet- In Volker Kutschers drittem Krimi entsteht zuerst der Eindruck, dass es viele verschiedene Fälle im einem Buch sind. Die Handlungen scheinen erst einmal nicht viel miteinander zu tun zu haben.
Zum Beispiel stürzt ein jugendlicher Einbrecher am berühmten Kaufhaus KADEWE in den Tod. War es ein Unfall oder Mord? Dann trifft ein amerikanischer Gangster in Berlin ein und Kommissar Gereon Rath hat die Aufgabe ihn zu überwachen und obendrein meldet sich Unterweltboss Marlow bei ihm und nötigt ihm zu einer Gefälligkeit.
Als dann auch noch einige Tote auftauchen, ist vorerst nicht klar, wie das alles zusammenhängen kann. Doch dies kommt dann so nach und nach ans Licht und am Ende war es nicht mehr ganz zu überraschend, wer hinter allem steckt.
Trotzdem war es ein gelungener und spannend geschriebener Krimi. Der Schauplatz des Berlins der 30er Jahre ist sehr gut dargestellt, wie auch schon in den Vorgängern. Wieder einmal bekommt man einen Eindruck von der damaligen Zeit. Besonders der Schluss hatte schon einen sehr bedrückenden Moment für mich.
Bewertung vom 31.10.2011





sehr gut- Die Tote im Keller ist der siebte Band der Reihe um Kommissarin Irene Huss.
In diesem Krimi bekommt der Leser es mit einem eher schwierigen Thema zu tun, nämlich Menschenhandel und Zwangsprostitution.
Polizisten folgen einem gestohlenen Auto, das durch die Stadt rast, auf der Verfolgungsjagd wird ein ehemaliger Polizist überfahren. Am Fundort des gestohlenen Wagens wird dann in einem Erdkeller die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Nun beginnt die Suche nach den Tätern.
Irene Huss führt diese Suche sogar bis nach Teneriffa, wo sie in einen regelrechten Gangsterkrieg hineingerät.
Mir hat dieser Band sehr gut gefallen. Es war nicht zu reißerisch geschrieben, aber dennoch spannend und er lies sich sehr flüssig lesen, ohne große Längen.
Bewertung vom 29.10.2011





sehr gut- Gelesen habe ich diesen Roman als Urlaubslektüre und dafür war er auch sehr gut geeignet. Es ist ein heiterer Roman, der sich sehr flüssig lesen lässt. Es ist eine Mischung aus Frauenroman und kleiner Kriminalgeschichte. Durchaus witzig, aber nicht wirklich sehr spannend und dennoch sehr unterhaltsam. Gestört haben mich zwischendurch diese Ratgebermomente, die aber zum Schluss doch auch ihre Berechtigung fanden.
Und natürlich darf ein Happy-End nicht fehlen.
- 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 25.07.2011





ausgezeichnet- Niedertracht war für mich der dritte Alpenkrimi des Autors und ich kann nur sagen er hat mich erstklassig unterhalten.
Jennerwein und sein Team suchen einen Täter, der seine Opfer in einsamen Bergwänden aussetzt. Gruselige Vorstellung, aber trotzdem sehr lustig und super unterhaltsam erzählt. Einzelne Szenen haben mich laut auflachen lassen.
Von allem ist ein wenig dabei. Mord, etwas organisiertes Verbrechen (die Mafia) und Geldwäsche (wenn auch auf eine sehr spezielle Art).
Und dann noch ein ganz spezielles Experiment mit einer Mückenart.
Ich hoffe bis zum nächsten Teil dauert es nicht mehr allzu lange.
- 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 25.07.2011





sehr gut- Vater, Mutter, Tod ist ein Thriller der besonderen Art, der mir sehr gut gefallen hat.
Er liest sich flüssig und ich wollte ihn gar nicht mehr aus der Hand legen, bis ich wusste, wie es zu Ende geht.
Die Kapitel sind nicht chronologisch aufgebaut, sondern es gibt immer wieder Zeitsprünge. Darauf muss man sich erst einmal einlassen, denn zu Beginn war dies für mich etwas verwirrend. Doch genau dies machte dann dieses Buch so spannend.
Einzig der Kommissar blieb etwas blass, hier bin ich andere Kommissare gewohnt, die irgendwie mehr greifbar sind.
Fazit: Ich kann diesen Thriller nur empfehlen.
- 5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 15.05.2011





ausgezeichnet- Von Joy Fielding hatte ich bis hierher noch nie ein Buch gelesen. Im Koma war jetzt das Erste und ich kann nur sagen, dass es mir ausgesprochen gut gefallen hat. Ja, ich war begeistert.
Casey wird nach einem Treffen mit ihren Freundinnen von einem Auto angefahren und fällt ins Koma. Nach und nach kommt sie zu sich, kann allerdings nichts sehen, sich nicht bewegen oder sich in irgendeiner Weise mitteilen. Allerdings kann sie hören, was um sie herum vor sich geht und erfährt aus den Gesprächen ihrer Besucher, dass es kein Unfall war und sie erfährt sogar wer ihr nach dem Leben trachtet.
Das Thema im Koma zu liegen, alles um sich herum wahrzunehmen, aber sich nicht mitteilen zu können war doch sehr interessant zu lesen.
Bis zur Hälfte war das Buch nicht wirklich spannend, aber in keinster Weise war es langweilig. Auch haben mir die Rückblenden in die Vergangenheit, z.B. die Kindheit von Casey gefallen.
Auch dass man schon früh die Identität des Täters erfährt, war nicht weiter schlimm, denn es ging ja darum zu erfahren, ob und wie sie aus der Situation herauskommen kann.
Also wie gesagt, war dies mein erster Joy Fielding, aber ganz sicher nicht der letzte.
Bewertung vom 09.05.2011





gut- Louisa wird von ihrem Freund betrogen und flieht zu ihrem Vater nach Irland, um darüber hinweg zu kommen. Im Gepäck ein Gedicht, das wohl in Irland entstanden ist und dessen Geheimnis sie auf die Spur kommen will.
Dort angekommen, trifft sie auf die Nachbarn ihres Vaters. Ein lustiges und vor allem sehr trinkfestes Grüppchen. Ihnen droht, dass sie ihr Heim verlieren und Louisa macht sich mit ihrem deutschen Freundeskreis an die Mission, dies zu verhindern. Hierbei begegnen ihr gleich zwei Männer, die als Romanze infrage kommen.
Wie sollte es natürlich sein, es ergeben sich einige Komplikationen und am Schluss wird alles gut.
Leider waren sehr viele Rechtschreibfehler darin enthalten, was mit das Lesen etwas erschwert hat. Außerdem hätte ich mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Manche Themen kamen mir zu oberflächlich behandelt vor.
Was mir ebenfalls gefehlt hat, war etwas mehr Irland. Klar, die Geschichte spielte dort, aber irgendwie kam es zwischendurch nicht mehr so richtig rüber. Ein paar mehr Eindrücke von der grünen Insel hätten dem Gesamtbild gut getan.
Doch im Großen und Ganzen hat mir dieses leicht zu lesende Buch gefallen, es war unterhaltsam und für ein paar sonnige Stunden zum abschalten vom Alltag gut geeignet.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 20.03.2011





sehr gut- Im zweiten Teil der neuseeländischen Familiensaga lernt man die neue Generation der schon bekannten Familien um Helen O'Keefe und Gwyneira Warden kennen. Diesmal handelt die Geschichte von den zwei Enkelinnen, Elaine und Kura.
Die Beiden verlieben sich und jede macht so ihre eigenen Erfahrungen mit der Liebe und das sind in beiden Fällen nicht immer die besten. Besonders Elaine trifft das Schicksal doch sehr hart. Ihre Geschichte hat mich auch am meisten gefesselt. Die Geschichte um Kura war für mich jetzt nicht so greifbar, weil ich einige ihrer Entscheidungen nicht so nachvollziehen konnte.
Wie schon im ersten Teil, beschreib Sarah Lark sehr schön die Landschaft von Neuseeland. Auch bekommt man einen Einblick in die Situation der Bergarbeiter um diese Zeit.
Alles in allem ein wunderschöner Roman. Der dritte Teil ist bestellt.
Bewertung vom 06.03.2011





ausgezeichnet- Der jetzt fünfte Fall um den Ermittler Paul Lenz ist wieder ein schneller und gut zu lesender Krimi. Die Lösung des Kriminalfalls war für mich bis zum Schluss nicht zu durchschauen und blieb so sehr spannend. Außerdem endet alles in einem großen Showdown, den ich mir nicht hätte vorstellen können.
Diesmal bewegt man sich im Umfeld von Bestattungsunternehmen und Krematoriumsbetreibern. Aber auch die lokale Politik kommt, wie man es von Matthias P. Gibert schon gewohnt ist, nicht zu kurz.
So ganz nebenbei hat Kommissar Lenz auch noch einen privaten Schicksalsschlag zu meistern.
Wieder ein erstklassiger Roman aus der Heimat.

































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