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Pharo72
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Zittau
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Büchersüchtige, introvertierte Leseratte!
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19 (erhaltene)
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47 

Bewertungen

Insgesamt 121 Bewertungen
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Bailey, Em Du denkst, du weißt, wer ich bin EUR 17,99
  • Bewertung vom 12.02.2012
  • ****
    sehr gut
  • Früher war Olive neben ihrer Freundin Katie eine der beliebtesten Schülerinnen an ihrer Highschool im kleinen Städtchen Jubilee Park. Doch als der Vater die Familie verlässt, begeht sie einen schlimmen Fehler, und kehrt anschließend völlig verwandelt an die Schule zurück. Einzig ihrer besten Freundin Ami vertraut sie sich noch an. Skeptisch verfolgen sie die Gerüchte über die neue Schülerin Miranda Vaile, die angeblich ihre Eltern umgebracht haben soll. Als das zuerst unscheinbare Mädchen sich an die Klassen-Queen Katie anhängt, sie quasi beginnt zu vereinnahmen und ihr immer ähnlicher wird, beginnt Olive zu recherchieren. Sollte Miranda wirklich ein Shapeshifter und Katie in Gefahr sein? Gleichzeitig muss sie sich damit auseinandersetzen, dass Lachlan, ebenfalls neu an der Schule, in ihr etwas ganz Besonderes zu sehen scheint.

    Meine Meinung:

    Der erste Jugendroman von Em Bailey bietet spannende Einblicke in das Leben einer Außenseiterin, die zarten Bande einer aufblühenden Liebe ebenso wie gruselige und gefahrvolle Momente, die Herzklopfen verursachen.

    Nach einem etwas holprigen Einstieg kann der Leser sehr gut mit der Ich-Erzählerin Olive mitfühlen und wird, vor allem in Szenen mit Miranda, schnell in die geheimnisvolle Grundstimmung des Romanes hineingezogen. Die Autorin lässt lange offen, was es mit der Vergangenheit von Olive auf sich hat, und bietet immer wieder mehrere Auslegungsvarianten, sodass sich der Leser selbst ein Bild machen kann. Es gibt überraschende Wendungen und Ereignisse, die einem die Sprache verschlagen.

    Die sympathischste Nebenfigur war für mich Lachlan, der trotz aller Gegenwehr nicht aufgibt, zu Olive vorzudringen und ihr seine Gefühle zu offenbaren. Die romantischen Szenen der beiden gehören zu den Highlights des Buches, da sie fast völlig ohne Kitsch auskommen.

    Am Ende lässt die Autorin offen, ob es sich bei Mirandas Verhalten um etwas Übernatürliches oder nur ein besonderes Talent handelt, was mir nicht so gut gefallen hat, da es einfach zu viele Widersprüche gibt. Auch hat mir die Entwicklung von Olive im weiteren Verlauf nicht gefallen, macht sie doch genau die gleichen Fehler, die sie anfangs an ihrer ehemaligen Freundin Katie bemängelt hat. Sehr spät erst scheint sie aufzuwachen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

    Trotz dieser Kritikpunkte ist das Buch, welches auch durch ein sehr eindrucksvolles Cover, vor allem unter dem Schutzumschlag, besticht, ein fesselnd zu lesender Jugendthriller, der mit einigen Überraschungen aufwartet.
  • Bewertung vom 02.02.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Guter Einstieg in die zweite Staffel

    Perry Rhodan und seinen Mutanten ist es gelungen, den Arkoniden Crest da Zoltral zu befreien, der Aufbau von Terrania schreitet voran. Um seine Vision der Zukunft wahr werden zu lassen, braucht Perry jedoch die arkonidische Technologie als strategischen Vorteil. Es gilt, dass von Thora auf der Venus gefundene Raumschiff, welches inzwischen vom amerikanischen Militär in Besitz genommen wurde, zurückzuerobern. Mit viel Durchsetzungsvermögen gelingt dies, doch alles wird auf den Kopf gestellt, als ein Notruf aus dem System der Wega auf der Erde eintrifft. Perry und seine Begleiter brechen zum ersten interstellaren Flug auf.

    Meine Meinung:

    Mit dem Beginn der zweiten Staffel der neuen Perry Rhodan Neo-Reihe nimmt die Serie eindeutig Fahrt auf. Die Befreiungsaktion des Raumschiffs wird spannend geschildert. Neue Figuren wie Julian Tifflor und seine Mitstreiter werden nicht endlos lang eingeführt, andere schon vergessen geglaubte Charaktere, wie Ernst Ellert, tauchen wieder auf.

    Vor allem wird Perry Rhodan selbst endlich mal vom Träumer zum Handelnden. Neue Rätsel tauchen auf und das Heft endet mit einem enormen Cliffhanger. Da viele Ereignisse der ersten Staffel in ihrer Auswirkung kurz angerissen werden, bietet dieser Roman auch eine gute Möglichkeit, erst jetzt in die Serie einzusteigen. Die gebotene durchgängig gute Unterhaltung macht Lust auf mehr.
McDermid, Val Alle Rache will Ewigkeit EUR 9,99
  • Bewertung vom 29.01.2012
  • ***
    gut
  • Dr. Charlie Flint liebt ihren Job als Profilerin, ist jedoch in Ungnade gefallen und vom Dienst suspendiert worden, da ein aufgrund ihres Gutachtens freigelassener Angeklagter anschließend vier Frauen ermordet hat. Auch in Gefühlsdingen ist sie verwirrt. Trotzdem sie seit sieben Jahren in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit Maria lebt, hat sie sich in Lisa Kent verliebt. Als ihre ehemalige Dozentin vom College in Oxford sie um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes an ihrem Schwiegersohn bittet, stürzt sie sich daher auf die Ablenkung. Sie dringt tief in die Vergangenheit einer Verdächtigen ein und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.

    Meine Meinung:

    Da ich die Einzelromane der Autorin Val McDermid sowie ihre Tony-Hill-Reihe sehr mag, war ich auf ihren neuesten Roman gespannt. Leider blieb dieser hinter meinen Erwartungen zurück.

    Für meinen Geschmack hat sich die Autorin ein bisschen zu sehr in der Propaganda für die gleichgeschlechtliche Liebe verloren und dabei den kriminalistischen Aspekt vernachlässigt. So nimmt das Gefühlswirrwarr der Protagonistin einen zu großen Teil der Handlung ein, zumal ihr Agieren eher für einen Teenager spricht als für eine gestandene Frau mit enormer Menschenkenntnis, die sie in ihrem Beruf haben sollte. Auch wird im großen Rahmen Schwarz-Weiß-Malerei betrieben, denn es gibt nur eine ganze Reihe ihre Homosexualität offen auslebende Figuren und dagegengestellt die streng gläubige Partei, die solche Ansichten komplett ablehnt. Ein Dazwischen gibt es nicht.

    Die Spannung baut sich nur sehr langsam auf und erst im letzten Drittel des Buches bekommt der Leser den Eindruck nun unbedingt bis zur Auflösung weiterlesen zu müssen. Positiv hervorheben möchte ich die parallel zur Ermittlung von Charlie in Form einer Autobiografie von der Tatverdächtigen eingestreute Sichtweise. Diese ist teilweise geschönt, sodass der Leser nie sicher sein kann, was nun wirklich der Wahrheit entspricht.

    Der wahre Täter wird für einen geübten Krimileser ein wenig zu früh offenbart, die große Entdeckung zum Ende des Buches wirkt zumindest sehr konstruiert, wenn nicht gar unglaubwürdig. Wiederrum schön fand ich die Beschreibung der Landschaft in Schottland. Es ist ohnehin ein Traum von mir, diese Region einmal zu besuchen, dieser Wunsch hat sich nur verfestigt.

    Abschließend war das Lesevergnügen bei diesem Buch für mich nicht mehr als mittelmäßig. Fans der Autorin sollten lieber bei ihrer Tony-Hill-Reihe bleiben und die Finger von diesem Roman lassen.
Krock, Jeanine Himmelsschwingen EUR 5,99
  • 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 19.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Samjiel, General der himmlischen Heerscharen ist während der weißen Nächte zu einem Routineauftrag in St. Petersburg gelandet. Dort begegnet ihm die außergewöhnliche Iris, ein Wächterengel. Es gelingt ihr dem bisher stets kaltherzigen und gnadenlosen Vollstrecker Gefühle zu entlocken, die ihm völlig unbekannt sind. Immer mehr lässt er sich von ihr mitreißen und riskiert dabei sein unsterbliches Leben.

    Meine Meinung:

    Bei der vom Heyne Verlag sehr schön als Klappenbroschur mit Autoreninterview und Leseprobe aus „Flügelschlag“ gestalteten Ausgabe von„Himmelsschwingen“ handelt es sich um eine Novelle. Und das ist auch gleich das einzige und größte Manko der bezaubernden Liebesgeschichte von Samjiel und Iris, denn nach gerade mal 144 Seiten möchte man die lieb gewonnenen Charaktere einfach noch nicht gehen lassen.

    Die Story bildet eine Art Vorgeschichte zu Jeanine Krocks Engelepos „Flügelschlag“ und endet auch ein wenig halboffen, sodass der Leser spätestens jetzt, wenn er es noch nicht getan hat, so wie ich, kaum dem Drang widerstehen kann, sich näher mit diesem Buch zu befassen.

    Man beobachtet fasziniert, wie bei Samjiel ein Schutzwall nach dem anderen zerbricht und er in der Erkenntnis, dass Gefühle zuzulassen, wichtig und erhebend sein kann, aufgeht. Aber auch Iris, mit ihren Tätowierungen und oft über die Stränge schlagenden Verhaltensweisen ein eher untypischer Engel, zeigt zutiefst menschliche Emotionen, während sie verführt, liebt und leidet.

    Neben den Hauptfiguren trägt vor allem das besonders atmosphärische Setting mit den Weißen Nächten von St. Petersburg zum besonderen Zauber der Geschichte bei. Am liebsten würde man selbst einmal eine Nacht bei Tageslicht in einem Café dort verbringen. Doch nicht nur die prunkvollen Gebäude und der Reichtum der Stadt werden beleuchtet, auch die Kehrseite mit den Armenvierteln und Not leidenden Kindern findet Einzug in die Handlung.

    Jeanine Krock bietet auch mit „Himmelsschwingen“ wieder unwiderstehliche und romantische Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Strobel, Arno Das Skript EUR 8,99
  • 4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 18.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Die Studentin Nina Hartmann erhält ein rätselhaftes Päckchen, der Anfang eines Romans - geschrieben auf Menschenhaut. Kurz darauf wird in einem Waldstück bei Hamburg die grausam verstümmelte Leiche einer jungen Frau gefunden und schnell wird klar, ein perfider Mörder stellt die Taten aus dem Roman „Das Skript“ von Thriller-Autor Christoph Jahn nach. Dies geschieht nicht zum ersten Mal bei einem seiner Romane und schnell gilt der Schriftsteller als der Hauptverdächtige. Doch es profitieren auch andere, wenn ein Buch es auf die Bestsellerliste schafft.

    Meine Meinung:

    Der nahe Trier lebende Arno Strobel legt hier den von seinen vielen Fans sehnsüchtig erwarteten dritten Psychothriller vor. Anders als bei seinen ersten beiden Romanen im Genre („Der Trakt“ und „Das Wesen“) ist diesmal ein Serienmörder am Werk, der mit seinen Opfern keineswegs zimperlich umgeht. Daher sollte auch der Leser nicht ganz so empfindlich sein, was gewisse detaillierte Beschreibungen betrifft.

    Mit Hauptkommissarin Matthiessen und Oberkommissar Erdmann hat Arno Strobel zwei Ermittler erschaffen, die beide Altlasten mit sich herumtragen, sowohl privater als auch dienstlicher Natur, und sich dennoch mit ganzer Kraft für die Lösung des Falls einsetzen. Wiederholt weist sein Blick für Details auf eine intensive Vor-Ort-Recherche hin.

    Interessante Einblicke ins Verlagswesen werden ebenso geboten wie hervorragend herausgearbeitete Nebencharaktere, die in einer Vielzahl an Verdächtigen münden. Schlussendlich verdichten sich die Hinweise und ein Wettlauf gegen die Zeit und um das Leben mehrerer entführter Frauen beginnt, der dem Leser den Puls in die Höhe treibt. Dabei schafft es Arno Strobel immer wieder falsche Fährten zu legen, die die Spannung keine Sekunde abreißen lassen.

    Erneut gelingt Arno Strobel mit „Das Skript“ ein mitreißender Thriller, der vor allem auch durch die Buch-im-Buch-Perspektive fasziniert. Bereits jetzt bin ich auf neue Ideen dieses erstklassigen deutschen Autors gespannt.
Haensel, Hubert Perry Rhodan Neo 8: Die Terraner (eBook) EUR 2,99
  • Bewertung vom 16.01.2012
  • ****
    sehr gut
  • Am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika in Washington spitzt sich die Lage für den Arkoniden Crest da Zoltral zu, denn er soll für die Zerstörung der Mondbasis der Menschen zum Tode verurteilt werden. Doch es laufen bereits Pläne zu seiner Befreiung. Mit Hilfe der Mutanten will Perry Rhodan alles auf eine Karte setzen und Crest retten. Auch Thora hat keinesfalls die Absicht ihren Ziehvater im Stich zu lassen und trifft mit einem alten Beiboot aus den Beständen der Venus-Station auf der Erde ein. Ein erbitterter Kampf um Crest und die Vision der Terranischen Union beginnt.

    Meine Meinung:

    Wie schon im Vorgängerband geht es auch in diesem letzten Roman der ersten Staffel von Perry Rhodan NEO Schlag auf Schlag. Die anfangs teilweise etwas zäh eingeführten Charaktere bekommen alle ihre Berechtigung und tragen zum Erfolg der Mission bei. Das ist auch wichtig, da der eigentliche Hauptprotagonist und Namensträger nach wie vor relativ wenig in Erscheinung tritt.

    Fast alle offenen Handlungsfäden werden zufriedenstellend zusammengeführt und trotz einiger unverständlicher Wiederholungen lässt sich das Heft insgesamt gut lesen. Ich bin gespannt, wie Perry Rhodan nun im Folgenden nach fast vollständiger Vernichtung aller arkonidischen Technik zur Wega aufbrechen soll, aber das werden die nächsten Bände zeigen. Ich bin sicher, die Autoren der NEO-Reihe haben dafür gute und innovative Ideen.

    Insgesamt kann ich die negative Bewertung einiger Altleser nicht so ganz nachvollziehen. Sicher ist manches Heft weniger gelungen als das andere, aber das war auch in der Originalserie bestimmt nicht anders (ich kann es nicht so ganz beurteilen, da ich nur die Silberbände gelesen habe). Jedoch fühlte ich mich von den bisherigen Heften stets gut unterhalten und warte nun gespannt auf das erste Auftreten meines Lieblingscharakters Atlan, der hoffentlich nicht gestrichen wurde, worauf jedoch erste Andeutungen nicht hinweisen.
  • Bewertung vom 28.12.2011
  • *****
    ausgezeichnet
  • Die Situation in der Wüste Gobi eskaliert, als eine Atombombe in unmittelbarer Nähe gezündet wird. Zehntausende, die Perry Rhodans Ruf nach Terrania zu kommen gefolgt sind, geraten in Panik und stürmen gegen die Energiekuppel. Will der amerikanische Astronaut nicht schuld am Tod Tausender sein, bleibt ihm nur ein Ausweg. Um selbst nicht in Gefangenschaft zu geraten, wagt er mit seinem besten Freund Reginald Bull die Flucht in einem selbst aus Resten der Stardust zusammengebauten Fluggerät. Zeitgleich überlebt die Arkonidin Thora ihren Absturz auf der Venus und macht eine außergewöhnliche Entdeckung.

    Meine Meinung:

    Mit Arndt Ellmer zeichnet im nunmehr 7. Band der „Perry Rhodan NEO“-Reihe ein Urgestein aus der Perry Rhodan-Geschichte verantwortlich und man merkt dem Roman umgehend die große Erfahrung an. Dieser Band hat mir bisher am besten gefallen, kommt doch die Handlung nun endlich voran und die Serie so richtig in Fahrt.

    Die Mutanten greifen ein, offene Handlungsfäden werden aufgegriffen und das Ende ist dermaßen packend, dass es meinen Puls ordentlich in die Höhe getrieben hat. Etwas unklar ist mir, was eigentlich aus Ernst Ellert geworden ist, der sich ja nach wie vor mehr tot als lebendig auf dem Gelände von Terrania befinden müsste, aber nie mehr erwähnt wurde.

    Im Nachhinein wird die manchmal etwas sehr ausführliche Einführung der Hauptcharaktere sinnvoll, macht es doch ihre jetzige Handlungsweise wesentlich nachvollziehbarer. Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Neuauflage und freue mich bereits jetzt sehr auf den nächsten Band „Die Terraner“.
Carpenter, Tanya Dämonenring EUR 16,50
  • Bewertung vom 27.12.2011
  • ****
    sehr gut
  • Mysteriöse Mordfälle sorgen für Aufruhr unter der adeligen Gesellschaft Londons. Immer mehr Lords fallen einem Täter zum Opfer, der nicht natürlichen Ursprungs zu sein scheint. Daher bittet der britische Geheimdienst MI5 die Ashera, einen Orden der sich mit Übersinnlichem beschäftigt, um Mithilfe bei der Aufklärung. Die junge Hexe und Vampirin Melissa Ravenwood wird mit dem Fall beauftragt und bekommt Warren Forthys, einen ehrgeizigen Agenten des MI5, zur Seite gestellt. Dieser glaubt an keinen übernatürlichen Täter, kann sich jedoch auch der verführerischen Anziehung von Melissa nicht entziehen, was ihr einige Probleme bereitet.

    In Melissas Verlobtem Armand erwacht bei einer leidenschaftlichen Begegnung sein Krafttier, ein wilder Panther. Unfähig diesen zu bändigen, verfällt er immer mehr einer zerstörerischen Eifersucht, indem er keinen Mann mehr in Melissas Nähe duldet. Das Erscheinen seines Erzfeindes Dracon, der auf Anweisung der Vampirkönigin an Melissa gebunden ist, bringt das Fass zum Überlaufen. Als sich auch noch die Crawler, eine minderwertige Vampirrasse, gegen die Menschen erheben, hat Melissa alle Hände voll zu tun, das Rätsel um einen geheimnisvollen Ring, der ihr immer wieder in Visionen erscheint, zu lösen.

    Meine Meinung:

    Nach „Tochter der Dunkelheit“ und „Engelstränen“ legt Tanya Carpenter hier nun den dritten Teil ihrer dunklen Vampirserie „Ruf des Blutes“ vor. Von unbegrenztem Einfallsreichtum zeugt das Einbinden von Dämonen aus der ägyptischen Mythologie ebenso wie das Erschaffen einer weiteren Vampirrasse bzw. die Erklärung des Ursprunges der Crawler.

    Während der im zweiten Teil noch so beherrschend auftretende Vampirlord Lucien nur noch eine Nebenrolle spielt, konzentriert sich die Handlung mehr auf Melissas und Armands Gefühlsleben. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob mir der eingeschlagene Weg der beiden zur Monogamie so richtig gefällt, waren es doch unter anderem die Zügellosigkeit von Carpenters Vampiren, die ihre besondere Faszination ausmachte. Überhaupt sind in diesem Teil weniger Sexszenen vorhanden, dafür wird mehr Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten geboten, was dem Roman gut tut.

    Vor allem Melissas Weiterentwicklung ist sehr glaubhaft. Trotzdem sie immer mehr ihr Vampirsein akzeptiert, verliert sie nie ganz ihre Zweifel und Menschlichkeit, was sie immer mehr zur Identifikationsfigur werden lässt. Mit Warren hat die Autorin einen äußerst sympathischen neuen Charakter erschaffen, von dem in den nächsten Bänden hoffentlich noch viel zu lesen sein wird. Ganz besonders gut gefiel mir der Auftritt der Katze Pheodora. Insgesamt hat mir das Lesen dieses dritten Bandes der Reihe mir wieder viel Freude bereitet und ich bin bereits sehr gespannt, wie es mit Melissa und ihren Lieben weitergeht.
Smith, A. D. Nimm mich jetzt! EUR 12,95
  • Bewertung vom 19.12.2011
  • ****
    sehr gut
  • Grenzenlose Lust ohne Limit

    Zum Inhalt:

    Die 35jährige Diana Förster ist frisch geschieden und sich in einem Punkt sicher. Ein Leben ohne Sex kommt für sie nicht infrage. Im Gegenteil, sie will ihr Single-Leben nun so richtig genießen und beginnt eine zwanglose Affäre nach der anderen. Dabei kennt sie weder Hemmungen noch Moral, hat bis zu drei Liebhaber am Tag. Als ihre beste Freundin Sylvia sie zur Vorsicht mahnt, riskiert sie eher die Freundschaft als mit ihrem Treiben aufzuhören. Etwas unsicher macht sie lediglich ein gut aussehender Typ mit umwerfenden blauen Augen, der sie zu verfolgen scheint. Sie ahnt nicht, dass sie bereits in tödlicher Gefahr schwebt.

    Meine Meinung:

    „Nimm mich jetzt!“ von A. D. Smith hat gerade einmal knapp 150 Seiten. Von daher sollte der Leser keine allzu tiefschürfende Handlung erwarten. Das ist aber auch nicht Ziel dieses erotischen Romans. Vielmehr nimmt die Protagonistin durch ihre zahllosen Sexeskapaden den Leser mit auf eine stimulierende, abwechslungsreiche Reise in die Welt der Erotik. Moralische Bedenken sollten dabei tatsächlich über Bord geworfen werden, denn Diana übertreibt es schon ein wenig mit dem Ausleben ihrer Lust.

    Smith findet beim Beschreiben der Sexszenen deutliche Worte, jedoch gleitet er/sie dabei nie ins Außergewöhnliche oder gar Abartige ab. Die kleine Spannungsphase zum Ende des Buches und der fast schon romantische Schluss runden das Lesevergnügen ab.
  • Bewertung vom 17.12.2011
  • ****
    sehr gut
  • Die Situation ist unverändert. Perry Rhodan und Reginald Bull sitzen weiterhin in der Wüste Gobi unter einer Energiekuppel fest. Unzählige Menschen voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft sind inzwischen ihrem Ruf gefolgt und belagern die Stadt. Doch es gibt eine Wende, denn die chinesische Armee ist nicht länger bereit, die Verpflegung der Menschenmassen zu übernehmen. Hunger und Durst gipfeln in Kämpfen untereinander. Zwischenzeitlich ist jedoch eine noch weit größere Gefahr im Anmarsch mit dem Ziel alle Pläne zunichte zu machen. Doch die Mutanten setzen alles daran, dies zu verhindern.

    Meine Meinung:

    Nach dem ersten Teil der „Perry Rhodan NEO“-Reihe ist nun zum zweiten Mal Frank Borsch federführend und ich muss gestehen, dass mir sein Schreibstil bisher am besten liegt. Die Kapitel sind nicht zu lang und enden häufig offen, sodass der Leser geneigt ist, immer noch eins dranzuhängen.

    Obwohl ich insgesamt mit der neuen Variante von Perry Rhodan zufrieden bin, warte ich doch so langsam mal auf einen entscheidenden Schub in der Handlung nach vorn. Er fällt jedes Mal schwerer eine Inhaltsangabe zu schreiben, da nicht wirklich viel passiert. Vielmehr wird für meinen Geschmack zu oft und zu ausführlich in die Vergangenheit der Protagonisten geblendet. Einige offene Fragen aus den letzten Bänden bleiben zu lange unbeantwortet, unter anderem, was nun mit Thora passiert ist und wie ging es mit Ernst Ellert weiter?

    Dessen ungeachtet las sich auch dieser Roman wieder gut weg und ich bin gespannt auf die kommenden Bände.
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