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Lisega
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Bewertungen

Insgesamt 635 Bewertungen
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Kletter-Ida EUR 13,99
  • Bewertung vom 08.02.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • "Kletter-Ida“ ist mit einem Wort einfach - cool. Der aufwändig produzierte Kinderfilm zeigt aus der Perspektive von Ida und ihren Freunden Sebastian und Jonas, wie die drei einen Bankraub planen, um 1,5 Millionen Kronen für eine lebenswichtige Operation für Idas Vater zu ergaunern. Die Vorbereitung des Raubs ist für die Kids ein Klacks: Idas Mutter ist die Sicherheitsbeauftragte des Bankhauses, und die vermeintlich harmlosen Kinder können mühelos das Gebäude ausspionieren. Beim akribisch geplanten Coup können die drei ihre Stärken kombinieren: Ida klettert unerschrocken und begeistert, die Jungs sind versierte Go-Kart-Fahrer. Und trotz des zweijährigen Bruders im Schlepptau (ein Running Gag) scheint alles zu gelingen …
    Ein lustiger, manchmal aber auch trauriger Film mit vielen spannenden Szenen und einer gehörigen Portion Action - kurz: beste Unterhaltung für die ganze Familie.
Frida EUR 11,49
  • Bewertung vom 08.02.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Dass dieses Biopic über die legendäre mexikanische Künstlerin für Salma Hayek eine Herzensangelegenheit war, merkt man dem Film in jeder Einstellung mit der Hauptdarstellerin an: Hayek spielt Frida Kahlo mit einer Leidenschaft und Überzeugung, die locker den ganzen Film trägt. Natürlich unterstützt von weiteren hervorragenden Darstellern, allen voran Alfred Molina als untreuer Ehemann Diego Rivera, und einer farbenprächtigen Ausstattung. Schön sind auch die szenischen Darstellungen bekannter Bildmotive der Künstlerin, auch wenn sie noch so schmerzhaft und traurig sind. "Frida“ ist ein mitreißender Film, der dieser lebenshungrigen, kreativen und starken Frau ein würdiges Denkmal setzt.
Follett, Ken Sturz der Titanen, 12 Audio-CDs EUR 16,99
  • Bewertung vom 26.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • „Sturz der Titanen“, Ken Folletts Auftakt seiner Jahrhundert-Trilogie, enthält wieder alle Zutaten, die man von seinen Bestsellern gewohnt ist: der historische Hintergrund ist hervorragend recherchiert, die Geschichte aus vielen einzelnen Erzählsträngen kunstvoll zu einem Ganzen verknüpft und die Handlung spannend und unterhaltsam. Die bearbeitete Hörfassung umfasst stolze 12 CDs, aber mit dem hervorragenden Johannes Steck als Sprecher und bei dem interessanten historischen Thema vergeht die Zeit wie im Flug.

    Von 1914 bis 1923 – also vom Vorabend des ersten Weltkrieges bis zur Niederschlagung des Hitlerputsches in München – lässt Follett einige europäische Familien die Höhen und Tiefen dieser dramatischen Zeit erleben. Da wäre die englische Adelsfamilie Fitzherbert, die mit einem deutschen Militärattaché in London, Walter von Ulrich, befreundet ist. Die Wege der Fitzherberts kreuzen sich aber auch mit denen der walisischen Familie Williams, die anhand der Kinder Ethel und Billy für den politischen Aufstieg der Arbeiterschicht steht. Die Wirren der Russischen Revolution erleben die Hörer mit den Brüdern Grigori und Lew Peschkow, wobei letzterer in die USA auswandert. Dort trifft er auf Gus Dewar, Mitglied des Beraterstabs von Präsident Woodrow Wilson und wiederum mit dem Earl Fitzherbert und dem Deutschen von Ulrich bekannt.

    Mögen nun die schicksalhaften Verbindungen seiner Charaktere und die wiederholten zufälligen Begegnungen im Laufe des Romans – z.B. auf den Schlachtfeldern in Frankreich oder bei diplomatischen Empfängen – nicht gerade realistisch erscheinen: Ken Follett gelingt es mühelos, anhand seiner Romanfiguren historische Ereignisse spannend und verständlich darzustellen. Als Hörer ist man mittendrin sowohl in der walisischen Kohlegrube als auch in der Schlacht an der Somme oder im Spiegelsaal von Versailles. Bei so vielen historischen Details geraten die Charaktere zwar ziemlich holzschnittartig und oberflächlich, aber das bin ich von Ken Follett gewohnt – Tiefgang erwarte ich bei ihm gar nicht. Aber gute und spannende Unterhaltung, und das ist „Sturz der Titanen“ allemal.
Horváth, Ödön von Jugend ohne Gott EUR 2,95
  • Bewertung vom 22.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • „Auch die Neger sind doch Menschen“ – meint zumindest der Ich-Erzähler dieses Klassikers, ein junger Geographie-Lehrer, im Gegensatz zu manchem seiner Schüler beim Aufsatz-Thema „Warum müssen wir Kolonien haben?“. Im Jahr 1937 wird er für diese Aussage prompt von der Aufsichtsbehörde gerügt. Mit dieser Episode und vielen weiteren kleinen Erlebnissen des Lehrers mit seinen Schülern wird klar, welche Jugend da heranwächst: Eine harte und rohe Generation, die, wie der Direktor bemerkt, moralisch zum Krieg erzogen werden muss. Doch ein Verbrechen bei einem Klassenausflug führt zu einem Prozess, bei dem der Lehrer, eigentlich ein opportunistischer Mitläufer, seinen humanistischen Idealen treu bleibt und zur Aufklärung des Falls beiträgt. Und er entdeckt, dass er nicht alleine ist: Eine Gruppe seiner Schüler lässt sich das selbständige Denken nicht verbieten und hat einen Club „Für Wahrheit und Gerechtigkeit“ gegründet – ein Lichtblick.
    Spannender Kriminalroman, Antikriegsroman, wichtiger Bestandteil des Kanons antifaschistischer Literatur – Ödön von Horvaths „Jugend ohne Gott“ ist vieles, aber vor allem mit seinem Plädoyer für Zivilcourage, Toleranz und geistige Unabhängigkeit immer noch aktuell und überaus lesenswert.
  • Bewertung vom 22.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Nach der Materialschlacht in „Aliens – Die Rückkehr“ zwischen einer bis an die Zähne bewaffneten Elite-Einheit und einer ganzen Brut der Killerwesen wird es in „Alien 3“ wieder ruhiger, aber keineswegs weniger spannend. Vom Suchtrupp in Teil 2 konnten nur Ripley, Newt und Hicks vom Planeten Acheron fliehen, Teil 3 setzt mit dem Aufprall der Rettungskapsel auf einem weit abgelegenen Gefängnisplaneten ein, den wiederum nur Ripley überlebt – und offenbar ein eingeschlepptes Alien … David Fincher gelingt es, der Alien-Saga neue Aspekte abzugewinnen. Gefährlich und unberechenbar sind in seinem in düsteren Farben gefilmten SciFi-Thriller nicht nur das Alien, sondern auch die Bewohner des Planeten. Wie Ripley sie dennoch zu ihren Mitstreitern im Kampf gegen das Monster macht, wie sie ohne Waffen ums Überleben kämpfen und v.a. das Finale machen „Alien 3“ zu einem Nerven aufreibenden und sehenswerten Abschluss der Saga – Teil 4 kann man sich wirklich sparen.
Midnight in Paris EUR 13,99
  • 4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 20.01.2012
  • ****
    sehr gut
  • Schon die Eingangssequenz von „Midnight in Paris“, die aussieht wie ein direkt vom Tourismusbüro der Stadt übernommener Werbefilm, macht klar: Woody Allens neuester Film ist eine einzige Liebeserklärung an Paris. Die Stadt, in der Drehbuchautor und Möchtegern-Schriftsteller Gil mit seiner Verlobten Inez urlaubt, wird von ihren schönsten Seiten gezeigt, das Idyll stören nur Gils künftige Schwiegereltern (ultrakonservative Tea Party-Anhänger) und Inez’ alter Studienfreund Paul (pseudointellektueller Besserwisser). Kein Wunder, dass sich Gil in den fantastischen Ausflügen in das Pariser Nachtleben der 20er Jahre viel wohler fühlt als in der Gegenwart. Die Treffen mit Hemingway, Picasso, Gertrude Stein, den Fitzgeralds, Cole Porter usw. sind auch für die Zuschauer ein wunderschöner Ausflug in die Vergangenheit, nicht zuletzt dank der detailgetreuen Nachstellung der Epoche und der spielfreudigen Schauspieler, die sichtlich Spaß an ihren Kurzauftritten haben (ein Highlight: Adrian Brody als Salvador Dalí). Und trotz des magischen Sogs der Vergangenheit schafft es Woody Allen, Gils’ Eskapismus ein kluges Ende zu setzen. Ein schöner Film, nicht allzu tiefsinnig, aber wunderbar-leicht unterhaltsam und mit durchwegs hervorragenden Darstellern.
The Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra Hinterland EUR 11,99
  • Bewertung vom 20.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Auch auf ihrem zweiten Album überzeugen "The Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra" mit einer tollen Mischung aus Ska, Reggae, Rock, Punk, Polka, Funk und Hip Hop. Durch den Mix dieser verschiedenen Musikrichtungen, den originellen Einsatz der zahlreichen Instrumente, eingängige Melodien und einen gehörigen Schuss Kreativität schafft die bayerische Band einen einzigartigen Sound, der auch auf CD begeistert und für gute Laune sorgt. Am besten ist es allerdings immer noch, die Jungs live zu erleben und abzutanzen!
  • 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 16.01.2012
  • ****
    sehr gut
  • „Phase 10“ ist unter den Kartenspielen ein moderner Klassiker: Karten in unterschiedlichen Farben und Zahlen werden ausgespielt und müssen je nach Phase in bestimmten vorgegebenen Kombinationen ausgelegt werden. Das erinnert ein bisschen an Rommé. Ich spiele „Phase 10“ ab und zu auch ganz gerne, finde es im Vergleich zu anderen Kartenspielen aber etwas langweilig und eintönig. Die Master-Ausgabe mit neuen Phasen und v.a. Aktionskarten gefällt mir da allerdings schon viel besser: Die Neuerungen bei den Phasen halten sich zwar in Grenzen, aber die Aktionskarten bieten neben der bekannten „Aussetzen“-Funktion noch verschiedene Jokervarianten und die Optionen „Nimm zwei“, „Alles meins“ und „Give me five“. Diese Aktionskarten erweitern den taktischen Spielraum doch um einiges, was sich sehr belebend auf den Spielverlauf auswirkt. „Phase 10 Master“ mach eindeutig mehr Spaß und ist spannender als das Original.
  • Bewertung vom 16.01.2012
  • ****
    sehr gut
  • Wer die zwei "Madagascar"-Animationsfilme oder das Serien-Spin-off im TV gesehen hat weiß, dass die vier Pinguine Skipper, Kowalski, Private und Rico nicht nur putzige Zootiere sind, sondern mit allen Wassern gewaschene, erfindungsreiche Agenten. Auch in den neuesten auf DVD erschienenen Folgen der Fernsehserie mischt das clevere Quartett zusammen mit den Lemuren King Julien, Maurice und Maud den New Yorker Central Park Zoo auf. Die Serie zeichnet sich durch gelungene CGI-Animationen, actiongeladene Gags und einen schrägen Humor, der Kinder und Erwachsene anspricht, aus. Die DVD enthält wieder acht spaßige Folgen: "Der Partnervermittler 3000", "Elefanten vergessen nichts", "Frost und Frust", "Der Glückskeks", "Hornissen Alarm", "Mutanten Maud", "Das Gesetz des Dschungels", und "Puppentheater".
Happy-Go-Lucky EUR 11,49
  • Bewertung vom 12.01.2012
  • *****
    ausgezeichnet
  • Zugegeben, wenn ich einen so unerschütterlich optimistischen und gutgelaunten Menschen wie Poppy, die Heldin in Mike Leighs Komödie "Happy-Go-Lucky“ treffen würde, er würde mir zunächst tierisch auf die Nerven gehen. Ihre zu schrillen Klamotten und ihre zu laute Fröhlichkeit und Begeisterungsfähigkeit wirken doch weltfremd. Aber der Film zeigt in vielen kleinen Episoden aus Poppys Alltag, die teilweise improvisiert wirken, dass die junge Frau durchaus klug und "geerdet“ ist. Sie geht das Leben nur positiver an als z. B. ihre spießige Schwester Helen oder ihr cholerischer, rassistischer Fahrlehrer Scott. Und auch wenn Poppys Neugier und unvoreingenommene Offenheit sie in brenzlige Situationen bringen, im Laufe des Films steckt ihre gute Laune einfach an – das ist nicht zuletzt der grandiosen Darstellerin Sally Hawkins zu verdanken. Also: Öfters mal lächeln und das Leben nicht immer so ernst nehmen!
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