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Omahaha
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Bewertungen


Insgesamt 10 Bewertungen
Maier, Andreas Das Haus EUR 17,95
  • 2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 22.12.2011
  • ***
    gut
  • Das Haus beschreibt die ersten 8 Lebensjahre eines kleinen Buben, der sich in der ihn umgebenden Welt nicht zurecht findet. Zunächst verweigert er sich ihr selbst. Er lebt die ersten 3 Jahre bei seiner Urgroßmutter, die ihn liebt und umsorgt, was eigentlich die Voraussetzung einer gewissen Sicherheit mit sich bringen sollte. Doch schon während dieser Zeit ist er nur Beobachter, nie Agierender. Die Kindern immanente Neugier äußert sich im Schauen, Beobachten, nie in Fragen, denn das Kind spricht nicht, obwohl er keineswegs geistig behindert ist.
    Dies Verhalten kann eigentlich nicht in der Angst vor anderen liegen, die der Junge schon früh entwickelt. Im Kindergarten, den er einen einzigen Tag besucht, weigert er sich mit den anderen Kindern zu spielen; die Eltern sind gezwungen, ihn die nächsten 3 Jahre daheim zu lassen. Er lebt in seinem Zimmer in dem neuen, höchst modernen Haus, flieht vor dem gemeinsamen Frühstück mit der Familie und fürchtet sich vor dem gemeinsamen Abendessen, das dominiert wird von einem erfolgreichen Vater und einer ebenso erfolgreichen Mutter, die ihren so ganz anders geratenen Sohn nicht verstehen, die aber auch - das darf nicht unerwähnt bleiben - mit ihren beiden älteren Kindern wenig anzufangen wissen, vor allem mit der ungezogenen und unbeherrschten Tochter nicht fertig werden. Die 5 Familienmitglieder leben nebeneinander her.
    Die Schulzeit ist dem Ich-Erzähler ein Martyrium. Vom ersten Tag an steht er abseits, wird gehänselt und gequält. Morgens, nach dem Aufwachen, beginnt der Albtraum, die panische Angst vor den in der Gemeinschaft der Mitschüler zu verbringenden Stunden in der Schule, wo es keine Fluchtmöglichkeiten gibt, denn immer gibt es irgendeine Aufsichtsperson, die den Nöten des Kindes verständnislos gegenüber steht und verhindert, dass der Junge das Gelände verlässt.
    So stellt man sich Agoraphobie vor.
Wallace, David Foster Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich EUR 6,95
  • Bewertung vom 03.12.2011
  • *
    schlecht
  • Es gibt Menschen, die an nichts etwas Gutes finden können. Der Autor scheint mir zu dieser Kategorie zu gehören. Ich habe zwar noch nie eine Schiffsreise mitgemacht und bin auch nicht wild darauf. Doch ich könnte mir vorstellen, dass mich der größte Teil der Mitreisenden fesseln, die Landschaften, die ich zu sehen bekomme, gefallen, die besuchten Orte ansprechen, deren Bewohner und ihr soziales Gefüge interessieren würden. Und lustig finde ich die Art von Kritik auch nicht. Mich hat das Buch gelangweilt.
Abdolah, Kader Mohammad, der Prophet EUR 9,95
  • Bewertung vom 09.03.2011
  • ****
    sehr gut
  • Abdolah beschreibt die politische Situation Irans in den letzten Jahren unter Schah Resa Pahlevi bis hin zur endgültigen (?) Festigung des Aytollah-Regimes anhand der Geschicke einer gläubigen muslimischen Familie. Sich an die Diktion Abdolahs zu gewöhnen, macht Spaß, aber es ist ein bedrückendes Buch, fesselnd und hochinteressant geschrieben, nicht nur für Zeithistoriker, sondern für alle, die am Schicksal unserer Welt und der Gesellschaft , in der wir leben, Interesse haben.
    Was wie eine märchenhafte Erzählung aus 1001 Nacht beginnt, wird bald zur bedrückenden Realtitätsbeschreibung. Wehe den Menschen, die zum Existieren unter einem tötalitären Regime gezwungen sind.
Vliet, Elma van Oma, erzähl mal! EUR 12,99
  • 11 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 06.10.2010
  • ***
    gut
  • Für Omas, die sich nicht zutrauen, selbst ein Buch zu schreiben, für Omas, die meinen, nicht genügend erlebt zu haben, was sie der Nachwelt, also ihrer Familie, weitergeben sollten, für Omas, die selbst erlebt haben, dass die eigene Mutter zu früh gestorben ist, um die Fülle der Fragen, die das Kind an sie hätte stellen können und deren Beantwortung das eigene Leben reicher gemacht hätte - und eigentlich für alle Omas ein Buch, das sie anregt, ihre Erinnerungen zu formulieren.
Vandenberg, Philipp Der Pompejaner EUR 7,90
  • Bewertung vom 21.09.2010
  • **
    weniger gut
  • Das Buch ist nicht unbedingt mein Stil von Lektüre. Ganz sicher ist der Pompejaner eher ein historisierender als ein historischer Roman. Ich bin aber überzeugt, dass jemand, der nicht gerade Althistoriker ist, Spaß an dem flott geschriebenen Roman haben wird.
  • Bewertung vom 23.05.2010
  • *****
    ausgezeichnet
  • ausgezeichnet in Ton und Bild
Müller, Herta Atemschaukel EUR 19,90
  • 12 von 16 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung vom 02.12.2009
  • ****
    sehr gut
  • Es ist leichter, Ausdrücke wie "Riechen" und "Geruch" (Das Parfum) so zu beschreiben, dass dem Leser das Sujet zur Realität wird, als den Satten das Gefühl von "Hunger" zu vermitteln. Dennoch: Dieses Buch und die Sprache von Herta Müller mit dem Epitheton "interessant" zu belegen, wäre abwertend. Der Text ist nie ermüdend, sondern herausfordernd. Und aus politischer Sicht gesehen: Linke Diktaturen sind ebenso menschenverachtend, also verabscheuenswert wie rechte. Herta Müller ist sicherlich eine Schriftstellerin, die man (fast) in einem Atemzug mit Solschenizyn nennen kann.
Gage, Nicholas Eleni EUR 12,90
  • Bewertung vom 26.08.2009
  • ****
    sehr gut
  • Ein zutiefst berührendes Buch über Liebe zwischen Mutter und Kindern über alle Fährnisse und Schrecken hinaus

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