Benutzername: Dartmaus
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Bewertungen

Insgesamt 35 Bewertungen
Bewertung vom 24.05.2017
Das Panama-Erbe
Aernecke, Susanne

Das Panama-Erbe


sehr gut

Das Cover des Buches ist mir insgesamt etwas düster und auch unscheinbar. Wenn es sich nicht um den zweiten teil der Drachenbaumreihe gehandelt hätte, hätte ich das Buch gar nicht in die Hand genommen.

Inhalt: Die Waise Sina wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihrer Großmutter in Panama groß gezogen. Ihr Studium absolviert sie in Harvard, doch ein kleiner Stoffesel bringt ihr ganzes Leben durcheinander. Kurzerhand bricht sie ihr Studium ab und reist zurück nach Panama. Um sich von ihrer Krankheit zu erholen, begibt sie sich in die Hände der Kunas. Schon bald kann sie sich wieder erinnern und kommt einem ungeheuerlichen Komplott auf die Spur, der ihr ganzes Leben nochmal komplett verändert.

Meine Meinung: Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings denke ich sollte man bereits den ersten Teil gelesen haben, damit man besser in die Geschichte rein findet und die Zusammenhänge besser nachvollziehen kann.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und interessant und man fühlt regelrecht mit Sina mit. Besonders gut gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit. So war man immer neugierig was bei Tamanca oder bei Sina passiert und man musste einfach weiter lesen. Auch konnte man so die Reaktionen der einzelnen Personen besser nachvollziehen. Auch in diesem Band gelingt es der Autorin wieder die Traditionen und das Leben der Naturvölker näher zu bringen. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert und Bildlich. Eine wirklich tolle Fortsetzung der Tochter des Drachenbaums.

Mein Fazit. Absolut lesenswert, allerdings sollte man auch den ersten Teil kennen.

Bewertung vom 24.05.2017
Demnächst in Tokio
Seewald, Katharina

Demnächst in Tokio


sehr gut

Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet. Die drei Personen, die sich auf den Weg machen, einfach absolut passend zum Titel.

Inhalt: Die 18 jährige Elisabeth muss den deutlich älteren Ernst Wilhelm heiraten. Obwohl sich beide recht gut verstehen, führen sie keine wirklich gute Ehe. Als ihr Mann als Diplomat nach Tokio versetzt wird muss sich Elisabeth mit vielen Frauen aus höheren Kreisen zurecht finden. So schwer es ihr auch fällt, sie arrangiert sich mit ihrem Schicksal und Gott sei Dank gibt es ja noch Ernsts Freund Alexander.

Meine Meinung: Ein wirklich gelungener Roman über das Leben einer Frau, die eine Zweckgemeinschaft gezwungen wurde und aus dieser Beziehung stärker denn je heraus ging. Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant, teilweise etwas melancholisch. Besonders hat mir gefallen, das die Situation in den Kriegszeiten aus Elisabeths Sicht geschrieben ist. Man konnte sich vom ersten Moment in Elisabeth rein versetzen und hat regelrecht mit ihr mit gelitten. Ihre Wandlung vom schüchternen Mädchen zu einer starken Frau konnte man förmlich spüren. Auch die Situation während der Krieges sowohl in Deutschland als auch im verbündeten Japan wurde sehr realistisch beschrieben.

Mein Fazit: Absolut gelungen. Ich kann das Buch bedingungslos empfehlen.

Bewertung vom 19.05.2017
Mittsommerleuchten
Hellberg, Åsa

Mittsommerleuchten


sehr gut

Das Cover ist der Buches ist Wunderschön und es macht einem Lust auf Sommer. Wieder einmal typisch Asa Hellberg.

Inhalt: Die beiden ungleichen Schwestern Agnes und Gloria wollen mit Mitte 50 nochmal richtig durchstarten. Sie wünschen sich trotz ihres eigentlich geregelten Lebens nochmal den gewissen Kick. Als Agnes sich bei Gloria einnistet kommen die Geheimnisse ihrer Kindheit und Jugend wieder auf den Tisch und erneut gibt es zwischen den beiden Schwestern Spannungen, Eifersüchteleien und Intrigen.

Meine Meinung: Wieder mal typisch Asa Hellberg. Wie bereits bei den vorhergehenden Romanen ist der Schreibstil flüssig, humorvoll und interessant. Die einzelnen Charaktere der Personen sind sehr deutlich dargestellt. Agnes war mir anfangs etwas zu steif, doch im Laufe des Buches ist sie immer mehr aufgetaut. Man merkt deutlich wie die beiden Schwestern voneinander profitieren. Auch Glorias Lebensgeschichte hat einiges an Tragik zu bieten. Das sie ausgerechnet bei der größten Rolle ihres Lebens auf ihre beiden ehemaligen Liebhaber trifft, gibt dem ganzen noch den gewissen Kick.

Mein Fazit: Ein netter unterhaltsamer Roman für zwischendurch.

Bewertung vom 19.05.2017
June
Beverly-Whittemore, Miranda

June


ausgezeichnet

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend. Das Mädchen mit dem Fahrrad auf der Brücke gefällt mir echt gut.

Inhalt: Cassie zieht nach einer großen Enttäuschung in die verlassene Villa ihrer Großmutter June. Schon vom ersten Moment an, merkt Cassie, das das Haus ihr was sagen möchte. Als dann auch noch der geheimnisvolle Nick vor der Tür steht und ihr eine weitere Erbschaft unterbreiten möchte, fängt Cassie an die Vergangenheit zu erkunden. Und kommt so der Geschichte ihrer Großmutter, deren Freundin Lindie und der unglücklichen Liebe zu Jack Montgomery aus die Spur.

Meine Meinung: Ein Buch was mich von der ersten bis letzten Seite gefesselt hat und das ich nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil ist sehr flüssig, teilweise romantisch und melancholisch und dann wieder spannend. Besonders gefallen hat mir, der Wechsel zwischen 2015 (Cassies Geschichte) und 1955 (Junes Geschichte). Besonders ans Herz gewachsen ist mir Lindie, die sich für June aufgeopfert hat und eigentlich alles verloren hat. Mit Ausdauer und Hartnäckigkeit hat sie versucht, June vor einem Fehler zu bewahren und ihre eigenen Gefühle hintenan gestellt.
Aber auch June hat mich fasziniert. Aufopferungsvoll hat sie sich nach dem Tod der Eltern um die kleine Cassie gekümmert und erneut auf ihre große Liebe verzichtet.

Mein Fazit: Ein gelungener Roman über eine (mehrere) unglückliche Liebe, mit einem spannenden Ende.

Bewertung vom 26.04.2017
Wenn das Eis bricht
Grebe, Camilla

Wenn das Eis bricht


sehr gut

Das Cover des Buches ist passend zum Titel. Mit dem etwas düsteren Hintergrund und den Eiszapfen gefällt es mir richtig gut. Bücher mit solchen Covern muß ich einfach in die Hand nehmen.

Inhalt: Die Kriminalpsychologin Hanne wird von der Stockholmer Mordkommission um Hilfe gebeten. Nach einem Frauenleichenfund im Hause des sehr reichen Geschäftsmannes Jesper Orre und dessen Verschwinden soll sie die Kommissare unterstützen. Schnell werden parallelen zu einem ungeklärten Mordfall sichtbar. Doch Hanne hat selbst mit vielen Problemen zu kämpfen. Ihre Ehe ist am Ende und gerade hat sie die Diagnose einer beginnenden Demenz erhalten.
Als jedoch eine weitere Leiche auftaucht, setzt sie alle Hebel in Bewegung, Peter und seine Kollegen zu unterstützen.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Man ist vom ersten Moment an sehr gefesselt. Abwechslung kommt durch die wechselnden Erzählstränge auf. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Hanne, Peter und Emma. Immer wieder wird man in die Irre geführt, was das Motiv bzw. den Täter betrifft. Auch in Hannes Privatleben und Seelenleben erhält man immer wieder gute Einblicke. Auch in Peters und Emmas Privat- und Gefühlsleben erhält man sehr gute Einblicke und kann so ihre Gedankengänge besser nachvollziehen.
Einzelne Passagen haben sich etwas in die Länge gezogen, aber OK, das macht nur kleine Minuspunkte.

Mein Fazit: Gelungener Thriller, den ich sehr gerne weiter empfehle.

Bewertung vom 26.04.2017
Wünsche, die uns tragen
Hughes, Kathryn

Wünsche, die uns tragen


ausgezeichnet

Das Cover des Buches ist sehr romantisch und verspielt. Es gefällt mir unheimlich gut.

Inhalt: Die Beerdigung von Beths Mutter Mary kommt für Michael, Beth und den kleinen Jake zum genau falschen Zeitpunkt. Sie nimmt das Geheimnis um Beths Vater mit ins Grab. Und das obwohl sie wußte, das er die letzte Rettung für den kleinen Jake sein könnte. Er benötigt dringend eine neue Niere und sowohl Beth als auch Michael kommen als Spender nicht in Frage. In ihrer Verzweiflung machen sich Michael und Beth auf den Weg in die Vergangenheit, mit der Hoffnung Jake retten zu können.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr flüssig, interessant und gefühlvoll. Man leidet förmlich mit Beth und Michael. Aufgelockert wird das ganze immer wieder mit Ausflügen in die Vergangenheit und das Leben von Beths Mutter in Blackpool der 70er Jahre. Auch dort lernt man viele Personen kennen, die ihre Schicksale zu tragen haben. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Harry. Der als Obdachloser trotzdem alles mögliche versucht um anderen zu helfen und Trisha und Selwyn vor einer Katastrophe bewahrt. Lorraines Freundin Petula hat mir richtig leid getan, das sie aus Angst vor dem Vater, ihr Geheimnis für sich behalten mußte und mit dieser Situation völlig überfordert war.
Eine Familiengeschichte um das Thema Organspende und die Suche nach dem geeigneten Spender, bei der auch noch viele weitere Geheimnisse aufgedeckt werden.
Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Besonders erwähnenswert ist noch der Appell der Autorin am Ende des Buches. Denn Organspende ist ein heikles aber sehr aktuelles Thema, mit dem sich jeder auseinander setzen sollte.

Mein Fazit: Absolut empfehlenswert, bitte mehr von der Autorin.

Bewertung vom 11.04.2017
Mit jedem Jahr
Van Booy, Simon

Mit jedem Jahr


ausgezeichnet

Das Cover des Buches ist absolut passend zum Buch. Das kleine Mädchen an der Hand des starken Mannes. Es gefällt mir wirklich gut.

Inhalt: Jason, der von seiner Familie ausgeschlossen wurde, nachdem er wegen diverser Delikte im Knast saß, soll sich nach dem Tod seines Bruders und seiner Schwägerin um die kleine Harvey kümmern. Mit Hilfe der Sozialarbeiterin beginnt er sein Leben von Grund auf neu zu organisieren. Er wird für Harvey ein Fels in der Brandung. Am Ende gibt es dann noch eine dicke Überraschung, die ich so nicht erwartet hätte.

Meine Meinung: Ein gelungener berührender Roman über zwei Menschen, die einander wieder neuen Lebensmut geben.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gefühlvoll. Man kann sich in vielen Situationen in die einzelnen Personen rein versetzen. Gerade Jasons Verwandlung hat mich besonders fasziniert. Verwundert war ich allerdings über die penetrante Hartnäckigkeit der Sozialarbeiterin Wanda. Die trotz oder gerade wegen Jasons Vergangenheit darauf beharrt, das er sich um die kleine Harvey kümmern soll. In meinen Augen etwas unrealistisch. Denn ein Mensch mit dieser Vergangenheit würde hier in Deutschland wahrscheinlich nicht mal sein eigenes Kind zu gesprochen bekommen. Aber genau das macht den Roman aus. Man kann Jasons Wandlung förmlich fühlen und auch seine Unsicherheiten, die immer wieder aufkommen, gerade dann, wenn Harvey krank ist und er sich überfordert fühlt.
Besonders hat mir auch gefallen, das der Roman eigentlich in der Gegenwart spielt und es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit gibt. Die Idee Harveys, als Jason sie in Paris versucht, ihm jeden Tag ein Vatertagsgeschenk zu geben ist echt süß. Daran erkennt man auch die tiefe Verbundenheit miteinander.
Mich hat das Buch wirklich berührt, an einigen Stellen mußte ich lachen, an anderen Stellen war ich den Tränen nahe.

Mein Fazit: Ein gelungener Roman, über zwei Menschen, die ein neues Leben anfangen müssen.

Bewertung vom 24.03.2017
Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor
Bell, Darcey

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor


ausgezeichnet

Das düstere Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Bücher mit solchen Covern muß ich einfach in die Hand nehmen.

Inhalt: Die Mom-Bloggerin Stephanie lebt seit dem Tod ihres Mannes mit dem 5-jährigen Miles alleine. Endlich glaubt sie in Emily, der Mutter des besten Freundes ihres Sohnes Miles, auch eine beste Freundin gefunden zu haben. Doch dann verschwindet Emily plötzlich und lässt ihren Mann und ihren Sohn zurück. Als Emilys Leiche gefunden wird, versucht Stephanie Sean und Nicky über den Verlust hinwegzuhelfen. Sean und sie kommen einander näher. Als Stephanie dann bei Sean einzieht, kommt ein Anruf, der ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt.

Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig, interessant und spannend. Die unterschiedlichen Perspektiven lockern das ganze auf. Mal erhält man einen Einblick in Stephanies Blog, mal wird aus Stephanies Sicht und aus Emilys und Seans Sicht geschrieben. So hat man immer eine gewisse Abwechslung und kann sich sehr gut in die einzelnen Personen rein versetzen. Besonders Stephanies Gefühlswelt, ihre Unsicherheit und ihr streng gehütetes Geheimnis bekommt man so genauestens beschrieben.Stephanie war mir eh vom ersten Moment an symphatisch, aber sie hat mir auch sehr oft leid getan. Ganz oft hätte ich sie gerne in den Arm genommen und ihr gesagt vertrau Emily nicht. Die Kapitel aus Emilys Sicht haben mich oft sprachlos zurückgelassen, wie jemand so böse, intrigant und manipukativ sein kann.
Die Spannung wurde von der ersten bis letzten Seite aufrechterhalten und man hat bis ziemlich zum Schluß keine Ahnung, wie das ganze ausgeht, denn immer wieder kommen neue Geheimnisse der Protagonisten ans Licht, die auf verschiedene Motive und Geschehnisse hinweisen und so auch den Leser in die Irre führen.

Mein Fazit: Ein absolut gelungener Thriller, den ich bedingungslos empfehlen kann.

Bewertung vom 16.03.2017
The Sun is also a Star.
Yoon, Nicola

The Sun is also a Star.


gut

Das Cover des Buches ist wirklich sehr gelungen. Sehr bunt und absolut ansprechend.

Inhalt: Der Träumer Daniel mit koreanischen Wurzeln und die jamaikanische Natascha treffen durch Zufall in New York aufeinander. Während Natascha die Abschiebung droht, ist Daniels Zukunft von seinen Eltern bereits fest verplant. Während Daniel sich sofort in Natascha verliebt, glaubt diese nicht an Liebe und bleibt auf Abstand. Trotz allem verbringen die beiden einen unvergesslichen Tag miteinander an dem beide voneinander etwas lernen.

Meine Meinung: Die Idee, der Schreibstil und auch die Aufteilung haben mir sehr gut gefallen, allerdings haben sich meine Erwartungen nicht erfüllt. Zeitweise echt zu überzogen und unrealistisch.
Aber der Reihe nach. Durch die relativ kurzen Kapitel, die immer im Wechsel von Natascha und Daniel handeln und zwischendurch von verschiedenen Wissenschaftlern, kann man das Buch relativ flüssig lesen. Auch die Protagonisten sind mir beide äußerst sympathisch, aber leider auch ziemlich unglaubwürdig und unrealistisch. Ist ein Teenager wie Daniel in der heutigen Zeit wirklich darauf bedacht, seinen Eltern alles recht zu machen? Glaube ich eher weniger. Natascha war mir da etwas glaubwürdiger. Sie ist allerdings für ihr Alter äußerst erwachsen und weitsichtig.
Die eingeschobenen Kapitel mit den wissenschaftlichen Berichten sollen das ganze wohl etwas auflockern, doch sie bewirken meiner Meinung nach das genaue Gegenteil. Sie haben mich von der eigentlichen Geschichte abgelenkt.
Im Großen und Ganzen muß ich sagen, das mir die Idee, gerade in der aktuellen politischen Lage in den USA, sehr gut gefallen hat, doch leider hat es an der Umsetzung gehapert.

Mein Fazit: Gute Idee, doch überarbeitungswürdig.

Bewertung vom 13.03.2017
Das Brombeerzimmer
Töpfer, Anne

Das Brombeerzimmer


ausgezeichnet

Das Cover des Buches ist wunderbar erfrischend. Es deutet auf einen sommerlichen Roman hin.

Zum Inhalt: Nach dem Tod ihres Mannes Julian fällt Nora in ein Tiefes Loch. Sie kann Julian nicht wirklich loslassen und macht alle Dinge, die sie auch zu Lebzeiten Julians gemacht hat. Sie bereitet Marmeladen zu, doch keiner isst sie mehr. Durch einen Zufall findet sie einen geheimnisvollen Brief von Julians Großtante Klara aus Mecklenburg Vorpommern. Doch keiner hat Klara je erwähnt. Kurzerhand packt sie Hund Watson ein und reist in die Vorpommersche Boddenlandschaft.
Dort kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur, das sie nicht erwartet hätte.

Meine Meinung: Ein sehr schöner, romantischer Roman, der mich vom ersten Moment an gefesselt hat. Gleich zu Anfang habe ich mit den Tränen kämpfen müssen, so gefühlvoll beschreibt die Autorin, die Situation Noras nach dem Tod ihrer großen Liebe.
Auch die sehr detaillierte Landschaftsbeschreibung ist der Autorin sehr gut gelungen. Man hat oft das Gefühl mitten in der Boddenlandschaft zu sein.
Allerdings bleiben am Ende des Buches noch einige Fragen offen, so das man vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen kann.
Auch die Zubereitung der verschiedenen Rezepte ist ebenfalls sehr liebevoll und genau beschrieben. Bei jedem Rezept ist eine Prise Liebe Pflicht. Den Gurkenlikör habe ich bereits angesetzt. Und auch die anderen Rezepte werde ich definitiv testen.

Mein Fazit: Ein Roman der einen in die wunderschöne Welt der Vorpommerschen Boddenlandschaft entführt. Absolut lesenswert.