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Psychoanalyse und Zen-Buddhismus sind unterschiedliche Erfahrungswege, die jedoch viele Ziele gemeinsam haben: Einsicht, Empathie und Heilung. In einem sich schrittweise vertiefenden Dialog werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet. Es stehen zwei Wege der Selbsterforschung und Heilung im Fokus, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: die Psychoanalyse, eine der Leitwissenschaften der westlichen Moderne mit dem zentralen Aspekt der Neurosenlehre auf der einen Seite, und Zen, jahrtausende alte Weisheitslehre des Ostens, auf der anderen. Die Autoren, ein…mehr

Produktbeschreibung
Psychoanalyse und Zen-Buddhismus sind unterschiedliche Erfahrungswege, die jedoch viele Ziele gemeinsam haben: Einsicht, Empathie und Heilung. In einem sich schrittweise vertiefenden Dialog werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.
Es stehen zwei Wege der Selbsterforschung und Heilung im Fokus, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: die Psychoanalyse, eine der Leitwissenschaften der westlichen Moderne mit dem zentralen Aspekt der Neurosenlehre auf der einen Seite, und Zen, jahrtausende alte Weisheitslehre des Ostens, auf der anderen.
Die Autoren, ein Zen-kundiger Psychoanalytiker und ein psychotherapeutisch erfahrener Zen-Lehrer, beginnen ihren Dialog beim Grundsätzlichen:
- Psychoanalyse orientiert sich am Individuum, Zen-Buddhismus hat die Loslösung von der subjektiven Identität im Auge.
- Ziel der Psychoanalyse ist die Linderung oder Heilung von Neurosen, die als Ausdruck einer gestörten Entwicklung verstanden werden; im Zen-Buddhismus wird Krankheit als notwendiger Teil des menschlichen Lebens gesehen.
Viele weitere Unterschiede ließen sich anführen und doch gibt es Annäherung und "Verwandtschaft" zwischen beiden Richtungen, die in dem kenntnis- und erfahrungsreichen Dialog herauskristallisiert werden. Es stehen zwei Wege der Selbsterforschung und Heilung im Fokus, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten: die Psychoanalyse, eine der Leitwissenschaften der westlichen Moderne mit dem zentralen Aspekt der Neurosenlehre auf der einen Seite, und Zen, jahrtausende alte Weisheitslehre des Ostens, auf der anderen.
Die Autoren, ein Zen-kundiger Psychoanalytiker und ein psychotherapeutisch erfahrener Zen-Lehrer, beginnen ihren Dialog beim Grundsätzlichen:
- Psychoanalyse orientiert sich am Individuum, Zen-Buddhismus hat die Loslösung von der subjektiven Identität im Auge.
- Ziel der Psychoanalyse ist die Linderung oder Heilung von Neurosen, die als Ausdruck einer gestörten Entwicklung verstanden werden; im Zen-Buddhismus wird Krankheit als notwendiger Teil des menschlichen Lebens gesehen.
Viele weitere Unterschiede ließen sich anführen und doch gibt es Annäherung und "Verwandtschaft" zwischen beiden Richtungen, die in dem kenntnis- und erfahrungsreichen Dialog herauskristallisiert werden.
  • Produktdetails
  • Leben lernen (LL) Bd.226
  • Verlag: Klett-Cotta
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 271
  • Erscheinungstermin: September 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 136mm x 27mm
  • Gewicht: 407g
  • ISBN-13: 9783608890877
  • ISBN-10: 3608890874
  • Artikelnr.: 26372294
Autorenporträt
Gerald Weischede, Gestalttherapeut, Körpertherapeut, seit 30 Jahren Praxis in Zen-Buddhismus, Zen-Lehrer in Göttingen. Ralf Zwiebel, Prof. Dr. med., Psychoanalytiker und Lehranalytiker am Alexander-Mitscherlich-Institut Kassel (DPV, IPV), war geschäftsführender Direktor des Instituts für Psychoanalyse und Professor für Psychoanalytische Psychologie an der Universität Kassel. Er ist jetzt in eigener psychoanalytischer Praxis tätig.
Inhaltsangabe
I. Vorwort und Einleitung
II. Zen und die Praxis der Psychoanalyse - ein Überblick
III. Zen und die Praxis der Psychoanalyse - Vertiefungen
1. Eine kurze Einführung
2. Literaturübersicht
3. Praxis des Zen
3.1 Grundlagen der Praxis
3.2 Über das "Selbst" 3.3 Über Geist und Bewusstsein
3.4 Über das Leiden
3.5 Zum Begriffder Leerheit
4. Praxis der Psychoanalyse
4.1 Über die psychische Arbeit des analytischen Paares: Verarbeiten - Durcharbeiten - Nacharbeiten
4.2 Die affektive Regulierung der therapeutischen Beziehung am Beispiel des Weinens
4.3 Allein-Sein in der Gegenwart des Anderen: Die Praxis des lebendigen analytischen Kontaktes
4.4 Gelingen und Scheitern: Dilemmata heutiger psychoanalytischer Praxis
IV. Zur Dynamik von Präsenz und Reflexion: Abschließende Überlegungen
Danksagung
Literatur