Organisierte Interessen in der Bundesrepublik - Alemann, Ulrich von
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Am Ende dieses ersten Teils haben wir ein beträchtliches Pensum absolviert. Das erste Kapitel brachte uns den Einstieg in das Thema durch politische Kon troversen aus der Zeitungsberichterstattung. Der Streit um das Tempolimit von 100 km/h auf Bundesautobahnen, die internen Probleme auf einem Gewerk schaftsjugendkongreß sowie die Protestaktionen der Zahnarztverbände gegen über der Konzertierten Aktion im Gesundheitsweseil dienten als Illustrationen des alltäglichen Stoffes der lnteressenpolitik. Lesen Sie doch diese Fallbeispiele jetzt nach Kenntnis des Stoffes dieses Textes noch einmal nach.…mehr

Produktbeschreibung
Am Ende dieses ersten Teils haben wir ein beträchtliches Pensum absolviert. Das erste Kapitel brachte uns den Einstieg in das Thema durch politische Kon troversen aus der Zeitungsberichterstattung. Der Streit um das Tempolimit von 100 km/h auf Bundesautobahnen, die internen Probleme auf einem Gewerk schaftsjugendkongreß sowie die Protestaktionen der Zahnarztverbände gegen über der Konzertierten Aktion im Gesundheitsweseil dienten als Illustrationen des alltäglichen Stoffes der lnteressenpolitik. Lesen Sie doch diese Fallbeispiele jetzt nach Kenntnis des Stoffes dieses Textes noch einmal nach. Sie werden er staunt sein, daß Sie die Einzelheiten der Fälle nun mit ganz anderen Augen be trachten werden. An diesen Einstieg in das Thema schlossen sich drei große weitere Schritte an. Der erste war die Definition unseres Gegenstandes. Das Kapitel begann mit einer Warnung, sich von Definitionen nicht allzuviel über das , ,Wesen" des For schungsgegenstandes zu versprechen. Erinnern Sie sich noch an den Unter schied zwischen "Nominaldefinition" und "Realdefinition"? Wrr hatten uns für die Nominaldefinition entschieden und im folgenden zunächst getrennt die Begriffe "Interesse" und "Organisation" näher in Augenschein genommen. Abschließend zum definitorischen Teil wurde dann versucht, die , ,organisierten Interessen" einzugrenzen als "freiwillig gebildete, soziale Einheiten mit be stimmten Zielen und arbeitsteiliger Gliederung (Organisationen), die indivi duelle, materielle und ideelle Interessen ihrer Mitglieder im Sinne von Bedürf nissen, Nutzen und Rechtfertigung zu verwirklichen suchen".
  • Produktdetails
  • Grundwissen Politik Bd.1
  • Verlag: Vs Verlag Für Sozialwissenschaften
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 200
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 1987
  • Deutsch
  • Abmessung: 245mm x 167mm x 12mm
  • Gewicht: 342g
  • ISBN-13: 9783810007902
  • ISBN-10: 3810007900
  • Artikelnr.: 03084975
Autorenporträt
Prof. Dr. Ulrich von Alemann lehrt Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Inhaltsangabe
I: Grundlagen.
1 Einstieg in das Thema.
1.1 Fallbeispiel 1: Tempolimit auf Autobahnen.
1.2 Fallbeispiel 2: Streit auf der DGB
Bundesjugendkonferenz.
1.3 Fallbeispiel 3: Zahnärzteverbände verlassen die Konzertierte Aktion.
1.4 Zwischenbilanz.
2 Was sind "organisierte Interessen"?.
2.1 Von der Notwendigkeit und der Schwierigkeit des Definierens.
2.2 "Organisation".
2.3 "Interesse".
2.4 "Organisierte Interessen".
3 Organisierte Interessen und Interessenvermittlung.
3.1 Organisierte Interesen und Politik: Wo ist das Politische?.
3.2 Organisierte Interessen in der Politik.
3.3 Leitfragen zur Analyse organisierter Interessen.
4 Zusammenfassung.
II: Erscheinungsbild.
1 Die Bundesrepublik als organisierte Gesellschaft.
1.1 Wer kann das Meer der Organisationen ausloten?.
1.2 Wie hoch sind Organisationsgrad und Organisationsdichte?.
2 Die Darstellung organisierter Interessen.
2.1 Typologien und ihre Probleme.
2.2 Typologien der Interessenorganisation.
3 Fallbeispiele zum Erscheinungsbild organisierter Interessen in der Bundesrepublik.
3.1 Organisierte Interessen im Konfliktfeld Kapital versus Arbeit.
3.1.1 Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI).
3.1.2 Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA).
3.1.3 Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).
3.1.4 Der Deutsche Beamtenbund (DBB).
3.2 Organisierte Interessen im Konfliktfeld Bürger versus Staat.
3.2.1 Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK).
3.2.2 Reichsbund der Kriegsopfer, Behinderten, Sozialrentner und Hinterbliebenen e.V..
3.3 Organisierte Interessen im Konfliktfeld Staat versus Privatwirtschaft.
3.3.1 Deutscher Bauernverband e.V. (DBV).
3.3.2 Hartmannbund
Bund der Ärzte Deutschlands e.V..
3.4 Organisierte Interessen im Konfliktfeld Produzenten versus Konsumenten.
3.4.1 Deutscher Mieterbund e.V. (DMB).
3.4.2 Allgemeiner Deutscher Automobilclub e.V. (ADAC).
3.5 Organisierte Interessen im Konfliktfeld Individuum versus Öffentlichkeit.
3.5.1 Kirchen.
3.5.1.1 Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).
3.5.1.2 Die römisch
katholische Kirche.
3.5.2 amnesty international (ai).
3.5.3 Mittelamerika
Solidaritätskomittees.
3.6 Organisierte Interessen im Konfliktfeld Industriegesellschaft versus Umwelt.
3.6.1 Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (BBU).
3.6.2 Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND).
III: Grundfragen.
1 Genese.
1.1 Die historische Entwicklung organisierter Interessen.
1.2 Theoretische Diskussion der Genese organisierter Interessen.
2 Struktur.
2.1 Formen innerverbandlicher Struktur.
2.2 Das Grundproblem innerorganisatorischer Demokratie.
3 Strategie.
3.1 Akteure, Interaktionen und Adressaten organisierter Interessen in der Politik.
3.2 Organisierte Interessen und Öffentlichkeit.
4 Funktion.
4.1 Politische Konzeptionen zur Funktion von organisierten Interessen.
4.2 Funktionen organisierter Interessen in der politikwissenschaftlichen Diskussion.