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Ein brandaktuelles Thema Angesichts der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, Kriegs- und Flüchtlingsdramen ist der Kampf gegen Ungerechtigkeit wichtiger denn je. Nobelpreisträger Amartya Sen verbindet buddhistische, hinduistische und islamische Vorstellungen mit den westlichen Denkmodellen und zeigt überzeugende Perspektiven für eine gerechtere Welt.…mehr

Produktbeschreibung
Ein brandaktuelles Thema
Angesichts der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich, Kriegs- und Flüchtlingsdramen ist der Kampf gegen Ungerechtigkeit wichtiger denn je. Nobelpreisträger Amartya Sen verbindet buddhistische, hinduistische und islamische Vorstellungen mit den westlichen Denkmodellen und zeigt überzeugende Perspektiven für eine gerechtere Welt.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Bd.34923
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 493
  • Erscheinungstermin: 10. November 2017
  • Deutsch, Englisch
  • Abmessung: 211mm x 137mm x 30mm
  • Gewicht: 501g
  • ISBN-13: 9783423349239
  • ISBN-10: 3423349239
  • Artikelnr.: 47730551
Autorenporträt
Sen, Amartya
Amartya Sen, geboren 1933 in Indien, lehrte in Delhi, London und Oxford. Seit 1988 ist er Professor für Philosophie und Ökonomie in Harvard. Für seine Arbeiten zur Wohlfahrtsökonomie und zur Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung erhielt er 1998 den Nobelpreis. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Meister-Eckhart-Preis.
Rezensionen
"Ein im besten Sinne eingreifendes Buch."
Rudolf Walther, Berliner Zeitung 09.12.2010
Besprechung von 26.09.2010
Wer bekommt die Flöte?

Drei Kinder streiten um eine Flöte. Anne beansprucht sie, weil sie die Einzige ist, die Flöte spielen kann. Bob meint, er sei der Ärmste von allen und habe, anders als die anderen, noch kein Spielzeug. Und Clara erklärt, sie habe die Flöte mit viel Ausdauer selbst angefertigt. Nicht um das Wesen der vollkommenen Gerechtigkeit geht es Ökonomie-Nobelpreisträger Amartya Sen, sondern um die Frage, wie wir verfahren, wenn strittig ist, was gerecht ist. Ein nützliches, aber nicht ganz anspruchsloses Buch.

ank.

Amartya Sen: "Die Idee der Gerechtigkeit". C.H.Beck, 29,95 [Euro]

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
Besprechung von 05.09.2012
Einleuchtender
Perspektivwechsel
Der indische Ökonom und Politologe Amartya Sen gehört zu den angesehensten Wissenschaftlern der Welt. Der 79-Jährige erhielt 1998 den Wirtschaftsnobelpreis. In Harvard lehrt er Ökonomie und Philosophie. 2010 ist „Die Idee der Gerechtigkeit“ im Original erschienen. In kritischer Auseinandersetzung mit den eher abstrakten Überlegungen seines – 2002 verstorbenen – Freundes und Harvard-Kollegen John Rawls, der 1971 die „Theorie der Gerechtigkeit“, das einflussreichste Buch politischer Philosophie in der zweiten Hälfte des
20. Jahrhunderts, vorlegte, geht es Sen darum, dass „Gerechtigkeit nicht indifferent gegenüber dem Leben sein darf, das Menschen tatsächlich führen können“. Statt nach dem „vollkommen Gerechten“ zu suchen wie Rawls, will er lieber dem „offenkundigen Unrecht vorbeugen“. Für diesen klugen, in unserem Zeitalter der Abklärung sofort einleuchtenden Perspektivwechsel gab es viel Lob. Leider wagt Sen sich dann doch nicht wirklich an konkrete, lokale Beispiele heran, bleibt also seltsamerweise auch eher abstrakt. Eine kundige Summe zum Stand der Gerechtigkeitsforschung ist der Band freilich allemal.
JENS-CHRISTIAN RABE
  
Amartya Sen:
Die Idee der Gerechtigkeit. Aus dem Englischen von Christa Krüger.
dtv, München 2012.
496 Seiten, 14, 90 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Der Philosoph und Ökonomie-Nobelpreisträger unternimmt in seinem neuen Buch eine umfassende Neubetrachtung von John Rawls einflussreicher "Theorie der Gerechtigkeit" und stellt ihr seine "Idee der Gerechtigkeit" gegenüber, stellt ein gespannter Robin Celikates fest. Indem der in Harvard lehrende Autor sein Thema von verschiedenen Seiten her angeht, gewinnt das Buch, entwickelt dadurch aber auch durchaus "Schwächen", wie der Rezensent meint. Denn der Leser erfährt in instruktiven Beispielen und Betrachtungen viel zu den "Grundfragen der praktischen Philosophie", lobt Celikates. Dafür bleibe aber am Ende unklar, wie genau diese "Idee der Gerechtigkeit" aussieht, so der Rezensent. Der mit Martha Nussbaum entwickelte "Fähigkeitsansatz", der Gerechtigkeit nur im Zusammenhang mit den Fähigkeiten und Möglichkeiten des Menschen bemisst, scheint Celikates zwar durchaus überzeugend. Doch fehlt ihm in Sens Ansatz nicht nur die differenzierende Betrachtung von kurz- und langfristiger Gerechtigkeit, er attestiert den Ausführungen des Philosophen auch ein gewisses "Politikdefizit", wenn er zur Bekämpfung von Ungerechtigkeit lediglich vage auf "demokratische Verfahren hinweist.

© Perlentaucher Medien GmbH