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Seit wann gibt es in Deutschland das ganze Jahr über frisches Obst? Wie konnten einige Tonnen niederländischer Eier Anfang der 1960er Jahre die Hallstein-Doktrin als einem zentralen Pfeiler westdeutscher Außenpolitik zum Wanken bringen? Und wieso sieht man auf US-amerikanischen Straßen so wenige in Europa oder Japan hergestellte Lastwagen? All diese Fragen stehen im Kontext der Einigung des Agrarsektors unter den Vorzeichen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) seit den 1950er Jahren. Kiran Klaus Patel untersucht erstmals die Rolle der Bundesrepublik Deutschland bei der Entstehung der…mehr

Produktbeschreibung
Seit wann gibt es in Deutschland das ganze Jahr über frisches Obst? Wie konnten einige Tonnen niederländischer Eier Anfang der 1960er Jahre die Hallstein-Doktrin als einem zentralen Pfeiler westdeutscher Außenpolitik zum Wanken bringen? Und wieso sieht man auf US-amerikanischen Straßen so wenige in Europa oder Japan hergestellte Lastwagen? All diese Fragen stehen im Kontext der Einigung des Agrarsektors unter den Vorzeichen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) seit den 1950er Jahren. Kiran Klaus Patel untersucht erstmals die Rolle der Bundesrepublik Deutschland bei der Entstehung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EWG und schlägt dabei innovative Brücken zwischen der Erforschung des europäischen Integrationsprozesses und der Debatte über transnationale Geschichte. Die gängige Vorstellung über das europapolitische Engagement der Bundesrepublik wird dabei in ein völlig neues Licht gerückt.
  • Produktdetails
  • Studien zur Internationalen Geschichte Bd.23
  • Verlag: Oldenbourg
  • Seitenzahl: 568
  • Erscheinungstermin: 7. Oktober 2009
  • Deutsch
  • Abmessung: 240mm x 160mm x 36mm
  • Gewicht: 1015g
  • ISBN-13: 9783486591460
  • ISBN-10: 3486591460
  • Artikelnr.: 26486985
Autorenporträt
Kiran Klaus Patel, geboren 1971, war Juniorprofessor für Neuere Geschichte an der Humboldt-Universität Berlin sowie John F. Kennedy Fellow an der Harvard University. Seit 2007 ist er Professor für Europäische Geschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Dass die gemeinsame Agrarpolitik Frankreichs und Deutschlands kein Kuhhandel war und dass Agrarprotektionismus nicht erst im 20. Jahrhundert in Brüssel entstand, erfährt man unter anderem in Kiran Klaus Patels Studie "Europäisierung wider Willen", die Werner Bührer in höchsten Tönen lobt. Dem in Florenz lehrenden Historiker, der die Geschichte der Europäischen Union und der transatlantischen Beziehungen lehrt, ist es laut Bührer gelungen, die höchst komplizierte Geschichte der gemeinsamen Agrarpolitik der EWG unter Berücksichtigung der Rolle der Bundesrepublik Deutschland darzustellen. Mithilfe von umfangreichem Material, wie den Aktenbeständen des Bundeskanzleramts und anderer Ministerien, schafft Patel es, das Thema so anschaulich zu gestalten, dass es Bührer bei den über fünfhundert Seiten kein bisschen langweilig war.

© Perlentaucher Medien GmbH