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Bewertung von bugatti aus Hanau

Ein ausgezeichnetes Werk, das aktueller denn je ist. In einer Zeit, in der fast immer der Schnellste und Erste belohnt wird, ist es sehr nützlich, auf die Vorteile des langsamen …


  • Format: ePub

1 Kundenbewertung


Major New York Times bestseller Winner of the National Academy of Sciences Best Book Award in 2012 Selected by the New York Times Book Review as one of the best books of 2011 A Globe and Mail Best Books of the Year 2011 Title One of The Economist’s 2011 Books of the Year One of The Wall Street Journal's Best Nonfiction Books of the Year 2011 2013 Presidential Medal of Freedom Recipient
In the international bestseller, Thinking, Fast and Slow, Daniel Kahneman, the renowned psychologist and winner of the Nobel Prize in Economics, takes us on a groundbreaking tour of the mind and explains
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  • Geräte: eReader
  • mit Kopierschutz
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Produktbeschreibung
Major New York Times bestseller
Winner of the National Academy of Sciences Best Book Award in 2012
Selected by the New York Times Book Review as one of the best books of 2011
A Globe and Mail Best Books of the Year 2011 Title
One of The Economist’s 2011 Books of the Year
One of The Wall Street Journal's Best Nonfiction Books of the Year 2011
2013 Presidential Medal of Freedom Recipient


In the international bestseller, Thinking, Fast and Slow, Daniel Kahneman, the renowned psychologist and winner of the Nobel Prize in Economics, takes us on a groundbreaking tour of the mind and explains the two systems that drive the way we think. System 1 is fast, intuitive, and emotional; System 2 is slower, more deliberative, and more logical. The impact of overconfidence on corporate strategies, the difficulties of predicting what will make us happy in the future, the profound effect of cognitive biases on everything from playing the stock market to planning our next vacation—each of these can be understood only by knowing how the two systems shape our judgments and decisions.

Engaging the reader in a lively conversation about how we think, Kahneman reveals where we can and cannot trust our intuitions and how we can tap into the benefits of slow thinking. He offers practical and enlightening insights into how choices are made in both our business and our personal lives—and how we can use different techniques to guard against the mental glitches that often get us into trouble. Winner of the National Academy of Sciences Best Book Award and the Los Angeles Times Book Prize and selected by The New York Times Book Review as one of the ten best books of 2011, Thinking, Fast and Slow is destined to be a classic.


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  • Produktdetails
  • Verlag: Farrar, Straus and Giroux
  • Seitenzahl: 512
  • Erscheinungstermin: 25.10.2011
  • Englisch
  • ISBN-13: 9781429969352
  • Artikelnr.: 39949149
Autorenporträt
Daniel Kahneman, geboren 1934 in Tel-Aviv, ist einer der weltweit einflussreichsten Kognitionspsychologen. Nach Stationen an der Hebrew University in Jerusalem und der University of British Columbia war er bis 1994 Professor an der University of California in Berkeley und hält seither die Eugene-Higgins-Professur für Psychologie an der Woodrow Wilson School der Princeton University. Kahnemann revolutionierte die Wissenschaft vom menschlichen Verhalten, indem er die Erkenntnisse der Hirnforschung und der Verhaltensbiologie zusammenführt und auf die Wirtschaftswissenschaften anwendet. Für seine Arbeit erhielt Kahneman zahlreiche Ehrenpreise namhafter Universitäten und wurde 2002 als erster Nicht-Ökonom mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet.
Rezensionen
Besprechung von 14.07.2012
Kritik der reinen
Unvernunft
Urlaub ist, wenn das, was sonst als besonders unvernünftig gilt – tagelang in der Sonne liegen, maßlos essen, Nichtstun –, plötzlich sehr, sehr vernünftig ist. Es gibt also keinen besseren Zeitpunkt, um endlich das Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ des amerikanischen Psychologen und Verhaltensökonomen Daniel Kahneman zu lesen.
Sehr anschaulich und anekdotenreich erklärt der Nobelpreisträger darin, welchen verblüffenden Denkfehlern und Fehlschlüssen wir jeden Tag aufsitzen. Wie unvernünftig also tatsächlich ist, was wir sonst so gerne für vernünftig halten.   JENS-CHRISTIAN RABE
  
  
  
Daniel Kahneman:
Schnelles Denken, langsames Denken. Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt. Siedler Verlag, München 2012. 622 Seiten, 27 Euro.
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.sz-content.de
Besprechung von 23.12.2012
Besser denken
Der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman erklärt, wo sich das Gehirn Fallen stellt.

Von Patrick Bernau

Wie bringt man Menschen dazu, sich schwach und hilflos zu fühlen? Die Antwort scheint paradox: Man muss sie nur bitten, an Konfliktsituationen zu denken, in denen sie sich so richtig durchgesetzt haben. Und zwar an zehn verschiedene.

Plötzlich geht das Suchen los. An zehn Situationen erinnert sich kaum einer. Schon zieht das Gehirn den Schluss: Wenn es so schwer ist, sich ans Durchsetzen zu erinnern - dann kann es damit ja auch nicht so weit her sein.

Der Psychologe Daniel Kahneman hat nicht nur diesen Fehlschluss aufgedeckt. Mit überraschenden Fakten über das menschliche Denken hat er gleich zwei Wissenschaften revolutioniert, die Psychologie und die Wirtschaftswissenschaft, er hat dafür einen Nobelpreis erhalten. Inzwischen hat jeder Reformpolitiker von Kahneman und dessen Kollegen Amos Tversky gelernt - beispielsweise in Bezug auf die Höhe von Steuern: Menschen werden wütend, wenn sie Geld verlieren. Aber diejenigen, die Geld hinzugewinnen, freuen sich nur wenig über diese Reform.

In diesem Jahr ist ein umfassendes Buch von Kahneman erschienen, das sich schon wie sein wissenschaftliches Vermächtnis liest, aber jedem Laien alles von vorne erklärt und trotzdem noch so viele neue Erkenntnisse enthält, dass es auch Experten nicht langweilig wird. Kahneman erklärt darin nicht nur Denkeffekte, sondern auch den Umgang mit Geld, und erläutert, was er über das Glücklichsein herausgefunden hat.

Heute teilt Kahneman das menschliche Denken in zwei unterschiedliche Systeme auf: Das erste funktioniert schnell, automatisch und ohne große Anstrengung, kann aber nur Routineaufgaben lösen und macht gelegentlich Fehler. ("Ein Ball und ein Schläger kosten zusammen 1,10 Euro. Der Schläger kostet einen Euro mehr als der Ball. Was kostet der Ball?") Das zweite System kann kompliziertere Aufgaben mit viel Überlegung lösen, braucht aber mehr Zeit und mehr Konzentration. Und kommt manchmal gar nicht zum Zuge, vor allem wenn das erste System schon eine naheliegende Lösung parat hat. Deshalb übersehen die meisten, dass der Ball im Rechenbeispiel nicht zehn Cent kostet, sondern nur fünf.

Für seine Zweiteilung des Denkens hat Daniel Kahneman von anderen Forschern Kritik geerntet. Harvard-Ökonom Andrei Shleifer bezweifelt, dass ein genaueres Verständnis des Gehirns eines Tages zwei völlig unterschiedliche Denksysteme zu Tage fördern wird. Kahneman vernachlässigt auch die Intuition, die komplizierte Probleme manchmal im Schlaf löst. Aber seine Zweiteilung des Denkens hilft, Denkweisen und Denkfehler der Menschen zu verstehen.

Schließlich passen viele Entscheidungen hervorragend zu diesem Muster. Der Einkauf im Supermarkt: Wer für die ganze Woche plant, kauft dank des nachdenklichen Systems viel abwechslungsreicher ein, als wenn man immer nur den schnellen Hunger stillt. Auch Mitgefühl und Egoismus lassen sich mit Kahnemans zwei Systemen erklären. Immerhin haben andere Psychologen erst vor kurzem festgestellt, dass Menschen egoistischer werden, wenn sie mehr Zeit zum Nachdenken haben. Das intuitive Denksystem ist also viel freundlicher als das überlegte.

Nur hinsichtlich Zahlen und Wahrscheinlichkeiten sind beide Systeme schlecht. Das können Menschen kaum einschätzen, ohne die nötigen statistischen Daten und Formeln zu lernen. Selbst Statistikprofis tun sich mitunter schwer, gegen ihre Intuition anzurechnen. Trotzdem überschätzen sich Menschen in solchen Fragen ständig. Kahneman will seinen Lesern deshalb Weisheiten mitgeben, die sie hinterher in der Kaffeeküche weitergeben können. Seine Leser werden zwar manchmal in der Kaffeeküche ein bisschen besserwisserisch wirken, inhaltlich aber für die Hälfte der Gespräche hervorragend gerüstet sein.

Gerüstet sind sie dann auch für die neuen Diskussionen rund um Wirtschaftswachstum und Glück. Macht Geld glücklich? Diese Frage teilt Kahneman erstmal auf: Wer viel verdient, ist typischerweise zwar zufriedener mit dem Leben, aber nicht unbedingt besser gelaunt. Doch die Laune selbst ist auch ein fragiles Konstrukt. Die aktuelle Laune unterscheidet sich nämlich weit von der Laune, an die man sich später erinnert. Am plastischsten zeigt Kahneman das an einer Darmspiegelung. Solche Untersuchungen sind ziemlich schmerzhaft: umso mehr, je intensiver der Arzt untersucht. Wenn der Arzt jetzt am Ende der Untersuchung nicht einfach aufhört, sondern noch ein paar Minuten auf leichtem Niveau weitermacht, dann hat der Patient zwar länger Schmerzen - aber erinnert sich an die Darmspiegelung mit weniger Schrecken. In diesem Punkt sind viele Fragen offen. "Die Philosophen werden damit noch eine Weile zu kämpfen haben", prophezeit Kahneman.

Über das Glück könnte Daniel Kahneman also noch mal ein ganzes Leben forschen. Sein bisheriges Forscherleben reicht aber schon für ein sehr spannendes Buch.

Daniel Kahneman: Schnelles Denken, langsames Denken. Siedler 26,99 Euro

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"I will never think about thinking quite the same. [Thinking, Fast and Slow] is a monumental achievement." - Roger Lowenstein, Bloomberg/Businessweek