Ich bin nur ganz Auge - Janssen, Horst
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Horst Janssen fehlt der Gegenstand, Janssens Kunst ist der Gegenstand gleichgültig. Sie ist streng und demonstrativ ungegenständlich. Sein Gegenstand ist das Zeichnen selbst, der Prozeß des Zeichnens, die Arbeit des Zeichnens. Horst Janssen hat in seine Blätter, in seine Blumen, seine Landschaften, seine Selbstbildnisse seine Verzweiflung hineingezeichnet, und dabei alles darangesetzt, sie aussehen zu lassen, als beschrieben sie das reinste Vergnügen, und er hat seine Vergnügungen gezeichnet mit einem dunklen Unterton, und alle Lust in seinen Zeichnungen wird umfaßt vom Trauerrand der Vergänglichkeit.…mehr

Produktbeschreibung
Horst Janssen fehlt der Gegenstand, Janssens Kunst ist der Gegenstand gleichgültig. Sie ist streng und demonstrativ ungegenständlich. Sein Gegenstand ist das Zeichnen selbst, der Prozeß des Zeichnens, die Arbeit des Zeichnens. Horst Janssen hat in seine Blätter, in seine Blumen, seine Landschaften, seine Selbstbildnisse seine Verzweiflung hineingezeichnet, und dabei alles darangesetzt, sie aussehen zu lassen, als beschrieben sie das reinste Vergnügen, und er hat seine Vergnügungen gezeichnet mit einem dunklen Unterton, und alle Lust in seinen Zeichnungen wird umfaßt vom Trauerrand der Vergänglichkeit.
  • Produktdetails
  • Verlag: St. Gertrude
  • 1996.
  • Seitenzahl: 136
  • Erscheinungstermin: März 1996
  • Deutsch
  • Abmessung: 269mm x 212mm x 15mm
  • Gewicht: 626g
  • ISBN-13: 9783923848676
  • ISBN-10: 3923848676
  • Artikelnr.: 06693041
Autorenporträt
Horst Janssen, geb. 1929 in Hamburg, wuchs in Oldenburg auf. Schon während seiner Schulzeit offenbarte sich seine außerordentliche Begabung als Zeichner. Bei Kriegsende, nach dem Tode von Mutter und Großeltern, nahm seine Tante den 16-jährigen Janssen zu sich nach Hamburg. Sie unterstützte seine künstlerische Ausbildung an der Landeskunstschule, wo Alfred Mahlau ihn als Meisterschüler annahm und förderte. Horst Janssen starb am 31. August 1995. Er ist in Oldenburg auf dem Gertruden-Kirchhof beigesetzt. Die Stadt Oldenburg hat dem Künstler posthum ein Museum eingerichtet, das laufend wechselnde Ausstellungen zum Werk von Horst Janssen zeigt.

Wieland Schmied war bis 1973 Direktor der Kestner-Gesellschaft Hannover und bis 1975 Hauptkustos der Nationalgalerie Berlin; 1978-86 Direktor des DAAD und 1986-94 Professor für Kunstgeschichte an der Akademie der bildenden Künste in München. Seit 1995 Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zahlreiche Publikationen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. 1992 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.