Privater Rechtsschutz gegen den Missbrauch von Marktmacht - Thonig, Sven

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Die Gestaltung von Zivilrechtsfolgen bei Verstößen gegen Verbote des Missbrauchs von Marktmacht ist für den privaten Rechtsschutz im Kartellrecht von erheblicher Bedeutung. Die Arbeit untersucht für die praktisch bedeutendsten Fallgruppen missbräuchlichen Verhaltens im europäischen und deutschen Kartellrecht die Rechtsfolgengestaltung verbotswidriger Rechtsgeschäfte, die Anspruchsberechtigung von Marktbeteiligten und den Inhalt von Unterlassungs-, Beseitigungs- und Schadenersatzansprüchen. Zur Verbotsdurchsetzung sind wirksame Sanktionen und effektiver Rechtschutz geboten. Angesichts der Weite…mehr

Produktbeschreibung
Die Gestaltung von Zivilrechtsfolgen bei Verstößen gegen Verbote des Missbrauchs von Marktmacht ist für den privaten Rechtsschutz im Kartellrecht von erheblicher Bedeutung. Die Arbeit untersucht für die praktisch bedeutendsten Fallgruppen missbräuchlichen Verhaltens im europäischen und deutschen Kartellrecht die Rechtsfolgengestaltung verbotswidriger Rechtsgeschäfte, die Anspruchsberechtigung von Marktbeteiligten und den Inhalt von Unterlassungs-, Beseitigungs- und Schadenersatzansprüchen. Zur Verbotsdurchsetzung sind wirksame Sanktionen und effektiver Rechtschutz geboten. Angesichts der Weite des Missbrauchsbegriffs ist aber eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Für die einzelnen Fallgruppen müssen anhand der Zielsetzung des jeweiligen Verhaltensverbotes, der berechtigten Interessen der betroffenen Marktbeteiligten, der zivilrechtlichen Einordnung und der praktischen Handhabbarkeit angemessene Lösungen gefunden werden. Hierzu legt die Arbeit eine systematische Analyse vor.
  • Produktdetails
  • Schriften zum Wirtschaftsrecht (WR) Bd.286
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 598
  • 2016
  • Ausstattung/Bilder: 2016. 598 S. 598 S. 233 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 233mm x 156mm x 35mm
  • Gewicht: 907g
  • ISBN-13: 9783428149674
  • ISBN-10: 342814967X
  • Best.Nr.: 45399516
Autorenporträt
Sven Thonig studierte von 1996 bis 2001 Rechtswissenschaft in Dresden. Nach einer Mitarbeit am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Handels- und Gesellschaftsrecht und Rechtsvergleichung von Prof. Justus Meyer an der TU Dresden absolvierte er das Referendariat am Landgericht Dresden, wo er im November 2005 die zweite Juristische Staatsprüfung ablegte. Im Jahr 2006 trat er in den Bayerischen Staatsdienst ein. Seit 2009 ist er Richter am Landgericht in München. Im Januar 2016 wurde er an der Juristischen Fakultät der Universität Leipzig promoviert.
Inhaltsangabe
I. Grundlagen

Einleitung - Zweck der Missbrauchskontrolle über marktbeherrschende Unternehmen - Zusammenfassung

II. Grundlagen des Zusammenhanges zwischen Verbotsgesetz und zivilrechtlichen Sanktionen

19 Abs. 1, 2 GWB und Art. 102 AEUV als Verbotsgesetze i. S. v.
134 BGB - Verbot und Nichtigkeit nach Art. 101 Abs. 1, 2 AEUV und
1 GWB, sowie Abgrenzung zu Art. 102 AEUV und
19 Abs. 1, 2 GWB - Rechtsgeschäft und Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot - Die Normstruktur des
134 BGB - Rechtsschutz nach
33 GWB

III. Fallgruppen des Marktmachtmissbrauchs und zivilrechtliche Sanktionen

Kampfpreisunterbietung - Marktmachtmissbrauch durch wettbewerbswidrige Rabatte und Boni - Kopplung - Missbräuchliche vertikale Bindungen - Geschäftsverweigerung - Diskriminierung - Ausbeutungsmissbrauch - Preis- und Konditionenspaltung - Verweigerung des Zugangs zu Netzen und Infrastruktureinrichtungen

IV. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis