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"Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes." Dieser Leitspruch Lenins war eine Grundlage dafür, dass nur wenige Jahre nach der Oktoberrevolution das kapitalistische Unternehmen Siemens Telefonanlagen, Generatoren, elektrische Motoren und zahlreiche weitere elektrotechnische Produkte an den sozialistischen Staat liefern konnte. Anhand des Fallbeispiels Siemens untersucht Martin Lutz, welchen Stellenwert der Faktor Wirtschaft in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1917 und 1933 einnahm. Grundlage der Analyse ist ein erweiterter institutionentheoretischer…mehr

Produktbeschreibung
"Kommunismus - das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes." Dieser Leitspruch Lenins war eine Grundlage dafür, dass nur wenige Jahre nach der Oktoberrevolution das kapitalistische Unternehmen Siemens Telefonanlagen, Generatoren, elektrische Motoren und zahlreiche weitere elektrotechnische Produkte an den sozialistischen Staat liefern konnte. Anhand des Fallbeispiels Siemens untersucht Martin Lutz, welchen Stellenwert der Faktor Wirtschaft in den deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1917 und 1933 einnahm. Grundlage der Analyse ist ein erweiterter institutionentheoretischer Ansatz, der den Einfluss von Ideologie auf begrenzt rationale Akteure empirisch erfassbar macht. Das Ergebnis zeigt, dass die Wahrnehmung von Unsicherheit und Misstrauen das Sowjetgeschäft von Siemens maßgeblich beeinflussten.
  • Produktdetails
  • Perspektiven der Wirtschaftsgeschichte
  • Verlag: Franz Steiner Verlag
  • Artikelnr. des Verlages: 9802
  • Seitenzahl: 391
  • Erscheinungstermin: März 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 248mm x 181mm x 30mm
  • Gewicht: 790g
  • ISBN-13: 9783515098021
  • ISBN-10: 351509802X
  • Artikelnr.: 32756166
Autorenporträt
Martin Lutz studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Konstanz. 2004-2009 Promotion in Geschichte an der Universität Konstanz mit einem Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Forschungsaufenthalte an der Russischen Geisteswissenschaftlichen Universität (RGGU) in Moskau und der Columbia University in New York. Forschungsschwerpunkte: Unternehmensgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Institutionentheorie.
Rezensionen
"Lutz's study is clearly a pioneering, real case study. He demonstrates that many earlier studies on the German-Soviet trade relations in the interwar period have drawn unfounded generalizations, based on opinions in political circles or in business communities in general, but neglecting what prominent businessmen in particular companies thought."