Kriegsland im Osten - Liulevicius, Vejas Gabriel
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Schon im Ersten Weltkrieg war die Eroberung und Kolonisierung des Ostens eines der wichtigsten militärpolitischen Ziele Deutschlands.
Wie reagierte die dort lebende Bevölkerung auf diesen Herrschaftsanspruch, mit dem angeblich ein historisches Vermächtnis eingelöst und ein kultureller Auftrag erfüllt werden sollte? Und wie gingen die Besatzer mit den Reaktionen um?
Mit der Beantwortung dieser Fragen, zeigt Liulevicius zugleich, wie auf deutscher Seite ein Bild vom Osten und seiner Bevölkerung entstand, das sich, getragen und gefestigt durch bestimmte Mentalitäten und Ideologien, im nächsten Krieg auf so verhängnisvolle Weise auswirken sollte.
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Produktbeschreibung
Schon im Ersten Weltkrieg war die Eroberung und Kolonisierung des Ostens eines der wichtigsten militärpolitischen Ziele Deutschlands.

Wie reagierte die dort lebende Bevölkerung auf diesen Herrschaftsanspruch, mit dem angeblich ein historisches Vermächtnis eingelöst und ein kultureller Auftrag erfüllt werden sollte? Und wie gingen die Besatzer mit den Reaktionen um?

Mit der Beantwortung dieser Fragen, zeigt Liulevicius zugleich, wie auf deutscher Seite ein Bild vom Osten und seiner Bevölkerung entstand, das sich, getragen und gefestigt durch bestimmte Mentalitäten und Ideologien, im nächsten Krieg auf so verhängnisvolle Weise auswirken sollte.
  • Produktdetails
  • Verlag: Hamburger Edition
  • Originaltitel: War Land on the Eastern Front. Culture, National Identity, and German Occupation in World War I, Cambridge University Press
  • Artikelnr. des Verlages: 386854322
  • Seitenzahl: 374
  • Erscheinungstermin: 5. März 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 141mm x 33mm
  • Gewicht: 530g
  • ISBN-13: 9783868543223
  • ISBN-10: 3868543228
  • Artikelnr.: 50819344
Autorenporträt
Liulevicius, Vejas Gabriel
Vejas Gabriel Liulevicius, Dr., Historiker, ist Lindsay Young Professor an der University of Tennessee und Direktor der Abteilung für Geschichte am Center for the Study of War and Society (CSWS).
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Für Volker Ullrich leistet die Untersuchung von Vejas Liulevicius über die deutsche Militärverwaltung an der Ostfront 1915-1918 einen wichtigen Beitrag zu einem noch bemerkenswert unbekannten Kapitel des Ersten Weltkriegs. Gestützt auf einer breiten Quellenbasis beschreibe die Studie die Praxis deutscher Besatzungspolitik in Teilen Polens und dem Baltikum. Die Arbeit untersuche aufschlussreich das Verhältnis und die gegenseitige Wahrnehmung von Besatzern und einheimischer Bevölkerung und unterstreiche die "verhängnisvollen langfristigen Folgen dieser Kolonialpolitik". Insbesondere Stereotype über den unterentwickelten Osten stellten, so Ullrich, das "verborgene Vermächtnis" für die nationalsozialistische Politik nach 1933 dar. So unterstreiche die Studie überzeugend die Kontinuität zwischen der Besatzungspolitik deutscher Militärs im Ersten Weltkrieg und Hitlers späterer "Lebensraum"-Politik. Verdienstvoll sei die Studie nicht zuletzt, weil sie diese Kontinuität zwischen Kaiserreich und "Drittem Reich" hervorhebt, "die deutsche Historiker in den letzten Jahren zunehmend aus dem Auge verloren haben" (Ullrich).

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