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Wie nahe kamen die Hohenzollern der NS-Bewegung? - Neue Fakten zu einer aktuellen Debatte.Haben die Hohenzollern dem Nationalsozialismus »in erheblichem Maße Vorschub« geleistet? Über diese Frage wird in Deutschland derzeit diskutiert. Ausgehend von den publik gewordenen Entschädigungsansprüchen der ehemaligen kaiserlichen Familie wird kontrovers über das Verhältnis der Hohenzollern zur NS-Bewegung gestritten.Wilhelm II., seine zweite Frau Prinzessin Hermine, Prinz »Auwi«, Kronprinz Wilhelm, dessen Frau Cecilie, Louis Ferdinand: Sie alle engagierten sich mit unterschiedlicher Intensität in der…mehr

Produktbeschreibung
Wie nahe kamen die Hohenzollern der NS-Bewegung? - Neue Fakten zu einer aktuellen Debatte.Haben die Hohenzollern dem Nationalsozialismus »in erheblichem Maße Vorschub« geleistet? Über diese Frage wird in Deutschland derzeit diskutiert. Ausgehend von den publik gewordenen Entschädigungsansprüchen der ehemaligen kaiserlichen Familie wird kontrovers über das Verhältnis der Hohenzollern zur NS-Bewegung gestritten.Wilhelm II., seine zweite Frau Prinzessin Hermine, Prinz »Auwi«, Kronprinz Wilhelm, dessen Frau Cecilie, Louis Ferdinand: Sie alle engagierten sich mit unterschiedlicher Intensität in der rechten Szene der Weimarer Republik und der beginnenden NS-Herrschaft. Ging es allein um die Rückkehr an die Macht oder gab es auch ideologische Gemeinsamkeiten?Im Rahmen einer Ausstellung des Museums Huis Doorn, des niederländischen Exilorts des letzten deutschen Kaisers, haben drei Historiker diese komplexen Fragen und die Debatte im heutigen Deutschland sorgfältig erörtert. Auch zeigen sie, dassin den Niederlanden bereits direkt nach 1945 um das Geschichtsbild der Hohenzollern gestritten wurde.
  • Produktdetails
  • Verlag: Wallstein
  • Seitenzahl: 136
  • Erscheinungstermin: März 2021
  • Deutsch
  • Abmessung: 224mm x 142mm x 15mm
  • Gewicht: 285g
  • ISBN-13: 9783835339569
  • ISBN-10: 3835339567
  • Artikelnr.: 60662561
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Andreas Kilb findet in dem Ausstellungsbegleitband von Jaco Pekelder, Joep Schenk und Cornelis van der Bas zunächst nichts, was er nicht schon über die Restitutionsdebatten zwischen dem deutschen Staat und dem Haus Hohenzollern weiß. Die Autoren fassen die Auseinandersetzungen allerdings bündig zusammen, lobt er. Schließlich jedoch entdeckt er mit der Darstellung zur Geschichte um die hohenzollernschen Besitzansprüche betreffend das niederländische Huis Doorn doch noch Neues und Wissenswertes. Sichtbar wird für ihn sowohl die Taktik der Hohenzollern aus äußerlicher Freundlichkeit und juristischer Härte, als auch ihre "Unempfindlichkeit gegen historische Realitäten" sowie die Rolle der einzelnen Familienmitglieder durch die Zeiten. Das Buch schließt mit einer Prognose über den Ausgang der juristischen Verfahren in Deutschland, merkt Kilb an.

© Perlentaucher Medien GmbH