Verdi und Wagner
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Giuseppe Verdi und Richard Wagner waren die bedeutendsten Opernkomponisten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Gegensätze zwischen beiden Künstlern, die einander persönlich nie begegnet sind, scheinen auf den ersten Blick unüberbrückbar: Verdi und Wagner verkörpern zwei unterschiedliche Kulturen des musikalischen Theaters. Doch eröffnet der Vergleich ihrer Kompositionen, ihrer Gesangsästhetik oder ihrer internationalen Dirigententätigkeit viele ungewöhnliche Parallelen. Gemeinsam ist beiden zudem, dass sie zu den führenden kulturellen Repräsentanten ihrer Nationen zählten, in einer…mehr

Produktbeschreibung
Giuseppe Verdi und Richard Wagner waren die bedeutendsten Opernkomponisten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Gegensätze zwischen beiden Künstlern, die einander persönlich nie begegnet sind, scheinen auf den ersten Blick unüberbrückbar: Verdi und Wagner verkörpern zwei unterschiedliche Kulturen des musikalischen Theaters. Doch eröffnet der Vergleich ihrer Kompositionen, ihrer Gesangsästhetik oder ihrer internationalen Dirigententätigkeit viele ungewöhnliche Parallelen. Gemeinsam ist beiden zudem, dass sie zu den führenden kulturellen Repräsentanten ihrer Nationen zählten, in einer Zeit, als Italien und Deutschland sich erstmals in ihrer Geschichte nationalstaatlich konstituierten. Die Bedeutung Verdis und Wagners reicht daher weit über das Gebiet der Musik hinaus. Ihr Verhältnis zur Politik, zur Literatur und zu den Zentren des europäischen Kulturbetriebs steht ebenso im Fokus des vorliegenden Bandes wie die Rezeption beider Künstler bis zur Gegenwart.
  • Produktdetails
  • Verlag: Böhlau
  • Artikelnr. des Verlages: .4535486
  • Seitenzahl: 340
  • Erscheinungstermin: 14. Mai 2014
  • Deutsch
  • Abmessung: 239mm x 164mm x 27mm
  • Gewicht: 695g
  • ISBN-13: 9783412222499
  • ISBN-10: 3412222496
  • Artikelnr.: 40080606
Autorenporträt
Arnold Jacobshagen ist Professor für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Inhaltsangabe
Vorwort
Kontexte
Albert Gier
Mythos und Kolportage
Verdi, Wagner und die (Welt-)Literatur
Martin Fischer-Dieskau
Verdi und Wagner - Dirigenten wider Willen?
Michael Walter
Verdi, Wagner und die Politik
Jean-François Candoni
Verdi, Wagner und die französische Grand Opéra
Johannes Schild
Heitere Spätblüte: Falstaff und Meistersinger gegenübergestellt
Wolfram Breuer
Zeitabläufe und "musikalische Zeit" bei Verdi und Wagner
Rezeption
Arnold Jacobshagen
Konstanten und Konjunkturen
Verdi, Wagner und die Deutschen
Rainer Nonnenmann
Tabu und Faszinosum
Wagner und Verdi in der neuen Musik
Jürgen Maehder
Wagner-Forschung versus Verdi-Forschung
Anmerkungen zum unterschiedlichen Entwicklungsstand zweier musikwissenschaftlicher Teildisziplinen
Interpretation
Thomas Seedorf
Heldentenor und Tenore di forza
Jens Malte Fischer
Wie Verdisänger Wagner und Wagnersänger Verdi singen
Clemens Risi
Verdi und Wagner auf dem Theater
Anhang
Uraufführungschronik der Opern Verdis und Wagners
Über die Autoren