Transit Teheran

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Mit einer Bevölkerung von 14 Millionen ist Teheran eine Stadt mit Myriaden von Widersprüchen. Demonstrationen nach Freitagsgebeten forden 'Tod dem großen Satan Amerika', gleichzeitig zelebrieren zahlreiche Iraner eine große Liebe zu westlichen Luxusmarken. Frauen sind in allen Schichten und Ämtern stark vertreten, obwohl durch Gesetze und Tradition stark diskriminiert. Der Schleier hat sich vom diskriminierenden Muss zu einem hippen Accessoire gewandelt, und die strengen Polizistinnen der Spezialpatrouille haben immer mehr die reichen, gut aussehenden jungen Frauen im Visier. Transit Teheran…mehr

Produktbeschreibung
Mit einer Bevölkerung von 14 Millionen ist Teheran eine Stadt mit Myriaden von Widersprüchen. Demonstrationen nach Freitagsgebeten forden 'Tod dem großen Satan Amerika', gleichzeitig zelebrieren zahlreiche Iraner eine große Liebe zu westlichen Luxusmarken. Frauen sind in allen Schichten und Ämtern stark vertreten, obwohl durch Gesetze und Tradition stark diskriminiert. Der Schleier hat sich vom diskriminierenden Muss zu einem hippen Accessoire gewandelt, und die strengen Polizistinnen der Spezialpatrouille haben immer mehr die reichen, gut aussehenden jungen Frauen im Visier. Transit Teheran ist eine originale Anthologie, die meisten Autorinnen und Autoren gehören zur jungen Generation von Iranern, die noch in ihrem Land, ihrer Stadt leben und arbeiten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Salis Verlag / Salis Verlag AG
  • Seitenzahl: 240
  • Erscheinungstermin: September 2008
  • Deutsch
  • Abmessung: 305mm x 243mm x 16mm
  • Gewicht: 995g
  • ISBN-13: 9783905801033
  • ISBN-10: 3905801035
  • Artikelnr.: 22983489
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Wer sich einen Eindruck und Überblick vom modernen Iran jenseits vom Streit um Atomprogramme und den Ausfällen Ahmadinedschads verschaffen will, ist mit diesem Buch mit Texten und Fotos ganz gut bedient, meint Angela Schader. Der thematisch bunt gemischte Band setzt vor allem auf Kontraste, weshalb man nach mit dem Tschador verhüllten Polizistinnen auch auf weibliche Fußballfans oder die blühende iranische HipHop-Szene trifft, stellt die Rezensentin angetan fest. Am meisten imponiert ihr der "Respekt", mit dem die Herausgeber, die sich deutlich "progressiv-kritisch" geben, auch religiösen Kreisen des Iran begegnen. Leider fielen die Texte, im Gegensatz zu den Bildern des Bandes, im Niveau sehr unterschiedlich aus; insbesondere ein Essay über das Stadtviertel Teherans, Naziabad, und ein Beitrag über ein Bild des Exilkünstlers Nicky Nodjoumy sind ihr hier negativ aufgefallen. Insgesamt aber findet Schader, dass sich der Sammelband trefflich für eine erste Begegnung mit dem "jungen Iran" eignet.

© Perlentaucher Medien GmbH