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Richard Powers erzählt eine Geschichte voller Anmut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft. Ein literarisches Ereignis, ein epischer Roman in der Tradition von Balzac, Zola und Tolstoj über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik.
 
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Produktbeschreibung
Richard Powers erzählt eine Geschichte voller Anmut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft. Ein literarisches Ereignis, ein epischer Roman in der Tradition von Balzac, Zola und Tolstoj über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik.


 
  • Produktdetails
  • Fischer Taschenbücher Bd.15971
  • Verlag: FISCHER (TB.), FRANKFURT
  • Originaltitel: The Time of Our Singing
  • Artikelnr. des Verlages: 1007751
  • 18. Aufl.
  • Seitenzahl: 764
  • Erscheinungstermin: Oktober 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 50mm
  • Gewicht: 554g
  • ISBN-13: 9783596159710
  • ISBN-10: 3596159717
  • Artikelnr.: 14055522
Autorenporträt
Richard Powers, 1957 geboren, lebt in Urbana/Illinois. Er studierte Physik, arbeitete als Programmierer, bis er mit 32 seinen ersten Roman schrieb. In seinen Romanen verarbeitet er naturwissenschaftliche und/oder technische Themen. So etwa der aktuellen Gehirnforschung und ihrer psychologischen und philosophischen Implikationen in seinem bekanntesten und preisgekrönten Werk "Das Echo der Erinnerung". Mittlerweile zählt er zu den ganz großen amerikanischen Erzählern der Gegenwart. Seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, seine Beiträge erschienen in der New York Times, Esquire, Times und Harper's.
Rezensionen
"Eine magische Symphonie der Worte, wobei jedes Instrument, jede Geige und jede Bratsche, dem Ganzen verpflichtet bleibt. Richard Powers ist einer der gewaltigsten Erzähler seiner Zeit." (Ulrich Sonnenschein, Frankfurter Rundschau)

"Fast achthundert Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zu viel." (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

"Wir wüssten in der gegenwärtigen jungen europäischen Literatur schon Franzen und Eugenides nur wenige an die Seite zu stellen. Aber Powers geht über beide noch ein gutes Stück hinaus." (Andreas Isenschmid, Sonntagszeitung)

"Der größte lebende Romanautor Amerikas." (Boston Review)

"Er ähnelt den Großen des 19. Jahrhunderts, Balzac, Zola oder Tolstoj." (New York Times)

"Unter den heute schreibenden Romanciers ist er vielleicht der klügste." (The Village Voice)

"Der Teilchenbeschleuniger unter den Romanciers." (New York Times)

"Ein Wunder von einem Buch. Jeder Absatz ein Geistesblitz." (Stephan Draf, Stern)

"Der große amerikanische Romanautor Richard Powers erzählt in "Klang der Zeit" eine Geschichte voll Armut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft: der Musik. Entstanden ist ein cinematographischer Roman über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik. Zeitkritik, Gesellschaftsporträt, Sehnsucht nach einer Schönheit, die den alltäglichen Rassismus besiegt. Richard Powers verknüpft dies zu einem großen Roman." (Susanne Weingarten, Der Spiegel)

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 09.06.2004

Mandelbrot
Richard Powers liest aus seinem Roman "Der Klang der Zeit"

Auch mit Literatur, die diesen Namen verdient, lassen sich noch Säle füllen. Zumindest, wenn sie aus den Vereinigten Staaten stammt. Nach Jonathan Franzen und Jeffrey Eugenides entdeckt das Publikum hierzulande gerade Richard Powers. Im fast ausverkauften English Theater in Frankfurt las der 1957 geborene Schriftsteller jetzt aus seinem Mammutroman "Der Klang der Zeit". Der professionelle Sprecher Wolfgang Vater bestritt freilich den größeren Teil der Veranstaltung, indem er Passagen aus der deutschen Übersetzung des wie im Fall der voluminösen Werke von Franzen und Eugenides als Familiensaga angelegten Epos vorstellte. Den Abend moderierte Hans-Jürgen Balmes, Lektor des Romanciers, der dem S. Fischer Verlag innerhalb weniger Wochen einen Bestseller beschert hat. Vor einem Monat auf den Markt gekommen, hat es das 770 Seiten umfassende Buch schon unter die ersten zehn der "Spiegel"-Bestenliste geschafft. Tendenz: steigend. Daß sich ein hochkomplexes literarisches Kunstwerk, auch wenn es in der leserfreundlichen amerikanischen Erzähltradition daherkommt, derart gut verkauft, ist selten geworden.

Was bei Proust die Madeleine, ist bei Powers das Mandelbrot - die Essenz der Erinnerung. Und auch der Amerikaner ist auf der Suche nach der Zeit, wenn auch nicht nach der verlorenen. Denn als Physiker ist er wohlvertraut mit Theorien, nach denen die Zeit gar nicht verlorengehen kann. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden in der theoretischen Physik durcheinandergewirbelt, der Zeitstrahl kehrt sich womöglich um, alte philosophische Konzepte von der Ewigkeit des Augenblicks gewinnen neue Plausibilität. Die Musik und der Rassismus sind die beiden anderen Motive, auf die Balmes als die zentralen Themen dieses Romans hinwies. Die Geschichte hat ihren Ausgangspunkt in einem Konzert der Altistin Marian Anderson vor dem Lincoln Memorial in Washington. Ein vor den Nationalsozialisten geflüchteter jüdischer Wissenschaftler und eine schwarze Amerikanerin treffen sich dort im Frühjahr 1939. Gegen alle Widerstände heiraten sie, drei Kinder gehen aus der Ehe hervor. Die Eltern versuchen, die Frage der Hautfarbe auszublenden. Auf Dauer geht das nicht - schon gar nicht in den sechziger Jahren, als die Rassenkonflikte offen ausbrechen. In einer Szene, die Powers las, geraten die Brüder Joseph und Jonah in eine gewalttätige Auseinandersetzung, die einem von beiden beinahe das Leben kostet. Man hält sie für Weiße.

Powers gilt als enzyklopädischer Geist, dem die Physik zu eng und die Literaturwissenschaft, der er sich später zuwandte, zu einseitig wurde. Er arbeitete als Programmierer, beschäftigte sich eingehend mit Musik- und Kunsttheorie, Architektur, Religion, Biologie, Politik, war fasziniert von der Möglichkeit, technisches Wissen und Kunst zu verbinden. So verfolgt er in seinem jüngsten Roman das gleichsam romantische Konzept einer Literatur, die wissenschaftliche Beschränkungen auflöst und sich doch kunstvoll auf Theorien und Einsichten vieler Disziplinen bis hin zur Musikwissenschaft bezieht. Einfache Antworten gibt Powers nicht, und so ist sein Buch auch von jedweder politisch korrekten Erklärung weit entfernt - als Grund für den Rassismus nennt er beispielsweise neben Fremdenangst auch die Furcht vor der Gleichheit. Auf der Bühne des Frankfurter Theaters ließ sich der schlaksige, sehr jugendlich wirkende und immer hochkonzentrierte Autor ebensowenig wie sonst zu simplen Aussagen verführen. Welche drei Musikstücke er mit auf eine Reise ins All nehmen würde, wurde er gefragt. Die drei ältesten und längsten, gab er zögernd zur Antwort, weil es schließlich nichts Neues unter der Sonne gebe.

zer.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 21.05.2004

Reise eines Ziegelsteins ans Ende der Welt
Wie Amerika die Zukunft abhanden kam: Heute erscheint der Roman „Der Klang der Zeit” von Richard Powers
Dieses Buch hat sich klein gemacht, aber es hat ihm nicht geholfen: Es ist immer noch sehr, sehr dick. So dick wie zwei Ziegelsteine, und hätte der Verlag nicht zu einer kleinen Schrift gegriffen und mit den weißen Flächen auf der Seite gespart, so wäre es groß wie drei Ziegelsteine geworden.
Lebensgeschichten haben oft einen solchen Umfang. Denn ein Biograph muss mit seinem Helden leben, und dafür braucht er Platz. Auch historische Romane sind so dick. Denn sie sind auf die Verwechslung von Fiktion und Wirklichkeit angelegt. Und schließlich neigen Enzyklopädien zu großem Umfang. Denn sie haben die Beständigkeit des Wissens gegen die Flüchtigkeit des Gedächtnisses zu verteidigen. „Der Klang der Zeit” (S. Fischer Verlag, 22,90 Euro), der jüngste Roman des amerikanischen Schriftstellers Richard Powers, gehört in alle drei Kategorien: Er ist die Geschichte einer Familie zwischen der weißen und der schwarzen Rasse, er ist eine Geschichte der Vereinigten Staaten von den späten dreißiger Jahren bis heute, und er ist eine Geschichte vom Verlust der bürgerlichen Kultur als der Vision einer Einheit von freien Menschen. Und schließlich ist er: ein gewaltiges Aufbäumen gegen diesen Verlust.
Fast achthundert Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zu viel. In Richard Powers Buch, seinem achten, kehrt der Roman des neunzehnten Jahrhunderts unter den Bedingungen der Gegenwart zurück. „Der Klang der Zeit” ist eine Expedition in die amerikanische Gesellschaft, mitten hinein und vorangetrieben bis an ihrer äußersten Ränder. Es ist das Panorama eines sozialen Zustands, wie es keine Soziologie, keine Kulturtheorie, keine Philosophie mehr hervorbringt, ein Buch, das seine Entsprechung bei den Rougon-Macquarts von Emile Zola oder The Great Gatsby von F. Scott Fitzgerald hat – nur, dass diesem Roman die Zukunft fehlt. Denn dorthin, wo diese Zukunft sein müsste, wo Zola von einer neuen Menschengemeinschaft träumte und Fitzgerald das amerikanische Pastoral tragisch neu erblühen ließ, hat Richard Powers ein Nichts gestellt. Oder besser: das Ende der Zeit, ein ewiges Zurückschnappen der Zukunft in die Vergangenheit, eine Geschichte, in der jeder Aufbruch ein Ende ist.
Die großen Gesellschaftsromane vergangener Zeiten waren Panoramen, die sich aus einer zentralen Perspektive entfalteten. In der Mitte über ihnen gab es einen Autor, der die Welt nach seinen Vorstellungen ordnete. So viel Vertrauen in die Fähigkeiten eines einzelnen Menschen gibt es heute nur noch im Trivialen. Richard Powers, ein Mann von einer stupenden Gelehrtheit, hat – ähnlich wie Philip Roth, als er den „menschlichen Makel” (2002) beschrieb – denn auch seine Mitte in Extremen gefunden: in David Strom, einem deutschen Juden, der in den Vereinigten Staaten Asyl gefunden hatte, und in Delia Daley, einer Schwarzen. Die äußersten Pole der amerikanischen Demokratie werden hier miteinander verknüpft, das arme, schwarze Amerika und das liberale, jüdische. Und der Leser sieht zu, wie das Band, das die Vereinigten Staaten zusammenhält, langsam, aber sicher zerreißt.
David Strom, der aus Deutschland geflohene Physiker, und Delia Daley, eine Frau, die, wäre sie gefördert worden, eine große Sängerin hätten werden können, lernen einander bei einem historischen Ereignis kennen: Am Ostersonntag des Jahres 1939 tritt die berühmte Altistin Marian Anderson vor dem Lincoln Memorial in Washington auf, nachdem ihr das Konzert in der Constitution Hall wegen ihrer schwarzen Hautfarbe verweigert worden war. David und Delia, die Musikliebhaber, verlieben sich ineinander, das Konzert wird zu einem großen Datum in der Geschichte des schwarzen Amerika, die beiden ziehen nach New York, wo sie sich von Rassendiskriminierung verschont glauben. Und für eine Weile – am deutlichsten in den sechziger Jahren – sieht es so aus, als sei der zivilisatorische Fortschritt nur eine Frage von Vernunft und Beharrlichkeit.
Und es geht voran, gewiss, aber anders, als es sich eine freundliche Phantasie gerne ausgedacht hätte. Drei Kinder kommen zur Welt: ein fast weißes, ein graues und ein schwarzes. Jonah, das fast weiße Kind, wächst zu einem begnadeten Tenor heran und bereist die Bühnen der Welt, hoch geschätzt nicht nur, weil er so gut, sondern auch, weil er so verführerisch singt – manchmal glaubt man, John Potter habe Modell für diesen Sänger gestanden, nicht zuletzt, weil John Dowland, der Komponist einer fast noch metaphysisch reinen, aber doch schon sinnlich infizierten Renaissance, für Jonah zu einer Leitgestalt wird.
Ruth, das schwarze Kind, schließt sich den Black Panthers an, nachdem Delia, die Mutter, bei einem rätselhaften Brand ihres Hauses ums Leben gekommen ist. Und Joey, das graue Kind, hält das Zentrum, so wie es Serenus Zeitblom, der Erzähler in Thomas Manns Doktor Faustus, in selbst gewusster Mittelmäßigkeit tat. Er ist der Erzähler, er berichtet, was mit der Familie geschieht, doch eher, als dass eine Genealogie daraus wird, eher, als dass sich an einem mehr oder minder identischen Stoff eine Vergangenheit und eine Zukunft auftäte, scheint alle Geschichte einem Gesetz zu unterliegen, von dem man nicht weiß, ob es Fluch oder Hoffnung ist: dem Gesetz der ewigen Wiederkehr.
Dieses Gesetz gehört zu den Naturwissenschaften: David Strom ist schließlich Physiker, er gehört zu Albert Einsteins Umgebung, und nach dem Tod seiner Frau arbeitet er verzweifelt an Kurt Gödels Gleichungen, sucht das Geheimnis einer räumlich begrenzten Zukunft, die zugleich ihre eigene Vergangenheit ist. Dieses Gesetz gehört aber auch und vor allem zur Musik: „Jetzt hatten meine Jongleure so viel Töne in der Luft, dass wir alles singen konnten, wonach uns der Sinn stand. Ich flocht die Melodien ineinander, ließ sie an- und wieder abschwellen, verlangsamte sie, dann gab ich ihnen wieder Tempo, kappte sie, zog sie in die Länge, löste ein Solo heraus, stellte Quartette zusammen, ließ alles nach Belieben zwischen den Tonarten wandern.” Selten ist Musik in der Literatur so innig beschrieben worden wie in diesem Roman – und selten ist der Verbindung zwischen der Physik und der Musik so gehuldigt worden: „Alle Augenblicke beginnen mit dem einen, an dem wir sehen, wie alle enden müssen.” In der Physik und in der Musik findet diese Familie eine Weichheit, eine Schönheit und Bereitschaft zur Vergebung, die sie zwischen Menschen vergeblich sucht. Das hilft ihr nicht, und sie weiß es, aber dieses Wissen macht zumindest die Musik um so schöner.
Das ist die Innenwelt. Die Außenwelt aber wird in Richard Powers’ Roman durch andere Dinge zusammengehalten: durch Bilder, durch Fotografien, durch Momentaufnahmen einer Geschichte, die sich mit einer absoluten Beharrlichkeit von einer Katastrophe in die nächste stürzt: Da ist eine Photographie von Emmett Till, dem jungen Mann, der 1955 gelyncht wurde, weil er eine weiße Frau angesprochen hatte – die vier Mörder wurden von einem Geschworenengericht in Mississippi freigesprochen. Sechsunddreißig Jahre später stirbt Jonah, nachdem er in die Rassenunruhen von Los Angeles geraten war, ausgelöst von einem Video, das eine Bande von Polizisten zeigte, wie sie den unbewaffneten Schwarzen Rodney King fast zu Tode prügelten. Das alles ist da, festgehalten in Bildern, die nicht vergehen werden, die immer wieder hervorgeholt werden, die vergangene Gegenwart für alle Gegenwart bannen. Dieser Fluch ist Vergangenheit und Zukunft von Amerika, und die Werte, die dieser Staat in die Welt tragen will, muss er in sich selbst offenbar erst entdecken.
Ob es da noch Hoffnung gibt? „Sie werden ja rot”, ruft David, der Vater, in einer letzten historischen Reminiszenz des Erzählers aus. „Ja”, sagt Delia Daley, die zukünftige Mutter. „Ja, das gibt es bei uns auch.”
THOMAS STEINFELD
Fünfundsiebzigtausend Menschen im Publikum, das Konzert im Rundfunk übertragen: Marian Anderson vor dem Lincoln Memorial.
Foto: Corbis
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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

In seiner Besprechung des "neuesten und hochgelobten" Roman des amerikanischen Autors Richard Powers beklagt sich Ulrich Greiner gleich zu Anfang, dass das Buch ihn vollkommen "kalt" lässt. Der Rezensent räumt ohne Umschweife ein, dass Powers in seiner Geschichte um einen jüdischen Emigranten, seine afroamerikanische Frau und ihre drei Kinder, von denen ein Sohn sich zum begnadeten Tenor entwickelt, viel über die amerikanische Geschichte sowie über das Gebiet der Musik zu sagen weiß. Dazu attestiert er dem Autor sowohl sprachliche als auch erzählerische "Virtuosität" und meint, in einem "Schreibseminar" würde Powers mit Sicherheit Bestnoten bekommen. Doch sei das alles "kalte Perfektion" ohne innere Notwendigkeit, und im Lauf der Geschichte wird der Leser immer "müder", so Greiner unzufrieden, der abschließend ein vernichtendes Urteil fällt: Bei aller Virtuosität bewegt sich dieser Roman auf dem "höchstem denkbaren Niveau der Gleichgültigkeit", so der Rezensent kategorisch.

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