Die Vollendung der Transzendentalphilosophie in Kants

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"Nun aber kam die Kritik der Urteilskraft mir zuhanden, und dieser bin ich eine höchst frohe Lebensepoche schuldig." (Goethe, 1817) In der Epoche der klassischen deutschen Philosophie galt Kants "Kritik der Urteilskraft" beim gelehrten Publikum als "beliebteste" Kantschrift. Heute wird sie weitestgehend fragmentarisch und mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der Kritik der ästhetischen Urteilskraft gelesen. Obwohl sich der vorliegende Sammelband der gesamten dritten Kritik widmet, versuchen die Autoren insbesondere einen verstärkten Diskurs über Kants Kritik der teleologisch reflektierenden…mehr

Produktbeschreibung
"Nun aber kam die Kritik der Urteilskraft mir zuhanden, und dieser bin ich eine höchst frohe Lebensepoche schuldig." (Goethe, 1817) In der Epoche der klassischen deutschen Philosophie galt Kants "Kritik der Urteilskraft" beim gelehrten Publikum als "beliebteste" Kantschrift. Heute wird sie weitestgehend fragmentarisch und mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der Kritik der ästhetischen Urteilskraft gelesen. Obwohl sich der vorliegende Sammelband der gesamten dritten Kritik widmet, versuchen die Autoren insbesondere einen verstärkten Diskurs über Kants Kritik der teleologisch reflektierenden Urteilskraft in Gang zu setzen. Denn für Kant vermag nur eine wohlverstandene kritisch reflektierte Teleologie die Einheit der endlichen Vernunft denkbar zu machen und damit die Transzendentalphilosophie zu vollenden.
  • Produktdetails
  • Philosophische Schriften (PHS) Bd.68
  • Verlag: Duncker & Humblot
  • Seitenzahl: 416
  • Erscheinungstermin: November 2006
  • Deutsch
  • Abmessung: 235mm x 158mm x 23mm
  • Gewicht: 550g
  • ISBN-13: 9783428120109
  • ISBN-10: 3428120108
  • Artikelnr.: 20931045
Autorenporträt
Reinhard Hiltscher, geb. 1959, ist Privatdozent für Philosophie an der Technischen Universität Dresden.

Stefan Klingner, geb. 1980, promoviert im Fach Philosophie und ist derzeit Lehrbeauftragter an der TU Dresden.
Inhaltsangabe
Inhalt: S. Klingner / D. Süß, Einleitung - I. Vermittlungen: C. Bickmann, Die eingebettete Vernunft in Kants "Kritik der Urteilskraft". Wechselintegration vereint-entgegengesetzter Sphären - K. W. Zeidler, Die Antinomien in der "Kritik der Urteilskraft" - V. Gerhardt, Eine kritische Philosophie des Lebens. Kants Theorie der menschlichen Existenz - F. Hausen, Subjektivität und Objektivität in Kants "Kritik der Urteilskraft" - II. Grundlegungen: Ästhetik: C. Iber, Warum bedürfen Geschmacksurteile nach Kant einer Deduktion? - C. H. Wenzel, Gemeinsinn und das Schöne als Symbol des Sittlichen - III. Grundlegungen: Teleologie: P. Rohs, Transzendentaler Idealismus und Naturteleologie in Kants "Kritik der Urteilskraft" - S. Klingner, Kant über den endlichen Verstand, den intuitiven Verstand und Gott (KU

76, 77) - W. Flach, Erreichung und Errichtung. Über die empiriologische Orientierung der Kantischen Geschichtsphilosophie - S. Mischer, Kein hoffnungsloser Fall: Kant und der Sinn der Sinnfrage - IV. Klärungen: D. Süß, Gegenständlichkeit und Sein in der Erkenntnislehre Immanuel Kants - K. Pollok, Von der Transzendentalphilosophie zum Vergnügen. Die Karriere der Wahrnehmungsurteile in der Kritischen Philosophie Kants - W. Lütterfelds, "Praktischer Glaube" der Vernunft als Fundament des Wissens? - R. Hiltscher, Endliche Vernunft als Stifterin von Partialwirklichkeit - V. Wirkungen: G. Zöller, Die Wirkung der "Kritik der Urteilskraft" auf Fichte und Schelling - C. Glimpel, Die Selbstrelativierung von Bestimmtheit in Hegels Logik und ihre systematische Relevanz für das Verständnis einiger Kantischer Überlegungen - Anhang: S. Klingner, Auswahlbibliographie: Sekundärliteratur zu Kants "Kritik der Urteilskraft"