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Konflikte sind ein zentrales Merkmal der Umwelt- und Technologiepolitik. In den vergangenen Jahren ist eine Reihe von sogenannten diskursiven Verfahren entwickelt worden, um diese Konflikte zu bewältigen. Dazu zählen z.B. Mediation, Planungszellen, Konsenskonferenzen, deliberative Umfragen und Fokusgruppen (Diskussionsgruppen). Obwohl diese Verfahren als vielversprechende Ansätze zur Demokratisierung der Politikbereiche gelten, ist das Verständnis bei Bürgern und Politikern noch gering. Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick zur Theorie und Praxis von diskursiven Verfahren. Besonderes…mehr

Produktbeschreibung
Konflikte sind ein zentrales Merkmal der Umwelt- und Technologiepolitik. In den vergangenen Jahren ist eine Reihe von sogenannten diskursiven Verfahren entwickelt worden, um diese Konflikte zu bewältigen. Dazu zählen z.B. Mediation, Planungszellen, Konsenskonferenzen, deliberative Umfragen und Fokusgruppen (Diskussionsgruppen). Obwohl diese Verfahren als vielversprechende Ansätze zur Demokratisierung der Politikbereiche gelten, ist das Verständnis bei Bürgern und Politikern noch gering.
Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick zur Theorie und Praxis von diskursiven Verfahren. Besonderes Gewicht wird auch auf die methodischen Fragen der Durchführung und Auswertung gelegt. Das Potential der Verfahren wird sowohl allgemein als auch im Rahmen einer Fallstudie zur Einführung ökonomischer Instrumente in der Energiepolitik (CO2-Abgabe, Energieabgabe, Energiezertifikate) diskutiert. Die Ergebnisse der Fallstudie deuten darauf hin, daß die neuen ökonomischen Instrumente durchaus auf Unterstützung stoßen.
Die Entwicklung und Anwendung von diskursiven Verfahren steht erst am Anfang. Im letzten Kapitel macht der Verfasser deshalb interessante Vorschläge zur Weiterentwicklung der Verfahren.
Autorenporträt
Urs Dahinden ist Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur und Privatdozent für Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich.