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Die Kultur der Tuareg mit ihrem reichen Schatz an Erzählungen und Mythen ist vom Untergang bedroht. Ibrahim al-Koni, selbst ein Tuareg, hat seinem Volk mit dem Epos "Die Magier" ein literarisches Denkmal gesetzt und zugleich ein Stück Weltliteratur geschaffen, das die großen Themen der Menschheit erzählt: Liebe und Hass, Gut und Böse, Freiheit und Notwendigkeit, Leben und Tod. (Westdeutscher Rundfunk) Die befremdliche Vorstellungswelt der Tuareg-Nomaden erlebbar, ja nachvollziehbar zu machen und mit ihrer Hilfe die großen Lebensfragen neu zu stellen ist die eine überragende Leistung al-Konis.…mehr

Produktbeschreibung
Die Kultur der Tuareg mit ihrem reichen Schatz an Erzählungen und Mythen ist vom Untergang bedroht. Ibrahim al-Koni, selbst ein Tuareg, hat seinem Volk mit dem Epos "Die Magier" ein literarisches Denkmal gesetzt und zugleich ein Stück Weltliteratur geschaffen, das die großen Themen der Menschheit erzählt: Liebe und Hass, Gut und Böse, Freiheit und Notwendigkeit, Leben und Tod. (Westdeutscher Rundfunk) Die befremdliche Vorstellungswelt der Tuareg-Nomaden erlebbar, ja nachvollziehbar zu machen und mit ihrer Hilfe die großen Lebensfragen neu zu stellen ist die eine überragende Leistung al-Konis. Die andere ist die magische Poesie seiner Beschreibungen. Sie erst machen das nachdrückliche Plädoyer für eine asketische Welthaltung sinnlich erfahrbar. (Berliner Zeitung) Wer schon einmal in der Sahara war, wird diesen Roman mit größtem Vergnügen lesen. Er wird diese Welt, die vor lauter Licht und Schönheit manchmal zu explodieren scheint, aufs Neue aufleuchten sehen. Wer die Sahara nicht kennt, wird sie in diesem Buch kennenlernen. Eine Welt, in der sich Wirklichkeit und Unwirklichkeit durchdringen wie Wachsein und Traum. (Aargauer Zeitung)
  • Produktdetails
  • Lenos Pocket Nr.152
  • Verlag: Lenos
  • Seitenzahl: 835
  • Erscheinungstermin: Juli 2011
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm
  • Gewicht: 465g
  • ISBN-13: 9783857877520
  • ISBN-10: 3857877529
  • Artikelnr.: 33394822
Autorenporträt
Ibrahim al-Koni, geboren 1948, wuchs in einem Tuaregstamm in der Libyschen Wüste auf. Nach dem Studium der Literatur am Gorki-Institut in Moskau arbeitete er als Journalist in Warschau und in Moskau. Seit 1993 lebt Ibrahim al-Koni in der Schweiz. Er hat zahlreiche Romane und Erzählungssammlungen veröffentlicht. Für seinen Roman 'Blutender Stein' wurde er mit dem Literaturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet, für den Roman 'Die Magier' mit einem Buchpreis des Kantons Bern. Für sein Gesamtwerk erhielt er den Großen Literaturpreis des Kantons Bern, 2008 wurden ihm der Preis der französisch-arabischen Freundschaft und der renommierte Scheich-Sâjed-Buchpreis verliehen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Mit seinem "mächtigen, über tausendseitigen" Werk (das sich aus dem Hauptwerk "Die Magier" und den ergänzenden Episoden "Die steinerne Herrin" zusammensetzt) hat der Tuareg Ibrahim al-Koni den weißen Fleck, als der die Sahara auf unseren literarischen Landkarten prangte, erobert und seinem Volk, das sich "an der Schwelle zum Aussterben" befindet, eine "Überlieferung" gegeben, erklärt die Rezensentin Dorothea Dieckmann. Und in der Tat, so Dieckmann, entfalten sich von den ersten Seiten an die "Konstanten der Wüste", einerseits die der Natur und andererseits, mit dem Auftauchen der Karawane, die der Menschen. Letztere wirken wie Gesichter hinter Turbanen: "halb allegorisch verborgen, halb realistisch enthüllt". Aufwendig erzählt, drehe sich die Geschichte jedoch um einen klar umrissenen Kern: die Dreiecksgeschichte zwischen der Prinzessin Tenere, dem Notablen Ocha und dem Asket Udad. Alle drei, so die Rezensentin, wählen im Laufe der Erzählung den Tod, denn sie gehen an einer für ihr Geschlecht fatalen Situation zugrunde: Die Männer haben ihre Freiheit zugunsten einer Frau aufgegeben, und die Frau hatte die Freiheit zu wählen. Zum Vorwurf der Misogynie, der al-Koni gemacht wurde, bemerkt Dieckmann nur soviel, dass die "destruktiven Kräfte" in den weiblichen Figuren "kulminieren", insofern sie die Männer vom rechten Pfade abbringen. Und der rechte Pfad sei für den Tuareg der "Geist des Nomadentums", die nicht-abgesteckte "Weglosigkeit", das Wandern, das keinen Stillstand erlaubt - oder die Seele preisgibt.

© Perlentaucher Medien GmbH
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