Trier zu Fuß - Kerl, Verona; Morgen, Roland
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Im Herbst 2009 erschien im Leinpfad Verlag die 1. Auflage von Trier zu Fuß. 2013 die 2. Auflage, die um 20 Seiten und durch 3 weitere Touren mit 3 Karten und 38 Fotos ergänzt wurde. Inzwischen zählt Trier zu Fuß ebenso wie Worms zu Fuß zum Tafelsilber des Verlags ...
Was ist das Besondere an unserem Trierer Stadtführer? Viele Infos, viele Fotos, viel Service (auch im Anhang) und die frische und übersichtliche Gestaltung.
Natürlich ist es immer noch so, dass die meisten BesucherInnen wegen der Römer kommen. Vollkommen zu recht, denn natürlich ist das römische Erbe für Trier ein echtes
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Produktbeschreibung
Im Herbst 2009 erschien im Leinpfad Verlag die 1. Auflage von Trier zu Fuß. 2013 die 2. Auflage, die um 20 Seiten und durch 3 weitere Touren mit 3 Karten und 38 Fotos ergänzt wurde. Inzwischen zählt Trier zu Fuß ebenso wie Worms zu Fuß zum Tafelsilber des Verlags ...

Was ist das Besondere an unserem Trierer Stadtführer?
Viele Infos, viele Fotos, viel Service (auch im Anhang) und die frische und übersichtliche Gestaltung.

Natürlich ist es immer noch so, dass die meisten BesucherInnen wegen der Römer kommen. Vollkommen zu recht, denn natürlich ist das römische Erbe für Trier ein echtes Alleinstellungsmerkmal - weshalb wir den römischen Highlights in unserem Stadtführer auch gleich zwei Touren gewidmet haben!
Aber mit ihren insgesamt 17 Stadtspaziergängen beweisen Verona Kerl und Roland Morgen, dass Trier noch weit mehr zu bieten hat: Weitere Touren führen in das mittelalterliche und das jüdische Trier, zu sieben Kirchen und Klöstern, zu den Spuren von Karl Marx, auf den Weinkulturpfad, auf den Petrisberg, in den Weißhauswald, zu acht Trierer Brunnen, zum Markusberg oder sie stellen Trier als Museumsstadt vor, lenken das Augenmerk auf Trier als die Stadt am Fluss und führen in Parks, Gärten, und zu städtebaulichen Besonderheiten.
Dabei werden besonders interessante Themen auch in sechs kurzen Einführungskapiteln beleuchtet. Diese Info-Kapitel gibt es zu den Römern, zum mittelalterlichen und zum jüdischen Trier, zu den Themen 'Trier und der Wein' sowie zum Trierer Dialekt ("Alles quant!") und zum Thema Essen & Trinken in Trier ("Viez - was denn sonst?").
Aber Trier zu Fuß ist nicht nur etwas für Erwachsene: Zwei besondere Touren zeigen Sehens- und Erlebenswertes für Kinder und Jugendliche.
Und es gibt eine sehr originelle Tour für alle Fotografen und Knipser zu den Sonnenseiten der Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt. Sie gibt Antwort auf die Frage: Zu welcher Tageszeit lässt sich welches Highlight von wo aus am besten fotografieren?

Für die 3. Auflage haben die beiden Autoren, Verona Kerl und Roland Morgen, alle Infokästen, Veranstaltungs- und Einkehrtipps geprüft, notfalls ersetzt bzw. auf den neuesten Stand gebracht. Haben Fotos und Karten aktualisiert und die Nummern der Busse überprüft ...

Trier zu Fuß bietet neben 163 Fotos, 19 Karten und einer Übersichtskarte viel Service für Leserinnen und Leser: Genau bezeichnete Ausgangspunkte, Anfahrten mit PKW und ÖPNV, Angaben zu Länge und Dauer der Touren, zu Öffnungszeiten und Eintritten, weiterhin Einkehr- und Veranstaltungstipps, wobei alle Adressen immer durch Telefonnummern und Websites ergänzt werden und - eigentlich eine Selbstverständlichkeit: - ein Register.
- Kurz: Trier zu Fuß ist ein anregender, reich (und gut!) bebilderter Intensivkurs zur Trierer Geschichte! Und zwar für Groß und Klein, für Einheimische und für Touristen.
  • Produktdetails
  • Verlag: Leinpfad
  • Artikelnr. des Verlages: 0148
  • 3., überarb. Aufl.
  • Seitenzahl: 123
  • Erscheinungstermin: 15. März 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 137mm x 12mm
  • Gewicht: 247g
  • ISBN-13: 9783937782904
  • ISBN-10: 3937782907
  • Artikelnr.: 26987279
Autorenporträt
Verona Kerl: Verona Kerl wurde 1966 in Wadern (Saarland) geboren. Studiert hat sie in Saarbrücken (M.A.) und anschließend für die Rhein-Zeitung in Koblenz gearbeitet. Seit 1997 wohnt sie in Trier und arbeitet als Redakteurin für die Tageszeitung "Trierischer Volksfreund". Roland Morgen: Roland Morgen wurde 1958 in Trier geboren. Er ist also ein echter Einheimischer und bekennender Trier-Fan: Seit seiner Zeit im Internat des Thomas-Morus-Gymnasiums (1972-78) in Daun/Vulkaneifel ist Roland Morgen erklärter Lokalpatriot. Wie Verona Kerl arbeitet auch er als Redakteur für die Tageszeitung "Trierischer Volksfreund".
Inhaltsangabe
Inhalt Vorwort S. 7 Trier in der Römerzeit S. 8 1. Von der UNESCO geadelt: Weltkulturerbe in Trier S. 10 Amphitheater - Kaiserthermen - Konstantin-Basilika - Dom und Liebfrauenkirche - Porta Nigra 2. Was vom Bade übrig blieb - noch mehr römisches Trier S. 16 Römerbrücke - Barbarathermen - Viehmarkt mit Viehmarkt-Thermen - Palastgarten mit Mittelalter-Stadtmauer - Kastilport 3. Karl Marx: Revolutionär, Denker und ewiger Zweifler S. 22 Karl-Marx-Haus in der Brückenstraße 10 - Kornmarkt Kasino - Wohnhaus der Familie Marx - Priesterseminar - Jenny von Westphalens Wohnhaus- Apotheke, ehemaliger Gasthof Venedig Trier im Mittelalter: Es wächst wieder zusammen, was zusammengehört S. 30 4. Dem Mittelalter auf der Spur S. 32 Augustinerkirche - Merowingermauer - Irminenfreihof - Stadtmauer-Reste (im Schießgraben, Friedrich-Ebert-/Nordallee) - Simeonstift - Dreikönigenhaus - Helene-Mauer - Hauptmarkt - Frankenturm Jüdisches Trier S. 40 5. Schrecken, Leid und Neubeginn: Jüdisches Trier S. 42 Standort ehemaliges Bischof-Korum-Haus (Ecke Rindertanz-/Sichelstraße) - Judengasse - Gedenkstele An der Alten Synagoge - Stolpersteine Fleischstraße - Synagoge Kaiserstraße 6. Vom Heiligen zum Apostel: Kirchen und Klöster S. 46 Basilika St. Paulin - ehemalige Abteikirche St. Maximin - Überreste der frühchristlichen Kirche unter der Dom-Information - St. Gangolf - Jesuitenkirche - St. Antonius - St. Matthias Trier und der Wein S. 54 7. Der Weinkulturpfad: Römer, Reben, Riesling und eine kleine Renaissance S. 56 Sickingenstraße - Amphitheater - Kleingärten - Olewig - Retzgrubenweg - Olewiger Straße 8. Der Petrisberg: Auf einer Reise durch die Zeit S. 60 Kreuzwegtor Ecke Kurfürstenstraße - Kreuzwegstationen - Gedenkstein für Mutsuko Ayano - Kreuzkapelle - Fernsehturm Kombination: Skulpturenweg auf dem Campus S. 63 9. Der Weißhauswald: Vom Landsitz zum Naherholungspark S. 64 Haus des Waldes - Schusterkreuz - Kockelsberg - Wildfreigehege - Haus des Waldes 10.Die Brunnen Triers: Es plätschert und tröpfelt, es sprudelt und fließt S. 68 Hauptmarkt (Petrus-Brunnen) - Glockenstraße (Dasbach-Drunnen) - Mustorstraße (Wasseruhr) - Fahrstraße (Handwerker-Brunnen) - Antoniusstraße (Herkules-Brunnen) - Fleischstraße/Ecke Nagelstraße (Heuschreck-Brunnen) - Kornmarkt (St. Georg-Brunnen) - Nikolaus-Koch-Platz (Trebeta-Brunnen) 11. Mit Kindern unterwegs: Tollen und toben, staunen und begreifen S. 76 Domstein - Spielzeugmuseum - Kornmarkt - Palastgarten Kombination: Der Petrisberg S. 79 12. Konstantin sei Dank: Museumsstadt Trier S. 80 Rheinisches Landesmuseum - Museum am Dom - Stadtmuseum 13. Parks und Architektur: Von Kaufleuten, Kurfürsten und Kanonikern S. 86 Roter Turm, Mustorstraße - Gartenfeldstraße - Kronprinzenstraße - Bergstraße - Schützenstraße - Ostallee - Palastgarten Kombination: Nells Park S. 91 14. Stadt am Fluss: Über zwei Brücken musst du gehen ... S. 92 Moselkräne - Römerbrücke - Europäische Kunstakademie - Kaiser-Wilhelm-Brücke - Zurlauben 15.Architek-Tour S. 96 Reichsbahndirektion am Balduinbrunnen - Neue Regierung Dewora-/Sichelstraße - Bischof-Stein-Platz - Paulusplatz/Handwerker- und Kunstgewerbeschule - Hochbunker am Augustinerhof - Kellerei Gilbertstraße - Haus des Handels, Kaiserstraße - Eisenhaus, Neustraße - Stadtbibliothek Weberbach - Jugendstilhaus Nagelstraße - Kornmarkt mit Casino und Alter Post 16. Zum Markusberg und wieder zurück: Wandern in wilden Wäldern S. 104 Pallien - Napoleonsbrücke - Gillenbachtal - Busental - Markusberg - Mariensäule - Robert-Schumann-Haus - Napoleonsbrücke - Pallien 17. An einem Tag alles Wichtige im Kasten: Foto-Safari zu den Sonnenseiten der Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt S. 110 Typisch Trierisch! S. 116 Viez - was denn sonst? S. 116 Alles quant! S. 117 Was? Wann? Wo? Veranstaltungen S. 118 Praktische Hinweise S. 120 Die Autoren S. 121 Register
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 30.12.2010

Zur ältesten Rutsche der Welt

Trier ist mit gut hunderttausend Einwohnern eine fußläufige Stadt, deren mehrtausendjährige Geschichte dem Besucher auf Schritt und Tritt begegnet. Was läge also näher, als die Stadt an der Mosel per pedes zu erkunden? Dazu laden die beiden Redakteure des "Trierischen Volksfreunds" ein. Das römische Trier, natürlich: Die beiden ersten Spaziergänge führen pflichtschuldig durch das Weltkulturerbe der Stadt, Porta Nigra, Kaiserthermen, Konstantin-Basilika. Die Autoren machen sich ein zweites Mal auf, diesmal geht es über die Römerbrücke zu den Barbara-Thermen und den von Oswald M. Ungers mit einem Glaskasten überstülpten Viehmarktthermen. Danach folgt die Kür. Karl Marx, 1818 in einem stattlichen Bürgerbarockbau geboren, gibt den Weg zur dritten Tour vor. Vorbei an zum Geburtshaus pilgernden Chinesen geht es zum ehemals preußischen Gymnasium, das Marx besucht hat. Auch das Haus, in dem die heimliche Verlobte Jenny von Westphalen wohnte, kommt an die Reihe sowie das spätmittelalterliche Haus Venedig, 1863 ein Gasthof, in dem Marx bei seinem letzten Trier-Besuch abstieg. Weh dem, der bis hierhin mit Kindern unterwegs war - spätestens jetzt dürften die lieben Kleinen revoltieren. Gut, dass ein eigener, auf Kinderbedürfnisse zugeschnittener Spaziergang die Wogen zu glätten vermag. Beginn ist am Domstein, einer 1614 bei Bauarbeiten im Dom gefundenen antiken Kolossalsäule, die seitdem vor dem Gotteshaus liegt und wahrscheinlich ebenso lange als "älteste Rutsche der Welt" dient. Nur einen Steinwurf entfernt lockt das Spielzeugmuseum zum Hauptmarkt. Das jüdische Trier (Tour 5), der Weinkulturpfad durch Rieslingreben (Tour 7), liebe Eltern, können warten.

ksi

"Trier zu Fuß. 14 Spaziergänge zu den schönsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten" von Verona Kerl und Roland Morgen. Leinpfad Verlag, Ingelheim 2009. 104 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Karten. Broschiert, 13,90 Euro.

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