Flubber
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"Flubber" ist die Kurzform von "Flying Rubber", eine giftgrüne, hyperaktiv herumhüpfende Gummimasse mit quietschvergnügter Persönlichkeit. Selbst dem symphatischen Superstar Robin Williams in dem Disney-Remake von "Der fliegende Pauker" aus dem Jahr 1960 stiehlt sie die Schau. Mit einem Paukenschlag erzielte die turbulente Slapstickkomödie vom "Allein zu Haus"-Produzenten John Hughes am Wochenende mit 36,4 Mio. Dollar das viertbeste Thanksgiving-Einspiel aller Zeiten, das zwar nicht mit den sensationellen 46 Mio. Dollar der im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit veröffentlichten Komödie "101…mehr

Produktbeschreibung
"Flubber" ist die Kurzform von "Flying Rubber", eine giftgrüne, hyperaktiv herumhüpfende Gummimasse mit quietschvergnügter Persönlichkeit. Selbst dem symphatischen Superstar Robin Williams in dem Disney-Remake von "Der fliegende Pauker" aus dem Jahr 1960 stiehlt sie die Schau. Mit einem Paukenschlag erzielte die turbulente Slapstickkomödie vom "Allein zu Haus"-Produzenten John Hughes am Wochenende mit 36,4 Mio. Dollar das viertbeste Thanksgiving-Einspiel aller Zeiten, das zwar nicht mit den sensationellen 46 Mio. Dollar der im vergangenen Jahr zur gleichen Zeit veröffentlichten Komödie "101 Dalmatiner" mithalten konnte, aber Williams' Bestmarke aus dem Jahr 1993 (20,5 Mio. Dollar für "Mrs. Doubtfire") locker überbot.

In "Jumanji" stand Williams gegen anstürmende Horden von Großwild seinen Mann, und nun spielt er überraschend verhalten und kontrolliert den zerstreuten Professor Brainard, dessen Leben vom verschmitzten Flubber auf den Kopf gestellt wird. Im liebenswerten Original war die geniale Erfindung des Profs ein nicht näher spezifizierter Blob. Doch als von Industrial Light & Magic makellos kreierter Spezialeffekt bringt sie in flüssiger oder cremeartiger Anwendungsform Objekte wie Bälle, Autos und die Träger "behandelter" Turnschuhe zum Hüpfen, Fliegen und Hopsen und verleiht eingeschmierten Fäusten eine besonders überzeugende Schlagkraft. Diese bekommen (ganz in Hughes' typisch sadistischer Slapstick-Tradition) in erster Linie zwei cartoonhafte Bösewichte (Clancy Brown und Ted Levine) zu spüren, die austauschbare Abziehbilder ihrer Vorgänger aus "Allein zu Haus" oder "101 Dalmatiner" sind.

Die beiden menschlichen Punchingbälle sind im Auftrag eines reichen Tycoons unterwegs, dessen Sohn in Brainards Chemieklasse durchgefallen ist. Sie stehlen seine Kreation, bis Brainard sie wieder zurückgewinnen und damit sein verschuldetes College vor der Schließung retten kann. Der romantische Subplot dreht sich um Brainards Verlobte Sara (Marcia Gay Harden), die von ihm dreimal vor dem Traualtar vergessen wurde und nun von seinem öligen Rivalen Wilson (Christopher MacDonald) umgarnt wird. Doch auch hier behält der schusselige Pauker letztlich die geflubberte Oberhand.

Die betont auf Slapstick setzende Inszenierung wurde von Les Mayfield ("Das Wunder von Manhattan"), einem Protegé des Co-Drehbuchautoren Hughes (in Zusammenarbeit mit Bill Walsh), übernommen. Fragmentarische Referenzen an Slapstick-Ikonen wie die drei Stooges, Abbott & Costello, Goofy und Donald Duck werden mit Hilfe Weebos, Brainards fliegendem weiblichen Roboter, eingebaut, der seine Gefühle über Filmausschnitte via Bildschirm zu verstehen gibt. Da Weebo (im Original nicht existent) unsterblich in ihren Schöpfer verknallt ist, kommt es zu possierlichen, kleinen Eifersüchteleien und ein paar rührseligen Momenten. Doch das komische Chaos herrscht vor. Einer der Höhepunkte ist eine Busby-Berkeley-inspirierte Tanznummer des sich in viele Einzelschwofer aufteilenden Flubber zu einem eigens von Danny Elfman (der für die großartige Beschallung Tim Burtons skuriller Filmfantasien zuständig ist) komponierten Mambo. Desweiteren werden die Kids von einem Basketballspiel, das selbst "Space Jam" übertrifft und dem DeLaurean aus "Zurück in die Zukunft" ähnlichen, fliegenden T-Bird begeistert sein. Der kommerzielle Erfolg gibt der Devise "Recyclen lohnt sich" wieder einmal recht! ara.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Kapitel- / Szenenanwahl - Animiertes DVD-Menü
  • Produktdetails
  • Hersteller: Walt Disney
  • Gesamtlaufzeit: 90 Min.
  • Erscheinungstermin: 11. Juli 2002
  • FSK: ohne Alterseinschränkung gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Isländisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Griechisch, Slowenisch, Polnisch, Finnisch, Türkisch, Kroatisch
  • Untertitel: Deutsch, Kroatisch, Kroatisch, Türkisch, Finnisch, Polnisch, Slowenisch, Griechisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Isländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:1, 33/4:3
  • Tonformat: Dolby Digital 2.0
  • EAN: 4011846003755
  • Artikelnr.: 20127417
Rezensionen
Besprechung von 19.03.1998
Auf den Funken folgt kein Bumm
Zerstreuter Professor: Les Maynards Neuverfilmung "Flubber" zündet nicht

Die Kunst des Experiments besteht in der Wiederholung, und so kann es kaum überraschen, daß eine der erfolgreichsten Wissenschaftsparodien noch einmal neu verfilmt wurde: "The absent minded Professor". Das Drehbuch verfaßte vor siebenunddreißig Jahren Bill Walsh, der zwei Jahrzehnte lang als Autor der täglichen Micky-Maus-Comic-Strips wirkte und somit über einen gigantischen Fundus an Gags, Klischees und Wortspielen verfügte. Der mad scientist zählte dabei natürlich zum Standardrepertoire, und so beobachtete auch der Film einen der vielen notorisch verwirrten Wissenschaftler, die in ihrem Keller ein eigenes Chemielabor unterhalten, das sie am Abend vor ihrer Hochzeit in die Luft jagen. Schau, schau, sagen sich solche Leute, ich habe einen neuen Sprengstoff entdeckt, und experimentieren munter weiter, vergessen darüber den Festgottesdienst, und die traurige Braut gibt ihnen entnervt den Laufpaß. So widerfährt es auch Phillip Brainard, nur daß er keine Wunderwaffe geschmiedet hat, sondern einen hochelastischen Werkstoff, den sein Erfinder "Flubber" nennt: 1961 ein Bombenerfolg.

Daran hat sich 1998 so wenig geändert wie am Handlungsgerüst; in Amerika scheffelte das Remake Millionen. Sonst änderten sich nur Kleinigkeiten. So trägt der Film jetzt den Namen der glibbergrünen Mischung - selbst in Deutschland, wo man 1961 noch den Verleihtitel "Der fliegende Pauker" angemessen fand. Und war der alte Professor, von Fred MacMurray wundervoll zerstreut verkörpert, noch der Meinung, ein solch hochexplosiver Stoff gehöre nicht in die Hände eines Zivilisten, sondern in die des Pentagons, so hat sein Wiedergänger die Zeichen der Globalisierung erkannt und bietet seinen energiereichen Flubber einem Automobilkonzern an. Diesen zweiten Professor Brainard gibt mit Robin Williams der Mann, der seit "Der Club der toten Dichter" wie kein zweiter auf Dozentenrollen festgelegt ist.

Und der neue Film ist natürlich perfekter als sein Vorläufer aus den sechziger Jahren, als die Walt Disney Studios gerade erst mit der Produktion von Realfilmen begonnen hatten. Heute beherrschen sie das Metier: Der Regisseur Les Mayfield kann auf Farbe statt Schwarzweiß zurückgreifen, auf Computeranimation statt Fäden und Hebebühnen und vor allem auf einen weiblichen Roboter namens Weebo, der aus Eifersucht die Verehelichung seines Herrn und Meisters hintertreibt. Doch Weebo verfügt nicht nur über Emotionen, sondern auch über gute Flugeigenschaften, eine betörende Stimme (in der deutschen Fassung von Veronica Ferres) und drahtlosen Internetzugang. Irgendwann erkennt ein bösartiger Fabrikant das Genie von Brainard und läßt seine Schergen Smith & Wesson in des Professors Keller einbrechen. Weebo liefert ihnen einen fulminanten Kampf, doch statt dieses technischen Wunderwerks entwenden die Eindringlinge den grünen Kunststoffschleim. Schon der Ökonom Josef Schumpeter konstatierte, daß es an innovativen Unternehmern mangelt. Um Ideendiebe scheint es noch schlechter zu stehen.

Aber auch Flubber verfügt über eine attraktive Eigenschaft: Im grünen Gemisch ist die Energie der Explosion gespeichert, die es hervorgebracht hat. Gegenstände, die mit der gallertartigen Substanz präpariert werden, entwickeln erstaunliche Sprungfähigkeiten, was dem Basketballteam von Brainards College zu einem historischen Sieg verhilft. Als künstliche Kraftquelle wandelt Flubber Automobile zu Flugobjekten, und eine Kegelkugel, der die quicklebendige Masse zu immer höherem Aufstieg verhilft, sorgt durch ihre regelmäßige Rückkehr aus der Stratosphäre für Heiterkeit. Außerdem führt Flubber ein fideles Eigenleben: Sobald der Professor aus dem Haus ist, materialisieren sich aus der Masse grüne Gestalten, die zu Mamboklängen eine kesse Sohle aufs Parkett legen.

Diese Tanzsequenz, für den Verlauf der Geschichte vollkommen überflüssig, hätte Walt Disney begeistert, der Realfilme um so mehr liebte, je näher sie dem Zeichentrick kamen. Der Rest von "Flubber" ist weniger gut choreographiert, was vor allem dem Basketballspiel schadet. Viele Funken verlöschen, und die drastischen Rollenklischees, die Bill Walsh schon angelegt hatte, die aber von John Hughes, dem Erfinder der "Kevin"-Serie, jetzt noch mehr betont werden, zünden gar nicht. Hollywood geht es mit solchen Filmen ein wenig wie dem mad scientist: Er kann sich zwar seine Bomben selber basteln, aber sie erzeugen oft nur ein leises "Fttt" statt des erwarteten "Bumm". Bei "Flubber" kann man immerhin noch das Echo der Initialzündung hören. ANDREAS PLATTHAUS

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Gemeinsam mit Hit-Produzent John Hughes ("101 Dalmatiner") hat Regisseur Les Mayfield ein fulminantes Remake des Disney-Knüllers "Der fliegende Pauker" von 1960 in Szene gesetzt. Das Slapstick-Feuerwerk, dessen Handlung an die "Kevin"-Trilogie erinnert, ist ein genial realisiertes Spezialeffekte-Gewitter, für das F/X-Spezialist ILM bei der Kreation der grünen Knetmasse einmal mehr ganze Arbeit geleistet hat. Dank der immensen Popularität von Oscar-Preisträger Robin Williams, der sein geballtes Comedy-Können auspackt, wird "Flubber" die Video-Charts im Sturm erobern.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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