Das Wunder des Malachias
Statt 17,99**
12,49
versandkostenfrei*

Alle Preise in Euro, inkl. MwSt.
**Früherer Preis
Sofort lieferbar
6 °P sammeln

    DVD

Der Mönch Pater Malachias leidet. Neben seiner Kirche in einer westdeutschen Industriestadt befindet sich, ausgerechnet unter dem Namen Eden, eine bei der Männerwelt der Stadt beliebte Vergnügungsbar. In seiner Not bittet Malachias Gott, die Bar hinfort zu nehmen. Dieser erhört ihn und versetzt das Gebäude mitsamt Bar und den darin befindlichen Personen auf eine Insel in der Nordsee. Dieses Wunder zieht bald mehr und mehr Aufmerksamkeit auf sich. Die Medien machen die Geschichte landesweit bekannt. Politik, Wissenschaft und Kirche debattieren über die Konsequenzen für die Gesellschaft.…mehr

Produktbeschreibung
Der Mönch Pater Malachias leidet. Neben seiner Kirche in einer westdeutschen Industriestadt befindet sich, ausgerechnet unter dem Namen Eden, eine bei der Männerwelt der Stadt beliebte Vergnügungsbar. In seiner Not bittet Malachias Gott, die Bar hinfort zu nehmen. Dieser erhört ihn und versetzt das Gebäude mitsamt Bar und den darin befindlichen Personen auf eine Insel in der Nordsee. Dieses Wunder zieht bald mehr und mehr Aufmerksamkeit auf sich. Die Medien machen die Geschichte landesweit bekannt. Politik, Wissenschaft und Kirche debattieren über die Konsequenzen für die Gesellschaft. Geschäftemacher versuchen, die mediale Aufmerksamkeit für ihre Zwecke zu nutzen. Pater Malachias sieht sich von den Folgen seiner guten Tat heillos überfordert und bittet Gott, das Wunder rückgängig zu machen. Wie fassungslos die Gesellschaft reagieren könnte, passierte in unseren Zeiten ein biblisches Wunder: Das zeigte Bernhard Wicki in der Adaption eines Romans von Bruce Marshall. Für seinen zweiten Film nach dem Welterfolgsdebüt Die Brücke wurde Wicki bei der Berlinale 1961 mit dem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. Neben Horst Bollmann als Pater Malachias agieren Stars wie Günther Pfitzmann, Senta Berger, Brigitte Grothum und Pinkas Braun.

Bonusmaterial

Booklet, Trailer
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Filmjuwelen
  • Gesamtlaufzeit: 122 Min.
  • Erscheinungstermin: 15. April 2016
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1.33:1 / SDTV 576i (PAL) / Letterbox
  • Tonformat: Dolby Digital 2.0
  • EAN: 4042564166156
  • Artikelnr.: 44369258
Autorenporträt
Loriot, eigentlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow, wurde am 12. November 1923 in Brandenburg (Havel) geboren. Von Bülow wuchs bei Großmutter und Urgroßmutter in Berlin auf, bis die Familie 1938 nach Stuttgart zog. Dort besuchte er ein humanistisches Gymnasium, das er 1941 mit Notabitur verließ.
Er begann in der Familientradition eine Offizierslaufbahn, es folgte ein dreijähriger Militäreinsatz an der Ostfront in Russland. Nach dem Krieg arbeitete er kurzzeitig als Holzfäller in Niedersachsen, 1946 legte er das Abitur ab. Von 1947 bis 1949 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie (Landeskunstschule) in Hamburg. Nach dem Abschluss legte er erste Arbeiten als Werbegrafiker vor und erfand das charakteristische "Knollennasenmännchen".
Ab 1950 war von Bülow als Cartoonist zunächst für das Hamburger Magazin "Die Straße", im Anschluss für den "Stern" tätig. Seit dieser Zeit verwendete er den Künstlernamen Loriot, die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentiers der von Bülows.
1967 wechselte Loriot das Medium: Er moderierte zunächst die Fernsehsendung "Cartoon", die er auch als Autor und Co-Regisseur verantwortete. Loriots anfänglich reine Moderation wurde zunehmend zu einem eigenständigen humoristischen Element der Sendung. Zudem brachte Loriot bald eigene Zeichentrickfilme ein. 1976 entstand die fünfteilige Fernsehserie "Loriot".
Eine besondere Liebe verband Loriot auch mit der klassischen Musik und der Oper. Außerdem war er Autor, Regisseur und Hauptdarsteller der beiden Filme: "Pappa ante Portas" und "Ödipussi".
Loriot erhielt etliche Fernseh-, Film- und anderer Kulturpreise ("Telestar" (1986), "Critici in erba" (1986), "Goldene Leinwand"). 2004 erhielt er den "Jacob-Grimm-Preis" für seinen Einsatz um die deutsche Sprache und 2007 wurde er mit dem "Wilhelm-Busch-Preis" für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2011 verstarb Vicco von Bülow.