The Boy
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Horrorspezialist William Brent Bell beweist, dass noch Leben im Genre und einer unheimlichen Porzellanpuppe sein kann.
Mit einer klassischen Versuchsanordnung über gespenstische Phänomene in einem englischen Gruselschloss bewegt sich Bell ("Devil Inside") auf vertrautem Schockerterritorium, präsentiert aber einen überraschend verhalten aufgebauten psychologischen Horrorfilm, der sich erst in den finalen Sequenzen vergleichsweise konventionell entlädt.
Im Mittelpunkt der von Newcomer Stacey Menear entworfenen Geschichte steht die Beziehung zwischen einer jungen Amerikanerin, die ihrer
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Produktbeschreibung
Horrorspezialist William Brent Bell beweist, dass noch Leben im Genre und einer unheimlichen Porzellanpuppe sein kann.

Mit einer klassischen Versuchsanordnung über gespenstische Phänomene in einem englischen Gruselschloss bewegt sich Bell ("Devil Inside") auf vertrautem Schockerterritorium, präsentiert aber einen überraschend verhalten aufgebauten psychologischen Horrorfilm, der sich erst in den finalen Sequenzen vergleichsweise konventionell entlädt.

Im Mittelpunkt der von Newcomer Stacey Menear entworfenen Geschichte steht die Beziehung zwischen einer jungen Amerikanerin, die ihrer Vergangenheit zu entfliehen versucht, und einem Jungen namens Brahms, den sie in einem riesigen von Efeu umrankten Anwesen allein betreuen soll. Verstörender noch als dieses Gänsehaut-Setting ist die Prämisse, dass Brahms eine Porzellanpuppe ist, mit deren Hilfe ein Ehepaar den traumatischen Tod seines achtjährigen Jungen zu verarbeiten gelernt hat. Als die Eltern das Haus nach vielen Jahren für einen vermeintlichen Urlaub erstmals verlassen, soll Greta ("Walking Dead"-Star Lauren Cohan) Brahms so liebevoll betreuen wie ein ganz normales Kind. Wie bei den "Gremlins" gilt es dabei, einen Regelkatalog zu beachten, wird angedeutet, dass Missachtung böse Folgen haben könnte.

Mit beschränktem Budget und Figurenpersonal spielt Bell mit den Erwartungen des Zuschauers und der Möglichkeit, dass in der Puppe tatsächlich Leben sein könnte. Immer wieder gibt es Einstellungen, die suggerieren, dass eine Bewegung zu erwarten wäre, werden entsprechende Beobachtungen, wie etwa eine kullernde Träne, aber realistisch erklärt. Offenkundig aber ist, dass Greta im Haus nicht allein ist, bewiesen durch subjektive Kamerafahrten, die ihr folgen. Dass "The Boy" nie ins "Chucky"-Universum abdriftet, ist eine Stärke dieses atmosphärisch intensiven und spannenden Films, der erst bei der Auflösung seines Mysteriums gewohnte Wege geht. Seine Protagonistin aber bleibt bis zum Ende ungewöhnlich, lernt es, sich mit der unheimlichen Situation zu arrangieren und sie, wie ein finales Lächeln andeuten könnte, sogar für sich zu nutzen. kob.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Making Of
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: capelight pictures
  • Gesamtlaufzeit: 93 Min.
  • Erscheinungstermin: 23. Juni 2016
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 35/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1
  • EAN: 4020628832230
  • Artikelnr.: 44940469
Rezensionen
Mit beschränktem Budget und Figurenpersonal inszeniert Genrespezialist William Brent Bell einen psychologischen Horrorfilm, der verhalten und spannungsintensiv eine Beziehung zwischen einer Frau und einer verstörenden Puppe aufbaut. Dabei spielt "The Boy" immer wieder geschickt mit den Erwartungen des Zuschauers, verzichtet weitgehend auf plumpe Schocks und jede Gewalt. Erst zum Ende hin, mit der Auflösung des Mysteriums, setzt sich die Konvention durch, was den positiven Gesamteindruck des Films allerdings nicht schmälern kann.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
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