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Was treibt Art Mathews dazu, sich in aller Öffentlichkeit zu erschießen? Wer hat Grant Oldfield derart zugesetzt, daß er dringend die Hilfe eines Psychiaters benötigt? Und warum droht Peter Cloony von einem Berg von Schulden erdrückt zu werden? Viele gute Jockeys stecken in der Krise auffällig viele.

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Produktbeschreibung
Was treibt Art Mathews dazu, sich in aller Öffentlichkeit zu erschießen? Wer hat Grant Oldfield derart zugesetzt, daß er dringend die Hilfe eines Psychiaters benötigt? Und warum droht Peter Cloony von einem Berg von Schulden erdrückt zu werden? Viele gute Jockeys stecken in der Krise auffällig viele.

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Autorenporträt
Dick Francis, geboren 1920, war viele Jahre Englands erfolgreichster Jockey, bis ein mysteriöser Sturz 1956 seine Karriere beendete. Fast 50 Jahre lang schrieb er Thriller, die das Pferderenn- und Wettmilieu als Hintergrund haben. Seine 42 Romane wurden alle Bestseller. Dick Francis starb 2010.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 29.04.2006

Band 16
Tod auf der Rennbahn
Dick Francis’ „Rufmord”
Mit dem britischen Schriftsteller Dick Francis würde man sich sofort auf ein Pint verabreden, denn wer wie Francis auf eine so erstaunliche Biografie zurückblickt, hat ganz sicher etwas zu sagen. Was allerdings nicht bedeutet, dass er nicht auch berauschend schreiben kann. Dick Francis kann schreiben, ohne es in jedem Satz bekräftigen zu müssen. Er hat sein erstes Buch 1962 vorgelegt und das bislang letzte vor sechs Jahren veröffentlicht. Seine fast 40 Krimis sind in über 30 Sprachen übersetzt und über 70 Millionen Mal verkauft worden.
„Rufmord” erschien 1964. Ein Jockey erschießt sich vor einem Rennen. Von diesem Moment an wird dieser Fall mit der für Francis typischen Unaufgeregtheit aufgerollt. Im klassischen Sinne handelt es sich dabei nicht einmal um einen Fall. Es ist vielmehr so, dass ein anderer Jockey, der Ich-Erzähler Robert Finn, seinen Verstand anstrengt, dass er entscheidende Fragen stellt, dass er handelt und am Ende das Geheimnis lüftet, das auch ihn gefangen hielt. Denn beginnend mit dem Selbstmord eines ihrer Besten wird die mittelenglische Jockeyszene von Cheltenham, Dunstable und Stratford-on-Avon schwer unter Druck gesetzt. Der eine braucht einen Psychiater, der andere ist verschuldet, ein Dritter wird verdächtigt, seine Rennen zu manipulieren. Robert Finn scheint vom Unglück der anderen zu profitieren. Doch er ist ein Sohn aus gutem Hause mit einer unbestechlichen Einstellung zum wichtigsten moralischen Wert der englischen Klassengesellschaft: dem Fairplay.
Dick Francis wurde als Sohn eines Rennstallbesitzers in Südwales geboren und ritt als Jockey die Pferde der Queen Mum. Er war einer der besten und gewann 350 Hindernisrennen. Doch bei seinem wichtigsten, dem Grand National, stürzte er in der führenden Position kurz vor dem Ziel. Er war 37 und konnte nie wieder reiten. Er wurde Pferdesportjournalist und dann, angeblich auf ausdrücklichen Wunsch der Königin Mutter, auch Schriftsteller.
Francis hat das Pferdesportmilieu, das er liebevoll und immer gut ausrecherchiert beschreibt, literarisch nie verlassen. Seine Geschichten sind nicht spektakulär, sie idealisieren charmant die englische Lebensweise, spielen mit Ironie und Schicksal und lassen Helden immer als Antihelden auftreten. Doch erst die Beiläufigkeit, die Dick Francis zum Stilprinzip erhoben hat, entfaltet im reduzierten Klang der Sprache den Zauber seiner Bücher.
„Rufmord” heißt im Orginal „Nerve”, was frei übersetzt „Schneid” bedeutet. Um den Schneid, den ein bekannter Pferdesport-Moderator nicht hat, geht es, um die tödlichen Folgen einer inszenierten Fernsehrealität, um Kampagnenjournalismus. „Rufmord” ist eine frühe, leise vorgetragene Medienkritik, fast kein Krimi, obwohl die Hauptfigur, der besonnene Jockey Robert Finn, der die Polizei nicht sonderlich schätzt, sehr kriminalistisch vorgeht. Finn liebt seine Cousine, er wohnt bei den ständig musizierenden Eltern unterm Dach, trägt Tweed, mag Huhn auf Mais mit Ananas und Speck und übersteht gefährliche Augenblicke unbeeindruckt, auf der Rennbahn wie im Leben.
Als er sich, dem Tode nicht mehr ganz so fern, in einem abgelegenen Sattellager mit letzter Kraft befreien kann und ein Taxi besteigt, ruft der Fahrer mit einem Blick auf die durch die Handschellen blutig gescheuerten Handgelenke: „Jesus Christus.” Jaja, antwortet Robert Finn, „treffend ausgedrückt”.
CHRISTOPHER KEIL
Dick Francis
Foto: Diogenes Verlag
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»Es gibt wohl keinen anderen Kriminalautor, der ein bestimmtes Thema in so vielen, spannenden Variationen vorgeführt hat.« Freie Presse Freie Presse